uniko-PEDIA

« zur Übersicht


Tipp:
Europäische+Kommission sucht nach Europäische UND  Kommission
Europäische Kommission sucht nach Europäische ODER  Kommission
"Europäische Kommission" sucht nach der exakten Phrase

2% Ziel der Bundesregierung

Finanzierung - Governance

2% des BIP für den tertiären Sektor bis 2020

National wie international wird als Indikator für die Aufmerksamkeit, die einem Bereich gesamtstaatlich zugewendet wird, der Anteil am BIP als Vergleichsgröße und Wirkungsgröße angesehen. Die österreichische Bundesregierung hat sich nach internationalem Vorbild bis zum Jahr 2020 das Ziel der 2%-Aufwendungen des BIP für den tertiären Bereich gesetzt.

Im Arbeitsprogramm der österreichischen Bundesregierung für 2013–2018 steht unter dem Kapitel Wissenschaft auf Seite 44:

„Die Positionierung in internationalen Vergleichen wird durch eine Stärkung des tertiären Sektors und der Forschung, das heißt durch verbesserte budgetäre Rahmenbedingungen, erhöht. Konkrete budgetäre Maßnahmen, um das Ziel, 2 % des BIP für tertiäre Bildungseinrichtungen bis 2020 zu halten, werden gesetzt (Karrieremaßnahmen, Medizinische Fakultät Linz; Anreize für mehr private Investitionen werden geschaffen).“ 

Autonomie der europäischen Universitäten

EU - Finanzierung - Governance - Statistik - Studienbeiträge

Autonomy-Scorecard Projekt EUA

Auf einer Website hat die EUA die Ergebnisse des Autonomy-Scorecard Projekts online zur Verfügung gestellt.

Dieses Online-Tool ermöglicht einen Vergleich des Grades an universitärer Autonomie in 29 europäischen Staaten im Hinblick auf vier Dimensionen und 38 Indikatoren. Die Dimensionen sind dabei nach Organisation, Finanzen, Personalangelegenheiten und Lehre aufgeschlüsselt. Der direkte Ländervergleich ist in allen Untergruppen der einzelnen Dimensionen auf einen Blick zu finden.

Bundesfinanzrahmengesetz 2015–2018

Finanzierung - Forschung - Governance

Strategiebericht zum Bundesfinanzrahmengesetz 2015–2018

Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, die erfolgreiche wachstums‐ und beschäftigungsfreundliche Budgetkonsolidierung konsequent fortzusetzen, ab 2016 strukturell einen nahezu ausgeglichenen Haushalt zu erzielen und die Schuldenquote in Richtung 60 % des BIP zu reduzieren. Das Forcieren von Investitionen in den Bereichen Bildung, Universitäten, Forschung und Entwicklung und Infrastruktur für Wachstum und Beschäftigung ist dabei ein Schwerpunkt.

Als eine wichtige laufende und geplante Maßnahme nennt der Strategiebericht auf Seite 71 die weiteren gesetzlichen Schritte zur Universitätsfinanzierung neu mit der vollständigen Umsetzung frühestens 2019.

Der Strategiebericht zum Bundesfinanzrahmengesetz 2015–2018 von April 2014 sagt:

„Im Bereich Wissenschaft und Forschung (UG 31) steht der Großteil des Budgets für die Universitäten zur Verfügung, die in der Leistungsvereinbarungsperiode 2013 ‐ 2015 zusätzliche Mittel in Höhe von durchschnittlich 250 Mio. € jährlich erhalten. Davon werden 150 Mio. € p. a. im Wege der Hochschulraum‐Strukturmittel leistungsorientiert vergeben. Außerdem werden die im Oktober 2010 beschlossenen Offensivmittel in Höhe von 80 Mio. € jährlich für den Wissenschaftsbereich fortgeführt. Dadurch kann auch der Fachhochschulsektor weiter ausgebaut werden, sodass es dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft möglich ist, zusätzliche Studienplätze an Fachhochschulen zu fördern. In den Jahren 2016 ‐ 2018 werden für den Bereich Forschung zudem jährlich weitere 100 Mio. € für Offensivmaßnahmen in der Grundlagenforschung zur Verfügung gestellt. Neben der gesicherten Finanzierung des weiteren Ausbaus von IST Austria können somit zusätzliche Schwerpunkte, etwa beim Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), gesetzt werden.“

