uniko-PEDIA

« zur Übersicht


Tipp:
Europäische+Kommission sucht nach Europäische UND  Kommission
Europäische Kommission sucht nach Europäische ODER  Kommission
"Europäische Kommission" sucht nach der exakten Phrase

2016 > Wissenschaft in Österreich / Statistiken

Finanzierung - Forschung - Statistik

Science in Austria

Wissenschaft in Österreich 2016 / Science in Austria 2016 bietet einen Überblick über das Studienangebot, die Studierenden und Absolventinnen und Absolventen an Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen und enthält Basisdaten zum gesamten Bildungssystem. Grundinformationen zur Forschung, wie F&E-Quote oder Hochschul- und Forschungspersonal, sowie zur Forschungsfinanzierung in der Grundlagen- und angewandten Forschung sind in der Darstellung ebenso enthalten wie Ergebnisse zum Abschneiden österreichischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen an verschiedenen nationalen Finanzierungen sowie zur Beteiligung an den EU-Forschungsprogrammen.

 

Absolventen und Absolventinnen tertiärer Bildungsbereich 2014

Akademikerquote - EU - Gender-Mainstreaming - Statistik

Eurostat Juni 2016

Eurostat veröffentlichte im Juni 2016 Daten zu den AbsolventInnen des tertiären Bildungsbereichs.

Im Jahr 2014 erwarben in der Europäischen Union fast 5 Millionen Personen einen tertiären Bildungsabschluss, davon waren 58% Frauen und 42% Männer.

Der größte Anteil der Absolventen entfiel in allen Mitgliedstaaten auf die Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften.

Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe sind eindeutig männlich dominiert, sowohl auf EU-Ebene (73% der Abschlüsse in diesem Bereich wurden an Männer vergeben) als auch in sämtlichen Mitgliedstaaten.

Am ausgewogensten war das Verhältnis von Männern und Frauen in Deutschland (51%) und Irland (52%). Den höchsten Anteil männlicher Absolventen im Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik wiesen die Niederlande auf, die mit 73% weit über dem EU-Durchschnitt von 58% lagen.

Von Männern dominierte Fachrichtungen sind Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe (wo sie 73% der Absolventen stellen) sowie Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik (58%). Auf der anderen Seite sind vier von fünf Absolventen des Bereichs Pädagogik (d. h. 80%) Frauen. Ein weiterer Fachbereich, in dem Frauen stark überrepräsentiert sind, ist Gesundheit und soziale Dienste mit einem Anteil weiblicher Absolventen von 75%.

AbsolventInnenstatistik

Statistik

ARUFA Endbericht März 2011

Mit der Studie "Arbeitssituation von Universitäts- und FachhochschulabsolventInnen" (ARUFA-AbsolventInnenstudie) liegt der derzeit umfangreichste Datenbestand zu den Bildungs- und Berufswegen von AbsolventInnen aller österreichischen Hochschulen vor.

Der Übergang in eine Berufstätigkeit nach Studienabschluss gelingt den befragten AbsolventInnen österreichischer Hochschulen, die in den Jahren 2004 bis 2008 ein Studium abgeschlossen haben, sehr gut. Viele setzen eine Erwerbstätigkeit fort, die sie schon vor Studienabschluss hatten. Diejenigen AbsolventInnen, die eine Beschäftigung gesucht haben, berichten im Durchschnitt über eine kurze Suchphase von weniger als einem halben Jahr.

Insgesamt 80% der Befragten suchen höchstens 6 Monate, 13% suchen 7 bis 12 Monate und 8 % brauchen länger als ein Jahr um die erste Beschäftigung zu finden.

AkademikerInnen-Arbeitslosigkeit

Akademikerquote - Statistik - Studien

AkademikerInnen-Arbeitslosigkeit steigt: Was ist ein Uni-Abschluss wert?

AMS März 2015

Gegenüber März 2014 hat die Zahl der arbeitslosen Personen nach einer Studie des AMS "AkademikerInnen-Arbeitslosigkeit steigt: Was ist ein Uni-Abschluss wert?" insgesamt um 12,9% zugenommen, die Zahl der arbeitslosen AkademikerInnen stieg um 23,3%.

Das Bildungsbezogene Erwerbskarrierenmonitoring BibER ist ein gemeinsames Projekt des Arbeitsmarktservice Österreich, der Sektion VI des Sozialministeriums und der Bundesanstalt Statistik Österreich. Im Rahmen dieses Projektes werden die Erwerbskarrieren aller in Österreich wohnhaften Personen nach Abgang aus einer formalen Bildungseinrichtung statistisch auswertbar gemacht. So stehen Informationen zum Arbeitsmarktstatus bis zu 18 Monate nach Ausbildungsende differenziert nach Geschlecht und Alter zur Verfügung.

Längerfristige Beschäftigungstrends von HochschulabsolventInnen werden im AMS report 85/86 analysiert.

Akademikerquote

Akademikerquote - Internationale Studien - Statistik - Studien

In Österreich verfügen nach der OECD Studie „Bildung auf einen Blick“ von 2013 nur 21% der Menschen in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre über einen Hochschulabschluss. Im OECD- Durchschnitt liegt der Prozentsatz dieser Altersgruppe jedoch bei 39%. Auch Deutschland liegt mit 26% deutlich unter dem OECD-Schnitt.

Österreich konnte seine Akademikerquote in dieser Altersgruppe von 2000 von 14% bis 2011 auf 21% steigern. Im OECD-Vergleich betrug die Quote für 2000 noch 26% und wurde bis 2011 auf 39% gesteigert. Der EU-Durchschnitt liegt für 2011 ebenfalls für die Altersgruppe 25 bis 34 Jahre bei einer Quote von 36%.

Nach dem Ergebnis der Statistik Austria Registerzählung 2011 gibt es in Österreich 648.500 Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen. Im Zehnjahresabstand hat sich die Akademikerzahl um 263.400, das sind +68%, erhöht. Bezogen auf die 20- und mehrjährige Bevölkerung ergibt dies eine Akademikerquote von 9,7% (+3,5 Prozentpunkte gegenüber 2001). Starke Zuwächse gab es auch bei Personen mit Berufsbildender höherer Schule als höchster abgeschlossener Ausbildung. Jüngere Frauen haben ein höheres Bildungsniveau als ihre männlichen Altersgenossen.

Der Prozentsatz der „heutigen jungen Menschen, die im Verlauf ihres Lebens voraussichtlich einen Hochschulabschluss im Tertiärbereich A erwerben werden“ wird laut der Studie „Bildung auf einen Blick“ für Österreich mit 35% angeben (2011). Im Jahr 2005 war dieser Prozentsatz für Österreich noch mit 15% prognostiziert. Der OECD-Durchschnitt wird 2011 mit 39% beziffert, der EU-Durchschnitt beträgt 41% .

Der Vergleich der Altersgruppe 55 bis 64 Jahre zeigt für Österreich einen Akademikeranteil dieser Generation von 15%. Im OECD Mittel liegt der Anteil dieser Gruppe bei 23%.

Österreich schneidet im Bereich der Abschlussquoten im Sekundarbereich (Matura und Lehre) mit 82% der erwerbstätigen Bevölkerung weit  über dem OECD-Durchschnitt ab, der bei 72% liegt.

