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Beyond Europe

EU - Forschung - Internationalisierung

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Das BMWFW fördert das Programm Beyond Europe über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Die FFG ist die nationale Förderstelle für wirtschaftsnahe Forschung in Österreich und unterstützt österreichische Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Forschende mit einem umfassenden Angebot an Förderungen und Services und vertritt österreichische Interessen auf europäischer und internationaler Ebene.

Die erste Ausschreibung des Programms erfolgte im Dezember 2015. Im Juli 2016 teilte das BMWFW in einer Presseaussendung mit, 14 Projekte des Programms auf Empfehlung einer Fachjury mit 4,6 Millionen Euro zu fördern.

Durch die über das „Beyond Europe“-Programm geförderten Projekte entstehen neue Kooperationen mit Unternehmen, Institutionen und Universitäten in den Ländern USA, Kanada, Australien, China, Indien, Malaysia, Neuseeland, Singapur, Südafrika, Südkorea, der Türkei und Ägypten. Die Bandbreite der Branchen reicht von Informations- und Kommunikationstechnologien über Life Science bis zur Produktion bzw. Industrie 4.0 sowie Projekten im Bereich Mobilität und Landwirtschaft.

Bologna Process Implementation Report

EU - Internationale Studien - Internationalisierung - Mobilität

European Higher Education in 2015

Education, Audiovisual and Culture Executive Agency. Mai 2015

Das Europäische Parlament präsentierte am 31. März 2015 einen Bericht über die Überwachung der Umsetzung des Bologna-Prozesses. 

Der Bologna Implementation Report 2015 gibt Auskunft über den aktuellen Stand der Umsetzung der Bologna-Ziele in den einzelnen teilnehmenden Ländern.

"Austria, Cyprus, Liechtenstein, Malta and the Netherlands show an increase of more than one third of their student population in 2012 compared to 2006. These countries are among the half of EHEA countries where the total number of students increased during the two periods."

Collaboration and Researcher Mobility European and US Research

EU - Internationale Studien - Internationalisierung - Mobilität

Comparative Benchmarking

A report prepared in collaboration between Science Europe and Elsevier’s SciVal Analytics. September 2013

Die Studie erfasst 41 europäische Länder, die im 7. Rahmenprogramm kooperieren, davon 27 EU-Mitgliedsstaaten. Es stellt sich grundsätzlich ein problematischer Vergleich dar. Bei den USA handelt es sich um eine Föderation mit Präsidialsystem, während die EU zwischen Nationalstaaten und Föderation steht. Kultur, Sprache und unterschiedliche Administrationssysteme von 500 Millionen Menschen in der EU und trotz herrschender Personenfreizügigkeit bürokratischer Niederlassungsvorschriften, stellen Barrieren dar, die für die USA mit ihren lediglich 300 Millionen Einwohnern nicht bestehen.

 "However, factors that are more likely to be influential would include the differences in culture, language, administrative systems, benefits, pensions and other support systems, which continue to vary considerably across Europe. In the US, there is greater comparability of employment law and compensation packages between states."

Insgesamt ist die Mobiltät der Forschenden innerhalb der USA größer als innerhalb Europas. "Furthermore, those who move have higher citation impacts than those who do not.“   

Development. Commitment to Development Index 2013

Forschung - Fremdenrecht - Internationale Studien - Internationalisierung - Studien

Center for Global Development

Der Commitment to Development Index (CDI) bewertet 27 der reichsten Länder der Welt dahingehend, wie weit ihre entwicklungspolitischen Maßnahmen armen Nationen helfen. Der CDI geht über die Standardvergleiche der Auslandshilfe hinaus und misst die Politik der Länder in sieben Bereichen, die für Entwicklungsländer von Bedeutung sind: Finanzhilfe, Handel, Finanz, Migration, Umwelt, Sicherheit und Technologie.

Österreich belegt im Rahmen des CDI 2013 den Gesamtplatz an 11. Stelle und liegt damit vor Ländern wie Belgien, Deutschland, vor der Schweiz oder den USA. Den 1. Platz belegt Dänemark, gefolgt von Schweden und Norwegen. Japan und Südkorea belegen die letzten Plätze.

Drittstaatsangehörige AbsolventInnen

EU - Fremdenrecht - Internationalisierung - Mobilität

Rot-Weiss-Rot-Karte

Studienabsolventen und Absolventinnen aus Drittstaaten, die zumindest ab dem zweiten Studienabschnitt ein Diplomstudium oder ein Masterstudium an einer österreichischen Universität, Fachhochschule oder akkreditierten Privatuniversität absolviert und erfolgreich abgeschlossen haben, dürfen sich nach Auslaufen ihrer Aufenthaltsbewilligung mit einer Bestätigung der zuständigen Aufenthaltsbehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat, in Wien MA 35) weitere sechs Monate zur Arbeitsuche in Österreich aufhalten.

