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Akademikerquote

Akademikerquote - Internationale Studien - Statistik - Studien

In Österreich verfügen nach der OECD Studie „Bildung auf einen Blick“ von 2013 nur 21% der Menschen in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre über einen Hochschulabschluss. Im OECD- Durchschnitt liegt der Prozentsatz dieser Altersgruppe jedoch bei 39%. Auch Deutschland liegt mit 26% deutlich unter dem OECD-Schnitt.

Österreich konnte seine Akademikerquote in dieser Altersgruppe von 2000 von 14% bis 2011 auf 21% steigern. Im OECD-Vergleich betrug die Quote für 2000 noch 26% und wurde bis 2011 auf 39% gesteigert. Der EU-Durchschnitt liegt für 2011 ebenfalls für die Altersgruppe 25 bis 34 Jahre bei einer Quote von 36%.

Nach dem Ergebnis der Statistik Austria Registerzählung 2011 gibt es in Österreich 648.500 Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen. Im Zehnjahresabstand hat sich die Akademikerzahl um 263.400, das sind +68%, erhöht. Bezogen auf die 20- und mehrjährige Bevölkerung ergibt dies eine Akademikerquote von 9,7% (+3,5 Prozentpunkte gegenüber 2001). Starke Zuwächse gab es auch bei Personen mit Berufsbildender höherer Schule als höchster abgeschlossener Ausbildung. Jüngere Frauen haben ein höheres Bildungsniveau als ihre männlichen Altersgenossen.

Der Prozentsatz der „heutigen jungen Menschen, die im Verlauf ihres Lebens voraussichtlich einen Hochschulabschluss im Tertiärbereich A erwerben werden“ wird laut der Studie „Bildung auf einen Blick“ für Österreich mit 35% angeben (2011). Im Jahr 2005 war dieser Prozentsatz für Österreich noch mit 15% prognostiziert. Der OECD-Durchschnitt wird 2011 mit 39% beziffert, der EU-Durchschnitt beträgt 41% .

Der Vergleich der Altersgruppe 55 bis 64 Jahre zeigt für Österreich einen Akademikeranteil dieser Generation von 15%. Im OECD Mittel liegt der Anteil dieser Gruppe bei 23%.

Österreich schneidet im Bereich der Abschlussquoten im Sekundarbereich (Matura und Lehre) mit 82% der erwerbstätigen Bevölkerung weit  über dem OECD-Durchschnitt ab, der bei 72% liegt.

Bildung auf einen Blick 2013

Gender-Mainstreaming - Internationale Studien - Staatenberichte - Studien

Education at a Glance 2013. OECD Indicators

Die OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“ bietet einen Überblick über die Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme in den 34 OECD-Ländern sowie einer Reihe von Nicht-OECD-Mitgliedern. Sie gibt Aufschluss darüber wie das Bildungswesen finanziert ist, welche Abschlüsse in den Staaten besonders gefragt sind und wie sich die Bildungsdynamik auf verschiedenste Bereiche der Gesellschaft auswirkt.

Die aktuelle Ausgabe enthält erstmals auch Indikatoren über das Verhältnis von Bildungsabschlüssen und Beschäftigung sowie über den Zusammenhang von Bildung und Gesundheitsverhalten der Menschen.

Der Anteil der Erwachsenen mit einem Tertiärabschluss erhöhte sich im Zeitraum  von 2000 -2011 insgesamt  um über 10 Prozentpunkte. In den OECD‑Ländern verfügten im Jahr 2011 39% der 25- bis 34‑Jährigen über einen Tertiärabschluss (Indikator A1, A3 und A4).

 

Bildung auf einen Blick 2014

Akademikerquote - Internationale Studien - Staatenberichte

Education at a Glance 2014. OECD Indicators

Bildung auf einen Blick 2014 bietet einen Überblick über die Bildungssysteme in den 34 Ländern der OECD und einer Reihe von Partnerländern. Mehr als 150 Indikatoren ermöglichen den internationalen Vergleich in Bezug auf Bildungsbeteiligung und -verlauf, die Finanzierung von Bildung sowie die Organisation von Schulen.

Die Ergebnisse von 2014 verdeutlichen den enormen Einfluss von Bildung und Kompetenzen auf die Lebensperspektiven der Einzelnen.

Die Einkommensdaten deuten auf ein sich vergrößerndes Gefälle zwischen Personen hin, die über einen bestimmten Bildungsstand verfügen, und solchen, bei denen das nicht der Fall ist. In den OECD‑Ländern verdienen Erwachsene mit Tertiärabschluss im Durchschnitt 70% mehr als diejenigen ohne Abschluss des Sekundarbereichs II.

Kompetenzunterschiede beeinflussen ebenfalls das Verdienstniveau, selbst bei Personen mit gleichem Bildungsstand. Im Durchschnitt verdient ein Erwachsener mit Tertiärabschluss, der die höchste Kompetenzstufe im Bereich Lesekompetenz erreicht, 45% mehr als ein Erwachsener mit ähnlichem Bildungsstand, dessen Leistungen im Bereich Lesekompetenz der untersten Kompetenzstufe gemäß der Erhebung über die Fähigkeiten und Fertigkeiten Erwachsener entsprechen

 

Bildung auf einen Blick 2015

Internationale Studien - Staatenberichte - Statistik - Studien

EDUCATION AT A GLANCE 2015. OECD INDICATORS

Der Anteil von Personen mit Tertiärabschluss unter jungen Erwachsenen stieg in Österreich kontinuierlich, von 31% im Jahr 2005 auf 38% im Jahr 2014.