Arbeitsmarktdaten im Kontext von Bildungsabschlüssen - Jahresdurchschnittswerte 2015 für Österreich

Akademikerquote - Statistik - Studien

AMS Österreich 2016

Das AMS Österreich hat im Jänner 2016 Daten zu einem Spezialthema publiziert:

Arbeitsmarktdaten im Kontext von Bildungsabschlüssen - Jahresdurchschnittswerte 2015 für Österreich

Die Autorinnen sind Nadine Grieger und Judith Csarmann.

In dieser AMS Veröffentlichung finden sich Informationen über Arbeitslose nach Bildungsabschluss, Geschlecht und Alterskategorien sowie Arbeitslosenquoten in Österreich im Jahr 2015.

Der Anteil an arbeitslosen Personen mit einem Abschluss einer Universität, Hochschule oder Pädagogischen Hochschule lag für 2015 bei 5%. Es handelt sich dabei genau um 17.695 Personen, diesen standen 745 offene Stellen, die einen Hochschulabschluss voraussetzen, gegenüber. Der Anteil arbeitsloser Personen mit einem Fachhochschulabschluss betrug 0,8%, konkret 2.795 Personen.

Ausgaben für Forschung und Entwicklung

Finanzierung - Forschung - Statistik

Erhebungen der Statistik Austria

Nach der Erhebung der Statistik Austria über Forschung und experimentelle Entwicklung 2011 (erstellt am 12. August 2013) betragen die F&E Ausgaben in Österreich 8.125.680.000 Euro.

Davon entfallen

  • 19,4% auf Grundlagenforschung
  • 35,8% auf Angewandte Forschung
  • 44,8% auf Experimentelle Entwicklung

Eine Aufgliederung der F&E Ausgaben nach Forschungsartenliegt nicht vor.

Für Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) werden in Österreich im Jahre 2013 voraussichtlich 8,96 Mrd. Euro ausgegeben werden. Gegenüber 2012 wird die Gesamtsumme der österreichischen F&E-Ausgaben um 2,9% ansteigen und somit 2,81% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) erreichen.

Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2014

European Research Area ERA - Finanzierung - Forschung - Statistik

Statistik Austria

Für das Jahr 2014 werden die österreichischen Bruttoinlandsausgaben für Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) nach einer Schätzung von Statistik Austria 9,32 Milliarden Euro betragen.

Im EU-Vergleich liegt Österreich für 2012, dem letzten Jahr, für das internationale Vergleichszahlen für die nationalen Forschungsquoten verfügbar sind, hinter Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland. Österreich liegt jedoch vor allen anderen EU-Staaten und weit über dem Durchschnitt der EU-28 von 2,06%. 

Die Forschungsquote als zentrale Maßzahl für den Mitteleinsatz für F&E ist für Österreich in den letzten zwei Jahrzehnten stark angestiegen. Bis zum Jahr 2012 konnten die Bruttoinlandsausgaben für F&E auf 2,9% des BIP gesteigert werden. Im Jahr darauf blieb die Forschungsquote gleich, im Jahr 2014 wird sie nach derzeitigem Informationsstand voraussichtlich geringfügig auf 2,88% zurückgehen.  

Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2015

Finanzierung - Forschung - Statistik

Statitik Austria

Laut EUROSTAT von November 2015 lag Österreich 2014 bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) mit 2,99% des BIP an vierter Stelle aller 28 EU-Staaten. Einen höheren Anteil am Bruttoinlandsprodukt verzeichneten nur Finnland mit 3,17 %, Schweden mit 3,16% und Dänemark mit 3,08 %. Der EU-Durchschnitt lag bei 2,03%.

"Im Jahr 2014 war die FuE-Intensität am höchsten in Finnland (3,17%), Schweden (3,16%) und Dänemark (3,08%), wo die FuE-Ausgaben jeweils bei über 3% des BIP lagen, dicht gefolgt von Österreich (2,99%) und Deutschland (2,84%). In Belgien (2,46%), Slowenien (2,39%) und Frankreich (2,26%) beliefen sich die FuE Ausgaben auf über 2% des BIP. Am anderen Ende der Skala lag die FuE-Intensität in neun Mitgliedstaaten unter 1% des BIP: in Rumänien (0,38%), Zypern (0,47%), Lettland (0,68%), Kroatien (0,79%), Bulgarien (0,80%), Griechenland (0,83%), Malta (0,85%), der Slowakei (0,89%) und in Polen (0,94%). Gegenüber 2004 stieg die FuE-Intensität in dreiundzwanzig Mitgliedstaaten an, verringerte sich in Kroatien (von 1,03% im Jahr 2004 auf 0,79% im Jahr 2014), Luxemburg (von 1,62% auf 1,24%), Finnland (von 3,31% auf 3,17%) sowie Schweden (von 3.39% auf 3,16%) und blieb in Rumänien unverändert."  EUROSTAT  30. November 2015

2015 werden voraussichtlich mehr als 10 Mrd. Euro für Forschung und Enwicklung aufgewendet und die Forschungsquote wird laut Statistik Austria erstmals über 3% liegen.

 

Autonomie der europäischen Universitäten

EU - Finanzierung - Governance - Statistik - Studienbeiträge

Autonomy-Scorecard Projekt EUA

Auf einer Website hat die EUA die Ergebnisse des Autonomy-Scorecard Projekts online zur Verfügung gestellt.

Dieses Online-Tool ermöglicht einen Vergleich des Grades an universitärer Autonomie in 29 europäischen Staaten im Hinblick auf vier Dimensionen und 38 Indikatoren. Die Dimensionen sind dabei nach Organisation, Finanzen, Personalangelegenheiten und Lehre aufgeschlüsselt. Der direkte Ländervergleich ist in allen Untergruppen der einzelnen Dimensionen auf einen Blick zu finden.

Bildung auf einen Blick 2015

Internationale Studien - Staatenberichte - Statistik - Studien

EDUCATION AT A GLANCE 2015. OECD INDICATORS

Der Anteil von Personen mit Tertiärabschluss unter jungen Erwachsenen stieg in Österreich kontinuierlich, von 31% im Jahr 2005 auf 38% im Jahr 2014.

Trotz dieser Entwicklung liegt dieser Anteil weiterhin unter dem OECD-Mittel (32% im Jahr 2005 und 41% im Jahr 2014). 15% der österreichischen Bevölkerung verfügt über einen Abschluss auf Master- und 1% auf Doktoratsebene (OECD-Mittel 14% bzw. 1%). Unter den 30-34-Jährigen ist dieser Anteil noch höher und liegt über dem OECD-Mittelwert.

Im OECD Report Bildung auf einen Blick 2015 erfolgte eine Änderung der ISCED International Standard Classification of Education. ISCED 2011 Österreich bedeutet eine weitreichende Änderung in der Darstellung der Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS). Laut den vorliegenden neuen Kriterien entsprechen nunmehr der 4. und 5. Jahrgang der BHS der Stufe 5; diese wird als „Short Cycle Tertiary Education“ (Tertiäre Kurzausbildungen) bezeichnet. Damit stehen Kompetenzen, die an einer BHS erworben wurden, in direktem Vergleich mit akademischen Angeboten (z.B. einem short cycle degree in UK), was zu Erleichterungen bei der Durchlässigkeit und der Mobilität führen wird. Weiter wurde der tertiäre Bereich des Bildungssystems an aktuelle Entwicklungen angepasst und ist nunmehr in 3 Stufen aufgeteilt.