Diese Bestätigung ist rechtzeitig vor Auslaufen der Aufenthaltsbewilligung bei der zuständigen Aufenthaltsbehörde zu beantragen. Können sie innerhalb dieses Zeitraumes ein ihrer Ausbildung entsprechendes Beschäftigungsangebot auf Basis eines Arbeitsvertrages nachweisen, erhalten sie eine Rot-Weiß-Rot-Karte ohne Arbeitsmarktprüfung, wenn ihr Einkommen das ortsübliche monatliche Mindestbruttoentgelt, mindestens jedoch 45% der ASVG Höchstbeitragsgrundlage (für 2013 wurden 1.998 Euro festgelegt) beträgt. Die Rot-Weiß-Rot Karte berechtigt zur Beschäftigung bei dem Arbeitgeber, der Arbeitgeberin, die das Angebot getätigt hat. StudienabsolventInnen mit einer Rot-Weiß-Rot Karte erhalten eine Rot-Weiß-Rot Karte plus mit unbeschränktem Arbeitsmarktzugang, wenn sie innerhalb der letzten zwölf Monate zumindest zehn Monate ihrem Ausbildungsniveau entsprechend beschäftigt waren. Die Regelung gilt nicht für Personen, die lediglich ein Bachelorstudium in Österreich absolviert haben.

Der Erstantrag für den Familiennachzug ist bei der zuständigen österreichischen Vertretung im Ausland, dem Wohnsitz des Fremden, zu stellen.

 

Drittstaatsangehörige und die EU

EU - Fremdenrecht - Internationalisierung - Mobilität

Blue Card

Mit der Blauen EU-Karte wurden die Vorgaben aus der EU Blue Card‐Richtlinie (RL 2009/50/EG) umgesetzt. Mit dieser Richtlinie werden die Bedingungen für die Einreise, den Aufenthalt sowie die Arbeitsmarktzulassung hochqualifizierter Drittstaatsangehöriger und deren Familienangehöriger innerhalb der EU vereinheitlicht.

Die Voraussetzungen für den Erhalt einer EU Blue Card sind:

  • Der Abschluss eines Hochschulstudiums mit dreijähriger Mindeststudiendauer
  • Ein Jahresgehalt das für das Jahr 2013 brutto mit rund 54.400 Euro festgelegt wurde und das 1,5-fache des durchschnittlichen Bruttogehalts von Vollbeschäftigten beträgt
  • Eine Arbeitsmarktprüfung muss ergeben, dass keine gleich qualifizierten inländischen oder bereits integrierten ausländischen Arbeitskräfte beim Arbeitsmarktservice vorgemerkt sind

Die EU Blue Card wird für 2 Jahre ausgestellt.

Entwicklungsländer. APPEAR Partnership Programme

Forschung - Internationalisierung - Mobilität

Forschende und Studierende aus Entwicklungsländern

Für Bildungs- und Forschungsministerien stellen Entwicklungsprogramme hauptsächlich ein Instrument dar, die Internationalisierung von Institutionen im eigenen Land zu fördern. Universitäten und Forschungsinstitutionen des Geberlandes profitieren von der Internationalisierung ihres Angebots und die Entwicklungszusammenarbeit möchte in erster Linie sicherstellen, dass die Mittel effektiv für den Aufbau von personellen und institutionellen Kapazitäten in den Partnerländern ausgegeben werden

Im Wintersemester 2011/12 studierten 14.333 Studierende aus europäischen und außereuropäischen Entwicklungsländern und der Türkei an österreichischen Universitäten, davon waren 7.121 weiblich.

Nach den Erhebungen von unidata absolvierten im Studienjahr 2012/13 insgesamt 7.572 internationale Studierende einen Aufenthalt an einer österreichischen Universität im Rahmen eines geförderten Mobilitätsprogramms. Davon stammten 69 Personen aus Afrika, 833 aus Asien, 115 aus Australien und Ozeanien, 699 aus Amerika und 5.855 aus Europa.

Mit dem zentralen Kooperationsprogamm APPEAR (Austrian Partnership Programme in Higher Education and Research for Development) fördert Österreich Hochschulpartnerschaften mit EZA-Ländern mit insgesamt neun Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Laufzeit von APPEAR startete im Dezember 2009 und reicht bis November 2014.

Ziel von APPEAR ist einerseits die Stärkung von institutionellen Kapazitäten von Hochschulen in den Bereichen Lehre, Forschung und Management in den Schwerpunktländern und -regionen der ÖZA Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit  durch Partnerschaften mit österreichischen Hochschulinstitutionen und die Förderung von PhD- und Masterstudierenden. Andererseits wird mit den Projekten auch ein Beitrag zur Armutsminderung geleistet.

