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Aktuelles

uniko zu Studienplatzfinanzierung: „Keine Kürzung der Mittel“

Neujahrsempfang: Appell von Präsidentin Blimlinger an Minister, Novelle rasch zu übermitteln

OTS 16.1.2018

Einen Appell, die Novelle zur Studienplatzfinanzierung möglichst rasch an die Universitäten zu übermitteln, richtete am Montagabend die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Rektorin Eva Blimlinger, an den zuständigen Bildungsminister Heinz Faßmann. In ihrer Rede anlässlich des traditionellen uniko-Neujahrsempfangs in der Raiffeisen Bank International AG Wien erklärte Blimlinger im Hinblick auf die für Ende 2017 fällig gewesene Festlegung des Universitätsbudgets: „Wir müssen wissen, womit wir zu rechnen haben.“ Die uniko-Präsidentin stellte in dem Zusammenhang fest, dass der Einstieg in eine Studienplatzfinanzierung keine Kürzung der vorgesehenen und vom Nationalrat 2017 beschlossenen Mittel erlaube.

Studiengebühr von Steuer abschreiben: „Völliger Unsinn“

DIE PRESSE 10.1.2018

Univerisitäten. Die neue Präsidentin der Universitätenkonferenz, Rektorin Eva Blimlinger, über Ideologie im Regierungsprogramm, teure Uni-Fusionen und Ideen, die für die Universitäten allesnur noch komplizierter machen.

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Investitionen in die Universitäten lohnen sich für uns alle. Hier lesen Sie warum:

Vitouch: Personalentscheidungen der Bundesregierung teils beklemmend

uniko-Präsident sieht konsequente Abgrenzung vom rechten Rand geboten

OTS 21.12.2017

Der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Oliver Vitouch, hat sich bereits positiv zu den die Universitäten betreffenden Inhalten des Regierungsprogramms und zum neuen Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), Heinz Faßmann, geäußert. Zugleich blickt er mit Sorge auf jüngste Personalentscheidungen von Angehörigen der frisch angelobten Bundesregierung: „Ein Klubobmann, der Jörg Haiders Saualm-Internierung von Flüchtlingen im Marchfeld nachinszenieren will; ein Kabinettschef mit Nähe zu Langenloiser ‚Wehrsportübungen‘; ein Sprecher des Innenministeriums, der für das postfaktisch-hetzerische ‚unzensuriert.at‘ steht: Das ist Trumpismus in Reinkultur. Solche Besetzungen stehen gewiss nicht für die in der Regierungsverantwortung gebotene konsequente Abgrenzung vom rechten Rand.“

Koalition - Programm für uniko noch „sehr vage"

Studiengebühren-Konstruktion und Einschränkung der ÖH-Rechte problematisch - Lob für Faßmann

APA 17.12.2017

Die Universitätenkonferenz (uniko) sieht im neuen Regierungsprogramm zwar „viele interessante Ansätze": „An den meisten Stellen bleibt es aber doch sehr vage", so uniko-Präsident Oliver Vitouch zur APA. Für problematisch hält er etwa die Einschränkung der Rechte der ÖH sowie die Konstruktion des Studiengebühren-modells. Positiv bewertet Vitouch, dass viele langjährige Forderungen der uniko im Programm genannt werden. „Die oft angesprochene Anlehnung an die internationale Praxis hätte viel für sich – etwa was die Verbindlichkeit beim Studium betrifft. Österreich hat auf das globale Phänomen der massiven Expansion der Hochschulbildung nie eine stimmige und systematische Antwort gegeben. Man hat den Eindruck, dass das Programm das auf Basis internationaler Vergleiche konkret versucht, statt sich weiterhin um Antworten zu drücken."

Neben der zwar nicht neuen Ankündigung der Umsetzung einer Studienplatzfinanzierung samt Zugangsmanagement hob Vitouch etwa die Ankündigung einer Exzellenzinitiative für die Forschung, die „stärkere Praxisorientierung der Fachhochschulen in sinnvoller Differenzierung zu den Unis", die Förderung von Laufbahnstellen für die besten Köpfe und die Ankündigung einer Entbürokratisierung als positiv hervor. „Die Leistungsvereinbarung der ETH Zürich kommt mit acht Seiten aus – die der Universität Klagenfurt kommt auf 174."

„Man hat durchaus den Eindruck, dass Experten ernsthaft eingebunden wurden", meinte Vitouch. „Das ist nicht nur ein Griff in die Ideologiekiste, das sind vielfach sachliche Problemlösungsversuche. Leider blitzt aber auch die Ideologie durch." Dazu zählt Vitouch etwa die geplante Einschränkung der Rechte der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH). „Die soll damit an die Kandare genommen werden." Bei den geplanten Studiengebühren hat er massive Bedenken: Anstatt eine Höhe zu nennen, verweist das Programm lediglich auf das Ziel der Anhebung des privaten Finanzierungs-anteils auf 0,5 Prozent des BIP: „Da wäre man bei etwa 5.000 Euro pro Jahr."

Auch die von der uniko geäußerten europarechtlichen Bedenken bei der angekündigten Refundierung an einheimische Studenten blieben aufrecht: Diese Konstruktion entspreche praktisch der deutschen Pkw-Maut, gegen die Österreich gerade vor den EuGH gezogen sei. Gleiches gelte für die „rechtlich nicht schlüssige ,europarechtskonforme Umsetzung des Herkunftslandprinzips'" (2005 vom EuGH aufgehoben: Studium nur für jene, die auch im Herkunftsland eine Studienberechtigung haben, Anm.).

„Einige Stellen klingen frappant nach Autonomieeinschränkung", bemängelt Vitouch das Andenken stärkerer Ministeriumseinflüsse. „Für meinen persönlichen Eindruck kommt außerdem das Wort Heimat zu oft vor." Umgekehrt klingt für ihn die geplante Ansiedlung von Dependancen ausländischer Top-Universitäten in Österreich nach Outsourcing: „Das wollen wir schon aus eigener Kraft schaffen – und das können wir auch."

Uneingeschränkte Zustimmung gibt es für den neuen Minister Heinz Faßmann. Dieser sei „international erfahren und ein exzellenter Kenner der Materie", betonte Vitouch. Erste Nagelprobe werde die bis Ende Februar anstehende Neubestellung der Uni-Räte sein.

Faßmann ist seit 2011 Vizerektor der Universität Wien. Der Professor für Angewandte Geographie, Raumforschung und Raumordnung habe "seine wissenschaftliche Expertise aus der Grundlagenforschung schon bisher in gesellschaftliche Fragestellungen eingebracht und wird sicher auch künftig für einen gute Kommunikation und Kooperation zwischen Wissenschaft und Politik stehen", erklärte Uni-Wien-Rektor Heinz Engl in einer Aussendung.

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