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Absolventen und Absolventinnen tertiärer Bildungsbereich 2014

Akademikerquote - EU - Gender-Mainstreaming - Statistik

Eurostat Juni 2016

Eurostat veröffentlichte im Juni 2016 Daten zu den AbsolventInnen des tertiären Bildungsbereichs.

Im Jahr 2014 erwarben in der Europäischen Union fast 5 Millionen Personen einen tertiären Bildungsabschluss, davon waren 58% Frauen und 42% Männer.

Der größte Anteil der Absolventen entfiel in allen Mitgliedstaaten auf die Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften.

Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe sind eindeutig männlich dominiert, sowohl auf EU-Ebene (73% der Abschlüsse in diesem Bereich wurden an Männer vergeben) als auch in sämtlichen Mitgliedstaaten.

Am ausgewogensten war das Verhältnis von Männern und Frauen in Deutschland (51%) und Irland (52%). Den höchsten Anteil männlicher Absolventen im Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik wiesen die Niederlande auf, die mit 73% weit über dem EU-Durchschnitt von 58% lagen.

Von Männern dominierte Fachrichtungen sind Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe (wo sie 73% der Absolventen stellen) sowie Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik (58%). Auf der anderen Seite sind vier von fünf Absolventen des Bereichs Pädagogik (d. h. 80%) Frauen. Ein weiterer Fachbereich, in dem Frauen stark überrepräsentiert sind, ist Gesundheit und soziale Dienste mit einem Anteil weiblicher Absolventen von 75%.

Autonomie der europäischen Universitäten

EU - Finanzierung - Governance - Statistik - Studienbeiträge

Autonomy-Scorecard Projekt EUA

Auf einer Website hat die EUA die Ergebnisse des Autonomy-Scorecard Projekts online zur Verfügung gestellt.

Dieses Online-Tool ermöglicht einen Vergleich des Grades an universitärer Autonomie in 29 europäischen Staaten im Hinblick auf vier Dimensionen und 38 Indikatoren. Die Dimensionen sind dabei nach Organisation, Finanzen, Personalangelegenheiten und Lehre aufgeschlüsselt. Der direkte Ländervergleich ist in allen Untergruppen der einzelnen Dimensionen auf einen Blick zu finden.

Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für die österreichische Bevölkerung

EU - Forschung - Studien

Nach den Ergebnissen des EUROBAROMETERS 73.1 im Beobachtungszeitraum 2010 interessieren sich 21% der ÖsterreicherInnen für neueste Entwicklungen und Ergebnisse  in Wissenschaft und Forschung. EU-weit sind es 30% der Befragten.

Nach Geschlecht ausgewertet zeigen 36% der Männer EU-weit und im Vergleich dazu 27% der österreichischen Männer ein Interesse an Wissenschaft und Forschung. EU-weit sind dies aber nur 24% der Frauen und in Österreich überhaupt nur 16% der Frauen.

Gut informiert über neueste Entwicklungen und Ergebnisse in Wissenschaft und Forschung halten sich 38% der EU BürgerInnen, aber ein wesentlich höherer Prozentsatz von 51% der ÖsterreicherInnen empfindet das. Davon fallen EU-weit 33% auf Männer, in Österreich sind es 45% der Männer. 42% der Frauen halten sich im EU-Schnitt für gut informiert, in Österreich sind es wesentlich mehr, nämlich 57% der Frauen.

31% der EU-BürgerInnen sind der Meinung, die Investitionen der EU in Forschung sind unzureichend, nur 22% der ÖsterreicherInnen glauben das. In Österreich halten 25% der Männer, aber nur 20% der Frauen die Forschungsausgaben der EU für zu niedrig angesetzt. Insgesamt halten 51% der ÖsterreicherInnen die Forschungsausgaben für angemessen, aber nur 32% der Befragten EU-weit sind dieser Meinung.

Laut Umfrageergebnissen des Eurobarometer 79.2 von 2013 halten 64% der ÖsterreicherInnen WissenschaftlerInnen, die in universitären oder staatlichen Forschungseinrichtungen arbeiten für am besten geeignet, die Auswirkungen von wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen auf die Gesellschaft zu erklären. Im Vergleich zur Umfrage von 2010 bedeutet das einen Anstieg des Vertrauens von 10%. Ebenso sind 78% der befragten ÖsterreicherInnen der Meinung, dass der Einfluss von Wissenschaft und Technologie auf die österreichische Gesellschaft insgesamt positiv ist. EU-weit teilen 77% diese Auffassung.

86% der ÖsterreicherInnen halten WissenschaftlerInnen, die in Universitäten arbeiten für verantwortungsvoll gegenüber der Gesellschaftund sind der Meinung, dass diese darauf achten, welche Auswirkungen ihre wissenschaftlichen und technologischen Aktivitäten haben. 61% in Österreich glauben, dass Wissenschaft und Technologie unser Leben einfacher, bequemer und gesünder machen. Im EU-weiten Vergleich sind 66% dieser Auffassung.

 

Behindertenstrategie der EU

Barrierefrei - EU

European Accessibility Act

Barrierefreiheit ist eine essentielle Voraussetzung für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen und ihre gesellschaftliche Teilnahme. Dementsprechend finden sich Barrierefreiheit und die entsprechende Verpflichtung zu angemessenen Vorkehrungen auch in der UN-Behindertenrechtskonvention als wesentliche Voraussetzungen für Inklusion von Menschen mit Behinderungen (vor allem Artikel 9).

Wenig im öffentlichen Bewusstsein verankert ist der Umstand, dass Barrierefreiheit kein Minderheitenthema ist, sondern auch Vorteile für Menschen ohne Behinderungen beinhaltet. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund demografischer Entwicklungen von großer Bedeutung. Ausgehend vom Konzept des "Design for All" oder "Universellen Designs" sollen die physische Umwelt sowie Produkte und Dienstleistungen so gestaltet werden, dass sie von einer größtmöglichen Gruppe von Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen, Fähigkeiten, Präferenzen oder Bedürfnissen möglichst einfach, problemlos und effizient nutzbar sind.

Beyond Europe

EU - Forschung - Internationalisierung

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Das BMWFW fördert das Programm Beyond Europe über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Die FFG ist die nationale Förderstelle für wirtschaftsnahe Forschung in Österreich und unterstützt österreichische Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Forschende mit einem umfassenden Angebot an Förderungen und Services und vertritt österreichische Interessen auf europäischer und internationaler Ebene.

Die erste Ausschreibung des Programms erfolgte im Dezember 2015. Im Juli 2016 teilte das BMWFW in einer Presseaussendung mit, 14 Projekte des Programms auf Empfehlung einer Fachjury mit 4,6 Millionen Euro zu fördern.

Durch die über das „Beyond Europe“-Programm geförderten Projekte entstehen neue Kooperationen mit Unternehmen, Institutionen und Universitäten in den Ländern USA, Kanada, Australien, China, Indien, Malaysia, Neuseeland, Singapur, Südafrika, Südkorea, der Türkei und Ägypten. Die Bandbreite der Branchen reicht von Informations- und Kommunikationstechnologien über Life Science bis zur Produktion bzw. Industrie 4.0 sowie Projekten im Bereich Mobilität und Landwirtschaft.

Bildungsbudgets in Europa 2014

EU - Finanzierung - Statistik

National Sheets on Education Budgets in Europe 2014

Eurydice – Facts and Figures

Die Investition in Bildung ist ein Schwerpunkt in der Strategie Europa 2020. Eurydice hat am 5. Dezember 2014 unter der Rubrik „Fact and Figures“ die Bildungsbudgets 2013 mit den jüngsten Daten zu den geplanten Bildungsausgaben in europäischen Ländern veröffentlicht. Nationale Bildungsbudgets werden nach Art der Ausgaben und Bildungsstand dargestellt. Deutschland, Liechtenstein, Schweiz und Spanien haben an der Datenerhebung nicht teilgenommen.

Die Erhebungen für Österreich ergeben folgendes:

"The sum of budgets decreased. The situation differed between Universities and Universities of Applied Sciences: for Universities the slight budgetary decrease can be attributed to the planned expiration of a subsidizing programme, while for Universities of Applied Sciences the budgetary increase is in line with the government work programme and will be allocated based on calls for specific study programmes."

 

Bildungsungleichheit in den EU Regionen

EU - Studien

Mind the Gap. Bericht 2012.

erstellt für die Europäische Kommission vom Expertennetzwerk für soziale Aspekte der allgemeinen und beruflichen Bildung NESSE

Der Bericht, der erste seiner Art, fordert die EU-Länder auf, mehr dafür zu tun, dass Chancengleichheit Realität wird.

Die Bildungsleistungen folgen einem Nord-Süd-Gefälle. Die Zahl der Bürgerinnen und Bürger, die höchstens einen Abschluss der Sekundarstufe I haben, ist in den südlichen Regionen Europas, insbesondere Portugal und Spanien, am höchsten. Am niedrigsten ist sie dagegen vor allem im Vereinigten Königreich, in Belgien, den Niederlanden und Schweden. Geografische Ungleichheit in der Bildung gibt es nach wie vor, auch wenn die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, die Chancengerechtigkeit in der allgemeinen und beruflichen Bildung zu fördern.

 

Bologna Process Implementation Report

EU - Internationale Studien - Internationalisierung - Mobilität

European Higher Education in 2015

Education, Audiovisual and Culture Executive Agency. Mai 2015

Das Europäische Parlament präsentierte am 31. März 2015 einen Bericht über die Überwachung der Umsetzung des Bologna-Prozesses. 

Der Bologna Implementation Report 2015 gibt Auskunft über den aktuellen Stand der Umsetzung der Bologna-Ziele in den einzelnen teilnehmenden Ländern.

"Austria, Cyprus, Liechtenstein, Malta and the Netherlands show an increase of more than one third of their student population in 2012 compared to 2006. These countries are among the half of EHEA countries where the total number of students increased during the two periods."

Charta für Forscher und Forscherinnen

EU - Forschung

Europäische Charta für ForscherInnen

Der mögliche Mangel an Forschenden in bestimmten wichtigen Fachbereichen hat die Europäische Kommission bereits 2005 dazu veranlasst, eine Charta für ForscherInnen und einen Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern und Forscherinnen zu empfehlen.

Es heißt wörtlich, Europa müsse „seine Attraktivität für Forscher entscheidend verbessern und die Beteiligung von Forscherinnen stärken, indem die notwendigen Rahmenbedingungen für stabilere und attraktivere Laufbahnen im Bereich Forschung und Entwicklung geschaffen werden."