 

ERAfrica

European Research Area ERA - Forschung - Internationalisierung

Kommission für Entwicklungsforschung KEF

Die Intensivierung und Koordinierung der forschungspolitischen Zusammenarbeit zwischen der EU und Afrika ist eines der Hauptziele von ERAfrica, das von der EU-Kommission im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms seit Dezember 2010 gefördert wird.

Ein weiteres Ziel von ERAfrica - dem ersten ERA.NET mit afrikanischer Beteiligung - ist, neben dem Aufbau eines Rahmens für die strategische Kooperation, die langfristige Entwicklung gemeinsamer Instrumente der Forschungsförderung in der bilateralen und multilateralen Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika, wie zum Beispiel die Vorbereitung und Durchführung gemeinsamer Bekanntmachungen sowie die Stärkung der Forschungskapazitäten Afrikas. Es geht darum, Schnittstellen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen zu fördern.

Beteiligt sind 65 Organisationen aus 18 Ländern. 17 Projekte werden von 9 afrikanischen und 8 europäischen Institutionen koordiniert und mit 8,29 Millionen Euro gefördert. Der österreichische Partner ist die Kommission für Entwicklungsforschung der OeAD-GmbH KEF.

Erasmus und Erasmus+

EU - Internationalisierung - Mobilität

Im Kampf gegen Radikalisierung durch Bildung und Jugendarbeit hat die Europäische Kommission im Anschluss an das Treffen der EU-Bildungsminister im März 2015 in Paris ein Fact Sheet veröffentlicht. Die europäischen Werte müssen weiterhin in der Ausbildung und Bildung im Rahmen des ET2020 Programms verankert vermittelt werden, lautet die Forderung. ERASMUS+ soll die Finanzierung von überregionalen Austauschprogrammen und Partnerschaften mit Fokus auf Vermittlung von europäischen Grundwerten gewährleisten und besonders junge Menschen ohne Universitätsabschluss oder höheren Bildungsabschluss unterstützen. Die Botschaft lautet:

"We remain united in our efforts to promote freedom of thought and expression, social inclusion and respect for others, as well as to combat discrimination in all its forms." 

Das Erasmus+ country factsheet – Austria nennt für das Jahr 2014 folgende Zahl österreichischer Beteiligungen:

"14 349 people studied, trained or volunteered abroad"

EURAXESS

EU - Forschung - Internationalisierung - Mobilität

Researchers in Motion

Die Europäische Kommission intensiviert ihre Bemühungen zur Förderung der Mobilität und Karriereentwicklungen von Forschenden mit der europaweiten Initiative „EURAXESS – Researchers in Motion“.

EURAXESS Rights umfasst die Europäische Charta für Forscher und den Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern und betrifft die Rechte und Aufgabenbereiche von Forschenden und ihren Arbeitgebern.

EURAXESS Services unterstützt Forschende und deren Familien bei der Organisation des Aufenthalts in einem anderen Land. In Österreich werden mobile Forschende vom nationalen Netzwerk der EURAXESS Services unterstützt. Die österreichischen Partner auf nationaler Ebene sind neben den Universitäten der Österreichische Akademische Austauschdienst (OeAD) und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

EURAXESS Links ist ein Netzwerk für Europäische Forschende außerhalb Europas (USA, Japan und China).

EURAXESS Jobs, bietet eine kostenlose, europaweite Jobdatenbank mit permanent aktualisierten Jobangebot sowie Stipendien und Förderungen für Forschende.

 

Forschungs- und Technologiebericht 2016

Finanzierung - Forschung - Internationalisierung - Statistik

Österreich erzielt 2016 eine F&E-Quote von über 3% des Bruttoinlandproduktes (BIP) und liegt damit über dem EU-Durchschnitt. Insgesamt belaufen sich in Österreich 2016 die Ausgaben für F&E auf rund 10,7 Milliarden Euro – das bedeutet einen Zuwachs von + 2,9% gegenüber dem Vorjahr.“

Ein Schwerpunkt des Österreichischen Forschungs- und Technologieberichts 2016 ist eine Zwischenbilanz der Strategie für Forschung, Technologie und Innovation (FTI-Strategie) der Österreichischen Bundesregierung.

Im Jahr 2016 wird zum dritten Mal in Folge eine Forschungsquote von über 3% – dem europäischen Zielwert für 2020 – erreicht (2016: 3,07%). Im EU-Vergleich liegt Österreich mit seiner Forschungsquote mit Stand Dezember 2016 an dritter Stelle hinter Finnland und Schweden, und hat nun neben Deutschland auch Dänemark überholt.

