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    zu Fremdenrechtsgesetz erstaunt

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    Bedeutung für Medizin-Universitäten

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  • 20 Jahre Bologna-Prozess:
    uniko mit gemischter Bilanz

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Aktuelles

Drittstaatsangehörige: uniko über Novelle zu Fremdenrechtsgesetz erstaunt

Präsidentin Blimlinger macht auf Eingriff in die Autonomie der Unis aufmerksam

OTS 18.4.2018

Erstaunen lösen bei der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) die Pläne des Innenministeriums aus, die Aufenthaltsbestimmungen für Studierende aus sogenannten Drittstaaten zu verschärfen. Zum einen würden auch an Österreichs Universitäten viele (Master-)Studiengänge bereits in Englisch geführt, weshalb die geforderten Deutschkenntnisse zu Studienbeginn nicht zwingend notwendig seien, gibt uniko-Präsidentin Eva Blimlinger zu bedenken. Zum anderen würden damit vor allem hochklassige Talente – sei aus dem Bereich der Musik oder aus den technischen Studienrichtungen – abgeschreckt. „Problematisch ist auch der Aspekt, dass über den Umweg des Fremdenrechts ganz offensichtlich in die Autonomie der Universitäten bei der Zulassung von Studierenden eingegriffen werden soll“, ergänzt Blimlinger. Über deren Eignung könne aber nicht das Innenministerium entscheiden.

Forschungsgesetz: Blimlinger betont Bedeutung für Medizin-Universitäten

uniko-Präsidentin plädiert für sachliche Diskussion zum Datenschutz

OTS 13.4.2018

In der aktuellen Debatte um Datenschutz, ausgelöst durch die Vorlage des Entwurfs des Forschungsorganisationsgesetzes (FOG), unterstützt die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) die Anliegen der Medizinischen Universitäten, für die eine Verfügbarkeit von forschungsbezogenen, patientenrelevanten Daten von eminenter Bedeutung ist. Wie uniko-Präsidentin Eva Blimlinger dazu erklärt, seien sich die Universitäten sehr wohl der unterschiedlichen Interessenslagen und der Güterabwägung zwischen Schutzbedürftigkeit von Patientinnen und Patienten und den Erfordernissen der Grundlagenforschung bewusst. „Die uniko plädiert daher für eine Versachlichung und Entemotionalisierung der Diskussion und verweist auf die selbstverständliche Einhaltung des Datenschutzes“, betont Blimlinger. „Insbesondere medizinische Forschung benötigt den umfassenden Zugang zu Registerdaten, um für die Bekämpfung von Krankheiten die besten Grundlagen zu haben.“

Bachelor noch immer nicht akzeptiert

DIE PRESSE 28.3.2018

Bologna. Dass die größte Hochschulreform der vergangenen Jahre schon wieder 20 Jahre her ist, kann Rektorenchefin Eva Blimlinger selbst kaum glauben. In der Tat jährt sich im Mai die Sorbonne-Erklärung – jene Deklaration, die den europäischen Hochschulraum und den Bolognaprozess angestoßen hat, Stichwort Bachelor und Master. Die Bilanz der Universitäten fällt gemischt aus: von der (noch unvollendeten) Umstellung bis zu den Schwierigkeiten mit den (nicht mehr ganz so) neuen Abschlüssen.

20 Jahre Bologna-Prozess: uniko mit gemischter Bilanz

APA 27.3.2018

Eine gemischte Bilanz zieht die Universitätenkonferenz (uniko) anlässlich des bevorstehenden 20-Jahr-Jubiläums des Bologna-Prozesses. Grundsätzlich habe die Umstellung der Studien und die Förderung der Mobilität der Studenten gut funktioniert, hieß es vor Journalisten. Mängel gebe es aber etwa bei der finanziellen Anerkennung der Abschlüsse.

Mit dem 1998 durch die sogenannte Sorbonne-Deklaration eingeleiteten Bologna-Prozess sollten europaweit die Studien bzw. deren Abschlüsse harmonisiert und so die Mobilität der Studenten gefördert werden. Ziel ist ein einheitlicher europäischer Hochschulraum. Die deutlichste Änderung für die Studenten brachte die Umstellung der meisten Abschlüsse auf das dreigliedrige System Bachelor/Master/PhD.

Mittlerweile werden rund 80 bis 85 Prozent der Studien im dreigliedrigen System angeboten, so uniko-Präsidentin Eva Blimlinger. Zuletzt umgestellt wurden das Pharmaziestudium und die Lehramtsstudien. Nach wie vor im „alten" Diplomstudiensystem befinden sich noch die Rechtswissenschaften, Medizin, Theologie und einige künstlerische Studien.