Trotz dieser Entwicklung liegt dieser Anteil weiterhin unter dem OECD-Mittel (32% im Jahr 2005 und 41% im Jahr 2014). 15% der österreichischen Bevölkerung verfügt über einen Abschluss auf Master- und 1% auf Doktoratsebene (OECD-Mittel 14% bzw. 1%). Unter den 30-34-Jährigen ist dieser Anteil noch höher und liegt über dem OECD-Mittelwert.

Im OECD Report Bildung auf einen Blick 2015 erfolgte eine Änderung der ISCED International Standard Classification of Education. ISCED 2011 Österreich bedeutet eine weitreichende Änderung in der Darstellung der Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS). Laut den vorliegenden neuen Kriterien entsprechen nunmehr der 4. und 5. Jahrgang der BHS der Stufe 5; diese wird als „Short Cycle Tertiary Education“ (Tertiäre Kurzausbildungen) bezeichnet. Damit stehen Kompetenzen, die an einer BHS erworben wurden, in direktem Vergleich mit akademischen Angeboten (z.B. einem short cycle degree in UK), was zu Erleichterungen bei der Durchlässigkeit und der Mobilität führen wird. Weiter wurde der tertiäre Bereich des Bildungssystems an aktuelle Entwicklungen angepasst und ist nunmehr in 3 Stufen aufgeteilt.

Zur Beschäftigungsaussichten für TertiärabsolventInnen sagt der Report:

Im Jahr 2013 waren 83% der 20-24-jährigen AbsolventInnen tertiärer Programme innerhalb eines Jahres nach Studienabschluss beschäftigt (OECD-Ländermittel von 74%)

Bildung auf einen Blick 2016

Gender-Mainstreaming - Internationale Studien - Staatenberichte - Statistik

EDUCATION AT A GLANCE 2016. OECD INDICATORS

Bildung auf einen Blick 2016 bietet Daten zu den Strukturen, der Finanzierung und der Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme der 35 OECD-Länder sowie einer Reihe von Partnerländern.

Angel Gurria, OECD Generalsekretär am 15. September 2016:

„Across OECD countries, for example, a Master’s degree delivers a wage premium of 91% compared with upper secondary education alone. At an aggregate level, education contributes to stronger and better societies through the creation of wealth, through knowledge and innovation, through jobs, and through lower dependency on social welfare services. Over an individual’s lifetime, governments receive around EUR 100,000 more than they invest per graduate through greater tax revenues and social contributions!“

 „In the EU, young adults who have dropped out of upper secondary school face unemployment rates of 21.2%, compared with 8% for their tertiary‑educated peers. In a highly demanding and fast‑paced world, a lack of higher level skills comes at a big cost for families and society.“

 

Bildung auf einen Blick. Zwischenbericht 2015

Internationale Studien - Staatenberichte - Statistik

Education at a Glance Interim Report

Update of Employment and Educational Attainment Indicators

Dieser "Bildung auf einen Blick" Zwischenbericht von Jänner 2015 beleuchtet den jeweiligen Level der Ausbildung, wie dieser Level die Teilnahme am Arbeitsmarkt beeinflusst und die Übergangsphase von Ausbildung zu Beschäftigung. Ein Kapitel widmet sich der Frage „Wo sind die 15-19 jährigen?“.

In Österreich hatten 2013 nur 14% der 25-64 jährigen einen akademischen Abschluss.

"It should be noted that Austria, the Czech Republic, Germany and the Slovak Republic have extensive upper secondary vocational systems, resulting in 60% or more of their young adult populations attaining upper secondary education and low proportions with less than an upper secondary education (11%, 6%, 13% and 6% respectively). Therefore, these countries belong to the group with low proportions of young adults with low skills…"

Bologna Process Implementation Report

EU - Internationale Studien - Internationalisierung - Mobilität

European Higher Education in 2015

Education, Audiovisual and Culture Executive Agency. Mai 2015

Das Europäische Parlament präsentierte am 31. März 2015 einen Bericht über die Überwachung der Umsetzung des Bologna-Prozesses. 

Der Bologna Implementation Report 2015 gibt Auskunft über den aktuellen Stand der Umsetzung der Bologna-Ziele in den einzelnen teilnehmenden Ländern.

"Austria, Cyprus, Liechtenstein, Malta and the Netherlands show an increase of more than one third of their student population in 2012 compared to 2006. These countries are among the half of EHEA countries where the total number of students increased during the two periods."