Fremdenrecht

Fremdenrecht - Internationalisierung - Mobilität

Rechtlicher Rahmen

Betreffend den Aufenthalt und die Einreise von Studierenden, Forschenden und Lehrenden mit Staatsangehörigkeit außerhalb der EU findet häufig der Begriff „Fremdenrecht“ Verwendung.

Für diese Personen mit Drittstaatsangehörigkeit wird der Aufenthalt nicht durch ein „Fremdenrecht“ sondern durch zwei Gesetze geregelt, die beide wesentlich von europarechtlichen Vorgaben geprägt sind

  • Das Fremdenpolizeigesetz ( FPG ) regelt die Rechtmäßigkeit der Einreise-, Pass- und Sichtvermerks- Pflicht, wie zum Beispiel die Erteilung von Sichtvermerken ( Visa ) für einen Aufenthalt von bis zu sechs Monaten. Ebenso regelt das Fremdenpolizeigesetz Dokumente für Fremde und fremdenpolizeiliche Maßnahmen wie zum Beispiel Ausweisung.
  • Das Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz ( NAG ) normiert die Vergabe von Aufenthaltstiteln von sechs Monate übersteigendem Aufenthalt in Österreich.

Kurztitel Fremdenrechtspaket 2005

Richtlinie 2004/38/EG des EU Parlaments und Rates vom 29. April 2004
Richtlinie 2004/114/EG des Rates vom 13. Dezember 2004
Richtlinie 2005/71/EG des Rates vom 12. Oktober 2005

Ausländerbeschäftigungsgesetz, Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz, Änderung

Über den aktuellen Stand können Sie sich auf der Webseite des Parlaments informieren: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/ME/ME_00275/index.shtml

Global University Summit 2013

Internationale Studien - Internationalisierung - Studien

Der Global University Summit wurde 2008 gegründet und von Führungskräften aus der Wirtschaft und Vertretern von Hochschulen aus über 30 Ländern besucht, um die aktuellen Herausforderungen der globalen Hochschulbildung zu diskutieren und mit einer gemeinsamen Deklaration jährlich eine politische Empfehlung für den G8- Gipfel vorzubereiten.

Ziel ist es, allen Universitäten weltweit insgesamt eine Stimme  über die nationale Grenzen hinweg in der Weltpolitik zu verleihen und die Entscheidungen der G8  in Fragen der Hochschulbildung zu beeinflussen.

Grenzüberschreitende Bildungsangebote in Europa

EU - Internationalisierung - Mobilität - Studien

Delivering Education across Borders in European Union Final Report. EU 2013

Ein Konsortium bestehend aus CHE Consult als Hauptauftragnehmer, der Bertelsmann Stiftung, Horváth & Partners, das European Center for Strategic Management of Universities (ESMU) sowie ECORYS hat die Entwicklung von grenzüberschreitenden Studienformaten in Europa (Cross Border Higher Education CBHE) analysiert. Der Abschlussbericht wurde von der EU-Kommission im Juli 2013 publiziert.

Die Studie zeigt, dass nur ein geringer Teil der Studierenden in Studiengängen studiert, die in Franchising, Validation oder Zweigstellen-Formaten angeboten werden. Der Anteil steigt jedoch. Ein wesentliches Ergebnis der Analyse ist laut CHE Consult, dass die Anzahl der grenzüberschreitenden Hochschulangebote in denjenigen Ländern höher ist, in denen auch die Zahl der ins Ausland gehenden Studierenden am höchsten ist. Dies legt den Schluss nahe, dass ein unzureichendes Studienangebot, bzw. ein in bestimmten Bereichen beschränktes örtliches Studienangebot ein wichtiger Faktor für die Attraktivität transnationaler Bildungsangebote ist. Die Studie leuchtet in diesem Sinne erstmals auch einen spezifischen europäischen Markt aus, dessen Potenzial für Internationalisierungsaktivitäten von Hochschulen noch wenig untersucht ist.
 

Immigrant Students at School: Easing the Journey towards Integration

Internationale Studien - Internationalisierung - Mobilität - Staatenberichte

OECD Dezember 2015

Die OECD Studie Immigrant Students at School: Easing the Journey towards Integration von Dezember 2015 hat verfügbare Informationen zum Bildungserfolg von Migration gesammelt und gibt Handlungsempfehlungen zur erfolgreichen Integration durch Bildung.

37% der zugewanderten Personen in Österreich leben seit weniger als 10 Jahren im Land. Im OECD Schnitt beträgt die Quote der seit weniger als 10 Jahren in einem Land lebender Immigranten im Vergleich 31%. 16% aller ÖsterreicherInnen sind nicht in Österreich geboren. Österreich sieht sich in Bezug auf Immigration und Integration vergleichbaren Herausforderungen gestellt wie Belgien, Frankreich, Deutschland und die Niederlande.