Empfehlung der Kommission vom 11. März 2005

Charta für Mobilität

ET 2020 - EU - Lebenslanges Lernen - Mobilität

Europäische Qualitäts-Charta für Mobilität

Die Europäische Qualitätscharta für Mobilität ist auf die qualitativen Aspekte der Mobilität ausgerichtet und stellt ein Referenzdokument für Auslandsaufenthalte dar, das jugendlichen und erwachsenen TeilnehmerInnen helfen soll, positive Erfahrungen zu sammeln.

Die Anwendung der Charta fügt sich in das ET 2020 Programm und dient seit 2007 als Referenzsystem für alle integrierten Programme für lebenslanges Lernen.

Rechtsakt

Empfehlung (EG) Nr. 2006/961 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 zur transnationalen Mobilität innerhalb der Gemeinschaft zu Bildungs- und Ausbildungszwecken - Europäische Qualitätscharta für Mobilität [Amtsblatt L 394 vom 30.12.2006]

Cloud Computing

EU - Governance - Open Access

Digitale Agenda

Der Einsatz von Cloud-Computing-Technologien stellt die nächste Welle von IT-Investitionen dar.

Daten und Analysen zur Digitalen Agenda und Österreich mit Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Ländern finden sich auf der Website zum Digital Scoreboard – Austria.

In einem gemeinsamen Projekt mit einem Gesamtvolumen von 4 Millionen Euro haben sich die Universitäten Innsbruck, Linz und Salzburg mit dem Management Center Innsbruck MCI entschieden, eine zukunftweisende IT-Infrastruktur aufzubauen. Die Freien Universität Bozen (Südtirol) ist ebenfalls beteiligt.

Die angestrebte Lösung wird als akademische Community Cloud bezeichnet und es den Partneruniversitäten erlauben, quer über die gesamte Breite zentrale IT-Services (Server, Storage, Backup, Software-Plattformen) standortübergreifend zu nutzen.

Collaboration and Researcher Mobility European and US Research

EU - Internationale Studien - Internationalisierung - Mobilität

Comparative Benchmarking

A report prepared in collaboration between Science Europe and Elsevier’s SciVal Analytics. September 2013

Die Studie erfasst 41 europäische Länder, die im 7. Rahmenprogramm kooperieren, davon 27 EU-Mitgliedsstaaten. Es stellt sich grundsätzlich ein problematischer Vergleich dar. Bei den USA handelt es sich um eine Föderation mit Präsidialsystem, während die EU zwischen Nationalstaaten und Föderation steht. Kultur, Sprache und unterschiedliche Administrationssysteme von 500 Millionen Menschen in der EU und trotz herrschender Personenfreizügigkeit bürokratischer Niederlassungsvorschriften, stellen Barrieren dar, die für die USA mit ihren lediglich 300 Millionen Einwohnern nicht bestehen.

 "However, factors that are more likely to be influential would include the differences in culture, language, administrative systems, benefits, pensions and other support systems, which continue to vary considerably across Europe. In the US, there is greater comparability of employment law and compensation packages between states."

Insgesamt ist die Mobiltät der Forschenden innerhalb der USA größer als innerhalb Europas. "Furthermore, those who move have higher citation impacts than those who do not.“   

Cost-Sharing

EU - Finanzierung - Internationale Studien - Studien - Studienbeiträge

Do changes in cost-sharing have an impact on the behaviour of students and higher education institutions?

Evidence from nine case studies

Die Studie „Do changes in cost-sharing have an impact on the behaviour of students and higher education institutions?“ wurde im Auftrag der Europäischen Kommission vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung DZHW in Hannover und von Higher Education Strategy Associates HESA in Toronto, Kanada, durchgeführt. Untersucht wurden die Auswirkungen von Änderungen in der Studiengebührenpolitik auf Studienbewerber, Studierende und Hochschulen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, wie sich in den letzten 15 Jahren Änderungen der Studiengebühren in neun Ländern mit verschiedenen Finanzierungsmodellen ausgewirkt haben. Zu den Vergleichs-Ländern zählen neben Österreich auch Deutschland, Vereinigtes Königreich (nur England), Finnland, Kanada, Polen, Portugal, Ungarn und Südkorea.

Studiengebühren bewirken laut des vorliegenden Berichts nicht, dass sich öffentliche Hochschulen besser auf veränderte Anforderungen einstellen. Andere Faktoren wie Tradition, Prestige und Zulassungsvorschriften beeinflussen, welchen Spielraum die Universitäten haben und wie sie ihn nutzen.

Drittstaatsangehörige AbsolventInnen

EU - Fremdenrecht - Internationalisierung - Mobilität

Rot-Weiss-Rot-Karte

Studienabsolventen und Absolventinnen aus Drittstaaten, die zumindest ab dem zweiten Studienabschnitt ein Diplomstudium oder ein Masterstudium an einer österreichischen Universität, Fachhochschule oder akkreditierten Privatuniversität absolviert und erfolgreich abgeschlossen haben, dürfen sich nach Auslaufen ihrer Aufenthaltsbewilligung mit einer Bestätigung der zuständigen Aufenthaltsbehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat, in Wien MA 35) weitere sechs Monate zur Arbeitsuche in Österreich aufhalten.

Diese Bestätigung ist rechtzeitig vor Auslaufen der Aufenthaltsbewilligung bei der zuständigen Aufenthaltsbehörde zu beantragen. Können sie innerhalb dieses Zeitraumes ein ihrer Ausbildung entsprechendes Beschäftigungsangebot auf Basis eines Arbeitsvertrages nachweisen, erhalten sie eine Rot-Weiß-Rot-Karte ohne Arbeitsmarktprüfung, wenn ihr Einkommen das ortsübliche monatliche Mindestbruttoentgelt, mindestens jedoch 45% der ASVG Höchstbeitragsgrundlage (für 2013 wurden 1.998 Euro festgelegt) beträgt. Die Rot-Weiß-Rot Karte berechtigt zur Beschäftigung bei dem Arbeitgeber, der Arbeitgeberin, die das Angebot getätigt hat. StudienabsolventInnen mit einer Rot-Weiß-Rot Karte erhalten eine Rot-Weiß-Rot Karte plus mit unbeschränktem Arbeitsmarktzugang, wenn sie innerhalb der letzten zwölf Monate zumindest zehn Monate ihrem Ausbildungsniveau entsprechend beschäftigt waren. Die Regelung gilt nicht für Personen, die lediglich ein Bachelorstudium in Österreich absolviert haben.

Der Erstantrag für den Familiennachzug ist bei der zuständigen österreichischen Vertretung im Ausland, dem Wohnsitz des Fremden, zu stellen.

 

Drittstaatsangehörige und die EU

EU - Fremdenrecht - Internationalisierung - Mobilität

Blue Card

Mit der Blauen EU-Karte wurden die Vorgaben aus der EU Blue Card‐Richtlinie (RL 2009/50/EG) umgesetzt. Mit dieser Richtlinie werden die Bedingungen für die Einreise, den Aufenthalt sowie die Arbeitsmarktzulassung hochqualifizierter Drittstaatsangehöriger und deren Familienangehöriger innerhalb der EU vereinheitlicht.

Die Voraussetzungen für den Erhalt einer EU Blue Card sind:

  • Der Abschluss eines Hochschulstudiums mit dreijähriger Mindeststudiendauer
  • Ein Jahresgehalt das für das Jahr 2013 brutto mit rund 54.400 Euro festgelegt wurde und das 1,5-fache des durchschnittlichen Bruttogehalts von Vollbeschäftigten beträgt
  • Eine Arbeitsmarktprüfung muss ergeben, dass keine gleich qualifizierten inländischen oder bereits integrierten ausländischen Arbeitskräfte beim Arbeitsmarktservice vorgemerkt sind

Die EU Blue Card wird für 2 Jahre ausgestellt.

Economics of Education in Europe

EU - Forschung - Wertschöpfung

European Expert Network on Economics of Education EENEE

Bildungsökonomische Forschungsergebnisse bestätigen, dass Bildung einen großen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum hat. Insbesondere ist eine hohe Bildungsqualität zentraler Bestandteil für die positive Entwicklung von ökonomischen Zielgrößen.

EENEE verfolgt das Ziel, zur Verbesserung der Entscheidungsfindung und Politikentwicklung im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung in Europa beizutragen, indem es die Europäische Kommission bei der Analyse ökonomischer Aspekte von Bildungspolitik und –reform berät und unterstützt.

Erasmus Charta

EU - Mobilität - Qualitätssicherung

Die Erasmus Charta für die Hochschulbildung bildet den allgemeinen Qualitätsrahmen für europäische und internationale Kooperationsaktivitäten, die eine Hochschuleinrichtung im Rahmen des EU-Programms für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport im Zeitrahmen 2014-2020 durchführen kann. Die Charta wird für die gesamte Laufzeit des Programms verliehen. Die Umsetzung der Charta wird überwacht und Verletzungen der niedergelegten Grundsätze und Pflichten können einen Entzug durch die Europäische Kommission zur Folge haben.

Mit der Unterzeichnung dieser Charta bestätigt die Einrichtung, dass ihre Beteiligung am Programm Teil ihrer eigenen Modernisierungs- und Internationalisierungsstrategie ist.

Erasmus und Erasmus+

EU - Internationalisierung - Mobilität

Im Kampf gegen Radikalisierung durch Bildung und Jugendarbeit hat die Europäische Kommission im Anschluss an das Treffen der EU-Bildungsminister im März 2015 in Paris ein Fact Sheet veröffentlicht. Die europäischen Werte müssen weiterhin in der Ausbildung und Bildung im Rahmen des ET2020 Programms verankert vermittelt werden, lautet die Forderung. ERASMUS+ soll die Finanzierung von überregionalen Austauschprogrammen und Partnerschaften mit Fokus auf Vermittlung von europäischen Grundwerten gewährleisten und besonders junge Menschen ohne Universitätsabschluss oder höheren Bildungsabschluss unterstützen. Die Botschaft lautet:

"We remain united in our efforts to promote freedom of thought and expression, social inclusion and respect for others, as well as to combat discrimination in all its forms." 

Das Erasmus+ country factsheet – Austria nennt für das Jahr 2014 folgende Zahl österreichischer Beteiligungen:

"14 349 people studied, trained or volunteered abroad"

Erasmus+ Jahresbericht 2015

Barrierefrei - EU - Mobilität

Der Jahresbericht 2015 Erasmus+ bietet einen Überblick über die im zweiten Jahr der Programmdurchführung erzielten Fortschritte und skizziert, wie die Prioritäten des Programms im Jahr 2015 durch gesellschaftliche Entwicklungen geprägt wurden.