Zur Beschäftigungsaussichten für TertiärabsolventInnen sagt der Report:

Im Jahr 2013 waren 83% der 20-24-jährigen AbsolventInnen tertiärer Programme innerhalb eines Jahres nach Studienabschluss beschäftigt (OECD-Ländermittel von 74%)

Bildung auf einen Blick 2016

Gender-Mainstreaming - Internationale Studien - Staatenberichte - Statistik

EDUCATION AT A GLANCE 2016. OECD INDICATORS

Bildung auf einen Blick 2016 bietet Daten zu den Strukturen, der Finanzierung und der Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme der 35 OECD-Länder sowie einer Reihe von Partnerländern.

Angel Gurria, OECD Generalsekretär am 15. September 2016:

„Across OECD countries, for example, a Master’s degree delivers a wage premium of 91% compared with upper secondary education alone. At an aggregate level, education contributes to stronger and better societies through the creation of wealth, through knowledge and innovation, through jobs, and through lower dependency on social welfare services. Over an individual’s lifetime, governments receive around EUR 100,000 more than they invest per graduate through greater tax revenues and social contributions!“

 „In the EU, young adults who have dropped out of upper secondary school face unemployment rates of 21.2%, compared with 8% for their tertiary‑educated peers. In a highly demanding and fast‑paced world, a lack of higher level skills comes at a big cost for families and society.“

 

Bildung auf einen Blick. Zwischenbericht 2015

Internationale Studien - Staatenberichte - Statistik

Education at a Glance Interim Report

Update of Employment and Educational Attainment Indicators

Dieser "Bildung auf einen Blick" Zwischenbericht von Jänner 2015 beleuchtet den jeweiligen Level der Ausbildung, wie dieser Level die Teilnahme am Arbeitsmarkt beeinflusst und die Übergangsphase von Ausbildung zu Beschäftigung. Ein Kapitel widmet sich der Frage „Wo sind die 15-19 jährigen?“.

In Österreich hatten 2013 nur 14% der 25-64 jährigen einen akademischen Abschluss.

"It should be noted that Austria, the Czech Republic, Germany and the Slovak Republic have extensive upper secondary vocational systems, resulting in 60% or more of their young adult populations attaining upper secondary education and low proportions with less than an upper secondary education (11%, 6%, 13% and 6% respectively). Therefore, these countries belong to the group with low proportions of young adults with low skills…"

Bildung in Zahlen 2013/14. Schlüsselindikatoren und Analysen

Akademikerquote - Mobilität - Statistik - Studien

Statistik Austria

Mehr als die Hälfte (53,8%) der Personen aus Nicht-EU-Staaten, ein Drittel der Deutschen und ein Viertel der Personen aus anderen EU-Ländern zog nach dem in Österreich abgeschlossenen Doktoratsstudium ins Ausland.

Mit der Höhe des Bildungsabschlusses steigt die Wahrscheinlichkeit, ins Ausland abzuwandern, wie Analysen der Absolventinnen und Absolventen 2008/09 bis 2010/11 von Statistik Austria zeigen.

In Bildung in Zahlen 2013/14 werden Ergebnisse und Kenngrößen aus verschiedenen Statistiken  von STATISTIK AUSTRIA in Form von Texten, Tabellen und Grafiken dargestellt und bieten Informationen zu unterschiedlichen Bildungsbereichen wie Schul- und Hochschulwesen, Erwachsenenbildung, Bildungsverläufe, den Bildungsstand und staatliche Bildungsausgaben.

Die Ergebnisse beruhen auf einer Auswertung der Statistik zum Bildungsstand mit Stichtag 31.10.2012 sowie der Wanderungsstatistik der Jahre 2008 bis 2013 und beziehen sich auf alle Personen, die in den Schul- bzw. Studienjahren 2008/09 bis 2010/11 einen Bildungsabschluss in Österreich erworben und zum Zeitpunkt des Abschlusses ihren Hauptwohnsitz in Österreich hatten.

 

Bildungsbudgets in Europa 2014

EU - Finanzierung - Statistik

National Sheets on Education Budgets in Europe 2014

Eurydice – Facts and Figures

Die Investition in Bildung ist ein Schwerpunkt in der Strategie Europa 2020. Eurydice hat am 5. Dezember 2014 unter der Rubrik „Fact and Figures“ die Bildungsbudgets 2013 mit den jüngsten Daten zu den geplanten Bildungsausgaben in europäischen Ländern veröffentlicht. Nationale Bildungsbudgets werden nach Art der Ausgaben und Bildungsstand dargestellt. Deutschland, Liechtenstein, Schweiz und Spanien haben an der Datenerhebung nicht teilgenommen.

Die Erhebungen für Österreich ergeben folgendes:

"The sum of budgets decreased. The situation differed between Universities and Universities of Applied Sciences: for Universities the slight budgetary decrease can be attributed to the planned expiration of a subsidizing programme, while for Universities of Applied Sciences the budgetary increase is in line with the government work programme and will be allocated based on calls for specific study programmes."

 

Bildungsverläufe von MaturantInnen

Statistik

Bildung in Zahlen 2012/13

Für die Publikation Bildung in Zahlen 2012/13 wurden Bildungsverläufe von MaturantInnen seit 2008/09 analysiert. Diese Publikation der STATISTIK AUSTRIA bietet einen Überblick über das gesamte formale Bildungswesen in einer Broschüre und ersetzt seit dem Berichtsjahr 2006/07 die früher in eigenen Reihen erschienenen Druckschriften „Schulwesen in Österreich“ und „Hochschulstatistik“.

Brain Drain

Mobilität - Statistik

Aussenwanderung 2012
Statistik Austria, März 2014

Im Jahr 2012 verließen 3.112 Personen (16,3%) mit österreichischer Staatsbürgerschaft und einem tertiären Bildungsabschluss das Land. 15,4% der Maturantinnen und Maturanten verließen Österreich, die genaue Zahl beträgt 2.938.

Österreich leidet unter einem „Brain Drain“. Die Anzahl der abwandernden österreichischen Personen mit einer am Arbeitsmarkt nachgefragten Ausbildung übertrifft jene der Zu- oder Rückwanderer um bis zu 10.000 Personen pro Jahr. Gleichzeitig ist eine Einwanderung von 30.000 vorwiegend ungelernten Arbeitskräften pro Jahr zu verzeichnen.

Die Statistik Austria veröffentlichte im März 2014 Zahlen zu Außenwanderung 2012. Beruhte das Ausmaß des „Brain Drain“ bisher auf Schätzungen, so bringt Statistik Austria mit der Verknüpfung von Bildungs-Register und Wanderungsstatistik erstmals genauere Daten.

ESVG 2010. Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen

Finanzierung - Forschung - Statistik

In der ESVG 2010‐Verordnung ist festgelegt, dass die Datenübermittlungen gemäß ESVG 2010 an Eurostat ab 1. September 2014 zu erfolgen haben. Bis 31. August 2014 werden nur ESVG 95‐Daten akzeptiert.

Ausdrücklich wurde klargestellt, dass diese Bestimmungen nur für die Datenlieferungen an die Europäische Kommission gelten und die Mitgliedstaaten für nationale Zwecke andere Regelungen treffen könnten. Wenn sich ein Mitgliedstaat für eine frühere nationale Veröffentlichung von ESVG 2010 entscheidet, ist jedenfalls eine Doppelberichterstattung im Ausmaß des ESVG‐Lieferprogramms sicherzustellen.