Die Armutsrate beträgt für Zuwanderer in Österreich 28% versus 14% für Österreicher ohne Migrationshintergrund. Im OECD-Durchschnitt ist dieses Verhältnis mit 33% versus 19% ausgewiesen. „Immigrants also tend to live in poorer-quality housing with an overcrowding rate of 29% compared to 6% among native-born households. In the OECD on average, 19% of immigrants live in overcrowded dwellings, compared to 8% among native-born households.“

Vergleiche Compare your Country  

Innovative Doktorandenausbildung

EU - Forschung - Internationalisierung - Mobilität

Initial Training Networks ITN

Das Initial Training Network ermöglicht NachwuchswissenschaftlerInnen während ihres Doktorats, ihre Forschungskompetenzen zu verbessern. Ein ITN ist ein europäisches Netzwerk von privaten und/oder öffentlichen Forschungseinrichtungen und/oder Firmen, die ein gemeinsames Forschungsausbildungsprogramm in einem bestimmten wissenschaftlichen Bereich durchführen. DoktorandInnen treten etablierten Forschungsgruppen bei, um ihre Forschung strukturiert zu vertiefen, ein Netzwerk aufzubauen und ihre Karriereaussichten zu erhöhen.

Seit 2012 haben Unternehmen und Einrichtungen im Rahmen der Marie-Curie-Maßnahmen die Möglichkeit, zwei neue Doktorandenprogramme anzubieten:

  • Europäische Industriedoktorate (European Industrial Doctorates EID)
  • Innovative Doktorandenausbildung (Innovative Doctoral Programmes IDP)

International Center for Academic Integrity

Internationalisierung

Wissenschaftliche Integrität

Im International Center for Academic Integrity ICAI organisieren sich seit 1992 zahlreiche Universitäten aus inzwischen über 20 Ländern. Der Verband koordiniert Maßnahmen zur Stärkung der wissenschaftlichen Integrität und stellt darüber hinaus zahlreiche Arbeitsmaterialien für seine Mitglieder zur Verfügung.

Der Assessment Guide findet in den USA an Colleges, Universitäten und Höheren Schulen Anwendung. Der ICAI hat ein Programm zur Zertifizierung der Integritätskriterien für online-Kurse entwickelt, es nennt sich „Trusted Seal“.

International Trends in Higher Education 2015

Internationale Studien - Internationalisierung

University of Oxford

Die Anzahl internationaler Studierender, die um zu studieren in ein anderes Land ziehen steigt: 2014 waren es fast 5 Millionen, mehr als doppelt so viele als die 2,1 Millionen im Jahr 2000.

Die OECD geht von einer internationalen Studierendenmobilität von 8 Millionen für das Jahr 2025 aus. Das Hauptziel internationaler Studierender ist nach wie vor USA, gefolgt von UK, Deutschland, Frankreich und Australien. Die Hälfte aller internationalen Studierenden strebt einen Abschluss in einem dieser fünf Staaten an.

Die Mehrheit der internationalen Studierenden stammt aus Asien, vor allem aus China, Indien und Südkorea. Jeder 6. internationale Student stammt aus China.

Interreg

EU - European Research Area ERA - Internationalisierung - Mobilität

Europäische Territoriale Zusammenarbeit ETZ

Interreg ist ein seit 1989 bestehendes Regionalprogramm der Europäischen Union zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, an dem sich auch Nicht-EU-Staaten beteiligen können. Finanziert wird dieses Programm aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung.

Interreg hat folgende Prioritätsachsen festgelegt:

Prioritätsachse 1 - Innovation in der Wissensgesellschaft

  • Innovation, Forschung und Technologieentwicklung
  • Unternehmensgründungen ("Entrepreneurship") und KMUs
  • Informationsgesellschaft
  • Beschäftigung, Humanressourcen und Ausbildung

Prioritätsachse 2 - Umwelt und Risikoprävention

  • Naturgefahren und technologische Risiken
  • Wassermanagement
  • Abfallmanagement
  • Biodiversität und Bewahrung des Naturerbes
  • Energie und nachhaltige Mobilität
  • Kulturerbe und Landschaft  

Knowledge and Innovation Communities

EU - Forschung - Internationalisierung - Mobilität

KIC

Ein KIC , eine Knowledge and Innovation Community, ist ein hochintegriertes, kreatives und auf Spitzenleistungen ausgerichtetes Netzwerk, das Partner aus den Bereichen Bildung, Forschung und Wirtschaft zusammen bringt.