Im zweiten Jahr der Programmlaufzeit erhielten insgesamt 678 000 Lernende und MitarbeiterInnen im Rahmen von 19 600 Projekten in allen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie im Jugendsektor insgesamt 2,1 Milliarden Euro an Fördermitteln.

Die Daten belegen, dass Erasmus+ bei der Studierendenmobilität einen neuen Rekord aufgestellt hat. Es wurden über 290 000 Studienaufenthalte und Praktika im Ausland gefördert.

Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von Frankreich (39 985), Deutschland (39 719) und Spanien (36 842) entsendet. Bei den Aufnahmeländern stehen Spanien (42 537), Deutschland (31 871) und das Vereinigte Königreich (30 183) an der Spitze. Das monatliche Stipendium für Studierende betrug im Durchschnitt 281 Euro.

ERC Grants

EU - European Research Area ERA - Finanzierung - Forschung

Der ERC European Research Council ergänzt andere Förderaktivitäten in Europa wie jene der nationalen Forschungsförderung Agenturen und ist eine Komponente des "Ideen Programms" des Siebten Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union.

Beim ERC handelt es sich um die erste paneuropäische Institution zur Förderung von themenoffener Pionierforschung, bei der die Grenzen zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung sowie den einzelnen Wissenschaftsdisziplinen aufgehoben werden. 

ET 2020. Education and Training 2020

ET 2020 - EU - Lebenslanges Lernen

Allgemeine und berufliche Bildung 2020

ET 2020 ist der strategische Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung. Der Rahmen soll das gesamte Spektrum der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung in einer Perspektive des lebenslangen Lernens umfassen und alle Ebenen und jede Art des Lernens (formales wie nicht formales Lernen) abdecken.

Rechtlicher Rahmen

Schlussfolgerungen des Rates vom 12. Mai 2009 zu einem strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung (“ET 2020“) [Amtsblatt C 119 vom 28.5.2009].

ET2020 New priorities for European cooperation in education and training

Barrierefrei - ET 2020 - EU - Internationale Studien - Studien

Draft 2015 Joint Report of the Council and the Commission on the implementation of the Strategic framework for European cooperation in education and training

Am 1.September 2015 veröffentlichte die Kommission einen Bericht, der eine stärkere Zusammenarbeit bei der allgemeinen und beruflichen Bildung bis zum Jahr 2020 und insbesondere die Förderung der sozialen Inklusion in Schulen fordert. Die Kommission ruft nicht nur dazu auf, die Bildungssysteme sozial inklusiver zu gestalten, sondern auch gegen Radikalisierung vorzugehen.

Zu den Prioritäten im Bericht zählen die Verbesserung der Qualifikationen und Beschäftigungsaussichten der Menschen und die Schaffung offener, innovativer und digitaler Lernumgebungen. Die Grundwerte von Gleichheit, Nichtdiskriminierung und bürgerschaftlichem Engagement sollen in der Ausbildung kultiviert werden.

ETER Europäisches Hochschulregister

EU - Statistik

Im Juli 2014 wurden die ersten Ergebnisse des neuen Europäischen Hochschulregisters ETER vorgestellt. Das Register ergänzt andere Datenquellen wie U-Multirank und UNESCO-UIS, OECD und Eurostat. Für Österreich war Joanneum Research im Konsortium der Gründungspartner vertreten. Joanneum Research erstellte auch die ETER-Website.

EU-Patent

EU - Geistiges Eigentum

Die EU hat 40 Jahre lang über ein einheitliches Patent verhandelt. 2014 ersetzt ein EU-Patent die bestehenden nationalen Patentregelungen.

2011 wurden in den USA 224 000 Patente erteilt und in China 172 000, in Europa konnten nur 62 000 Patente vergeben werden.

Die Kosten für eine Patentanmeldung und Validierung lagen in den 27 EU-Staaten 2013 bei durchschnittlich 36.000 Euro und waren damit bis zu 60 Mal höher als in China. Wer seine Erfindungen europaweit schützen lassen wollte, musste seine europäischen Patente in allen 28 EU‑Mitgliedstaaten validieren lassen. Der oder die PatentinhaberIn kann in verschiedenen Ländern an mehreren Streitsachen beteiligt sein, die ein und denselben Fall betreffen.  

Laut Jahresbericht 2015 des Europäischen Patentamts haben sich Patentanmeldungen aus Österreich gegenüber dem Vorjahr um 1,4% gesteigert.

EU-Strategie für die Gleichstellung

Barrierefrei - EU - EUROPA 2020 - Gender-Mainstreaming

EU gender equality strategy

Am 9. Juni 2015 erfolgte eine Entschließung des Europäischen Parlaments zu der Strategie der EU für die Gleichstellung von Frauen und Männern für den Zeitraum nach 2015.

Die Kommission wird dazu aufgerufen, die Verwendung von Gender Mainstreaming, geschlechtsbezogener Budgetierung (Gender Budgeting) und geschlechtsspezifischer Folgenabschätzungen (Gender Impact Assessments) in allen Bereichen und im Falle eines jeden Legislativvorschlags auf allen Regierungsebenen zu fördern.

Die neue EU-Strategie zur Gleichstellung fordert spezifische Maßnahmen, um auch die Rechte von Frauen mit Behinderungen, Migrantinnen und Frauen, die zu ethnischen Minderheiten zählen, Roma-Frauen, älteren Frauen, alleinerziehenden Müttern und LGBTI zu stärken.  

EURAXESS

EU - Forschung - Internationalisierung - Mobilität

Researchers in Motion

Die Europäische Kommission intensiviert ihre Bemühungen zur Förderung der Mobilität und Karriereentwicklungen von Forschenden mit der europaweiten Initiative „EURAXESS – Researchers in Motion“.

EURAXESS Rights umfasst die Europäische Charta für Forscher und den Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern und betrifft die Rechte und Aufgabenbereiche von Forschenden und ihren Arbeitgebern.

EURAXESS Services unterstützt Forschende und deren Familien bei der Organisation des Aufenthalts in einem anderen Land. In Österreich werden mobile Forschende vom nationalen Netzwerk der EURAXESS Services unterstützt. Die österreichischen Partner auf nationaler Ebene sind neben den Universitäten der Österreichische Akademische Austauschdienst (OeAD) und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

EURAXESS Links ist ein Netzwerk für Europäische Forschende außerhalb Europas (USA, Japan und China).

EURAXESS Jobs, bietet eine kostenlose, europaweite Jobdatenbank mit permanent aktualisierten Jobangebot sowie Stipendien und Förderungen für Forschende.

 

Eurobarometer 419

EU - European Research Area ERA - Forschung - Statistik - Studien

Public Perceptions of Science, Research and Innovation Report

Oktober 2014

Für die im Juni 2014 durchgeführte Umfrage wurden rund 28.000 Personen in den 28 EU-Ländern befragt. Unter anderem wurde erhoben, welchen Effekt Wissenschaft und technologische Innovationen in 15 Jahren auf Themen wie Klimawandel, Umweltschutz, Energieversorgung, Gesundheit, Ernährungssicherheit, Transportinfrastruktur oder die Anpassung der Gesellschaft an die wachsende Lebenserwartung voraussichtlich haben.

Die ÖsterreicherInnen sind im EU-Vergleich wissenschaftsskeptisch und sahen am seltensten positive Auswirkungen von Forschung und am häufigsten negative. Ähnliche Ergebnisse erzielten auch Deutschland und Italien.

Österreich gehört zu jenen Ländern, dessen BürgerInnen am seltensten einen positiven Effekt von Wissenschaft und Innovation auf verschiedene gesellschaftliche Fragestellungen sehen. Nur im Bereich der medizinischen Forschung erreichen die Werte den EU-Schnitt.

Die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Wissenschaft und Forschung steht für Österreich an erster Stelle in der Bewertung.

"Job creation is mentioned as the first priority by most respondents in 16 Member States, while health and medical care is the first priority in 10 countries (Belgium, Czech Republic, Estonia, Luxembourg, Malta, Netherlands, Austria, Portugal, Slovakia and United Kingdom)."

EUROPA 2020

EU - EUROPA 2020 - Forschung - Mobilität

„EUROPA 2020“ ist die Wachstumsstrategie der EU und wurde als Wirtschaftsprogramm im Juni 2010 vom Europäischen Rat verabschiedet.  

Es ist das Nachfolgeprogramm der Lissabon Strategie von 2000 bis 2010. Zu den Kernelementen von EUROPA 2020 gehört die klare Prioritätensetzung der drei Schwerpunkte „intelligentes, nachhaltiges und integratives“ Wachstum. Mit „intelligentem“ Wachstum ist die Förderung einer innovativen und wissensbasierten Wirtschaft gemeint.

Europäischen Qualifikationsrahmen EQR

EU - Lebenslanges Lernen

Der Europäischen Qualifikationsrahmen EQR schafft durch mehr Transparenz und Vergleichbarkeit von Kompetenzen und Qualifikationen die Voraussetzungen für die Instrumente der Strategie des lebenslangen Lernens. Er soll soll die Mobilität zu (Aus-) Bildungs- und Arbeitszwecken steigern und somit einen wichtigen Beitrag zu mehr Beschäftigung und Wachstum leisten.

Im Gegensatz zum Anerkennungssystem akademischer Abschlüsse, das sich an Ausbildungs- und Studienzeiten orientiert, erfasst der EQR das gesamte Lernspektrum, also insbesondere auch den Ausbildungsverlauf außerhalb der regulären Ausbildungsgänge und formalen Bildungseinrichtungen.

Rechtlicher Rahmen

Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2008 zur Einrichtung des Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen [Amtsblatt C 111 vom 6.5.2008].

Europäischer Forschungsraum

EU - European Research Area ERA - Forschung - Mobilität

European Research Area ERA

Forschung in der EU soll nicht an Grenzen enden sondern sich länderübergreifend entwickeln. Dazu wollten die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten bis 2014 einen Binnenraum für Forschung und Innovation schaffen. Im Europäischen Forschungsraum EFR (European Research Area ERA) sollen WissenschaftlerInnen aller Mitgliedstaaten grenzübergreifend harmonische Arbeitsbedingungen vorfinden.