Mögliche Auswirkungen der ESVG-Revision

Die derzeitige Einschätzung der Datenlage gibt laut Statistik Austria Anlass zur Vermutung, dass sich das Niveau des österreichischen Bruttoinlandsprodukts für das Berichtsjahr 2011 um rund 3% erhöhen könnte. Für ungefähr 3/4 dieser Erhöhung ist die Neubehandlung von Forschung & Entwicklung als Investition und nicht mehr als laufender Aufwand verantwortlich. Allerdings ist davon auszugehen, dass es im Laufe des Implementierungsprozesses zu weiteren Erkenntnissen kommen wird. Außerdem ist derzeit noch nicht abzusehen, welchen Einfluss die methodischen Überarbeitungen auf das Niveau der gesamten Zeitreihe der VGR‐Aggregate haben werden, und in welchem Ausmaß diese Änderungen das Wirtschaftswachstum und andere reale Entwicklungen beeinflussen werden.

ETER Europäisches Hochschulregister

EU - Statistik

Im Juli 2014 wurden die ersten Ergebnisse des neuen Europäischen Hochschulregisters ETER vorgestellt. Das Register ergänzt andere Datenquellen wie U-Multirank und UNESCO-UIS, OECD und Eurostat. Für Österreich war Joanneum Research im Konsortium der Gründungspartner vertreten. Joanneum Research erstellte auch die ETER-Website.

Eurobarometer 419

EU - European Research Area ERA - Forschung - Statistik - Studien

Public Perceptions of Science, Research and Innovation Report

Oktober 2014

Für die im Juni 2014 durchgeführte Umfrage wurden rund 28.000 Personen in den 28 EU-Ländern befragt. Unter anderem wurde erhoben, welchen Effekt Wissenschaft und technologische Innovationen in 15 Jahren auf Themen wie Klimawandel, Umweltschutz, Energieversorgung, Gesundheit, Ernährungssicherheit, Transportinfrastruktur oder die Anpassung der Gesellschaft an die wachsende Lebenserwartung voraussichtlich haben.

Die ÖsterreicherInnen sind im EU-Vergleich wissenschaftsskeptisch und sahen am seltensten positive Auswirkungen von Forschung und am häufigsten negative. Ähnliche Ergebnisse erzielten auch Deutschland und Italien.

Österreich gehört zu jenen Ländern, dessen BürgerInnen am seltensten einen positiven Effekt von Wissenschaft und Innovation auf verschiedene gesellschaftliche Fragestellungen sehen. Nur im Bereich der medizinischen Forschung erreichen die Werte den EU-Schnitt.

Die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Wissenschaft und Forschung steht für Österreich an erster Stelle in der Bewertung.

"Job creation is mentioned as the first priority by most respondents in 16 Member States, while health and medical care is the first priority in 10 countries (Belgium, Czech Republic, Estonia, Luxembourg, Malta, Netherlands, Austria, Portugal, Slovakia and United Kingdom)."

EUROSTAT

EU - Statistik

Das Statistische Amt der Europäischen Union

Das Statistische Amt der Europäischen Union, kurz EUROSTAT, ist die Verwaltungseinheit der Europäischen Union zur Erstellung amtlicher europäischer Statistiken und hat ihren Sitz in Luxemburg. Eurostat hat den Rang einer Generaldirektion der Europäischen Kommission und ist dem Kommissar für Wirtschaft und Währung zugeordnet.

Eurostat stellt Statistiken über Länder der EU zusammen, die von den nationalen statistischen Ämtern der Mitgliedsstaaten ( in Österreich der Statistik Austria ) erhoben und zur Verfügung gestellt werden. Eine wichtige Rolle spielt Eurostat bei der Harmonisierung von statistischen Definitionen und Berechnungsmethoden. Dadurch stellt es zum Beispiel sicher, dass die EU-Konvergenzkriterien in den einzelnen Ländern nach einer vergleichbaren Methodik ermittelt werden.

Registrierung auf der Eurostat Online Datenbank ist kostenfrei möglich und erlaubt die Nutzung von verschiedenen Download Optionen sowie das Speichern von Datentabellen.

Auf der Eurostat Datenbank findet sich online der Ordner der Europa 2020 Indikatoren zum Thema Bildung, Tabelle 41 zeigt „Hochschulbildung nach Geschlecht und Altersgruppe der 30 bis 34jährigen.

Rechtsakte über die Gemeinschaftsstatistiken

EUROSTUDENT V. 2012-2015

EU - Internationale Studien - Sozialerhebung - Statistik - Studien

Social and Economic Conditions of Student Life in Europe

EUROSTUDENT ist ein länderübergreifendes Projekt, das Informationen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage von Studierenden im europäischen Hochschulraum zur Verfügung stellt. Eine länderübergreifende, indikatorengestützte Analyse („Synopsis of Indicators“) ordnet die nationalen Befunde in einen internationalen Rahmen ein. An der fünften Ausgabe von EUROSTUDENT nahmen 29 europäische Länder teil, darunter auch Armenien, Georgien, Russland, Serbien und die Ukraine.

Vom 25. bis 27. Februar 2015 fand an der Wirtschaftsuniversität Wien die Konferenz The Social Dimension in European Higher Education statt. Auf dieser vom Institut für Höhere Studien IHS und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung DZHW ausgerichteten Konferenz wurden die Ergebnisse der Projekte EUROSTUDENT V und Peer Learning Initiative for the Social Dimension PL4SD der europäischen Hochschulöffentlichkeit vorgestellt.

Eurydice, Eurypedia

EU - Internationale Studien - Statistik - Studien

Forschungs- und Technologiebericht 2014

Finanzierung - Forschung - Statistik

Der Hochschulsektor erhöhte im Berichtsjahr 2013 die Ausgaben seit der Vollerhebung 2009 um 8,5 % auf rund 2,2 Milliarden Euro. Die Anzahl der Beschäftigten in Forschung und Entwicklung betrug 2011 in Summe 61.170 (plus 8,4 % gegenüber 2009 im Vollzeitäquivalent), davon entfielen auf den Hochschulsektor 16.096, das bedeutet einen Zuwachs von 6,7%).

Der Forschungs- und Technologiebericht 2014 widmet sich als Lagebericht gemäß § 8 (1) Forschungsorganisationsgesetz (FOG) über die aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation in Österreich den aktuellen nationalen und internationalen forschungs- und technologiepolitischen Herausforderungen. Er wird erstellt im Auftrag von BMWFW und BMVIT. Die Beiträge werden koordiniert und verfasst in enger Abstimmung mit den Ressorts, dem Joanneum Research und in Zusammenarbeit mit WIFO, AIT (Austrian Institute of Technology) und dem Zentrum für Europäischen Wirtschaftsforschung (ZEW) sowie unter Mitarbeit von Statistik Austria.

 

Forschungs- und Technologiebericht 2015

Forschung - Statistik - Studien

In Österreich wurde im Jahr 2013 an Hochschulen Forschung und experimentelle Entwicklung im Umfang von 0,7 % des BIP durchgeführt. Damit war Österreich nach Dänemark, Schweden und der Schweiz das Land mit dem höchsten Wert im Jahr 2013.

Der Forschungs- und Technologiebericht 2015 richtet den Fokus unter anderem auf die universitäre Profilbildung, die Definition von Forschungsschwerpunkten und langfristige universitäre Zielsetzungen in Verbindung mit einer verstärkten strategischen Ressourcenplanung.