Gemeinsam inspirieren KICs Ideen, beschleunigen Innovationen und bringen Produkte sowie Dienstleistungen zur Marktreife. Als eigenständige Partnerschaften von Hochschul- und Forschungseinrichtungen mit Unternehmen sollen sie die Wettbewerbsfähigkeit Europas nachhaltig stärken und zur Erfüllung der Europa 2020 Ziele beitragen. ForscherInnen aus ganz Europa arbeiten in europaweit verteilten lokalen Knotenpunkten örtlich zusammen und koordinieren die Projekte im Themenschwerpunkt des jeweiligen Standortes.

Mapping the Cost of Non-Europe 2014-19

EU - European Research Area ERA - Forschung - Internationalisierung - Studien

European Parliamentary Research Service

March 2014

Das Europäische Parlament hat im März 2014 eine Studie  Mapping the Cost of Non-Europe herausgegeben, die den Wert der EU den Kosten einer “Nicht-EU” in ausgewählten Politikfeldern gegenüberstellt.

“The European Parliament believes that freedom of movement of goods, capital, services and people still has an untapped potential for both businesses and citizens in terms of efficiency, growth and job creation.”

Maßnahmen auf europäischer Ebene könnten die Wirtschaft Europas mit 800 Milliarden Euro, 6 % des BIPs – ankurbeln. Allein durch den digitalen Binnenmarkt könnten EU-weit 260 Milliarden Euro zusätzlich erwirtschaftet werden.

Derzeit erfolgt öffentlich finanzierte Forschung innerhalb der EU zu 85% auf nationalem Level ohne transnationale Kooperation. Nur 15% der Forschung wird innerhalb des EU Research Framework Programms koordiniert. Eine Vertiefung der koordinierten Zusammenarbeit bedeute der Studie zur Folge für die nächsten 15 Jahre eine Effizienzsteigerung um 1 Milliarde Euro jährlich.

Masterstudium in Deutschland

EU - Internationalisierung - Mobilität - Studien

Motive, Zeitpunkt und Zugang zum Masterstudium.

Ergebnisse der Befragung der Masteranfängerinnen und –anfänger

Das deutsche Hochschulinformationssystem hat eine Studie über vertikale Mobilität in Deutschland veröffentlicht:

Das Masterstudium als 2. Phase der gestuften Studienstruktur
Motive, Zeitpunkt und Zugang zum Masterstudium. Ergebnisse der Befragung der Masteranfängerinnen und –anfänger.
HIS: Forum Hochschule 9/2013

Migrant Integration Statistics

EU - Internationalisierung - Mobilität - Statistik

Eurostat

Im August 2015 veröffentlichte Eurostat eine online Publikation zur Integration von Migranten in der EU Migrant Integration Statistics . Für den Bildungsbereich wurden Indikatoren gewählt, die auch Themen wie Arbeitsmarkt, soziale Ausgrenzung, Armutsgefährdung und Wohnverhältnisse behandeln und auf vorangegangenen Veröffentlichungen über die Integration von Migranten durch Eurostat basieren.

Im Jahr 2014 wiesen in der EU 43,9% der Nicht-EU-Bürger im Alter zwischen 18 und 64 Jahren ein niedriges Bildungsniveau auf (weniger als Primar- und Primarschulbildung sowie Sekundarstufe I.). Dieser Anteil betrug für Bürger des Meldelandes (Staatsbürger) im Vergleich nur 23,4% und für Bürger eines anderen EU-Mitgliedstaats 25,9%.

Tertiäre Abschlüsse

Im Jahr 2014 betrug der Anteil der Nicht-EU-Bürger in der Altersgruppe der 30- bis 34-Jährigen in der EU, die über einen tertiären Bildungsabschluss verfügen, 30,2%. Die Staatsbürger erreichen dabei Anteil von 38,5% und die Bürger anderer EU-Mitgliedstaaten einen Anteil von 39,3%. In den drei Gruppen lag der Anteil der tertiären Bildungsabschlüsse bei den Frauen deutlich höher als bei den Männern, wobei dies in der Gruppe der Nicht-EU-Bürger in geringerem Ausmaß der Fall war.  

Migration & Integration. Zahlen. Daten. Indikatoren 2015

Internationalisierung - Mobilität - Statistik - Studien

Integrationsbericht 2015

Der Integrationsbericht 2015 stellt eine umfassende Übersicht zu Integration in Österreich dar und wird vom unabhängigen Expertenrat für Integration gemeinsam mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres BMEIA sowie in Zusammenarbeit mit der Statistik Austria veröffentlicht.

Zum Stichtag 1. Jänner 2015 lebten etwas mehr als 1,146 Millionen Ausländerinnen und Ausländer in Österreich. Das entspricht einem Anteil von 13,3% an der Gesamtbevölkerung (8,585 Millionen).