Der Zwischenbericht der EU-Kommission von September 2013 zeigt, dass die Mitgliedstaaten die Zielvorgaben noch nicht umsetzen konnten. Es existiert zu wenig Investition in die Forschung, zu viel Uneinheitlichkeit der nationalen Förderprogramme, zu hohe Hürden bei der gemeinsamen Nutzung von Großforschungseinrichtungen. Bemängelt werden die fehlende Transparenz bei der internationalen Ausschreibung von Stellen sowie die Tatsache der geringen Anzahl von Frauen in der Forschung.

Europäisches Patentamt Jahresbericht 2016

EU - Forschung - Geistiges Eigentum

Das Europäische Patentamt EPA konnte laut Jahresbericht 2016 die Produktivität steigern und hat die Zusammenarbeit mit Patentämtern weltweit fortgesetzt. „The EPO published almost 96 000 granted patents last year, up by 40% on 2015, and the highest number ever.”

Österreich hat im Jahr 2016 mit einer 2,6% Steigerung gegenüber dem Vorjahr 2.538 Patente angemeldet.

Europass

EU - Lebenslanges Lernen - Mobilität

Der Europass bietet allen europäischen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihre in Ausbildung erworbenen Fähigkeiten klar und einheitlich darzustellen. An der Europass-Initiative nehmen mehr als 30 Länder teil und der Pass ist verfügbar in 27 Sprachen.

Der Europass enthält ein Portfolio von fünf Dokumenten

  • Lebenslauf
  • Skills-Pass mit Mobilitätsnachweis
  • Sprachenpass
  • Zeugniserläuterung
  • Diploma Supplement

 

European Crowdfunding Network

Crowdfunding - EU - Finanzierung - Forschung

European Intellectual Property Rights (IPR) Helpdesk

EU - Geistiges Eigentum

European Intellectual Property Rights (IPR) Helpdesk bietet kostenfreie, professionelle Beratung, Informationen und Trainingsveranstaltungen zum Thema geistiges Eigentum und geistige Eigentumsrechte an. Der Service richtet sich an Forscher und Forscherinnen sowie in Europa ansässige kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die an EU-geförderten Forschungsprojekten teilnehmen.

We believe that knowing how to manage Intellectual Property (IP) and Intellectual Property Rights (IPR) is the ticket to innovation and competitiveness in Europe. The European IPR Helpdesk offers free of charge, first-line support on IP and IPR matters to beneficiaries of EU funded research projects and EU SMEs involved in transnational partnership agreements, especially within the Enterprise Europe Network (EEN).”

 

European Open Science Cloud EOSC

EU - EUROPA 2020 - Open Access

Realising the European Open Science Cloud.

Initiative Commission High Level Expert Group on the European Open Science Cloud (HLEG EOSC). Oktober 2016

Am 11. Oktober 2016 veröffentlichte die Kommission den ersten Report der High Level ExpertInnen Gruppe der Initiative Commission High Level Expert Group on the European Open Science Cloud (HLEG EOSC). Realising the European Open Science Cloud

Die Europäische Kommission plant eine Europäische Cloud für offene Wissenschaft. Das Ziel ist eine virtuelle Umgebung, in der Europas 1,7 Millionen Forscher und 70 Millionen Fachkräfte in Wissenschaft und Technologie ihre Daten über Fachgebiete und Grenzen hinweg speichern, austauschen und wiederverwenden können.

Der Report empfiehlt klare Regelungen zum Zugang zur European Open Science Cloud. Für die Umsetzung werden nach Angeben der ExpertInnen 500.000 „Core Data Scientists“ benötigt. There is an alarming shortage of data experts both globally and in the European Union”.

 

EUROSTAT

EU - Statistik

Das Statistische Amt der Europäischen Union

Das Statistische Amt der Europäischen Union, kurz EUROSTAT, ist die Verwaltungseinheit der Europäischen Union zur Erstellung amtlicher europäischer Statistiken und hat ihren Sitz in Luxemburg. Eurostat hat den Rang einer Generaldirektion der Europäischen Kommission und ist dem Kommissar für Wirtschaft und Währung zugeordnet.

Eurostat stellt Statistiken über Länder der EU zusammen, die von den nationalen statistischen Ämtern der Mitgliedsstaaten ( in Österreich der Statistik Austria ) erhoben und zur Verfügung gestellt werden. Eine wichtige Rolle spielt Eurostat bei der Harmonisierung von statistischen Definitionen und Berechnungsmethoden. Dadurch stellt es zum Beispiel sicher, dass die EU-Konvergenzkriterien in den einzelnen Ländern nach einer vergleichbaren Methodik ermittelt werden.

Registrierung auf der Eurostat Online Datenbank ist kostenfrei möglich und erlaubt die Nutzung von verschiedenen Download Optionen sowie das Speichern von Datentabellen.

Auf der Eurostat Datenbank findet sich online der Ordner der Europa 2020 Indikatoren zum Thema Bildung, Tabelle 41 zeigt „Hochschulbildung nach Geschlecht und Altersgruppe der 30 bis 34jährigen.

Rechtsakte über die Gemeinschaftsstatistiken

EUROSTUDENT IV. 2008 - 2011

EU - Sozialerhebung

Social and Economic Conditions of Student Life in Europe

Auf europäischer Ebene stellt der Eurostudent Report die Ergebnisse der Sozialerhebungen einzelner Länder zusammen und ermöglicht so einen Vergleich. Er wird vom deutschen HIS Hochschul-Informations-System erstellt.

Das Potential dieser Daten für die Lagebeurteilung des europäischen Hochschulraums wurde auch innerhalb des Bologna-Prozesses anerkannt. EUROSTUDENT war offizieller Datenlieferant für die Berichte "The Bologna Process in Higher Education in Europe" im Jahr 2009 und "The European Higher Education Area in 2012" im Jahr 2012.

Für die 4. Ausgabe des Eurostudent haben WissenschaftlerInnen des HIS Hochschul-Informations-System drei Jahre lang Zehntausende Studenten aus 25 europäischen Ländern befragt und die Ergebnisse analysiert. Entstanden ist ein Werk von 244 Seiten, das neue Trends aus der Hochschullandschaft Europa zeigt.

Die Ergebnisse belegen die differenzierte Realität der Studierenden in Europa. Hervorstechend ist die zunehmende Heterogenität der Studierenden. Diese Tatsache wird von der EU als eine der wichtigsten Herausforderungen für Hochschulen und Hochschulpolitik in der Zukunft angesehen.

EUROSTUDENT V. 2012-2015

EU - Internationale Studien - Sozialerhebung - Statistik - Studien

Social and Economic Conditions of Student Life in Europe

EUROSTUDENT ist ein länderübergreifendes Projekt, das Informationen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage von Studierenden im europäischen Hochschulraum zur Verfügung stellt. Eine länderübergreifende, indikatorengestützte Analyse („Synopsis of Indicators“) ordnet die nationalen Befunde in einen internationalen Rahmen ein. An der fünften Ausgabe von EUROSTUDENT nahmen 29 europäische Länder teil, darunter auch Armenien, Georgien, Russland, Serbien und die Ukraine.

Vom 25. bis 27. Februar 2015 fand an der Wirtschaftsuniversität Wien die Konferenz The Social Dimension in European Higher Education statt. Auf dieser vom Institut für Höhere Studien IHS und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung DZHW ausgerichteten Konferenz wurden die Ergebnisse der Projekte EUROSTUDENT V und Peer Learning Initiative for the Social Dimension PL4SD der europäischen Hochschulöffentlichkeit vorgestellt.

Eurydice, Eurypedia

EU - Internationale Studien - Statistik - Studien

Forscherrichtlinie

EU - Forschung - Fremdenrecht - Mobilität

EU Einwanderungspolititk

Die sogenannte „Forscherrichtlinie“ sieht ein vereinfachtes Zulassungsverfahren für Drittstaatsangehörige zum Zweck der wissenschaftlichen Forschung vor. Die EU-Kommission hat den Mitgliedstaaten empfohlen, für Forscher nach der genannten Richtlinie einen eigenen Aufenthaltstitel zu schaffen, damit dieser in einem anderen Mitgliedstaat eindeutig als solcher Titel zu identifizieren ist.

Die Richtlinien dafür waren bis zum Vorschlag der Neufassung von März 2013 folgende:

2004/114/EG und 2005/71/EG  

Funding for Excellence

EU - Finanzierung - Governance - Lebenslanges Lernen - Studien

Define Thematic Report

EUA Publikation

Der am 12. Dezember 2014 von der EUA European University Association veröffentlichte Define Thematic Report Funding for Excellence analysiert Finanzierungsmodelle für Exzellenzprogrammean Hochschulen.

Für Österreich ist als einzige Maßnahme die Finanzierung des IST Institute of Science and Technology Austria angeführt.

Der Report betont die Notwendigkeit zusätzlicher Finanzierung und warnt vor Umverteilung der Geldmittel innerhalb der Universitäten als Maßnahme zur Exzellenzförderung. Empfohlen werden klare Zielvorgaben, Transparenz und geringer Verwaltungsaufwand.

Funding Higher Education
A View across Europe

EU - Studien - Studienplatzfinanzierung

ESMU European Center for Strategic Management of Universities. Brüssel 2010

Die Studie im Auftrag der Europäischen Kommission zeigt, dass die Aufwendungen pro StudentIn zwischen 1995 und 2008 in der knappen Mehrheit von 34 europäischen Ländern gestiegen sind, in einigen aber auch gleich geblieben oder gar gesunken sind.

Österreich gehört dabei zu den Ländern, in denen die Ausgaben pro StudentIn im gesamten tertiären Bereich gleich geblieben sind. Die Schweiz liegt hier mit 18.000 Euro deutlich an der europäischen Spitze. Eine Analyse der Aufwendungen pro StudentIn (gemessen am Globalbudget) in Österreich von 2004 und 2009 zeigt, dass diese von 9.855 auf 9.090 (nominelle Werte) gesunken sind, wird die Inflation berücksichtigt ergibt sich eine Reduktion auf 8.259 Euro, was einen Rückgang von 16% ausmacht.

Funding of Education in Europe 2000-2012

EU - Finanzierung - Studien

The Impact of the Economic Crisis

Dieser Bericht untersucht die Ausgaben für Bildung in der EU für den Zeitraum von 2000 bis 2012. Die durch die Finanz- und Wirtschaftskrise hervorgerufenen Auswirkungen auf Europäische Bildungsbudgets werden ausgewertet.