Bundesverwaltungsgericht

Bundesverwaltungsgericht - Governance

Erste Erfahrungen mit dem Bundesverwaltungsgericht als neue Rechtsmittelinstanz an öffentlichen Universitäten

Tagung 20. Juni 2016

 

Im Mai 2012 wurde eine Novelle zur Verwaltungsgerichtsbarkeit beschlossen. Der Verwaltungsgerichtshof garantiert den Anspruch der Bürgerinnen und Bürger auf Rechtssicherheit im Umgang mit der Verwaltung. Als höchste Rechtsschutzinstanz stellt er das gesetzmäßige Handeln der Verwaltungsbehörden sicher.

Der Verwaltungsgerichtshof wird grundsätzlich nur auf Antrag tätig. Dabei sieht die Bundesverfassung mehrere Möglichkeiten vor, den Verwaltungsgerichtshof mit einer Rechtssache zu befassen.

 

Cloud Computing

EU - Governance - Open Access

Digitale Agenda

Der Einsatz von Cloud-Computing-Technologien stellt die nächste Welle von IT-Investitionen dar.

Daten und Analysen zur Digitalen Agenda und Österreich mit Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Ländern finden sich auf der Website zum Digital Scoreboard – Austria.

In einem gemeinsamen Projekt mit einem Gesamtvolumen von 4 Millionen Euro haben sich die Universitäten Innsbruck, Linz und Salzburg mit dem Management Center Innsbruck MCI entschieden, eine zukunftweisende IT-Infrastruktur aufzubauen. Die Freien Universität Bozen (Südtirol) ist ebenfalls beteiligt.

Die angestrebte Lösung wird als akademische Community Cloud bezeichnet und es den Partneruniversitäten erlauben, quer über die gesamte Breite zentrale IT-Services (Server, Storage, Backup, Software-Plattformen) standortübergreifend zu nutzen.

Funding for Excellence

EU - Finanzierung - Governance - Lebenslanges Lernen - Studien

Define Thematic Report

EUA Publikation

Der am 12. Dezember 2014 von der EUA European University Association veröffentlichte Define Thematic Report Funding for Excellence analysiert Finanzierungsmodelle für Exzellenzprogrammean Hochschulen.

Für Österreich ist als einzige Maßnahme die Finanzierung des IST Institute of Science and Technology Austria angeführt.

Der Report betont die Notwendigkeit zusätzlicher Finanzierung und warnt vor Umverteilung der Geldmittel innerhalb der Universitäten als Maßnahme zur Exzellenzförderung. Empfohlen werden klare Zielvorgaben, Transparenz und geringer Verwaltungsaufwand.

Globalbudget und Leistungsvereinbarungen

Finanzierung - Governance

Das Konzept der Leistungsvereinbarungen wurde in den 1950er Jahren in den USA unter dem Begriff „Management by Objectives“, kurz MBO, von dem österreichisch-amerikanischen Managementtheoretiker Peter F. Drucker entwickelt. Ziel des Verfahrens von Leistungsvereinbarungen ist es, die strategischen Ziele des Gesamtunternehmens und der Mitarbeiter umzusetzen, indem Ziele für jede Organisationseinheit und auch für die Mitarbeiter gemeinsam festgelegt werden.

Das Universitätsgesetz 2002 regelt das Verhältnis zwischen Staat und Universität neu: Leistungsvereinbarungen ersetzen detaillierte Regelungen wie Gesetze, Verordnungen und Erlässe. Die Verpflichtung zur Finanzierung der Universitäten hat aber weiterhin der Bund.

 

Heads of University Management & Administration Network in Europe

EU - Finanzierung - Governance

HUMANE

HUMANE wurde 1997 gegründet um den administrativen Universitäts-Leiterinnen und Leitern der EU (inklusive Schweiz und Norwegen) ein Netzwerk zu bieten. Heute verfügt HUMANE über 200 Mitglieder aus 26 Staaten.