Collaboration and Researcher Mobility European and US Research

EU - Internationale Studien - Internationalisierung - Mobilität

Comparative Benchmarking

A report prepared in collaboration between Science Europe and Elsevier’s SciVal Analytics. September 2013

Die Studie erfasst 41 europäische Länder, die im 7. Rahmenprogramm kooperieren, davon 27 EU-Mitgliedsstaaten. Es stellt sich grundsätzlich ein problematischer Vergleich dar. Bei den USA handelt es sich um eine Föderation mit Präsidialsystem, während die EU zwischen Nationalstaaten und Föderation steht. Kultur, Sprache und unterschiedliche Administrationssysteme von 500 Millionen Menschen in der EU und trotz herrschender Personenfreizügigkeit bürokratischer Niederlassungsvorschriften, stellen Barrieren dar, die für die USA mit ihren lediglich 300 Millionen Einwohnern nicht bestehen.

 "However, factors that are more likely to be influential would include the differences in culture, language, administrative systems, benefits, pensions and other support systems, which continue to vary considerably across Europe. In the US, there is greater comparability of employment law and compensation packages between states."

Insgesamt ist die Mobiltät der Forschenden innerhalb der USA größer als innerhalb Europas. "Furthermore, those who move have higher citation impacts than those who do not.“   

Cost-Sharing

EU - Finanzierung - Internationale Studien - Studien - Studienbeiträge

Do changes in cost-sharing have an impact on the behaviour of students and higher education institutions?

Evidence from nine case studies

Die Studie „Do changes in cost-sharing have an impact on the behaviour of students and higher education institutions?“ wurde im Auftrag der Europäischen Kommission vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung DZHW in Hannover und von Higher Education Strategy Associates HESA in Toronto, Kanada, durchgeführt. Untersucht wurden die Auswirkungen von Änderungen in der Studiengebührenpolitik auf Studienbewerber, Studierende und Hochschulen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, wie sich in den letzten 15 Jahren Änderungen der Studiengebühren in neun Ländern mit verschiedenen Finanzierungsmodellen ausgewirkt haben. Zu den Vergleichs-Ländern zählen neben Österreich auch Deutschland, Vereinigtes Königreich (nur England), Finnland, Kanada, Polen, Portugal, Ungarn und Südkorea.

Studiengebühren bewirken laut des vorliegenden Berichts nicht, dass sich öffentliche Hochschulen besser auf veränderte Anforderungen einstellen. Andere Faktoren wie Tradition, Prestige und Zulassungsvorschriften beeinflussen, welchen Spielraum die Universitäten haben und wie sie ihn nutzen.

Development. Commitment to Development Index 2013

Forschung - Fremdenrecht - Internationale Studien - Internationalisierung - Studien

Center for Global Development

Der Commitment to Development Index (CDI) bewertet 27 der reichsten Länder der Welt dahingehend, wie weit ihre entwicklungspolitischen Maßnahmen armen Nationen helfen. Der CDI geht über die Standardvergleiche der Auslandshilfe hinaus und misst die Politik der Länder in sieben Bereichen, die für Entwicklungsländer von Bedeutung sind: Finanzhilfe, Handel, Finanz, Migration, Umwelt, Sicherheit und Technologie.

Österreich belegt im Rahmen des CDI 2013 den Gesamtplatz an 11. Stelle und liegt damit vor Ländern wie Belgien, Deutschland, vor der Schweiz oder den USA. Den 1. Platz belegt Dänemark, gefolgt von Schweden und Norwegen. Japan und Südkorea belegen die letzten Plätze.

Education Policy Outlook 2015. OECD

Internationale Studien - Staatenberichte

Making Reforms Happen

12% der Staatsausgaben der OECD‑Ländern fließen in Bildung.

Der Bericht Education Policy Outlook 2015 gibt einen ausführlichen Überblick über rund 450 Bildungsreformen, die zwischen 2008 und 2014 im OECD‑Raum durchgeführt wurden.

"Nahezu jeder fünfte 15‑jährige Schüler im OECD‑Raum erwirbt nicht einmal das Mindestniveau an Kompetenzen, das nötig ist, um voll am Leben der heutigen Gesellschaft teilzuhaben."

Engendering Budgets

Gender-Mainstreaming - Internationale Studien

A Practitioners’ Guide to Understanding and Implementing Gender-responsive Budgets

Commonwealth Secretariat

Das Sekretariat des Commonwealth startete die ersten Initiative zu Gender Budgeting oder Gender-responsive budgets GRBs bereits 1995. Im September 2002 trafen sich die Finanzminister der Commonwealth-Staaten und erklärten sich gemeinsam bereit, „to make substantial progress on implementing gender-responsive budgets within their respective budget setting processes”. Heute existieren unterschiedliche Maßnahmen zu Gender Budgeting in über 60 Staaten weltweit.

The World Conference on Human Rights in Vienna 1993 asserted that women’s rights are human rights.

The developmental value of GRBs is widely recognised and has been endorsed in the Beijing+5 Outcome Document, the Monterrey Consensus and, in the Communiqué of the 2002 Commonwealth Finance Ministers’ Meeting.

ET2020 New priorities for European cooperation in education and training

Barrierefrei - ET 2020 - EU - Internationale Studien - Studien

Draft 2015 Joint Report of the Council and the Commission on the implementation of the Strategic framework for European cooperation in education and training

Am 1.September 2015 veröffentlichte die Kommission einen Bericht, der eine stärkere Zusammenarbeit bei der allgemeinen und beruflichen Bildung bis zum Jahr 2020 und insbesondere die Förderung der sozialen Inklusion in Schulen fordert. Die Kommission ruft nicht nur dazu auf, die Bildungssysteme sozial inklusiver zu gestalten, sondern auch gegen Radikalisierung vorzugehen.