Die Studie wurde im Auftrag der Kommission vom Eurydice-Netzwerk erstellt, dem 40 nationale Stellen in 36 Ländern angehören (27 Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz als Mitglieder der Europäischen Freihandelszone (EFTA), Kroatien, Serbien, Montenegro und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien sowie die Türkei). Eurydice wird von der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur koordiniert.

Fundraising

EU - Finanzierung - Studien

Philanthropy at research-intensive Universities

LERU 2014

Die League of European Research Universities LERU hat im Juni 2014 ein Positionspapier zum Thema Philanthropie im Sinne von Großspenden für Forschungsuniversitäten veröffentlicht. Diese Veröffentlichung basiert auf Diskussionsbeiträgen der LERU charitable funding working group und verfolgt das Ziel, Universitäten verstärkt zu Investitionen im Fundraising-Bereich anzuregen.

LERU strongly recommends that its members and other ambitious research-intensive universities in Europe should invest in fundraising from philanthropic sources. Successful fundraising requires financial investment, institutional development plans, the active involvement of university leadership.

Gender Equality and Women's Empowerment. EU 2015

EU - Gender-Mainstreaming

Transforming the Lives of Girls and Women through EU External Relations 2016-2020

EU Directorate General for International Cooperation and Development

Im September 2015 haben die Europäische Kommission und der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) einen neuen Rahmen für EU-Maßnahmen zur Förderung der Geschlechtergleichstellung und zur Stärkung der Frauenrechte im Bereich der Außenbeziehungen der EU angenommen.

Neuer Rahmen für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Frauenrechte: Annahme einer Strategie zur Veränderung des Lebens von Mädchen und Frauen durch das auswärtige Handeln der EU (2016-2020)

„Von allen Akteuren der EU wird erwartet, dass sie die Entwicklungsprioritäten und die Lage von Frauen und Mädchen in den Drittländern, in denen sie arbeiten, analysieren und die Prioritäten, die für Frauen und Mädchen am relevantesten sind, umsetzen. Sie sollen auch die Koordinierung und Kohärenz ihrer Maßnahmen verbessern und mehr Führungsstärke zeigen.“

Gender Equality Index

EU - Gender-Mainstreaming - Studien

  • Gender Equality Index Report, herausgeben vom European Institut for Gender Equality
  • 2013 Gender Equality Index – Country Profiles, herausgeben vom European Institut for Gender Equality 2013

Das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen EIGE  ist eine europäische Agentur, die die Mitgliedstaaten und die europäischen Institutionen, insbesondere die Kommission, darin unterstützen soll, die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern zu fördern, Diskriminierung aufgrund des Geschlechts zu bekämpfen und die BürgerInnen für Gleichstellungsfragen zu sensibilisieren.

Die Aufgaben des Instituts sind das Sammeln objektiver, belastbarer und vergleichbarer Informationen zu Gleichstellungsfragen, die Entwicklung geeigneter methodologische Werkzeuge, insbesondere für die durchgehende Berücksichtigung des Gleichstellungsaspekts in allen Politikbereichen, die Förderung des Austauschs über bewährte Methoden und des Dialogs zwischen den AkteurInnen und die Sensibilisierung von EU-BürgerInnen in diesem Bereich.

Grenzüberschreitende Bildungsangebote in Europa

EU - Internationalisierung - Mobilität - Studien

Delivering Education across Borders in European Union Final Report. EU 2013

Ein Konsortium bestehend aus CHE Consult als Hauptauftragnehmer, der Bertelsmann Stiftung, Horváth & Partners, das European Center for Strategic Management of Universities (ESMU) sowie ECORYS hat die Entwicklung von grenzüberschreitenden Studienformaten in Europa (Cross Border Higher Education CBHE) analysiert. Der Abschlussbericht wurde von der EU-Kommission im Juli 2013 publiziert.

Die Studie zeigt, dass nur ein geringer Teil der Studierenden in Studiengängen studiert, die in Franchising, Validation oder Zweigstellen-Formaten angeboten werden. Der Anteil steigt jedoch. Ein wesentliches Ergebnis der Analyse ist laut CHE Consult, dass die Anzahl der grenzüberschreitenden Hochschulangebote in denjenigen Ländern höher ist, in denen auch die Zahl der ins Ausland gehenden Studierenden am höchsten ist. Dies legt den Schluss nahe, dass ein unzureichendes Studienangebot, bzw. ein in bestimmten Bereichen beschränktes örtliches Studienangebot ein wichtiger Faktor für die Attraktivität transnationaler Bildungsangebote ist. Die Studie leuchtet in diesem Sinne erstmals auch einen spezifischen europäischen Markt aus, dessen Potenzial für Internationalisierungsaktivitäten von Hochschulen noch wenig untersucht ist.
 

Heads of University Management & Administration Network in Europe

EU - Finanzierung - Governance

HUMANE

HUMANE wurde 1997 gegründet um den administrativen Universitäts-Leiterinnen und Leitern der EU (inklusive Schweiz und Norwegen) ein Netzwerk zu bieten. Heute verfügt HUMANE über 200 Mitglieder aus 26 Staaten.

Von HUMANE veranstaltete Seminare decken u.a. folgende Themenbereiche ab:

  • Benchmarking
  • Funding & Fundraising
  • Beziehung zwischen Staat und Institution
  • Strategieentwicklung
  • Nachhaltigkeit

HORIZON 2020

EU - Forschung - HORIZON 2020

EU Rahmenprogramm 2014-2020

HORIZON 2020 ist das zentrale Instrument zur Umsetzung der EU-Flagship Initiative „Innovation Union“ und fasst erstmals alle Förderprogramme für Forschung und Innovation in einem integrierten Programm zusammen. HORIZON 2020 ist darauf ausgerichtet, wissenschaftliche Durchbrüche in innovative Produkte und Dienstleistungen zu verwandeln, die Geschäftsmöglichkeiten bieten und das Leben der Menschen entscheidend verbessern können.

Am 21. November 2013 hat das EU-Parlament in Straßburg das Programm mit großer Mehrheit angenommen. Von 2014 bis 2020 stehen 70,2 Milliarden Euro bereit, inflationsangepasst handelt es sich um ein Budget von 79 Millionen Euro.

 

Horizon 2020. First Results. 2015

EU - HORIZON 2020 - Internationale Studien - Statistik

Erste Resultate von HORIZON 2020 liegen vor im Bericht der Europäischen Kommission von September 2015.

Bei der Erfolgsrate für die Bewerbung an HORIZON 2020 liegt Österreich an dritter Stelle der EU-Mitglieder, nach Frankreich und Belgien.

Innovationsanzeiger der EU-Kommission 2014

EU - Forschung - Internationale Studien - Studien

Innovation Union Scoreboard 2014

Der Innovationsanzeiger der EU-Kommission 2014 zeigt:

Europa verringert den Innovationsrückstand gegenüber den Vereinigten Staaten und Japan, aber die Unterschiede bei der Innovationsleistung der einzelnen EU-Mitgliedstaaten sind nach wie vor sehr groß und nehmen nur langsam ab. Auf regionaler Ebene wird die Innovationslücke größer, denn die Innovationsleistung ist in fast einem Fünftel der EU-Regionen schlechter geworden.“

Die neunte Ausgabe des Europäischen Innovationsanzeigers (EIS) wurde im März 2014 veröffentlicht. Der Europäische Innovationsanzeiger wird im Auftrag der Generaldirektion Unternehmen und Industrie der Europäischen Kommission vom Maastricht Economic and Social Research and Training Centre on Innovation and Technology (UNU-MERIT) mit Unterstützung der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU erstellt.

Seit 2001 konzentrieren sich die EIS-Indikatoren auf Innovationsergebnisse, nicht-technische Innovation und Dienstleistungssektoren. Der EIS enthält Indikatoren im Zusammenhang mit Innovation und Trendanalysen für alle EU-Mitgliedstaaten sowie Serbien, die Türkei, Island, Norwegen und die Schweiz. Die Indikatoren lassen sich in drei Kategorien aufteilen: Potenzial (Fachkräfte, finanzielle Mittel und Förderung), Tätigkeit der Unternehmen (Investitionen der Unternehmen, Vernetzung und Unternehmergeist, Durchsatz) und Erträge (Innovatoren und gesamtwirtschaftliche Auswirkungen).

Innovationsanzeiger der EU-Kommission 2015

EU - Internationale Studien - Statistik - Studien

Innovation Union Scoreboard 2015

Der jährliche Leistungsanzeiger der Innovationsunion enthält eine vergleichende Bewertung der Forschungs- und Innovationsleistung der EU-Staaten. Damit sollen Stärken und Schwächen in den einzelnen Ländern beurteilt werden, um Anreize zu geben, in welchen Bereichen verstärkte Tätigkeiten notwendig sind. Im Mai 2015 wurden von der Kommission die neuesten Ergebnisse des Innovation Union Scoreboard IUS präsentiert.

"Austria performs better than the EU average for most dimensions, except Economic effects and Finance and support, the latter because of poor relative performance in Venture capital investments. In terms of indicators, relative strengths for Austria are particularly International scientific co-publications and Community trademarks. Relative weaknesses are in Venture capital investments, Non-EU doctorate students and License and patent revenues from abroad. Most dimensions and indicators show positive growth. The strongest increases in performance are observed for International scientific copublications (7.8%), Community trademarks (6.4%) and License and patent revenues from abroad (6.2%). Significant declines in performance are observed in Sales share of new innovations (-4.6%) and SMEs with product or process innovations (-4.1%)."

Innovationsanzeiger der EU-Kommission 2016

EU - Rankings - Statistik - Studien

Innovation Union Scoreboard 2016

Am 14. Juli 2016 veröffentlichte die Europäische Kommission die Ergebnisse des Europäischen Innovationsanzeigers, des Regionalen Innovationsanzeigers und des Innobarometers für 2016.

Die wichtigsten Ergebnisse sind, dass die EU im Bereich Innovation zu Japan und den USA aufholt, Schweden erneut Innovationsführer ist und Lettland den schnellsten Innovationszuwachs verzeichnet.

Österreich liegt insgesamt auf Platz 10 und gehört zur Gruppe der „strong innovators“. In der Ländergruppe der "Starken Innovatoren" belegt Österreich den fünften Rang hinter Irland, Belgien, Großbritannien und Luxemburg und vor Frankreich und Slowenien. Zu den "innovation leaders" zählen Schweden, Dänemark, Finnland, Deutschland und Niederlande.