Von HUMANE veranstaltete Seminare decken u.a. folgende Themenbereiche ab:

  • Benchmarking
  • Funding & Fundraising
  • Beziehung zwischen Staat und Institution
  • Strategieentwicklung
  • Nachhaltigkeit

Kodex für gute Verwaltungspraxis

EU - Governance

Der Europäische Kodex für gute Verwaltungspraxis

Die Charta der Grundrechte der Europäischen Union regelt in Artikel 41 Absatz 1 das Recht auf eine gute Verwaltung.

Der Europäische Kodex für gute Verwaltungspraxis ist kein rechtsverbindliches Instrument. Teile des Kodex überschneiden sich jedoch mit dem Grundrecht auf eine gute Verwaltung, das in Artikel 41 der EU-Charta der Grundrechte verankert ist.

Seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Dezember 2009 besitzt die Charta der Grundrechte dieselbe Rechtsverbindlichkeit wie die Verträge. Daher hat jeder Mensch in Europa einen rechtmäßigen Anspruch auf eine gute Verwaltung seiner Angelegenheiten durch die EU-Organe.

Leistungsvereinbarungen

European Research Area ERA - Finanzierung - Governance

Stellungnahme des ERA Council Forum Austria

Alpbach August 2014

Das ERA Council Forum Austria hat im August 2014 auf einer Tagung in Alpbach eine Stellungnahme und Empfehlung betreffend Leistungsvereinbarungen 2016-2018 abgeben.

Der ERA Council konzentriert sich bei seinen Empfehlungen auf die europarelevanten Forschungsaspekte der Leistungsvereinbarungen. Er empfiehlt eine solche Vorgangsweise auch in anderen Bereichen, insbesondere in der Lehre.

Österreich 2025 – Die "Frontier" in Wissenschaft, Technologie, Innovationen und Wirtschaft

Akademikerquote - Finanzierung - Governance - Studien

WIFO 2017

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Fabian Unterlass

In Österreich „…scheinen aber die Anstrengungen, technologisches Wissen zu produzieren, näher an die Fähigkeit führender Länder heranzureichen als im wissenschaftlichen Bereich.“

Als Frontier wird die höchste Leistungsgrenze bezeichnet. Der internationalen Rankings wie European Innovation Scoreboard (EIS) oder den Global Innovation Index (GII )zugrundeliegende "Frontier"-Begriff ist in der wissenschaftlichen Literatur ohne Definition und wird empirisch unterschiedlich gehandhabt. Die AutorInnen von Österreich 2025 – Die "Frontier" in Wissenschaft, Technologie, Innovationen und Wirtschaft sehen es problematisch, dass inkonsistente Frontier-Konzepte und -Indikatoren Benchmarking- Analysen und darauf beruhende Politikempfehlungen verzerren und schlagen eine konsistente Messung in vier unterschiedlichen Bereichen vor:

  • Wissenschafts-Frontier
  • Technologie-Frontier
  • Innovations-Frontier
  • Wirtschafts-Frontier

Ein Beitrag, der die Ergebnisse von Teilprojekten des WIFO-Forschungsprogrammes "Österreich 2025" zusammenfasst ist als Download zu erwerben.

http://www.wifo.ac.at/publikationen?detail-view=yes&publikation_id=59296

 

Performance-Based Funding of Universities in Europe

EU - Finanzierung - Governance - Internationale Studien

Define Thematic Report. Juli 2015

Only in eight out of 29 systems covered by the EUA autonomy scorecard universities are allowed to sell their buildings without restrictions. Universities can freely decide on salaries of senior academics in only five systems and only in 10 systems for senior administrative staff.“

Der European University Association EUA Bericht Performance-Based Funding of Universities in Europe untersucht Formelbudgets und Verträge oder Vereinbarungen zwischen Universitäten und Ministerien und versucht, Elemente von auf Leistung basierenden Finanzierungen zu identifizieren. Leistung ist dabei definiert als „the output (at different stages) of a process of learning/teaching, research or interaction with external stakeholders (e.g. business, industry, society).“

Als Grundvoraussetzung für eine funktionierende leistungsabhängige Finanzierung sieht der Bericht eine klare Definition von Verfahren und warnt vor zu komplexen Zielen. Ein echter Dialog könne nur stattfinden, wenn Universitäten und Ministerium als gleichberechtigter Partner verhandeln. Leistungsabhängige Finanzierung trägt dem Bericht nach das Risiko eines Rückgangs der Qualität in Lehre und Forschung.