Zu den Prioritäten im Bericht zählen die Verbesserung der Qualifikationen und Beschäftigungsaussichten der Menschen und die Schaffung offener, innovativer und digitaler Lernumgebungen. Die Grundwerte von Gleichheit, Nichtdiskriminierung und bürgerschaftlichem Engagement sollen in der Ausbildung kultiviert werden.

EUROSTUDENT V. 2012-2015

EU - Internationale Studien - Sozialerhebung - Statistik - Studien

Social and Economic Conditions of Student Life in Europe

EUROSTUDENT ist ein länderübergreifendes Projekt, das Informationen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage von Studierenden im europäischen Hochschulraum zur Verfügung stellt. Eine länderübergreifende, indikatorengestützte Analyse („Synopsis of Indicators“) ordnet die nationalen Befunde in einen internationalen Rahmen ein. An der fünften Ausgabe von EUROSTUDENT nahmen 29 europäische Länder teil, darunter auch Armenien, Georgien, Russland, Serbien und die Ukraine.

Vom 25. bis 27. Februar 2015 fand an der Wirtschaftsuniversität Wien die Konferenz The Social Dimension in European Higher Education statt. Auf dieser vom Institut für Höhere Studien IHS und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung DZHW ausgerichteten Konferenz wurden die Ergebnisse der Projekte EUROSTUDENT V und Peer Learning Initiative for the Social Dimension PL4SD der europäischen Hochschulöffentlichkeit vorgestellt.

Eurydice, Eurypedia

EU - Internationale Studien - Statistik - Studien

Global Competitiveness Report 2013-2014

Forschung - Internationale Studien

Herausgegeben vom World Economic Forum WEF

Mit Rang 16 unter 148 Staaten konnte Österreich 2013 seine Platzierung  des Vorjahres halten.

„The country benefits from excellent infrastructure (16th) and sophisticated businesses (8th) that are highly innovative (15th). This is buttressed by an education and training system that does a good job of preparing the workforce, particularly through a strong focus on on-the-job training (5th). Austria’s competitiveness would be further enhanced by greater flexibility in its labor market (the country is ranked 88th in this subpillar), and by continuing to improve ist already-excellent educational system.“

Global Competitiveness Report 2013-2014

Global Competitiveness Report 2014 - 2015

Internationale Studien - Rankings

Herausgegeben vom World Economic Forum WEF

Die führenden Volkswirtschaften des Rankings des Global Competitiveness Report 2014 - 2015 haben laut World Economic Forum WEF eines gemeinsam: die Förderung und Nutzung von vorhandenen Talenten sowie Investitionen zur Stärkung von Innovation. "Quality higher education and training is crucial for economies", lautet die Empfehlung für alle 144 bewerteten Staaten. 

Global Innovation Index GII 2013

Forschung - Internationale Studien - Statistik

Der Global Innovation Index (GII) misst die Innovationsfähigkeit und die Innovationsleistung der 142 bedeutendsten Volkswirtschaften weltweit.

Der Index, der gemeinsam von der Cornell University, INSEAD und der World Intellectual Property Organization in Zusammenarbeit mit der Strategieberatung Booz & Company und weiteren Partnern erstellt wird, untersucht anhand von 84 Kriterien die Rahmenbedingungen und die effektiv erzielte Innovationsleistung von insgesamt 142 Volkswirtschaften.

Österreich liegt nach den Ergebnissen des GII 2013 mittlerweile auf Rang 23, im Jahr 2012 war es noch Platz 22. Erfreulicherweise belegt Österreich im Bereich Tertiärer Ausbildung weltweit den 9. Platz. Unter Humankapital und Forschung rangiert Österreich an 10. Stelle, bei Forschung und Entwicklung findet sich Österreich im weltweiten Vergleich auf Rang 14. Was die Zusammenarbeit von Industrie und universitärer Forschung betrifft, ist Österreich an 21. Stelle gereiht.

Global Innovation Index GII 2016

Internationale Studien - Statistik - Studien

Der Global Innovation Index GII wird von Cornell University, INSEAD und der World Intellectual Property Organization WIPO seit 2007 jährlich veröffentlicht und basiert unter anderem auf Datenmaterial der International Telecommunication Union, der World Bank und des World Economic Forums.

Der Index wird einer unabhängigen statistischen Prüfung durch das Gemeinsame Forschungszentrum der Europäischen Kommission unterzogen. Der vollständige Bericht 2016 steht zum Download bereit unter https://www.globalinnovationindex.org/gii-2016-report

„Unter den Spitzenpositionen im GII 2016 ragen vier Länder — Japan, die USA, das Vereinigte Königreich und Deutschland — aufgrund ihrer „Innovationsqualität“, die ein erstklassiger Indikator für die Güte von Universitäten, die Zahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen und internationaler Patentanmeldungen ist, heraus.“

Der GII 2016 wird als Durchschnitt aus zwei Sub-Indexen berechnet. Der Innovations-Input-Subindex misst Elemente der nationalen Wirtschaft, die innovative Tätigkeiten umfasst, die in fünf Bereiche unterteilt sind:

  • Institutionen
  • Humankapital und Forschung
  • Infrastruktur
  • Entwicklungsstand der Märkte
  • Professionalität der Unternehmen.