2015 werden die F&E-Ausgaben Österreichs gemäß der von Statistik Austria erstellten Globalschätzung erstmals über 10 Milliarden Euro liegen, was einer Forschungsquote von 3,01 % des BIP entspricht. Gegenüber dem Jahr 2014 bedeutet dies eine nominelle Zunahme von rund 271 Millionen Euro, einem Plus von 2,8 %.  

Forschungs- und Technologiebericht 2016

Finanzierung - Forschung - Internationalisierung - Statistik

Österreich erzielt 2016 eine F&E-Quote von über 3% des Bruttoinlandproduktes (BIP) und liegt damit über dem EU-Durchschnitt. Insgesamt belaufen sich in Österreich 2016 die Ausgaben für F&E auf rund 10,7 Milliarden Euro – das bedeutet einen Zuwachs von + 2,9% gegenüber dem Vorjahr.“

Ein Schwerpunkt des Österreichischen Forschungs- und Technologieberichts 2016 ist eine Zwischenbilanz der Strategie für Forschung, Technologie und Innovation (FTI-Strategie) der Österreichischen Bundesregierung.

Im Jahr 2016 wird zum dritten Mal in Folge eine Forschungsquote von über 3% – dem europäischen Zielwert für 2020 – erreicht (2016: 3,07%). Im EU-Vergleich liegt Österreich mit seiner Forschungsquote mit Stand Dezember 2016 an dritter Stelle hinter Finnland und Schweden, und hat nun neben Deutschland auch Dänemark überholt.

Global Innovation Index GII 2013

Forschung - Internationale Studien - Statistik

Der Global Innovation Index (GII) misst die Innovationsfähigkeit und die Innovationsleistung der 142 bedeutendsten Volkswirtschaften weltweit.

Der Index, der gemeinsam von der Cornell University, INSEAD und der World Intellectual Property Organization in Zusammenarbeit mit der Strategieberatung Booz & Company und weiteren Partnern erstellt wird, untersucht anhand von 84 Kriterien die Rahmenbedingungen und die effektiv erzielte Innovationsleistung von insgesamt 142 Volkswirtschaften.

Österreich liegt nach den Ergebnissen des GII 2013 mittlerweile auf Rang 23, im Jahr 2012 war es noch Platz 22. Erfreulicherweise belegt Österreich im Bereich Tertiärer Ausbildung weltweit den 9. Platz. Unter Humankapital und Forschung rangiert Österreich an 10. Stelle, bei Forschung und Entwicklung findet sich Österreich im weltweiten Vergleich auf Rang 14. Was die Zusammenarbeit von Industrie und universitärer Forschung betrifft, ist Österreich an 21. Stelle gereiht.

Global Innovation Index GII 2016

Internationale Studien - Statistik - Studien

Der Global Innovation Index GII wird von Cornell University, INSEAD und der World Intellectual Property Organization WIPO seit 2007 jährlich veröffentlicht und basiert unter anderem auf Datenmaterial der International Telecommunication Union, der World Bank und des World Economic Forums.

Der Index wird einer unabhängigen statistischen Prüfung durch das Gemeinsame Forschungszentrum der Europäischen Kommission unterzogen. Der vollständige Bericht 2016 steht zum Download bereit unter https://www.globalinnovationindex.org/gii-2016-report

„Unter den Spitzenpositionen im GII 2016 ragen vier Länder — Japan, die USA, das Vereinigte Königreich und Deutschland — aufgrund ihrer „Innovationsqualität“, die ein erstklassiger Indikator für die Güte von Universitäten, die Zahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen und internationaler Patentanmeldungen ist, heraus.“

Der GII 2016 wird als Durchschnitt aus zwei Sub-Indexen berechnet. Der Innovations-Input-Subindex misst Elemente der nationalen Wirtschaft, die innovative Tätigkeiten umfasst, die in fünf Bereiche unterteilt sind:

  • Institutionen
  • Humankapital und Forschung
  • Infrastruktur
  • Entwicklungsstand der Märkte
  • Professionalität der Unternehmen.

Der Innovations-Output-Subindex erfasst tatsächliche Belege für Innovationsergebnisse, unterteilt in zwei Bereiche:

  • Wissens- und Technologie-Outputs
  • kreative Outputs

Hochschulstatistik

Akademikerquote - Statistik

Bildungsstand der österreichischen Bevölkerung

Nach dem Ergebnis der Statistik Austria  Registerzählung 2011 gibt es in Österreich 648.500 Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen. Im Zehnjahresabstand hat sich die Akademikerzahl um 263.400, das sind 68%, erhöht. Bezogen auf die 20- und mehrjährige Bevölkerung ergibt dies eine Akademikerquote von 9,7% (+3,5 Prozentpunkte gegenüber 2001). Starke Zuwächse gab es auch bei Personen mit Berufsbildender höherer Schule als höchster abgeschlossener Ausbildung. Jüngere Frauen haben ein höheres Bildungsniveau als ihre männlichen Altersgenossen.

Zahlen für Studienabschlüsse inländischer ordentlicher Studierender an öffentlichen Universitäten wurden erstellt am 7. August 2013 und betragen für das Studienjahr 2011/12 insgesamt 27.316 Abschlüsse. Der größte Anteil findet sich unter Abschlüssen von Studienrichtungen der Geisteswissenschaften mit 7.856, auf Sozial- und Wirtschaftswissenschaften entfallen 5.522 Abschlüsse, gefolgt von 4.087 Abschlüssen in Technik und 4.004 in Naturwissenschaften. 1.198 Studierende schlossen im Studienjahr 2011/12 ihr Studium der Humanmedizin ab und 1.841 das Studium der Rechtwissenschaften.

Horizon 2020. First Results. 2015

EU - HORIZON 2020 - Internationale Studien - Statistik

Erste Resultate von HORIZON 2020 liegen vor im Bericht der Europäischen Kommission von September 2015.

Bei der Erfolgsrate für die Bewerbung an HORIZON 2020 liegt Österreich an dritter Stelle der EU-Mitglieder, nach Frankreich und Belgien.

Innovationsanzeiger der EU-Kommission 2015

EU - Internationale Studien - Statistik - Studien

Innovation Union Scoreboard 2015

Der jährliche Leistungsanzeiger der Innovationsunion enthält eine vergleichende Bewertung der Forschungs- und Innovationsleistung der EU-Staaten. Damit sollen Stärken und Schwächen in den einzelnen Ländern beurteilt werden, um Anreize zu geben, in welchen Bereichen verstärkte Tätigkeiten notwendig sind. Im Mai 2015 wurden von der Kommission die neuesten Ergebnisse des Innovation Union Scoreboard IUS präsentiert.

"Austria performs better than the EU average for most dimensions, except Economic effects and Finance and support, the latter because of poor relative performance in Venture capital investments. In terms of indicators, relative strengths for Austria are particularly International scientific co-publications and Community trademarks. Relative weaknesses are in Venture capital investments, Non-EU doctorate students and License and patent revenues from abroad. Most dimensions and indicators show positive growth. The strongest increases in performance are observed for International scientific copublications (7.8%), Community trademarks (6.4%) and License and patent revenues from abroad (6.2%). Significant declines in performance are observed in Sales share of new innovations (-4.6%) and SMEs with product or process innovations (-4.1%)."