Innovative Doktorandenausbildung

EU - Forschung - Internationalisierung - Mobilität

Initial Training Networks ITN

Das Initial Training Network ermöglicht NachwuchswissenschaftlerInnen während ihres Doktorats, ihre Forschungskompetenzen zu verbessern. Ein ITN ist ein europäisches Netzwerk von privaten und/oder öffentlichen Forschungseinrichtungen und/oder Firmen, die ein gemeinsames Forschungsausbildungsprogramm in einem bestimmten wissenschaftlichen Bereich durchführen. DoktorandInnen treten etablierten Forschungsgruppen bei, um ihre Forschung strukturiert zu vertiefen, ein Netzwerk aufzubauen und ihre Karriereaussichten zu erhöhen.

Seit 2012 haben Unternehmen und Einrichtungen im Rahmen der Marie-Curie-Maßnahmen die Möglichkeit, zwei neue Doktorandenprogramme anzubieten:

  • Europäische Industriedoktorate (European Industrial Doctorates EID)
  • Innovative Doktorandenausbildung (Innovative Doctoral Programmes IDP)

Interreg

EU - European Research Area ERA - Internationalisierung - Mobilität

Europäische Territoriale Zusammenarbeit ETZ

Interreg ist ein seit 1989 bestehendes Regionalprogramm der Europäischen Union zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, an dem sich auch Nicht-EU-Staaten beteiligen können. Finanziert wird dieses Programm aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung.

Interreg hat folgende Prioritätsachsen festgelegt:

Prioritätsachse 1 - Innovation in der Wissensgesellschaft

  • Innovation, Forschung und Technologieentwicklung
  • Unternehmensgründungen ("Entrepreneurship") und KMUs
  • Informationsgesellschaft
  • Beschäftigung, Humanressourcen und Ausbildung

Prioritätsachse 2 - Umwelt und Risikoprävention

  • Naturgefahren und technologische Risiken
  • Wassermanagement
  • Abfallmanagement
  • Biodiversität und Bewahrung des Naturerbes
  • Energie und nachhaltige Mobilität
  • Kulturerbe und Landschaft  

Knowledge and Innovation Communities

EU - Forschung - Internationalisierung - Mobilität

KIC

Ein KIC , eine Knowledge and Innovation Community, ist ein hochintegriertes, kreatives und auf Spitzenleistungen ausgerichtetes Netzwerk, das Partner aus den Bereichen Bildung, Forschung und Wirtschaft zusammen bringt.

Gemeinsam inspirieren KICs Ideen, beschleunigen Innovationen und bringen Produkte sowie Dienstleistungen zur Marktreife. Als eigenständige Partnerschaften von Hochschul- und Forschungseinrichtungen mit Unternehmen sollen sie die Wettbewerbsfähigkeit Europas nachhaltig stärken und zur Erfüllung der Europa 2020 Ziele beitragen. ForscherInnen aus ganz Europa arbeiten in europaweit verteilten lokalen Knotenpunkten örtlich zusammen und koordinieren die Projekte im Themenschwerpunkt des jeweiligen Standortes.

Kodex für gute Verwaltungspraxis

EU - Governance

Der Europäische Kodex für gute Verwaltungspraxis

Die Charta der Grundrechte der Europäischen Union regelt in Artikel 41 Absatz 1 das Recht auf eine gute Verwaltung.

Der Europäische Kodex für gute Verwaltungspraxis ist kein rechtsverbindliches Instrument. Teile des Kodex überschneiden sich jedoch mit dem Grundrecht auf eine gute Verwaltung, das in Artikel 41 der EU-Charta der Grundrechte verankert ist.

Seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Dezember 2009 besitzt die Charta der Grundrechte dieselbe Rechtsverbindlichkeit wie die Verträge. Daher hat jeder Mensch in Europa einen rechtmäßigen Anspruch auf eine gute Verwaltung seiner Angelegenheiten durch die EU-Organe.

League of European Research Universities

EU - European Research Area ERA - Forschung - Studien

LERU

Die League of European Research Universities LERU ist eine Gruppe der forschungsstärksten Universitäten Europas, die sich ausgezeichnete Lehre und international wettbewerbsfähige Spitzenforschung zum Ziel gesetzt haben und zählt derzeit 21 Mitglieder.

Zu den Publikationen der LERU zählen

  • LERU. Advice Paper No.9, The European Research Area: Priorities for Research Universities, December 2011.
  • LERU response to the European Commission Consultation: "The European Research Area Framework,Untapped areas of potential"

Lebenslanges Lernen

EU - Lebenslanges Lernen

Strategie zum lebensbegleitenden Lernen in Österreich LLL:2020

Lebenslanges Lernen umfasst sämtliche Lernaktivitäten in jedem Lebensalter. In der österreichischen Bildungspolitik wird der Begriff des "lebensbegleitenden Lernens" bevorzugt. In internationalen Dokumenten und der Forschung ist der Begriff „lebenslanges Lernen“ vorrangig üblich.

EU Grundlagen

Europäische Union 2000: Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates zu Schlüsselkompetenzen für lebensbegleitendes Lernen
Kommission der Europäischen Gemeinschaften 2000: Memorandum über lebenslanges Lernen, Arbeitsdokument der Kommissionsdienststellen, Brüssel
Kommission der Europäischen Gemeinschaften 2001: Einen europäischen Raum des lebenslangen Lernens schaffen, Mitteilung der Kommission, Brüssel
Kommission der Europäischen Gemeinschaften 2006: Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Einrichtung eines Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen, Brüssel
Rat der Europäischen Union 2009: Schlussfolgerungen des Rates zu einem strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung („ET 2020“), Brüssel
Europäische Kommission 2010: Europa 2020. Eine Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. Mitteilung der Kommission, Brüssel

Nationale Grundlagen

National bilden die „Leitlinien einer kohärenten LLL-Strategie für Österreich“ (2007) eine wesentliche Grundlage der LLL-Strategie 2020, ebenso das Positionspapier „Chance Bildung“, das die Sozialpartner im Herbst 2007 gemeinsam verabschiedet haben.

Chisholm, Lynne, Lassnigg, Lorenz, Lehner, Martin, Lenz, Werner, Tippelt, Rudolf. 2009: Wissen – Chancen – Kompetenzen. Strategie zur Umsetzung des lebenslangen Lernens in Österreich. ExpertInnenbericht zum Konsultationsprozess, Working Paper, Wien

Eine Auswertung des Diskussions- und Konsultationsprozesses in Österreich sowie die Ableitung konkreter Handlungsdimensionen und Aktionslinien wurden  im „ExpertInnenbericht zum Konsultationsprozess“ 2010 vorgenommen. Dieser „ExpertInnenbericht“ bildet die unmittelbare Grundlage für die österreichische LLL-Strategie.

Die uniko reagierte auf den ExpertInnenbericht am 14. Juli 2010 mit einer Stellungnahme und bezeichnete den Bericht als "geeignete Diskussionsgrundlage zur Gestaltung der LehrerInnenbildung Neu".

  

Leitmotiv für Europa

EU - EUROPA 2020 - European Research Area ERA

New Narrative for Europe

Mit neuen Leitmotiven in die Zukunft zu starten, das war das Ziel des Gemeinschaftsprojekts "New narrative for Europe". Das neue Leitmotiv für Europa sollte insbesondere der Tatsache Rechnung tragen, dass es bei der Europäischen Union nicht nur um Wirtschaft und Wachstum, sondern auch um eine kulturelle Einheit und gemeinsame Werte in einer globalisierten Welt geht.

Auf Anregung des Europäischen Parlaments hatte die Europäische Kommission Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler und Kulturschaffende im April 2013 zu einer Debatte über Europa eingeladen.

Mapping the Cost of Non-Europe 2014-19

EU - European Research Area ERA - Forschung - Internationalisierung - Studien

European Parliamentary Research Service

March 2014

Das Europäische Parlament hat im März 2014 eine Studie  Mapping the Cost of Non-Europe herausgegeben, die den Wert der EU den Kosten einer “Nicht-EU” in ausgewählten Politikfeldern gegenüberstellt.

“The European Parliament believes that freedom of movement of goods, capital, services and people still has an untapped potential for both businesses and citizens in terms of efficiency, growth and job creation.”

Maßnahmen auf europäischer Ebene könnten die Wirtschaft Europas mit 800 Milliarden Euro, 6 % des BIPs – ankurbeln. Allein durch den digitalen Binnenmarkt könnten EU-weit 260 Milliarden Euro zusätzlich erwirtschaftet werden.

Derzeit erfolgt öffentlich finanzierte Forschung innerhalb der EU zu 85% auf nationalem Level ohne transnationale Kooperation. Nur 15% der Forschung wird innerhalb des EU Research Framework Programms koordiniert. Eine Vertiefung der koordinierten Zusammenarbeit bedeute der Studie zur Folge für die nächsten 15 Jahre eine Effizienzsteigerung um 1 Milliarde Euro jährlich.

Masterstudium in Deutschland

EU - Internationalisierung - Mobilität - Studien

Motive, Zeitpunkt und Zugang zum Masterstudium.

Ergebnisse der Befragung der Masteranfängerinnen und –anfänger

Das deutsche Hochschulinformationssystem hat eine Studie über vertikale Mobilität in Deutschland veröffentlicht:

Das Masterstudium als 2. Phase der gestuften Studienstruktur
Motive, Zeitpunkt und Zugang zum Masterstudium. Ergebnisse der Befragung der Masteranfängerinnen und –anfänger.
HIS: Forum Hochschule 9/2013

Metris

EU - Forschung - Statistik

Monitoring European Trends in Social Sciences and Humanities

Das Monitoring der europäischen Trends in den Sozial- und Geisteswissenschaften ist ein Service der Europäischen Kommission und richtet sich an alle Entscheidungsträger und Forschenden  im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften ebenso wie an die Forschungsergebnisse nutzende Zivilgesellschaft.

Ziel ist es, die internationale Zusammenarbeit in den Sozial- und Geisteswissenschaften zu unterstützen und auf der nationalen Ebene das Bewusstsein des gesamteuropäischen Kontexts zu stärken.

 
 

Migrant Integration Statistics

EU - Internationalisierung - Mobilität - Statistik

Eurostat

Im August 2015 veröffentlichte Eurostat eine online Publikation zur Integration von Migranten in der EU Migrant Integration Statistics . Für den Bildungsbereich wurden Indikatoren gewählt, die auch Themen wie Arbeitsmarkt, soziale Ausgrenzung, Armutsgefährdung und Wohnverhältnisse behandeln und auf vorangegangenen Veröffentlichungen über die Integration von Migranten durch Eurostat basieren.