Der Innovations-Output-Subindex erfasst tatsächliche Belege für Innovationsergebnisse, unterteilt in zwei Bereiche:

  • Wissens- und Technologie-Outputs
  • kreative Outputs

Global University Summit 2013

Internationale Studien - Internationalisierung - Studien

Der Global University Summit wurde 2008 gegründet und von Führungskräften aus der Wirtschaft und Vertretern von Hochschulen aus über 30 Ländern besucht, um die aktuellen Herausforderungen der globalen Hochschulbildung zu diskutieren und mit einer gemeinsamen Deklaration jährlich eine politische Empfehlung für den G8- Gipfel vorzubereiten.

Ziel ist es, allen Universitäten weltweit insgesamt eine Stimme  über die nationale Grenzen hinweg in der Weltpolitik zu verleihen und die Entscheidungen der G8  in Fragen der Hochschulbildung zu beeinflussen.

GUESS. Global University Enterpreneurial Spirit Students´ Survey 2013

Internationale Studien - Studien

Entrepreneurial Intentions and Activities of Students at Austrian Universities

GUESSS bildet eine Forschungsplattform im Bereich Entrepreneurship mit dem Ziel, die Gründungsabsicht und -tätigkeit von Studierenden systematisch und langfristig zu erfassen. Sichergestellt werden soll dabei die zeitliche und geografische Vergleichbarkeit. Die Studie hilft, die wahrgenommenen Hürden und Vorbehalte im Gründungsprozess von Studierenden zu identifizieren. Die Ergebnisse ermöglichen das Ableiten von Handlungsempfehlungen für die nationale Wirtschaftspolitik.

Horizon 2020. First Results. 2015

EU - HORIZON 2020 - Internationale Studien - Statistik

Erste Resultate von HORIZON 2020 liegen vor im Bericht der Europäischen Kommission von September 2015.

Bei der Erfolgsrate für die Bewerbung an HORIZON 2020 liegt Österreich an dritter Stelle der EU-Mitglieder, nach Frankreich und Belgien.

Immigrant Students at School: Easing the Journey towards Integration

Internationale Studien - Internationalisierung - Mobilität - Staatenberichte

OECD Dezember 2015

Die OECD Studie Immigrant Students at School: Easing the Journey towards Integration von Dezember 2015 hat verfügbare Informationen zum Bildungserfolg von Migration gesammelt und gibt Handlungsempfehlungen zur erfolgreichen Integration durch Bildung.

37% der zugewanderten Personen in Österreich leben seit weniger als 10 Jahren im Land. Im OECD Schnitt beträgt die Quote der seit weniger als 10 Jahren in einem Land lebender Immigranten im Vergleich 31%. 16% aller ÖsterreicherInnen sind nicht in Österreich geboren. Österreich sieht sich in Bezug auf Immigration und Integration vergleichbaren Herausforderungen gestellt wie Belgien, Frankreich, Deutschland und die Niederlande.

Die Armutsrate beträgt für Zuwanderer in Österreich 28% versus 14% für Österreicher ohne Migrationshintergrund. Im OECD-Durchschnitt ist dieses Verhältnis mit 33% versus 19% ausgewiesen. „Immigrants also tend to live in poorer-quality housing with an overcrowding rate of 29% compared to 6% among native-born households. In the OECD on average, 19% of immigrants live in overcrowded dwellings, compared to 8% among native-born households.“

Vergleiche Compare your Country  

Innovation Index

Forschung - Internationale Studien - Rankings

World Academic Summit Innovation Index

Der “World Academic Summit Innovation Index” wurde erstmals im August 2013 als Sonderauswertung des “Times Higher Education Ranking” publiziert. Nur die Top 400 Universitäten der letzten Erhebung des “Times Higher Education World University Ranking” wurden berücksichtigt.

Gemessen wurde, wieviel Mittel für Auftragsforschung ein Forscher oder eine Forscherin des jeweiligen Landes durchschnittlich aus der Wirtschaft einwerben konnte.

Innovationsanzeiger der EU-Kommission 2014

EU - Forschung - Internationale Studien - Studien

Innovation Union Scoreboard 2014

Der Innovationsanzeiger der EU-Kommission 2014 zeigt:

Europa verringert den Innovationsrückstand gegenüber den Vereinigten Staaten und Japan, aber die Unterschiede bei der Innovationsleistung der einzelnen EU-Mitgliedstaaten sind nach wie vor sehr groß und nehmen nur langsam ab. Auf regionaler Ebene wird die Innovationslücke größer, denn die Innovationsleistung ist in fast einem Fünftel der EU-Regionen schlechter geworden.“

Die neunte Ausgabe des Europäischen Innovationsanzeigers (EIS) wurde im März 2014 veröffentlicht. Der Europäische Innovationsanzeiger wird im Auftrag der Generaldirektion Unternehmen und Industrie der Europäischen Kommission vom Maastricht Economic and Social Research and Training Centre on Innovation and Technology (UNU-MERIT) mit Unterstützung der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU erstellt.

