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Aktuelles

uniko-Präsident: „Wissenschaft ist keine Verschubmasse“

Vitouch weist vor Gesprächen zur Regierungsbildung auf Erfolgsfaktor Universitätsautonomie hin

OTS 18.10.2017

Die bevorstehenden Gespräche zur Regierungsbildung nimmt der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Oliver Vitouch, zum Anlass, die Parteien auf die Rolle der Universitäten hinzuweisen. „Ein ‚Super-Ministerium‘ für Bildung, das auch die Verantwortung für die Universitäten umfasst, ist grundsätzlich eine gute Idee – vorausgesetzt, die Bundesministerin oder der Bundesminister versteht auch etwas von Wissenschaft und Forschung“, so Vitouch. Es sei dafür Sorge zu tragen, dass die Hochschulen nicht als reine Ausbildungseinrichtungen verkannt würden: „Die Universitäten sind, quantitativ und qualitativ, die Hauptforschungseinrichtungen unseres Landes. Ihre Leistungen in der Grundlagenforschung und der Qualifizierung junger Forscherinnen und Forscher stellen den wichtigsten Treiber für Innovation und Wohlstandssicherung dar.“ Zugleich warnt der uniko-Präsident davor, das Ressort Wissenschaft in den Regierungsverhandlungen als bloße „Verschubmasse“ zu betrachten.

Vitouch zu Budget: „Standortspezifische Wertungen der Unis"

APA 15.9.2017

Die Universitätenkonferenz (uniko) hat keine gemeinsame Stellungnahme zum von Wissenschaftsminister Harald Mahrer (ÖVP) in Begutachtung geschickten Entwurf zur Studienplatzfinanzierung abgegeben. uniko-Präsident Oliver Vitouch begründete das gegenüber der APA mit der „sehr heterogenen Ausgangslage" der einzelnen Hochschulen in Sachen Finanzierung, Betreuung und Möglichkeit zur Zugangsregelung.

„Auf dieser Basis sind die Universitäten zu unterschiedlichen standortspezifischen Wertungen gekommen", so Vitouch. Daher verweise die uniko auf die Einzelstellungnahmen der Unis. Die geplante Novelle, deren Begutachtungsfrist schon geendet hat, betrifft zwei zusammenwirkende Kernpunkte – einerseits eine Umstellung der Finanzierung und andererseits neue Möglichkeiten zur Regelung des Zugangs.

Bei der Finanzierung gehe es letztlich um eine Verteilungsfrage, so Vitouch. Von vielen Unis kritisiert werde etwa die Unbestimmtheit vieler Gesetzesstellen, die dem Wissenschaftsminister etwa über Verordnungen einen großen Gestaltungsspielraum überlasse. Dabei gehe es beispielsweise darum, wie das Gesamtbudget auf die drei Säulen Lehre, Forschung und Infrastruktur verteilt werde.

Für diesen Gestaltungsspielraum gebe es einen guten Grund, der allerdings gewisse Gefahren in sich berge. „So sehr man sich wünschen würde, dass so ein algorithmisches Finanzierungsmodell unabhängig von der Höhe des Gesamtbetrags ist – es ist es einfach nicht", meinte Vitouch. „Für eine faire Verteilung ist es nicht unerheblich, ob elf oder 14 Milliarden vergeben werden." Daher sei es wahrscheinlich nötig, die Regelungen alle drei Jahre nachzujustieren: Für ein Gesetz brauche es dafür parlamentarische Mehrheiten, die zum nötigen Zeitpunkt aber vielleicht nicht vorhanden seien. Regle man es über eine Verordnung, „hegen manche Universitäten die Sorge, dass ein Minister von seinem Gestaltungsspielraum extensiv Gebrauch macht". Bei den Zugangsregelungen wiederum gebe es eine unterschiedliche Betroffenheit: Kunst- und Medizinunis hätten sie bereits, während Hochschulen wie die Unis Wien, Graz und Innsbruck sie in stark nachgefragten Fächern dringend benötigen würden.  