Innovationsanzeiger der EU-Kommission 2016

EU - Rankings - Statistik - Studien

Innovation Union Scoreboard 2016

Am 14. Juli 2016 veröffentlichte die Europäische Kommission die Ergebnisse des Europäischen Innovationsanzeigers, des Regionalen Innovationsanzeigers und des Innobarometers für 2016.

Die wichtigsten Ergebnisse sind, dass die EU im Bereich Innovation zu Japan und den USA aufholt, Schweden erneut Innovationsführer ist und Lettland den schnellsten Innovationszuwachs verzeichnet.

Österreich liegt insgesamt auf Platz 10 und gehört zur Gruppe der „strong innovators“. In der Ländergruppe der "Starken Innovatoren" belegt Österreich den fünften Rang hinter Irland, Belgien, Großbritannien und Luxemburg und vor Frankreich und Slowenien. Zu den "innovation leaders" zählen Schweden, Dänemark, Finnland, Deutschland und Niederlande.

Metris

EU - Forschung - Statistik

Monitoring European Trends in Social Sciences and Humanities

Das Monitoring der europäischen Trends in den Sozial- und Geisteswissenschaften ist ein Service der Europäischen Kommission und richtet sich an alle Entscheidungsträger und Forschenden  im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften ebenso wie an die Forschungsergebnisse nutzende Zivilgesellschaft.

Ziel ist es, die internationale Zusammenarbeit in den Sozial- und Geisteswissenschaften zu unterstützen und auf der nationalen Ebene das Bewusstsein des gesamteuropäischen Kontexts zu stärken.

 
 

Migrant Integration Statistics

EU - Internationalisierung - Mobilität - Statistik

Eurostat

Im August 2015 veröffentlichte Eurostat eine online Publikation zur Integration von Migranten in der EU Migrant Integration Statistics . Für den Bildungsbereich wurden Indikatoren gewählt, die auch Themen wie Arbeitsmarkt, soziale Ausgrenzung, Armutsgefährdung und Wohnverhältnisse behandeln und auf vorangegangenen Veröffentlichungen über die Integration von Migranten durch Eurostat basieren.

Im Jahr 2014 wiesen in der EU 43,9% der Nicht-EU-Bürger im Alter zwischen 18 und 64 Jahren ein niedriges Bildungsniveau auf (weniger als Primar- und Primarschulbildung sowie Sekundarstufe I.). Dieser Anteil betrug für Bürger des Meldelandes (Staatsbürger) im Vergleich nur 23,4% und für Bürger eines anderen EU-Mitgliedstaats 25,9%.

Tertiäre Abschlüsse

Im Jahr 2014 betrug der Anteil der Nicht-EU-Bürger in der Altersgruppe der 30- bis 34-Jährigen in der EU, die über einen tertiären Bildungsabschluss verfügen, 30,2%. Die Staatsbürger erreichen dabei Anteil von 38,5% und die Bürger anderer EU-Mitgliedstaaten einen Anteil von 39,3%. In den drei Gruppen lag der Anteil der tertiären Bildungsabschlüsse bei den Frauen deutlich höher als bei den Männern, wobei dies in der Gruppe der Nicht-EU-Bürger in geringerem Ausmaß der Fall war.  

Migration & Integration. Zahlen. Daten. Indikatoren 2015

Internationalisierung - Mobilität - Statistik - Studien

Integrationsbericht 2015

Der Integrationsbericht 2015 stellt eine umfassende Übersicht zu Integration in Österreich dar und wird vom unabhängigen Expertenrat für Integration gemeinsam mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres BMEIA sowie in Zusammenarbeit mit der Statistik Austria veröffentlicht.

Zum Stichtag 1. Jänner 2015 lebten etwas mehr als 1,146 Millionen Ausländerinnen und Ausländer in Österreich. Das entspricht einem Anteil von 13,3% an der Gesamtbevölkerung (8,585 Millionen).

Im Jahr 2014 wanderten rund 170.100 Personen nach Österreich zu, während zugleich knapp 97.800 das Land verließen. "Erstmals leistete Rumänien, mit einem positiven Saldo von +12.700 den größten Beitrag zum Gesamtwanderungssaldo von +72.300. Es folgten Ungarn (das 2013 noch den höchsten Saldo aufwies) mit +7.800 sowie Deutschland mit +5.600. 

Migration und Integration in Österreich

Fremdenrecht - Internationalisierung - Mobilität - Statistik

"migration & integration 2014"

Das Statistische Jahrbuch "migration & integration 2014" bietet eine Darstellung zentraler Integrationsindikatoren wie den Bildungsstand von MigrantInnen, Erwerbs- und Arbeitslosenquoten sowie Zahlen zur Identifikation von ZuwanderInnen mit Österreich und präsentiert Zahlen und Fakten zu diesen Themenbereichen.

Die Statistik zeigt, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund mit erhöhter Wahrscheinlichkeit ohne Arbeitsmarkt- und Bildungsbeteiligung verbleiben. Durchschnittlich 7% der 15- bis 24-Jährigen waren 2013 weder erwerbstätig noch in Aus- oder Weiterbildung. Jugendliche ohne Migrationshintergrund waren zu 5% betroffen, Jugendliche mit Migrationshintergrund zu 15%. Der Anteil der Jugendlichen ohne Arbeitsmarkt- und Bildungsbeteiligung war in der ersten Zuwanderergeneration höher (17%) als in der zweiten (13%); ebenso war dieser Anteil bei Jugendlichen aus Nicht-EU-Staaten (18%) höher als bei jenen aus EU-Staaten (11%).

Mobilitätsanzeiger der EU

EU - Mobilität - Statistik

EU Mobility Scoreboard

Der Mobilitätsanzeiger umfasst die 28 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen, Liechtenstein und die Türkei. Er bietet seit 2014 einen Überblick über die Faktoren, die in der Ratsempfehlung aus dem Jahr 2011 über Lernmobilität aufgeführt werden. Geliefert wird die Grundlage für die künftige gemeinsame Beobachtung auf EU-Ebene.

"The first Mobility Scoreboard (2014) reveals that the environment for learning mobility varies greatly between Member States, with significant barriers remaining in terms of information, student support and recognition. Actions on transparency, quality assurance, validation and recognition of skills and qualifications have to be tracked and pursued. Better data is needed for evidence monitoring on mobility."

Österreich sticht hervor in der Unterstützung benachteiligter Lernender. Der Mobiltätsanzeiger weist für Österreich, Deutschland, Italien und Flandern ein gut entwickeltes finanzielles Fördersystem für benachteiligte Lernende aus, „die einen Studien- oder Ausbildungsaufenthalt im Ausland absolvieren möchten, als auch Systeme zur Beobachtung der Mobilität je nach sozialer Herkunft“.

Modernisation of Higher Education in Europe

Drop Out - EU - Internationalisierung - Sozialerhebung - Statistik - Studien

Access, Retention and Employability 2014

Eurydice Report

Viele Länder sammeln Informationen über ihre Studierenden, die Auswertung der Daten ist dabei vielfach nicht auf konkrete Ziele bezogen, wie zum Beispiel die Förderung des Hochschulzugangs benachteiligter Studierender.