Seit 2001 konzentrieren sich die EIS-Indikatoren auf Innovationsergebnisse, nicht-technische Innovation und Dienstleistungssektoren. Der EIS enthält Indikatoren im Zusammenhang mit Innovation und Trendanalysen für alle EU-Mitgliedstaaten sowie Serbien, die Türkei, Island, Norwegen und die Schweiz. Die Indikatoren lassen sich in drei Kategorien aufteilen: Potenzial (Fachkräfte, finanzielle Mittel und Förderung), Tätigkeit der Unternehmen (Investitionen der Unternehmen, Vernetzung und Unternehmergeist, Durchsatz) und Erträge (Innovatoren und gesamtwirtschaftliche Auswirkungen).

Innovationsanzeiger der EU-Kommission 2015

EU - Internationale Studien - Statistik - Studien

Innovation Union Scoreboard 2015

Der jährliche Leistungsanzeiger der Innovationsunion enthält eine vergleichende Bewertung der Forschungs- und Innovationsleistung der EU-Staaten. Damit sollen Stärken und Schwächen in den einzelnen Ländern beurteilt werden, um Anreize zu geben, in welchen Bereichen verstärkte Tätigkeiten notwendig sind. Im Mai 2015 wurden von der Kommission die neuesten Ergebnisse des Innovation Union Scoreboard IUS präsentiert.

"Austria performs better than the EU average for most dimensions, except Economic effects and Finance and support, the latter because of poor relative performance in Venture capital investments. In terms of indicators, relative strengths for Austria are particularly International scientific co-publications and Community trademarks. Relative weaknesses are in Venture capital investments, Non-EU doctorate students and License and patent revenues from abroad. Most dimensions and indicators show positive growth. The strongest increases in performance are observed for International scientific copublications (7.8%), Community trademarks (6.4%) and License and patent revenues from abroad (6.2%). Significant declines in performance are observed in Sales share of new innovations (-4.6%) and SMEs with product or process innovations (-4.1%)."

International Trends in Higher Education 2015

Internationale Studien - Internationalisierung

University of Oxford

Die Anzahl internationaler Studierender, die um zu studieren in ein anderes Land ziehen steigt: 2014 waren es fast 5 Millionen, mehr als doppelt so viele als die 2,1 Millionen im Jahr 2000.

Die OECD geht von einer internationalen Studierendenmobilität von 8 Millionen für das Jahr 2025 aus. Das Hauptziel internationaler Studierender ist nach wie vor USA, gefolgt von UK, Deutschland, Frankreich und Australien. Die Hälfte aller internationalen Studierenden strebt einen Abschluss in einem dieser fünf Staaten an.

Die Mehrheit der internationalen Studierenden stammt aus Asien, vor allem aus China, Indien und Südkorea. Jeder 6. internationale Student stammt aus China.

Knowledge Based Capital. OECD Studie 2013

Geistiges Eigentum - Internationale Studien - Wertschöpfung

Supporting Investment in Knowledge Capital, Growth and Innovation

Das wissensbasierte Kapital (KBC knowledge based capital)  ist laut OECD Bericht vom Oktober 2013 "Supporting Investment in Knowledge Capital, Growth and Innovation" jener Faktor, der Unternehmen wettbewerbsfähig macht. Die Studie untersucht den wirtschaftlichen Wert von KBC und liefert Empfehlungen zu den Bereichen Innovation, Besteuerung, Unternehmertum, Wettbewerb, Unternehmensberichterstattung und geistiges Eigentum.

Der Anteil des KBC an allen Investitionen liegt in den OECD Ländern bei 20 bis 30%. Österreich befindet sich im oberen Mittelfeld, vor Deutschland, den USA und Finnland.

Die Investitionen in wissensbasiertes Kapital sind in den Vereinigten Staaten und Schweden im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) etwa doppelt so hoch wie in Italien und Spanien, und die patentierenden Unternehmen ziehen in den Vereinigten Staaten und in Schweden viermal so viel Kapital an wie die entsprechenden Unternehmen in Italien und Spanien.

Measuring Well-being. OECD 2013

Internationale Studien - Staatenberichte

Lebensqualität innerhalb der OECD

Der Bericht "How´s Life?" misst die materiellen Bedingungen und die Lebensqualität innerhalb der OECD und anderen Volkswirtschaften im Zeitraum von 2007 bis 2012. Die Publikation ist ein Projekt einer 2011 gestarteten Initiative der OECD, die das Ziel verfolgt, Wohlergehen und Fortschritt außerhalb der traditionellen Messwerte wie des BIP zu erfassen.

Im Vergleich mit den anderen OECD Ländern schneidet Österreich in vielen Bereichen gut ab. Vor allem betreffend Arbeitsplätze und Verdienstmöglichkeiten liegt Österreich unter den Besten und über dem OECD Durchschnitt. Das trifft auch für weitere Kategorien zu, die verglichen worden sind, wie zum Beispiel Umwelt, Sicherheit, das subjektive Wohlbefinden, der soziale Zusammenhalt oder das Engagement der Zivilgesellschaft. Im Bereich Wohnsituation und Gesundheit ist Österreich nur nahe dem Durchschnitt.

