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Aktuelles

Uni-Zugang - Für Rektoren „grosser Schritt"

APA 30.1.2018

Als „großen Schritt" bezeichnet der stellvertretende Vorsitzende der Universitätenkonferenz (uniko), Oliver Vitouch, den Entwurf zur neuen Universitätsfinanzierung. Ob er die von Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP) geäußerte Euphorie teilen könne, hänge aber noch von den gesetzlichen Details ab, so Vitouch zur APA.

Dis bisherige Regelung des Universitätszugangs in Österreich sei von einer vermeintlich hohen Freiheit, aber auch von hoher Beliebigkeit geprägt gewesen. Das neue System bringe eine strukturiertere Form, wobei durch das deutliche Budgetplus verbesserte Betreuungsrelationen sichergestellt würden, so Vitouch. „Das ist ein Stück weit ein Eintreten in die europäische Normalität, von der man in Österreich nicht wahrhaben wollte, dass man sie braucht. Man hat sich bisher immer darüber hinweggeschwindelt."

Gegenüber dem Begutachtungsentwurf vom letzten Sommer hätten sich die nun geplanten Regelungen noch einmal weiterentwickelt. „Das ist gut und erfreulich." Allerdings könne man die genauen Details noch nicht einschätzen, da zusätzlich zum neuen Gesetz noch ministerielle Verordnungen zu den Themen Finanzierung und Zugang erforderlich seien.

Die Grundsorge der uniko sei zuletzt gewesen, dass es bei der neuen Art der Budgetverteilung auch Verlierer geben werde. Beim Treffen mit Faßmann und der Regierungsspitze am Montagabend sei aber versichert worden, dass dies nicht intendiert sei, meinte Vitouch. „Das wäre auch paradox, wenn man bei einem Budgetplus von 1,35 Mrd. Euro von 2019 bis 2021 auch Verlierer haben müsste."

Allerdings werde es je nach aktuellen Betreuungsrelationen Unis geben, die stärker profitieren als andere. Die konkreten Auswirkungen werde man im Herbst im Zuge der Leistungsvereinbarungsverhandlungen sehen.

Eignungs-Feedbacks in Klagenfurt

„Ganz gewiss" will Vitouch an seiner eigenen Universität, der Universität Klagenfurt, von der künftig neuen Möglichkeit zu Eignungs-Feedbacks Gebrauch gemachen. Allerdings brauche deren Einführung noch eine gewisse Vorlaufzeit. Dabei dürfe insbesondere die soziale Dimension nicht in den Hintergrund treten.

Auch der Verband der Professorinnen und Professoren der österreichischen Universitäten (UPV) sprach von einem „grundlegenden, seit vielen Jahren überfälligen Schritt". Es gebe für die Universitäten deutlich mehr Geld, das diese auch dringend benötigten. „Zudem ermöglichen die in der Novelle vorgesehenen Maßnahmen ein effizienteres Studieren sowie eine effektivere Nutzung der Kapazitäten an den Hochschulen", so Vorsitzender Bernhard Keppler in einer Aussendung.

„Uni-Gebühren sind nie sozial verträglich“

WIENER ZEITUNG 27.1.2018

Die neue Rektoren-Chefin, Eva Blimlinger, spricht im Interview mit Bettina Figl über Studiengebühren, wenig sinnvolle gesonderte Deutschklassen und die #metoo-Debatte.

Heuer keine Hochschulgespräche beim Forum Alpbach

APA 26.1.2018

Beim Europäischen Forum Alpbach wird es heuer keine Hochschulgespräche geben. „Man hat uns einfach rausgeschmissen", so die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Eva Blimlinger, zur APA. Als Grund vermutet sie, dass die Unis nur einen geringen Beitrag bezahlen und auf freiem Eintritt bestehen. Beim Forum Alpbach betonte man dagegen, „Raum für Neues" schaffen zu wollen.

uniko zu Studienplatzfinanzierung: „Keine Kürzung der Mittel“

Neujahrsempfang: Appell von Präsidentin Blimlinger an Minister, Novelle rasch zu übermitteln

OTS 16.1.2018

Einen Appell, die Novelle zur Studienplatzfinanzierung möglichst rasch an die Universitäten zu übermitteln, richtete am Montagabend die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Rektorin Eva Blimlinger, an den zuständigen Bildungsminister Heinz Faßmann. In ihrer Rede anlässlich des traditionellen uniko-Neujahrsempfangs in der Raiffeisen Bank International AG Wien erklärte Blimlinger im Hinblick auf die für Ende 2017 fällig gewesene Festlegung des Universitätsbudgets: „Wir müssen wissen, womit wir zu rechnen haben.“ Die uniko-Präsidentin stellte in dem Zusammenhang fest, dass der Einstieg in eine Studienplatzfinanzierung keine Kürzung der vorgesehenen und vom Nationalrat 2017 beschlossenen Mittel erlaube.

Studiengebühr von Steuer abschreiben: „Völliger Unsinn“

DIE PRESSE 10.1.2018

Univerisitäten. Die neue Präsidentin der Universitätenkonferenz, Rektorin Eva Blimlinger, über Ideologie im Regierungsprogramm, teure Uni-Fusionen und Ideen, die für die Universitäten allesnur noch komplizierter machen.

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