Im Jahr 2014 wiesen in der EU 43,9% der Nicht-EU-Bürger im Alter zwischen 18 und 64 Jahren ein niedriges Bildungsniveau auf (weniger als Primar- und Primarschulbildung sowie Sekundarstufe I.). Dieser Anteil betrug für Bürger des Meldelandes (Staatsbürger) im Vergleich nur 23,4% und für Bürger eines anderen EU-Mitgliedstaats 25,9%.

Tertiäre Abschlüsse

Im Jahr 2014 betrug der Anteil der Nicht-EU-Bürger in der Altersgruppe der 30- bis 34-Jährigen in der EU, die über einen tertiären Bildungsabschluss verfügen, 30,2%. Die Staatsbürger erreichen dabei Anteil von 38,5% und die Bürger anderer EU-Mitgliedstaaten einen Anteil von 39,3%. In den drei Gruppen lag der Anteil der tertiären Bildungsabschlüsse bei den Frauen deutlich höher als bei den Männern, wobei dies in der Gruppe der Nicht-EU-Bürger in geringerem Ausmaß der Fall war.  

Mobilitätsanzeiger der EU

EU - Mobilität - Statistik

EU Mobility Scoreboard

Der Mobilitätsanzeiger umfasst die 28 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen, Liechtenstein und die Türkei. Er bietet seit 2014 einen Überblick über die Faktoren, die in der Ratsempfehlung aus dem Jahr 2011 über Lernmobilität aufgeführt werden. Geliefert wird die Grundlage für die künftige gemeinsame Beobachtung auf EU-Ebene.

"The first Mobility Scoreboard (2014) reveals that the environment for learning mobility varies greatly between Member States, with significant barriers remaining in terms of information, student support and recognition. Actions on transparency, quality assurance, validation and recognition of skills and qualifications have to be tracked and pursued. Better data is needed for evidence monitoring on mobility."

Österreich sticht hervor in der Unterstützung benachteiligter Lernender. Der Mobiltätsanzeiger weist für Österreich, Deutschland, Italien und Flandern ein gut entwickeltes finanzielles Fördersystem für benachteiligte Lernende aus, „die einen Studien- oder Ausbildungsaufenthalt im Ausland absolvieren möchten, als auch Systeme zur Beobachtung der Mobilität je nach sozialer Herkunft“.

Mobilitätsverhalten in Österreich

EU - Internationalisierung - Mobilität

Die Mobilität von Studierenden war ein Hauptziel der Bologna-Reform und bis 2020 ist die Rate von 20% als Benchmark festgelegt. Österreich hat dieses Ziel bereits erreicht.

Österreich gehört zu den wichtigsten Empfänger-Ländern für Incoming mobile Studierende. Nach Australien, Großbritannien und der Schweiz steht Österreich weltweit an vierter Stelle, wobei der Großteil der in Österreich Incoming mobilen Studierenden aus EU Ländern stammt.

Quelle: Internationalisation of Higher Education EAIE ( European Association for International Education) Handbook. Issue 3, 2013. Dominic Orr

Modernisation of Higher Education in Europe

Drop Out - EU - Internationalisierung - Sozialerhebung - Statistik - Studien

Access, Retention and Employability 2014

Eurydice Report

Viele Länder sammeln Informationen über ihre Studierenden, die Auswertung der Daten ist dabei vielfach nicht auf konkrete Ziele bezogen, wie zum Beispiel die Förderung des Hochschulzugangs benachteiligter Studierender.

Der Eurydice Bericht Modernisation of Higher Education in Europe befasst sich mit nationalen und institutionellen Maßnahmen in den Bereichen Zugang, Abschluss und Beschäftigungsfähigkeit von HochschulabsolventInnen. Die Politik und Praxis im Zusammenhang mit den Erfahrungen der Studierenden im Hochschulwesen werden in drei verschiedenen Phasen untersucht:

  • Zugang zur Hochschulbildung, was voraussetzt, dass Studienwillige über das verfügbare Angebot, die Zulassungsvoraussetzungen und die Zulassungsverfahren informiert sind
  • Studienverlauf, einschließlich verfügbarer Unterstützungsangebote, wenn Probleme aufgetreten
  • Übergang von der Hochschule zum Arbeitsmarkt

Der Bericht deckt 36 Länder ab und basiert auf drei Informationsquellen: den nationalen Eurydice-Stellen, nationalen Qualitätsagenturen und Hochschulbesuchen vor Ort.

National Student Fee and Support Systems in European Higher Education. 2014/15

EU - Finanzierung - Studien - Studienbeiträge

Eurydice – Facts and Figures

Dieser Eurydice-Bericht enthält Informationen über die nationalen Studiengebühren und Fördersysteme einschließlich der Studienzuschüsse und -kredite in den europäischen Ländern. und umfasst insgesamt 33 Staaten. Neben den EU-Mitgliedsstaaten sind auch Island, Norwegen, Montenegro und Türkei berücksichtigt.

Die Höhe von Studiengebühren, Studienförderung und Studiendarlehen variiert europaweit beträchtlich. Viele Länder – Zypern, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Malta, Finnland, Schweden, Schottland, Norwegen und die Türkei– erheben überhaupt keine Studiengebühren. Umgekehrt müssen in neun Ländern (Tschechische Republik, Niederlande, Portugal, Slowakei, England, Wales und Nordirland, Island und Liechtenstein) alle Bachelor-Studierenden Studiengebühren zahlen.

New Rules to attract non-EU students, researchers and interns to the EU

EU - Forschung - Fremdenrecht - Mobilität

"Harmonised EU entry and residence rules that will make it easier and more attractive for students and researchers from third countries to study or do research at EU universities."

Am 17. November 2015 haben Mitglieder des EU Parlaments und MinisterInnen informell über neue Regeln deal on new rules betreffend ForscherInnen, StudentInnen und PraktikantInnen aus Drittstaaten abgestimmt. "These rules still need to be approved by Parliament as a whole and the Council of Ministers." Die 28 EU-Mitgliedsstaaten haben nach Inkrafttreten der Richtlinie zwei Jahre Zeit, diese in nationales Recht umzusetzen und anzuwenden.

Pay Gap

EU - Gender-Mainstreaming - Statistik

Laut Eurostat 2012 stellen die Frauen in Europa einen Anteil von 60% der Universitätsabsolventen. 34,9% der Frauen in Europa arbeiten Teilzeit, aber nur 8,6% der Männer. Die Beschäftigungsrate für Frauen in der EU beträgt 58,8%, die für Männer hingegen 69,4%.

Women in the EU receive on average 38.5% less in pensions than men, because in addition to the GPG, a higher proportion of women work part-time, earn lower hourly wages, and spend fewer years in employment. (Eurostat 2012)

 

Performance-Based Funding of Universities in Europe

EU - Finanzierung - Governance - Internationale Studien

Define Thematic Report. Juli 2015

Only in eight out of 29 systems covered by the EUA autonomy scorecard universities are allowed to sell their buildings without restrictions. Universities can freely decide on salaries of senior academics in only five systems and only in 10 systems for senior administrative staff.“

Der European University Association EUA Bericht Performance-Based Funding of Universities in Europe untersucht Formelbudgets und Verträge oder Vereinbarungen zwischen Universitäten und Ministerien und versucht, Elemente von auf Leistung basierenden Finanzierungen zu identifizieren. Leistung ist dabei definiert als „the output (at different stages) of a process of learning/teaching, research or interaction with external stakeholders (e.g. business, industry, society).“

Als Grundvoraussetzung für eine funktionierende leistungsabhängige Finanzierung sieht der Bericht eine klare Definition von Verfahren und warnt vor zu komplexen Zielen. Ein echter Dialog könne nur stattfinden, wenn Universitäten und Ministerium als gleichberechtigter Partner verhandeln. Leistungsabhängige Finanzierung trägt dem Bericht nach das Risiko eines Rückgangs der Qualität in Lehre und Forschung.

Public Funding Observatory 2015

EU - Finanzierung - Statistik

European University Association

Das auf Zahlen der jeweiligen Rektorenkonferenzen basierende jährliche Public Funding Observatory der European University Association EUA vergleicht die Entwicklung der öffentlichen Finanzierung von Universitäten in den einzelnen Mitgliedsstaaten.

Ein interaktives Portal bietet dazu Vergleichsmöglichkeiten: EUA Public Funding Observatory interactive online tool

Zu den Effizienzielen bemerkt der Report:

„Austrian universities are pressed by the government to achieve 300 million EUR in savings through efficiency measures.“ 

Public Funding Observatory 2016

EU - Finanzierung - Statistik

European University Association

Österreich hat die öffentliche Finanzierung der Universitäten seit 2008 um 16,5% erhöht. Die Anzahl der Studierenden stieg seit 2008 um 24%.

Die Ergebnisse des EUA Public Funding Observatory 2016 weisen einen Anstieg der öffentlichen Finanzierung nicht nur für Österreich, sondern auch für Skandinavien, die Benelux Staaten, Frankreich, Deutschland und die Türkei aus. „A more than 5% increase in nominal terms can be observed in four countries: Austria (9.3%), Croatia (6.5%), Iceland (7.3%) and Norway (5.6%)." Gleichzeitig ist in genau diesen Ländern ein Anstieg der Studenten und Studentinnen zu verzeichnen.

Von 2014-2015 sind die Studierendenzahlen in Österreich im Vergleich zu 2008-2009 um mehr als 10% angestiegen. Der Personalstand österreichischer Universitäten konnte im selben Vergleichsrahmen nur unter 10% erhöht werden.

Der Report spricht die schwindende Erfolgsrate von HORIZON 2020 an: „EUR 2.2 billion were taken away from Horizon 2020 last year to set up the European Fund for Strategic Investments (EFSI)." Die europäischen Universitäten konnten davon nicht profitieren. Weiterführende Informationen finden sich unter www.eua.be/activities-services/eua-campaigns/eu-funding-for-universities

Qualifikationsbedarf

Akademikerquote - EU - Statistik - Studien

Analyse der Datengrundlage zum künftigen Qualifikationsangebot und –bedarf in Österreich

CEDEFOP

CEDEFOP European Centre for the Development of Vocational Training, das europäische Zentrum für die Förderung der Berufsbildung in der EU wurde 1975 als Agentur der Europäischen Union gegründet.