How´s Life? Measuring Well-being. 2013

Bildung

Unterdurchschnittlich schneidet Österreich im Bereich Bildung und Fähigkeiten ab. In Österreich verfügen nach dieser Studie 53% der Frauen und 47% der Männer über einen tertiären Bildungsabschluss, im OECD Vergleich sind es 58% der Frauen und 42% der Männer.

Country Snapshot Austria

 

 

OECD Economic Surveys: Austria 2015

Gender-Mainstreaming - Internationale Studien - Staatenberichte

OECD Berlin 14. Juli 2015

Der Bericht OECD Economic Surveys: Austria 2015 betont vor allem die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und kritisiert damit verbunden die in Österreich vorherrschenden tradierten Rollenmodelle für Geschlechter.

Zur Frage der Studienwahl junger Österreicherinnen heißt es: "Study area choices made by young women are oriented towards professional tracks with lower earning potentials than those of men."

In Österreich liegt der durchschnittliche Stundenlohn von Frauen 23 Prozent unter dem von Männern - das ist eine der größten Verdienstlücken im gesamten OECD-Raum.

Unterstützt von Politik und öffentlichen Strukturen hat sich in Österreich ein Modell entwickelt, das Frauen nach der Geburt ihres ersten Kindes häufig zwei Jahre vom Wiedereinstieg in den Beruf fernhält und danach in der Mehrzahl der Fälle eine Teilzeittätigkeit begünstigt. Gleichzeitig absolvieren Männer in Österreich mehr Überstunden als Männer in vergleichbaren Ländern.

OECD Ländervergleich Forschungsausgaben. 2016

Finanzierung - Forschung - Gender-Mainstreaming - Internationale Studien - Statistik

OECD Science and Technology. Compare your Country. 2016

Bei einem OECD-Vergleich nimmt Österreich betreffend Forschungsausgaben Platz 7 von 34 OECD-Ländern ein. Österreich weist dabei mit den Zahlen von 2015 eine Forschungsquote von 3% des BIP auf.

An erster Stelle rangiert Südkorea mit 4,29%, Platz 2 belegt Israel mit 4,11%, Platz 3 nimmt Japan ein mit 3,58%.

Als erstes EU-Land platziert sich Finnland an vierter Stelle mit 3,2%. Vor Österreich liegen Schweden mit 3,6% und ganz knapp Dänemark mit 3,05%.

In Österreich sind 9,4 Personen pro 1.000 Einwohner in Forschung und Entwicklung beschäftigt, damit belegt Österreich im OECD-Vergleich Rang 11. Führend in der Auswertung ist Israel mit 17,6 Forschern pro 1.000 Einwohnern.

OECD Ländervergleich Forschungsausgaben. 2017

Finanzierung - Forschung - Internationale Studien - Statistik

Latest estimates of R&D investment in OECD and major economies

Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung machen in Österreich 3,07% des Bruttoinlandsproduktes aus. Damit belegt Österreich Platz 5 im OECD-Vergleich, der im Februar 2017 veröffentlicht wurde.

Der OECD-Schnitt liegt bei 2,4%. Vor Österreich liegen Israel, Südkorea, Japan und Schweden.

OECD Science, Technology and Industry Scoreboard 2015

Forschung - Internationale Studien - Internationalisierung - Staatenberichte - Statistik - Wertschöpfung

OECD Paris 2015

Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) sind im OECD-Raum laut Scoreboard 2015 im Jahr 2013 um 2,7% gestiegen. 2015 nutzten 28 der OECD-Staaten Steueranreize, um unternehmensbasierte F&E zu fördern, besonders erwähnt werden im Report dabei Brasilien, China, Russland und Südafrika.

Von 2010 bis 2012 waren die USA, Japan und Korea bei den Innovationen auf den Gebieten der Informations- und Kommunikationstechnologien führend. Auf diese drei Länder entfielen zusammen über 65% der in Europa und den USA angemeldeten Patente, gefolgt von Deutschland, Frankreich und China.

Die meistzitierten Publikationen in allen wissenschaftlichen Disziplinen entfielen auf nur vier Staaten: USA, UK, Deutschland und China. Die wissenschaftliche Zusammenarbeit hat sich seit 1996 verdoppelt, 2013 entstanden fast 20% aller wissenschaftlichen Publikationen im Rahmen internationaler Kooperationen. Dabei spielen die USA sowohl als Zielland als auch als Herkunftsland die zentrale Rolle.

OECD Skills Outlook 2013

Internationale Studien - Staatenberichte - Studien

Ergebnisse der PIAAC-Erhebung 2011/12

Die PIAAC-Erhebung 2011/12 wurde von STATISTIK AUSTRIA unter Beachtung detailliert vorgegebener und von der OECD überprüfter Standards und Qualitätskriterien durchgeführt. Damit liegen erstmalig für Österreich international vergleichbare und aussagekräftige Ergebnisse zum Thema Schlüsselkompetenzen vor. Die Auftraggeber der Erhebung waren das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) und das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK).

Die OECD widmet sich der Förderung nachhaltigen Wirtschaftswachstums, der Steigerung des Lebensstandards und dem Wachstum des Welthandels.