Responsible Research and Innovation RRI

EU - Forschung - Governance - HORIZON 2020

Plattform Responsible Research and Innovation (RRI) Österreich

Verantwortungsvolle Forschung und Innovation oder Responsible Research and Innovation RRI ist ein Kernkonzept von Horizont 2020.

„Die unterschiedlichen Aspekte der Beziehungen zwischen Wissenschaft, Innovation und Gesellschaft werden unter einem großen Dach vereint: Ethik, Gleichheit der Geschlechter, freier Zugang (Open Access) zu von mit öffentlichen Mitteln finanzierter Forschung, Einbeziehung der Gesellschaft in Fragen, Strategien und Tätigkeiten der Wissenschaft und wissenschaftliche Ausbildung.“

Stärkefelder im Innovationssystem: Wissenschaftliche Profilbildung und wirtschaftliche Synergien

Finanzierung - Forschung - Governance - Studien

AIT-IS-Report, Vol. 103. Jänner 2015

Endbericht zum Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Eine konkrete Zielsetzung der Studie Stärkefelder im Innovationssystem war die Analyse der Stärken und Schwächen sowie der Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Forschungsraums bestehend aus Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Unternehmen.

"Wesentliche Eckpunkte für eine weitere Steigerung des potenziellen Impacts von Hochschulen auf Wirtschaft und Gesellschaft können in der Stärkung der Kernaufgaben Forschung und Lehre von Hochschulen gesehen werden", lautet eines der Ergebnisse.

FWF-Statistiken von 2014 dokumentieren folgende Anteile von Wissenschaftsdisziplinen an den Bewilligungen (Durchschnitt 2008-2012):  
  • Naturwissenschaft und Technik 42%
  • Life Sciences 38,7%
  • Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften 19,3%

Third Mission. E3M

EU - Governance - Lebenslanges Lernen

European Indicators and Ranking Methodology for University Third Mission

E3M war ein von der Europäischen Kommission von 2009 bis 2012 im Rahmen des LLL Programms finanziertes Projekt und wurde von Partnern aus 8 EU Ländern entwickelt. Für Österreich war dabei die Donau Universität Krems beteiligt.

Für die erste und zweite Mission der Universitäten, nämlich Lehre und Forschung existieren zahlreiche Ranking Systeme, die bisher noch nicht ausreichend für die dritte Mission entwickelt worden sind. Für E3M ging es um die Ausarbeitung von Standardindikatoren der dritten Mission.

Wissenschaftsmonitor

Governance - Studien

Der Wissenschaftsmonitor ist eine Studie des Instituts für Strategieanalysen im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und wurde im Jänner 2015 präsentiert.

Für die Studie wurden rund 2.000 Personen 2014 in zwei Wellen online befragt. 43% der Österreicher sehen die "Ausbildung" als Haupt-Aufgabe der Universitäten, mit je 21% folgen "Lehre, Wissen, Theorie vermitteln" und "Forschung", eine geringe Rolle spielen "Bildung" mit 10% und "Vorbereitung auf den Beruf" mit 5%.

Generell sehen die Befragten Österreich als ordentlichen Forschungs- bzw. Studienstandort. Vieles wird als „gut“ empfunden, aber vor allem als „eher gut“ gewertet. Die Ausgaben für Wissenschaft und Forschung werden als viel zu gering eingeschätzt.

Suche in:
Termine
Mai 2017

alle Events anzeigen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
01 02 03 04 05 06 07
08 09 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 01 02 03 04

Kontakt | Impressum

login »JPETo™ CMS © Martin Thaller, Vienna, Austria