Pressemitteilungen

Vitouch: „Universitäten als Inbegriff der Urbanität“

Mapping UniverCities: uniko-Tagung zu den Beziehungen zwischen Alma Mater und ihrer Stadt

OTS 24.2.2017

Die Universitäten seien frei nach Konrad Paul Liessmann „der Inbegriff dessen, was man Urbanität nennen könnte", erklärte der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko) und Rektor der Universität Klagenfurt Oliver Vitouch in seinem Grußwort anlässlich der von der Universität Innsbruck und der uniko gemeinsam ausgerichteten, international besetzten Tagung Mapping UniverCities, die gestern an der Leopold-Franzens-Universität eröffnet wurde und heute ebendort mit einer Diskussion „Die Hohe Schule der Stadt“ beschlossen wird. Der Gastgeber und Rektor der Universität Innsbruck Tilmann Märk hob in seinem Vortrag hervor, das Zusammenleben zwischen Städten und Universitäten sei entscheidend für den Erfolg, der „Mehrwert“ für die Städte durch ihre Universitäten allerdings nicht allgemein bekannt.

Universitäten wollen Hochschulrankings ins richtige Licht rücken

APA 1.2.2017

Wien (APA) - Bei internationalen Hochschulrankings landen Österreichs Unis im Regelfall nicht in den Top 100 und hinken Ländern wie der Schweiz oder Deutschland, aber auch Staaten wie den Niederlanden, Belgien, Schweden oder Dänemark hinterher. Mit einem Handbuch will die Universitätenkonferenz (uniko) die Rankings nun zurechtrücken: Diese bildeten Leistungen „nur partiell und stark verzerrt ab".

uniko sieht in Regierungsprogramm „echten Gestaltungswillen“

Präsident Vitouch begrüßt Bekenntnis der Koalition zu Studienplatzfinanzierung

OTS 31.1.2017

Die österreichische Bundesregierung hat ein gemeinsames Arbeitsprogramm vorgelegt, das nach Ansicht der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) im Bereich der Universitäten „echten Gestaltungswillen“ erkennen lässt: Maßnahmen zur Verbesserung der Studienbeihilfe und der sozialen Durchmischung, die mit grundlegenden Schritten für eine höhere Studienqualität und bessere Betreuungsrelationen einhergehen. Wenn die Bundesregierung ihr jüngstes Bekenntnis zur Implementierung einer Studienplatzfinanzierung, mit Meilensteinen im Juni und Oktober 2017, in die Tat umsetzt, dann wäre dies nach den Worten von uniko-Präsident Oliver Vitouch „der größte hochschulpolitische Wurf seit langem“.

Vitouch hofft auf formidables 2017 für Wissenschaft und Künste

uniko-Neujahrsempfang im Zeichen der Zuversicht und Neujustierung der Universitätspolitik

OTS 13.1.2017

„Ich will, dass unsere Universitäten sich mit den besten staatlichen Unis der Welt messen können. Ich will, dass hier der Bär steppt – nicht nur in Berkeley, Berlin, Basel, Mumbai und Beijing.“ Mit dieser pointierten Botschaft richtete sich der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Oliver Vitouch, anlässlich des traditionellen uniko-Neujahrsempfangs an die versammelte Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst, die Donnerstagabend der Einladung in den Festsaal der Raiffeisen Zentralbank Österreich in Wien gefolgt war. Der uniko-Präsident äußerte sich zuversichtlich, dass nach Jahren der koalitionären Stagnation in der Hochschulpolitik angesichts der jüngsten Wortmeldungen der Regierungsspitze 2017 zu einem „formidablen Jahr für die Wissenschaften und Künste“ werden könnte. Voraussetzung dafür sei, Universitätsfinanzierung und Studierendenzahlen neu zu justieren, um die Qualität und internationale Konkurrenzfähigkeit anzuheben.

Wie Vitouch in seiner Rede ausführte, sehe er für heuer „gute politische Vorsätze hinsichtlich einer Grundsatzreform der Universitätsfinanzierung“. Für die Universitäten bedeute dies, dass der an sie gestellte Anspruch und deren Ausstattung Schritt für Schritt ins Lot gebracht werden müssen. Der Präsident der uniko nahm dabei auf jene Stichworte Bezug, die mittlerweile sowohl vom ressortzuständigen Vizekanzler Reinhold Mitterlehner als auch vor wenigen Tagen von Bundeskanzler Christian Kern als Notwendigkeiten propagiert wurden: „Kapazitätsorientierung, Studienplatzfinanzierung, Exzellenzprogramm.“ Als Kognitionspsychologe kenne er allerdings auch die Gründe, so Vitouch, warum Neujahrsvorsätze oft scheiterten – etwa wegen unklarer Zielsetzung oder Aufgeben nach Rückschlägen. Nachsatz: „Die Gesundheitspsychologie unterscheidet zwischen Unmotivierten, Motivierten und Handelnden, die jeweils spezifische Unterstützung benötigen; und ich bin überzeugt davon, dass es sich in der österreichischen Regierungspolitik zumindest um Hochmotivierte handelt.“

Rahmenbedingungen. Sein Ziel definierte der Präsident der uniko wie folgt: „Wir wollen in Österreich nicht nur Ski-Medaillen gewinnen, sondern auch wieder Nobelpreise, Fields-Medaillen, Turing-Awards und die Pendants zu Pulitzer-Preisen. Wir wollen so gut werden dürfen wie die University of Utah oder die Arizona State University, oder sogar wie die Universitäten von Kopenhagen, Uppsala, Oslo, Aarhus oder Groningen.“ Von „faden, durch die Rahmenbedingungen – Finanzierung und Studierendenzahlen – paralysierten Universitäten“ habe niemand etwas, denn: „Sie sind nicht intellektuell packend, ziehen niemanden an, verbessern keine Wettbewerbsfähigkeit, zünden keine innovativen Funken, machen uns nicht zu besseren Menschen“, setzte Vitouch nach.

Österreichs Universitäten seien bestrebt, ihren Studierenden die besten Chancen zu geben. Dabei gehe es auch darum, „die wechselseitige Verbindlichkeit zwischen der Universität und ihren Studierenden“ zu erhöhen. „Seitens der Universitäten läuft das auf eine Sorgfaltspflicht für all jene hinaus, die aufgenommen wurden, und die ihr Studium auch mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich beenden sollen“, betonte der Präsident. Die Rektorate brauchten daher eine Verordnungsermächtigung, in jenen Studien, wo es aufgrund der Unterkapazitäten dringend geboten sei, die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger zu limitieren. Sozialer Selektivität sei dabei mittels aktiver Programme gegenzusteuern: „Zum Beispiel, indem man Universitäten dafür belohnt, dass sie das wirksam tun“, ergänzte Vitouch.

Präsident Vitouch zu Kern-Rede: „SPÖ-Dornröschenschlaf beendet“

uniko sieht in Programm des Kanzlers Chance für Auflösung von Blockaden

 OTS 12.1.2017

Sehr positiv reagiert der Präsident der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Oliver Vitouch, auf die Ideen, die Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzender Christian Kern gestern Abend in seinem Programm „Plan A“ der Öffentlichkeit präsentiert hat. „Vor wenigen Tagen habe ich der SPÖ noch einen hochschulpolitischen Dornröschenschlaf attestiert. Nun wurde sie wachgeküsst.“ Für Vitouch zeugen die artikulierten Vorstellungen, die Universitäten betreffend, jedenfalls von „Dynamik, Vision und dem Wunsch zu gestalten“.

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