Performance-Based Funding of Universities in Europe

EU - Finanzierung - Governance - Internationale Studien

Define Thematic Report. Juli 2015

Only in eight out of 29 systems covered by the EUA autonomy scorecard universities are allowed to sell their buildings without restrictions. Universities can freely decide on salaries of senior academics in only five systems and only in 10 systems for senior administrative staff.“

Der European University Association EUA Bericht Performance-Based Funding of Universities in Europe untersucht Formelbudgets und Verträge oder Vereinbarungen zwischen Universitäten und Ministerien und versucht, Elemente von auf Leistung basierenden Finanzierungen zu identifizieren. Leistung ist dabei definiert als „the output (at different stages) of a process of learning/teaching, research or interaction with external stakeholders (e.g. business, industry, society).“

Als Grundvoraussetzung für eine funktionierende leistungsabhängige Finanzierung sieht der Bericht eine klare Definition von Verfahren und warnt vor zu komplexen Zielen. Ein echter Dialog könne nur stattfinden, wenn Universitäten und Ministerium als gleichberechtigter Partner verhandeln. Leistungsabhängige Finanzierung trägt dem Bericht nach das Risiko eines Rückgangs der Qualität in Lehre und Forschung.

Responding to Massification: Differentiation in Postsecondary Education Worldwide

Internationale Studien

Philip G. Altbach, Hans de Wit und Liz Reisberg. 2017

Die postsekundare Bildung durchläuft derzeit eine Phase der Anarchie“,

lautet das Ergebnis die Studie Responding to Massification: Differentiation in Postsecondary Education Worldwide. Sie wurde vom Center for International Higher Education des Boston College unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Philip G. Altbach durchgeführt von der Körber-Stiftung. Die Autoren analysieren in dreizehn Länderstudien postsekundare Bildungssysteme weltweit.

Die traditionellen, forschungsintensiven Universitäten genießen das größte Prestige, sie machen nur 2 bis 5% der weltweit 22.000 Hochschulen aus.

„Die Universitäten bilden den wissenschaftlichen Nachwuchs aus und sind prägend für das gesamte akademische System. Sie sind daher für die Wissensökonomie des 21. Jahrhunderts von zentraler Bedeutung, und ihre Verantwortung übersteigt ihre traditionelle Rolle bei Weitem.“

Dem Universitätssektor müsse die Führungsrolle innerhalb der gesamten postsekundären Bildung zufallen.

Studentische Mobilität und ihre finanziellen Effekte auf das Gastland

Internationale Studien - Mobilität - Wertschöpfung

Deutscher Akademischer Austauschdienst DAAD. November 2013

Der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD hat eine europaweit tätige Beratungsagentur mit Sitz in Basel, die Prognos AG, mit einer Studie beauftragt, welche die finanziellen und wirtschaftlichen Auswirkungen der grenzüberschreitenden Studierendenmobilität in verschiedenen europäischen Ländern untersucht. Untersuchungsländer sind neben Deutschland auch Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz und Spanien

Nach dieser Studie befanden sich im Jahr 2010 in Österreich 54.000 ausländische Studierende und 2011 waren es 59.000.

Die jährlichen pro Kopf-Effekte während des Studiums sowie bei Verbleib im Gastland ergeben für Österreich folgende Ergebnisse:

  • Die Bruttowertschöpfungs-Effekte während des Studiums betragen 9.196 Euro und nach Verbleib in Österreich 73.913 Euro.
  • Die Effekte auf öffentliche Haushalte betragen während des Studiums 2.893 Euro und bei Verbleib in Österreich 25.097 Euro.

Weltbildungsbericht 2016

Internationale Studien - Lebenslanges Lernen - Staatenberichte

Global Education Monitoring Report. UNESCO 2016

Die Vereinten Nationen haben im September 2015 Ziele nachhaltiger Entwicklung Sustainable Development Goals (SDGs) für die gesamte Staatengemeinschaft verabschiedet. Integraler Bestandteil der SDGs ist eine globale Bildungsagenda für die Jahre 2016 bis 2030.

Das Bildungsziel lautet: „Bis 2030 für alle Menschen inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung sicherstellen sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen fördern". Die UNESCO koordiniert die Umsetzung dieses Ziels und ist für das Monitoring verantwortlich.

Der Weltbildungsbericht 2016 der UNESCO Global Education Monitoring Report evaluiert die Fortschritte der Umsetzung der Ziele nachhaltiger Entwicklung Sustainable Development Goals SDGs und trägt den Titel „Education for people and planet: Creating sustainable futures for all“.

World Competitiveness Ranking 2014

Internationale Studien - Rankings

IMD World Competitiveness Center

Das World Competitiveness Ranking ist eine Rangliste der 60 wettbewerbsfähigsten Länder der Welt. Seit 1988 Jahren erarbeitet und veröffentlicht das IMD World Competitiveness Center, Teil des schweizerischen International Institute for Management Development, die Rangliste einschließlich Report und Ausblick. Dafür werden 4300 internationale Geschäftsleute befragt und die Länder nach 338 Kriterien bewertet. Zwei Drittel der Daten beruhen auf nationalen und internationalen Statistiken, der Rest auf den Befragungen.

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