Mehr Auslandsaufenthalte, aber mangelnde Akzeptanz

Positivstes Resultat war die Steigerung der Auslandsaufenthalte der Studenten wie auch der Lehrenden - wobei sich die Form der Mobilität verändert habe, so der Vorsitzende des Forums Lehre der uniko, Martin Polaschek: Mittlerweile würden die Studenten oft nicht mehr nur ein Semester im Bachelor- bzw. im Master-Studium an einer anderen Hochschule absolvieren, sondern den gesamten Bachelor an einer Institution machen und den Master an einer anderen.

Als Problem sah Blimlinger allerdings die mangelnde Akzeptanz des Bachelor-Abschlusses: „Die Wirtschaft fängt zwar mit dem Bachelor etwas an, man beschäftigt die Absolventen auch – aber man bezahlt sie nicht entsprechend. Bei den Arbeitgebern ist es bei der Bezahlung so, als ob man gar keinen Abschluss hat." Dabei sei es gar nicht unbedingt nötig, die Absolventen mit jenen von Diplomstudien gleichzustellen: „Man kann ja innerhalb des Kollektivvertrags unterscheiden."

Weiteres Problem bei Bologna war die vom damaligen Ministerium nicht gesteuerte Umstellung der Studien, so Polaschek: „Die Vorgabe war nur: Schnell umstellen und kostenneutral." Einziger Rahmen sei gewesen, dass ein dreijähriges Bachelorstudium zum Einstieg ins Berufsleben befähigen und darauf ein zweijähriges Masterstudium folgen solle. „Man hat sich aber keine Gedanken gemacht, ob das ergänzende Studien sein sollen oder vertiefende, ob sie berufsbegleitend sein sollen oder nicht, ob sie direkt in die Wissenschaft führen sollen etc."

Komplizierter Wechsel in den Master

Nur vereinzelte Probleme gebe es mit dem Wechsel vom Bachelor- ins Masterstudium, meinte Polaschek - wobei manche Studenten von falschen Erwartungen ausgingen: „Es gibt welche, die glauben, dass sie mit jedem Bachelor ins Masterstudium wechseln können. Das geht nicht: Ich kann nicht den Bachelor in Chemie machen und dann automatisch ins Masterstudium Physik wechseln." Handlungsbedarf gebe es am ehesten bei manchen sehr speziellen Bachelor-Studien im Wirtschaftsbereich.

Ein anderes oft bemängeltes Problem, der oft nicht mögliche Wechsel innerhalb des gleichen Studiums – etwa Jus – an einen anderen Studienort in Österreich, habe wiederum wenig mit Bologna zu tun. „Jede Uni macht im Rahmen ihrer Autonomie ihr eigenes Curriculum. Wir werden vom Ministerium sogar immer wieder aufgefordert, Profil zu bilden, unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen und ja nichts Einheitliches zu machen", so Polaschek. „Da muss man sich von Ministeriumsseite her entscheiden: Wollt ihr Autonomie und ein eigenständiges Profil oder eine gute Durchlässigkeit für die Studierenden", ergänzte Blimlinger.

Unis wollen stärkere Einbindung

Für die Zukunft des Bologna-Prozesses wünschen sich die Unis eine stärkere Einbindung in die Entscheidungen. Außerdem müssten Mobilitätshindernisse abgebaut und etwa auch kürzere Auslandsaufenthalte ermöglicht werden. Derzeit müssten diese ein Semester dauern – „aber es sollte auch möglich sein, ein Monat wegzugehen, weil es wo etwas Geblocktes gibt – etwa für Musikstudierende, die einen Meisterkurs machen wollen", so Blimlinger. Und schließlich brauche es einen Kulturwandel bei der Verwendung der neuen Titel: „Das betrifft ja nicht nur den Bachelor, sondern auch den Master – beide werden nicht wahrgenommen." (APA)

uniko-Plenum unterstützt Volksbegehren zum Nichtraucherschutz

Präsidentin Blimlinger hofft auf Umdenkprozess in der Regierung

OTS 20.3.2018

Das laufende Volksbegehren zum Nichtraucherschutz in Gaststätten wird auch von der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) ausdrücklich befürwortet. Wie uniko-Präsidentin Eva Blimlinger erklärt, halten es die Rektorinnen und Rektoren der österreichischen Universitäten für sinnvoll, die 2015 beschlossene Novelle zum Nichtraucherschutzgesetz beizubehalten und damit das Rauchverbot in der Gastronomie ab Mai dieses Jahres vollständig umzusetzen.

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