Im Jahr 2014 wanderten rund 170.100 Personen nach Österreich zu, während zugleich knapp 97.800 das Land verließen. "Erstmals leistete Rumänien, mit einem positiven Saldo von +12.700 den größten Beitrag zum Gesamtwanderungssaldo von +72.300. Es folgten Ungarn (das 2013 noch den höchsten Saldo aufwies) mit +7.800 sowie Deutschland mit +5.600. 

Migration und Integration in Österreich

Fremdenrecht - Internationalisierung - Mobilität - Statistik

"migration & integration 2014"

Das Statistische Jahrbuch "migration & integration 2014" bietet eine Darstellung zentraler Integrationsindikatoren wie den Bildungsstand von MigrantInnen, Erwerbs- und Arbeitslosenquoten sowie Zahlen zur Identifikation von ZuwanderInnen mit Österreich und präsentiert Zahlen und Fakten zu diesen Themenbereichen.

Die Statistik zeigt, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund mit erhöhter Wahrscheinlichkeit ohne Arbeitsmarkt- und Bildungsbeteiligung verbleiben. Durchschnittlich 7% der 15- bis 24-Jährigen waren 2013 weder erwerbstätig noch in Aus- oder Weiterbildung. Jugendliche ohne Migrationshintergrund waren zu 5% betroffen, Jugendliche mit Migrationshintergrund zu 15%. Der Anteil der Jugendlichen ohne Arbeitsmarkt- und Bildungsbeteiligung war in der ersten Zuwanderergeneration höher (17%) als in der zweiten (13%); ebenso war dieser Anteil bei Jugendlichen aus Nicht-EU-Staaten (18%) höher als bei jenen aus EU-Staaten (11%).

Mobilitätsverhalten in Österreich

EU - Internationalisierung - Mobilität

Die Mobilität von Studierenden war ein Hauptziel der Bologna-Reform und bis 2020 ist die Rate von 20% als Benchmark festgelegt. Österreich hat dieses Ziel bereits erreicht.

Österreich gehört zu den wichtigsten Empfänger-Ländern für Incoming mobile Studierende. Nach Australien, Großbritannien und der Schweiz steht Österreich weltweit an vierter Stelle, wobei der Großteil der in Österreich Incoming mobilen Studierenden aus EU Ländern stammt.

Quelle: Internationalisation of Higher Education EAIE ( European Association for International Education) Handbook. Issue 3, 2013. Dominic Orr

Modernisation of Higher Education in Europe

Drop Out - EU - Internationalisierung - Sozialerhebung - Statistik - Studien

Access, Retention and Employability 2014

Eurydice Report

Viele Länder sammeln Informationen über ihre Studierenden, die Auswertung der Daten ist dabei vielfach nicht auf konkrete Ziele bezogen, wie zum Beispiel die Förderung des Hochschulzugangs benachteiligter Studierender.

Der Eurydice Bericht Modernisation of Higher Education in Europe befasst sich mit nationalen und institutionellen Maßnahmen in den Bereichen Zugang, Abschluss und Beschäftigungsfähigkeit von HochschulabsolventInnen. Die Politik und Praxis im Zusammenhang mit den Erfahrungen der Studierenden im Hochschulwesen werden in drei verschiedenen Phasen untersucht:

  • Zugang zur Hochschulbildung, was voraussetzt, dass Studienwillige über das verfügbare Angebot, die Zulassungsvoraussetzungen und die Zulassungsverfahren informiert sind
  • Studienverlauf, einschließlich verfügbarer Unterstützungsangebote, wenn Probleme aufgetreten
  • Übergang von der Hochschule zum Arbeitsmarkt

Der Bericht deckt 36 Länder ab und basiert auf drei Informationsquellen: den nationalen Eurydice-Stellen, nationalen Qualitätsagenturen und Hochschulbesuchen vor Ort.

OECD Science, Technology and Industry Scoreboard 2015

Forschung - Internationale Studien - Internationalisierung - Staatenberichte - Statistik - Wertschöpfung

OECD Paris 2015

Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) sind im OECD-Raum laut Scoreboard 2015 im Jahr 2013 um 2,7% gestiegen. 2015 nutzten 28 der OECD-Staaten Steueranreize, um unternehmensbasierte F&E zu fördern, besonders erwähnt werden im Report dabei Brasilien, China, Russland und Südafrika.

Von 2010 bis 2012 waren die USA, Japan und Korea bei den Innovationen auf den Gebieten der Informations- und Kommunikationstechnologien führend. Auf diese drei Länder entfielen zusammen über 65% der in Europa und den USA angemeldeten Patente, gefolgt von Deutschland, Frankreich und China.