Der Eurydice Bericht Modernisation of Higher Education in Europe befasst sich mit nationalen und institutionellen Maßnahmen in den Bereichen Zugang, Abschluss und Beschäftigungsfähigkeit von HochschulabsolventInnen. Die Politik und Praxis im Zusammenhang mit den Erfahrungen der Studierenden im Hochschulwesen werden in drei verschiedenen Phasen untersucht:

  • Zugang zur Hochschulbildung, was voraussetzt, dass Studienwillige über das verfügbare Angebot, die Zulassungsvoraussetzungen und die Zulassungsverfahren informiert sind
  • Studienverlauf, einschließlich verfügbarer Unterstützungsangebote, wenn Probleme aufgetreten
  • Übergang von der Hochschule zum Arbeitsmarkt

Der Bericht deckt 36 Länder ab und basiert auf drei Informationsquellen: den nationalen Eurydice-Stellen, nationalen Qualitätsagenturen und Hochschulbesuchen vor Ort.

OECD Ländervergleich Forschungsausgaben. 2016

Finanzierung - Forschung - Gender-Mainstreaming - Internationale Studien - Statistik

OECD Science and Technology. Compare your Country. 2016

Bei einem OECD-Vergleich nimmt Österreich betreffend Forschungsausgaben Platz 7 von 34 OECD-Ländern ein. Österreich weist dabei mit den Zahlen von 2015 eine Forschungsquote von 3% des BIP auf.

An erster Stelle rangiert Südkorea mit 4,29%, Platz 2 belegt Israel mit 4,11%, Platz 3 nimmt Japan ein mit 3,58%.

Als erstes EU-Land platziert sich Finnland an vierter Stelle mit 3,2%. Vor Österreich liegen Schweden mit 3,6% und ganz knapp Dänemark mit 3,05%.

In Österreich sind 9,4 Personen pro 1.000 Einwohner in Forschung und Entwicklung beschäftigt, damit belegt Österreich im OECD-Vergleich Rang 11. Führend in der Auswertung ist Israel mit 17,6 Forschern pro 1.000 Einwohnern.

OECD Ländervergleich Forschungsausgaben. 2017

Finanzierung - Forschung - Internationale Studien - Statistik

Latest estimates of R&D investment in OECD and major economies

Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung machen in Österreich 3,07% des Bruttoinlandsproduktes aus. Damit belegt Österreich Platz 5 im OECD-Vergleich, der im Februar 2017 veröffentlicht wurde.

Der OECD-Schnitt liegt bei 2,4%. Vor Österreich liegen Israel, Südkorea, Japan und Schweden.

OECD Science, Technology and Industry Scoreboard 2015

Forschung - Internationale Studien - Internationalisierung - Staatenberichte - Statistik - Wertschöpfung

OECD Paris 2015

Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) sind im OECD-Raum laut Scoreboard 2015 im Jahr 2013 um 2,7% gestiegen. 2015 nutzten 28 der OECD-Staaten Steueranreize, um unternehmensbasierte F&E zu fördern, besonders erwähnt werden im Report dabei Brasilien, China, Russland und Südafrika.

Von 2010 bis 2012 waren die USA, Japan und Korea bei den Innovationen auf den Gebieten der Informations- und Kommunikationstechnologien führend. Auf diese drei Länder entfielen zusammen über 65% der in Europa und den USA angemeldeten Patente, gefolgt von Deutschland, Frankreich und China.

Die meistzitierten Publikationen in allen wissenschaftlichen Disziplinen entfielen auf nur vier Staaten: USA, UK, Deutschland und China. Die wissenschaftliche Zusammenarbeit hat sich seit 1996 verdoppelt, 2013 entstanden fast 20% aller wissenschaftlichen Publikationen im Rahmen internationaler Kooperationen. Dabei spielen die USA sowohl als Zielland als auch als Herkunftsland die zentrale Rolle.

Pay Gap

EU - Gender-Mainstreaming - Statistik

Laut Eurostat 2012 stellen die Frauen in Europa einen Anteil von 60% der Universitätsabsolventen. 34,9% der Frauen in Europa arbeiten Teilzeit, aber nur 8,6% der Männer. Die Beschäftigungsrate für Frauen in der EU beträgt 58,8%, die für Männer hingegen 69,4%.

Women in the EU receive on average 38.5% less in pensions than men, because in addition to the GPG, a higher proportion of women work part-time, earn lower hourly wages, and spend fewer years in employment. (Eurostat 2012)

 

Public Funding Observatory 2015

EU - Finanzierung - Statistik

European University Association

Das auf Zahlen der jeweiligen Rektorenkonferenzen basierende jährliche Public Funding Observatory der European University Association EUA vergleicht die Entwicklung der öffentlichen Finanzierung von Universitäten in den einzelnen Mitgliedsstaaten.

Ein interaktives Portal bietet dazu Vergleichsmöglichkeiten: EUA Public Funding Observatory interactive online tool

Zu den Effizienzielen bemerkt der Report:

„Austrian universities are pressed by the government to achieve 300 million EUR in savings through efficiency measures.“ 

Public Funding Observatory 2016

EU - Finanzierung - Statistik

European University Association

Österreich hat die öffentliche Finanzierung der Universitäten seit 2008 um 16,5% erhöht. Die Anzahl der Studierenden stieg seit 2008 um 24%.

Die Ergebnisse des EUA Public Funding Observatory 2016 weisen einen Anstieg der öffentlichen Finanzierung nicht nur für Österreich, sondern auch für Skandinavien, die Benelux Staaten, Frankreich, Deutschland und die Türkei aus. „A more than 5% increase in nominal terms can be observed in four countries: Austria (9.3%), Croatia (6.5%), Iceland (7.3%) and Norway (5.6%)." Gleichzeitig ist in genau diesen Ländern ein Anstieg der Studenten und Studentinnen zu verzeichnen.

Von 2014-2015 sind die Studierendenzahlen in Österreich im Vergleich zu 2008-2009 um mehr als 10% angestiegen. Der Personalstand österreichischer Universitäten konnte im selben Vergleichsrahmen nur unter 10% erhöht werden.

Der Report spricht die schwindende Erfolgsrate von HORIZON 2020 an: „EUR 2.2 billion were taken away from Horizon 2020 last year to set up the European Fund for Strategic Investments (EFSI)." Die europäischen Universitäten konnten davon nicht profitieren. Weiterführende Informationen finden sich unter www.eua.be/activities-services/eua-campaigns/eu-funding-for-universities

Qualifikationsbedarf

Akademikerquote - EU - Statistik - Studien

Analyse der Datengrundlage zum künftigen Qualifikationsangebot und –bedarf in Österreich

CEDEFOP

CEDEFOP European Centre for the Development of Vocational Training, das europäische Zentrum für die Förderung der Berufsbildung in der EU wurde 1975 als Agentur der Europäischen Union gegründet.

Das Hauptziel von CEDEFOP besteht darin, in regelmäßigen Zeitabständen eine mittelfristige Qualifikationsangebotsprognose und Qualifikationsnachfrageprognose auf europäischer Ebene für die EU insgesamt und für die Einzelstaaten unter Verwendung von verfügbaren, vergleichbaren Daten und erweiterter Methoden durchzuführen und zu veröffentlichen.

Die Prognose für Österreich sieht für 2020 einen Prozentsatz von AkademikerInnen bei 11,9% gemessen an der Gesamtbevölkerung vor. Der Prozentsatz für TechnikerInnen wird mit 21,1% prognostiziert, Dienstleistungsberufe mit 16,3%, Handwerksberufe mit 10,1% und Hilfsarbeitskräfte mit 13,4%. Führungskräfte liegen nach dieser Prognose im Jahr 2020 bei 6,4%.