Das Hauptziel von CEDEFOP besteht darin, in regelmäßigen Zeitabständen eine mittelfristige Qualifikationsangebotsprognose und Qualifikationsnachfrageprognose auf europäischer Ebene für die EU insgesamt und für die Einzelstaaten unter Verwendung von verfügbaren, vergleichbaren Daten und erweiterter Methoden durchzuführen und zu veröffentlichen.

Die Prognose für Österreich sieht für 2020 einen Prozentsatz von AkademikerInnen bei 11,9% gemessen an der Gesamtbevölkerung vor. Der Prozentsatz für TechnikerInnen wird mit 21,1% prognostiziert, Dienstleistungsberufe mit 16,3%, Handwerksberufe mit 10,1% und Hilfsarbeitskräfte mit 13,4%. Führungskräfte liegen nach dieser Prognose im Jahr 2020 bei 6,4%.

Quest for Quality for Students

EU - Qualitätssicherung - Studien

European Students´ Union ESU

Die European Students' Union ESU hat 2010 das Projekt QUEST Quest for Quality of Students gestartet. Das Projekt will die Qualitätssicherung im europäischen Hochschulraum aus der Perspektive der Studierenden untersuchen.

Die Mehrheit der europäischen Studierendenvertreter ist nach den Ergebnissen der Studie 2012 davon überzeugt, dass die Qualitätssicherung im europäischen Hochschulraum zu enormen realen Verbesserungen für die Studierenden geführt hat.

 

Responsible Research and Innovation RRI

EU - Forschung - Governance - HORIZON 2020

Plattform Responsible Research and Innovation (RRI) Österreich

Verantwortungsvolle Forschung und Innovation oder Responsible Research and Innovation RRI ist ein Kernkonzept von Horizont 2020.

„Die unterschiedlichen Aspekte der Beziehungen zwischen Wissenschaft, Innovation und Gesellschaft werden unter einem großen Dach vereint: Ethik, Gleichheit der Geschlechter, freier Zugang (Open Access) zu von mit öffentlichen Mitteln finanzierter Forschung, Einbeziehung der Gesellschaft in Fragen, Strategien und Tätigkeiten der Wissenschaft und wissenschaftliche Ausbildung.“

Strategie-Forum für Forschungsinfrastruktur

EU - European Research Area ERA - Forschung - Open Access

European Strategy Forum on Research Infrastructures

ESFRI European Strategy Forum on Research Infrastructures wurde 2002 eingerichtet, um EU-weite Forschungsinfrastruktur zu errichten und sie auf die assoziierten Staaten auszudehnen. Es handelt sich um eine Maßnahme der europäischen Kommission. Das Strategie-Forum setzt sich aus Vertretern der Mitgliedsstaaten sowie aus einem Vertreter der Kommission zusammen. Das Forum dient der Diskussion und Koordination von Projekten und allgemeinen Entwicklungen im Bereich der Forschungsinfrastruktur, unter anderen zu den Themen Supercomputer, spezifische Internetarchitektur (GRID), Datenbasen, virtuelle Bibliotheken oder allgemeine großflächige Forschungsinfrastrukturen.

Die wichtigsten Vorhaben sind in einer Roadmap gelistet, die 48 Projekte verschiedener Fachgebiete enthalten, darunter die beiden geisteswissenschaftlichen Projekte Dariah und Clarin.  

STUDENT SATISFACTION IN EUROPE 2013 (International)

EU - Mobilität - Studien

KEY INFLUENCERS OF INTERNATIONAL STUDENT SATISFACTION IN EUROPE 2013

Die Publikation ist ein Ergebnis des Projekts „Student Experience Exchange platform (STeXX)“ von „StudyPortals“ und wurde 2010-2011 von der Europäischen Kommission finanziell unterstützt.

Die Studie will alle Stakeholder des europäischen tertiären Bildungssektors darüber informieren, was den Studierenden wirklich wichtig ist und was nicht. Internationale Studierende sind mit ihren Studienerfahrungen in Europa sehr zufrieden, damit kann das Ergebnis der Studie auf den Punkt gebracht werden.

Für 22% der Befragten zählt das Niveau der Ausbildung. Für 24% sind die Universitätsstadt und ihre Kultur von zentralem Interesse, für 13% das Sozialleben. Für 14% sind die Serviceleistungen der Gastuniversität entscheidende Faktoren.

Für nicht-europäische Studierende zählt die Reputation der Hochschule in höherem Ausmaß als für europäische. Für die europäischen Studierenden sind Stadt und Kultur der Hochschule wichtigere Faktoren als für die nicht-europäischen.

Third Mission. E3M

EU - Governance - Lebenslanges Lernen

European Indicators and Ranking Methodology for University Third Mission

E3M war ein von der Europäischen Kommission von 2009 bis 2012 im Rahmen des LLL Programms finanziertes Projekt und wurde von Partnern aus 8 EU Ländern entwickelt. Für Österreich war dabei die Donau Universität Krems beteiligt.

Für die erste und zweite Mission der Universitäten, nämlich Lehre und Forschung existieren zahlreiche Ranking Systeme, die bisher noch nicht ausreichend für die dritte Mission entwickelt worden sind. Für E3M ging es um die Ausarbeitung von Standardindikatoren der dritten Mission.

U-Multirank

EU - Rankings

Neben einer Reihe nationaler Rankings in und außerhalb Europas werden einige wenige weltweite Rankings erstellt, wie z.B. „World’s Best Universities“, „The Times Higher Education Supplement World Ranking“ und das „Academic Ranking of World Universities“ der Jiaotong Universität Shanghai.

Diese weitweiten Rankings sind sehr stark auf der Exzellenz der Forschung der jeweiligen Hochschule ausgerichtet (Zahl der Nobelpreisträger, Anzahl der wissenschaftlichen Publikationen und Zitierungen, wobei die in den Magazinen „Science“ und „Nature“ doppelt zählen, etc.) und geben keine Auskunft über die Qualität der Lehre an den jeweiligen Universitäten. 30 Prozent des Ergebnisses dieser Rankings beruhen auf der Anzahl der Nobelpreis- und Fields-Medaillen-Gewinner und zehn Prozent auf der wissenschaftlichen Produktivität je Forscher. Sie stellen damit aber nur einen Ausschnitt aus dem Leistungsspektrum der Universitäten dar.

 

ÜBERBLICKSBERICHT HORIZON 2020

EU - Forschung - HORIZON 2020 - Statistik - Studien

EU-Performance Monitoring

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH. Mai 2015

Das EU-Performance Monitoring erfasst, verarbeitet und kommuniziert Daten über die Beteiligung österreichischer Organisationen - das sind vor allem Unternehmen sowie Forschungs- und Hochschulinstitute - an den EU-Programmen für Forschung und Innovation.

Der Überblicksbericht der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG von Mai 2015 zeigt die Daten der Performance Österreichs in HORIZON 2020 mit Datenstand März 2015:

191 Millionen Euro an Förderungszusagen entfielen auf Österreich, das entspricht einem Anteil von 2,9% und eine Steigerung im Vergleich zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm mit 2,6%. Insgesamt wurden fast 26.000 Anträge evaluiert. Österreich ist in 7,6% involviert und in jedem 10. erfolgreichen Projekt vertreten.

Welfare, Wealth and Work for Europe

EU - EUROPA 2020 - Studien

WWW for Europe

Mit dem Projekt "Welfare, Wealth and Work for Europe – WWWforEurope" soll vor dem Hintergrund der Europa 2020 Strategie der Grundstein für eine sozial-ökologische Transformation der EU gelegt werden. Das Projekt wird in einem großen, interdisziplinär ausgerichteten Konsortium mit 33 Partnerinstitutionen aus 12 europäischen Ländern durchgeführt. Die Koordination des Projekts wird geleitet von WIFO Austria.

Die Laufzeit beträgt vier Jahre, von April 2012 bis März 2016. Ziel ist es, eine Wachstumsstrategie für Europa zu definieren, die ökologisch nachhaltiger, dynamischer und sozial inklusiver als sie bisherige sein soll.

White Paper on Citizen Science for Europe

EU - Open Access - Studien

Socientize Project

Zentrum für Soziale Innovation Wien. Oktober 2014

Citizen Science, oder BürgerInnenwissenschaften, bezeichnet die Einbindung von NichtwissenschafterInnen in authentische wissenschaftliche Prozesse, unterstützt durch die neuesten Informations- und Kommunikationstechnologien. Die soziale Dimension der Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung an wissenschaftlichen Prozessen wurde vom Zentrum für Soziale Innovation Wien ZSI analysiert. Ein Weißbuch der österreichischen Autorinnen Teresa Holocher-Ertl und Barbara Kieslinger beinhaltet die Ergebnisse und wurde von der EU Kommission mit Mitteln des Socientize Programms im Oktober 2014 veröffentlicht.

SOCIENTIZE wird von der Europäischen Union im 7. EU Rahmenprogramm gefördert. Die Plattform verfolgt das Ziel, für allen Beteiligten im Citizen Science Prozess die gemeinsamen Forschungsaktivitäten zu koordinieren und zu unterstützen. Neue technologische Infrastrukturen erlauben eine bessere Einbindung von Freiwilligen in Forschungsprozesse, die von zu Hause aus betrieben werden können. Die SOCIENTIZE Plattform bildet das Rahmenwerk, in dem sich AnbieterInnen technischer Infrastrukturen, ForscherInnen und Freiwillige treffen und gewährleistet gemeinsames Forschen und Experimentieren.

Zuwanderer der ersten und zweiten Generation

Akademikerquote - EU - Internationalisierung - Mobilität - Statistik

Eurostat. Statistics Explained.

2014 verfügten 31,6% der 25- bis 54-Jährigen Österreicher und Österreicherinnen über einen tertiären Bildungsabschluss. Für Zuwanderer der zweiten Generation lag diese Quote in Österreich bei 32,3%, für Zuwanderer der ersten Generation bei 29,2%.

In der Reihe Statistics Explained untersucht Eurostat das Bildungsniveau Zuwanderer der ersten und zweiten Generation.

Laut Eurostat war im Jahr 2014 die Quote der tertiären Bildungsabschlüsse auf EU-Ebene in der Altersgruppe der 25- bis 54-Jährigen bei Zuwanderern der zweiten Generation mit EU- sowie mit Nicht-EU-Hintergrund höher (38,5% bzw. 36,2%) als bei ihren Altersgenossen ohne Migrationshintergrund (30,9%). Die Quote war bei dieser Gruppe auch höher als bei Zuwanderern der ersten Generation, die in einem anderen EU-Mitgliedstaat (33,3%) oder einem Drittstaat (29,4%) geboren wurden.

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