Die meistzitierten Publikationen in allen wissenschaftlichen Disziplinen entfielen auf nur vier Staaten: USA, UK, Deutschland und China. Die wissenschaftliche Zusammenarbeit hat sich seit 1996 verdoppelt, 2013 entstanden fast 20% aller wissenschaftlichen Publikationen im Rahmen internationaler Kooperationen. Dabei spielen die USA sowohl als Zielland als auch als Herkunftsland die zentrale Rolle.

Scientific Advisory Board

Forschung - Internationalisierung - Staatenberichte

Wissenschaftlicher Beirat für den Generalsekretär der UNO

Sozialbericht 2013-2014
Rot-Weiss-Rot-Karte

Fremdenrecht - Internationalisierung - Sozialerhebung - Studien

Ressortaktivitäten und sozialpolitische Analysen

Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Laut Sozialbericht 2013-2014 sind die AntragstellerInnen für eine Rot-Weiß-Rot-Karte qualifizierte Arbeitskräfte in unterschiedlichen Branchen, vor allem in der technischen Forschung und Entwicklung bzw. bei wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen und im Bereich Information und Kommunikation.

„TopmanagerInnen sowie SpitzenwissenschaftlerInnen und –forscherInnen samt ihrem Supportpersonal sind von vornherein von der Bewilligungspflicht des Ausländerbeschäftigungsgesetzes (AuslBG) ausgenommen und können außerhalb des Rot-Weiß-Rot-Karten-Systems zuwandern“.

 

Statistik Austria Studierende

Gender-Mainstreaming - Internationalisierung - Statistik

Wintersemester 2014/15

Im Wintersemester 2014/15 studierten an den von Statistik Austria erhobenen tertiären Bildungseinrichtungen 287.188 Österreicher und Österreicherinnen ein ordentliches Studium oder ein Lehrgang-Studium (bereinigte Zahl: eine Person wird nur einmal gezählt, auch wenn sie an mehreren Institutionen ein Studium betreibt).

An den öffentlichen Universitäten betrieben 206.242 Österreicherinnen und Österreicher ein ordentliches Studium und 11.742 ein Lehrgang-Studium.

Die beliebtesten Studien an den öffentlichen Universitäten sind Rechtswissenschaften, das Bachelorstudium Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Medizin.

Weltentwicklungsbericht 2012

Internationalisierung - Staatenberichte

  • Der Weltentwicklungsbericht 2012 “Gender equality and development”: konzeptioneller Wendepunkt bei gleichbleibender Praxis?
  • The World Development Report 2012 "Gender equality and development": conceptual turning point: but no change in practice?

Mit dem Weltentwicklungsbericht 2012 widmet die Weltbank erstmals eine ihrer Publikationen dem Thema Geschlechtergerechtigkeit. Die Gleichberechtigung wird als ein eigenständiges Entwicklungsziel anerkannt. Die Weltbank knüpft an zentrale Erkenntnisse aus der internationalen Frauenbewegung an und erkennt die Bedeutung kollektiver Prozesse und kollektiver Handlungsmacht zur Veränderung bestehender Gesellschaftshierarchien und Diskriminierungsmuster an. Unter anderem werden kulturelle Normen und Traditionen, für geschlechtsspezifische Rollenzuschreibungen analysiert. Die Weltbank geht mit diesem Bericht über den bislang vertretenen Ansatz, die Gleichberechtigung von Frauen erhöhe die Produktivität und Marktentwicklung hinaus und politisiert den Gender-Ansatz.

 

Willkommenskultur

European Research Area ERA - Internationalisierung - Mobilität

Empfehlung des ERA Council Forum Austria

Zuwanderer der ersten und zweiten Generation

Akademikerquote - EU - Internationalisierung - Mobilität - Statistik

Eurostat. Statistics Explained.

2014 verfügten 31,6% der 25- bis 54-Jährigen Österreicher und Österreicherinnen über einen tertiären Bildungsabschluss. Für Zuwanderer der zweiten Generation lag diese Quote in Österreich bei 32,3%, für Zuwanderer der ersten Generation bei 29,2%.

In der Reihe Statistics Explained untersucht Eurostat das Bildungsniveau Zuwanderer der ersten und zweiten Generation.

Laut Eurostat war im Jahr 2014 die Quote der tertiären Bildungsabschlüsse auf EU-Ebene in der Altersgruppe der 25- bis 54-Jährigen bei Zuwanderern der zweiten Generation mit EU- sowie mit Nicht-EU-Hintergrund höher (38,5% bzw. 36,2%) als bei ihren Altersgenossen ohne Migrationshintergrund (30,9%). Die Quote war bei dieser Gruppe auch höher als bei Zuwanderern der ersten Generation, die in einem anderen EU-Mitgliedstaat (33,3%) oder einem Drittstaat (29,4%) geboren wurden.

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