Statistik Austria Studierende

Gender-Mainstreaming - Internationalisierung - Statistik

Wintersemester 2014/15

Im Wintersemester 2014/15 studierten an den von Statistik Austria erhobenen tertiären Bildungseinrichtungen 287.188 Österreicher und Österreicherinnen ein ordentliches Studium oder ein Lehrgang-Studium (bereinigte Zahl: eine Person wird nur einmal gezählt, auch wenn sie an mehreren Institutionen ein Studium betreibt).

An den öffentlichen Universitäten betrieben 206.242 Österreicherinnen und Österreicher ein ordentliches Studium und 11.742 ein Lehrgang-Studium.

Die beliebtesten Studien an den öffentlichen Universitäten sind Rechtswissenschaften, das Bachelorstudium Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Medizin.

Studierenden Sozialerhebung 2015

Sozialerhebung - Statistik - Studien

Der Bericht zur Umfrage stellt eine Informationsgrundlage für die österreichische und internationale Hochschulpolitik dar, da die erhobenen Informationen nicht über andere Datenquellen verfügbar sind.

Die Studierenden-Sozialerhebung 2015 wurde vom Institut für Höhere Studien im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft durchgeführt. 47.000 StudentInnen (ohne Doktoranden) an öffentlichen und privaten Universitäten, Fachhochschulen (FH) und Pädagogischen Hochschulen (PH) wurden online befragt.

Die Studie wird von einem Projektbeirat begleitet, in den die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko), die Österreichische Fachhochschul-Konferenz (FHK), die Rektorenkonferenz der österreichischen Pädagogischen Hochschulen (RÖPH), die Österreichische Privatuniversitätenkonferenz (ÖPUK), die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH), die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) und der Österreichische Wissenschaftsrat VertreterInnen entsendet haben.

Für den regelmäßig erscheinenden Bologna Process Implementation Report werden Daten aus 30 nationalen Sozialerhebungen aufbereitet. Die OECD und die EU verwenden Daten dieser nationalen Sozialerhebungen.

Studierenden-Sozialerhebung

Sozialerhebung - Statistik - Studien

Eine Sozialerhebung steht an der Schnittstelle zwischen Sozial- und Bildungsberichterstattung.

Die erste Studie zur wirtschaftlichen und sozialen Lage von Studenten und Studentinnen wurde in Österreich 1973 durchgeführt. Seither erfolgten Studien zu diesem Thema in unregelmäßigen Abständen und wurden von unterschiedlichen Institutionen durchgeführt. Eine österreichische Sozialerhebung wurde im Jahr 2009 und im Jahr 2011 vom Institut für Höhere Studien im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung vorgelegt.

Die „Materialien zur sozialen Lage der Studierenden 2012“ enthalten einerseits eine umfangreiche Darstellung der Entwicklungen in der Studienförderung in den letzten Jahren und andererseits die zusammengefassten Ergebnisse der „Studierenden- Sozialerhebung 2011“.

ÜBERBLICKSBERICHT HORIZON 2020

EU - Forschung - HORIZON 2020 - Statistik - Studien

EU-Performance Monitoring

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH. Mai 2015

Das EU-Performance Monitoring erfasst, verarbeitet und kommuniziert Daten über die Beteiligung österreichischer Organisationen - das sind vor allem Unternehmen sowie Forschungs- und Hochschulinstitute - an den EU-Programmen für Forschung und Innovation.

Der Überblicksbericht der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG von Mai 2015 zeigt die Daten der Performance Österreichs in HORIZON 2020 mit Datenstand März 2015:

191 Millionen Euro an Förderungszusagen entfielen auf Österreich, das entspricht einem Anteil von 2,9% und eine Steigerung im Vergleich zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm mit 2,6%. Insgesamt wurden fast 26.000 Anträge evaluiert. Österreich ist in 7,6% involviert und in jedem 10. erfolgreichen Projekt vertreten.

Übertragung von Bildungsniveau

Sozialerhebung - Statistik

Intergenerationale Übertragung von Benachteiligungen. EUROSTAT, Dezember 2013

Für die Erhebung Intergenerationale Übertragung von Benachteiligungen wurden 2011 Erwachsene im Alter von 25 bis 59 Jahren zum Bildungsniveau ihrer Eltern befragt, welches dann mit dem Bildungsniveau der Befragten verglichen wurde. Die Informationen stammen von Daten aus der Erhebung zur EU Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC).

Die EU-SILC Erhebung ist die Referenzquelle der EU für vergleichbare Statistiken über Einkommensverteilung, Armut und Lebensbedingungen.

Wissenschaft als Beruf

Forschung - Statistik

Staatliche Ausgaben für Beschäftigte in der Forschung

Der im Rahmen der Erhebungen über Forschung und experimenteller Entwicklung in allen volkswirtschaftlichen Sektoren von STATISTIK AUSTRIA erfasste Personaleinsatz für F&E ergab für das Berichtsjahr 2011 insgesamt 61.170,4 ganzjährig Vollbeschäftigte. Verglichen mit den Ergebnissen des Jahres 2009 bedeutet dies einen Anstieg des für F&E eingesetzten Personals um 8,4%.

2011 waren 68,8% der Beschäftigten in F&E im Unternehmenssektor, 26,3% im Hochschulsektor, 4,2% im Sektor Staat und 0,7% im privaten gemeinnützigen Sektor tätig.  Im Jahr 2009 entfielen noch 27,6% auf den Hochschulsektor. Die Hochschulen haben im Bereich der Grundlagenforschung die größte Bedeutung, aber die Zahl der Beschäftigten in der Hochschulforschung ist  im Zeitraum von 2009 bis 2011 um 1,3 Prozentpunkte gesunken.

Der außeruniversitäre Sektor kann  durch die weitaus höhere Anzahl der dort beschäftigten Forscher und Forscherinnen zum Thema „Wissenschaft als Beruf“ nicht unberücksichtigt bleiben.

 

Wissenschaft als Beruf. Bestandaufnahme-Diagnosen-Empfehlungen.  ÖAW: Forschung und Gesellschaft 5

 

Zuwanderer der ersten und zweiten Generation

Akademikerquote - EU - Internationalisierung - Mobilität - Statistik

Eurostat. Statistics Explained.

2014 verfügten 31,6% der 25- bis 54-Jährigen Österreicher und Österreicherinnen über einen tertiären Bildungsabschluss. Für Zuwanderer der zweiten Generation lag diese Quote in Österreich bei 32,3%, für Zuwanderer der ersten Generation bei 29,2%.

In der Reihe Statistics Explained untersucht Eurostat das Bildungsniveau Zuwanderer der ersten und zweiten Generation.

Laut Eurostat war im Jahr 2014 die Quote der tertiären Bildungsabschlüsse auf EU-Ebene in der Altersgruppe der 25- bis 54-Jährigen bei Zuwanderern der zweiten Generation mit EU- sowie mit Nicht-EU-Hintergrund höher (38,5% bzw. 36,2%) als bei ihren Altersgenossen ohne Migrationshintergrund (30,9%). Die Quote war bei dieser Gruppe auch höher als bei Zuwanderern der ersten Generation, die in einem anderen EU-Mitgliedstaat (33,3%) oder einem Drittstaat (29,4%) geboren wurden.

Suche in:
Termine
März 2017

alle Events anzeigen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 01 02 03 04 05
06 07 08 09 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 01 02

Kontakt | Impressum

login »JPETo™ CMS © Martin Thaller, Vienna, Austria