16 ECTS-Punkte pro Studienjahr

Durch den Gesetzesentwurf würde die Art der Verteilung der Bundesmittel geändert und gleichzeitig neue Möglichkeiten zur Beschränkung des Zugangs eingeführt. Zentrale Maßzahl für die künftige Verteilung des Budgets wäre die Anzahl der prüfungsaktiven Studien je Uni. Als Studienplatz wird dabei ein Bachelor-, Master- oder Diplomstudium definiert, das mit einer Studienleistung von mindestens 16 ECTS-Punkten pro Studienjahr („prüfungsaktives Studium") betrieben wird. Zum Vergleich: Die Studienpläne sind so konzipiert, dass mit 60 absolvierten ECTS pro Studienjahr das jeweilige Studium in Mindeststudienzeit abgeschlossen werden kann.

 Die jeweiligen Studien werden dann je nach Ausstattungserfordernissen zu sieben Fächergruppen zusammengefasst. Für diese werden dann zwischen Staat und Uni die Zahl der jeweils mindestens anzubietenden Plätze festgelegt und mit einem bestimmten Finanzierungssatz dotiert.

Die Universitäten erhalten dazu verschiedene Möglichkeiten der Zugangsregulierung: In allen Fächern möglich sein sollen künftig Eignungsprüfungen vor der Zulassung. Einschränkung: Diese dürfen den Zugang nicht beschränken. Unis können also für die Zulassung zusätzlich zum Maturazeugnis etwa auch die Absolvierung eines Online-Self-Assessments, die Vorlage eines Motivationsschreibens sowie die Teilnahme an einem Eignungstest verlangen, deren Ergebnisse aber nicht über die Zulassung entscheiden dürfen. Außerdem sollen den Unis sowohl bundesweite als auch unibezogene Zugangsbeschränkungen ermöglicht werden. Voraussetzung dafür ist jeweils die Überschreitung des Betreuungsrichtwerts des jeweiligen Studiums um einen bestimmten Prozentsatz.

Vitouch: „Bilder malen, nicht Gemäldegalerien verwalten"

uniko-Präsident im APA-Dossier zum Thema „Die Hochschule der Zukunft"

APA 22.8.2017

Wann ist eine Universität eine gute, vielleicht sogar exzellente Universität? Wenn sie attraktiv ist: Attraktiv für die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von nah und fern, attraktiv für die besten Studierenden aus dem Inland, den Nachbarländern und der ganzen Welt, denen gute Arbeits- und Studienbedingungen geboten werden. Diese intellektuelle Attraktivität ist seit jeher der Schlüssel zur Anziehung vielversprechender Talente, die in Wissenschaft und Forschung etwas bewegen wollen. „To be there when the picture is painted", hieß das in den Worten des Nobelpreisträgers Francis Crick, und das „where" geht dem „when" voran: Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu.

uniko zu Studienplatzfinanzierung: „Erster Schritt wird zum zweiten“

Vitouch sieht trotz Sommerpause neue Bewegung bei Umsetzung des Modells

OTS 3.8.2017

Der Entwurf zur Studienplatzfinanzierung, der gestern vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft zur Begutachtung ausgesandt wurde, wird von der Universitätenkonferenz (uniko) grundsätzlich begrüßt. „Es handelt sich dabei um den zweiten Schritt, der ursprünglich der erste hätte sein sollen“, erklärt uniko-Präsident Oliver Vitouch mit Hinweis auf den Ende Juni erfolgten Beschluss des Universitätsbudgets im Nationalrat. Mit der Vorlage komme hochsommerliche Bewegung in die für die Universitäten wichtige Materie, zumal die Umsetzung des Modells nach Jahren der Diskussion auch sachlich dringend geboten ist.

Erhöhung des Uni-Budgets sollte auch Minister schmecken

APA 6.7.2017

Nach Ansicht des Präsidenten der Universitätenkonferenz (uniko), Oliver Vitouch, sollte die vom Nationalrat beschlossene Erhöhung des Universitätsbudgets auch Wissenschaftsminister Harald Mahrer (ÖVP) freuen. Dass die von Unis und ÖVP zusätzlich gewünschte Einführung einer Studienplatzfinanzierung verschoben worden sei, solle dem nicht entgegenstehen, so Vitouch vor Journalisten.

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