• Brexit: Universities UK und uniko
    wollen Kooperation vertiefen

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  • Universitäten setzen weiter auf
    MORE-Initiative für Flüchtlinge

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  • Präsidentin Blimlinger im NEWS-Interview:
    Bildung ganz neu denken

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  • THE World University Ranking 2019: 9 Unis unter den Top 800

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  • Universitäten als Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor

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Aktuelles

Brexit: Universities UK und uniko wollen Kooperation vertiefen

Statement mit Appell an Politik, wissenschaftlichen Austausch weiter zu ermöglichen

OTS 19.10.2018

Vor dem Hintergrund der Brexit-Verhandlungen kamen die Präsidentin von Universities UK, Dame Janet Beer, und die Präsidentin der uniko, Eva Blimlinger, am Donnerstagabend bei einem Arbeitsgespräch in Wien überein, die bisherige Zusammenarbeit zu vertiefen. Unabhängig vom Ergebnis der Brexit-Verhandlungen und allfälligen Auswirkungen für die Scientific Community haben die Rektorinnen und Rektoren der Universitäten beider Länder, wie die anwesenden Mitglieder der Delegationen von UUK und uniko betonten, großes Interesse daran, die wechselseitigen Beziehungen aufrecht zu erhalten. Zu diesem Zweck sollen ab 2019 bilaterale Treffen stattfinden, um auf die veränderte Situation angemessen reagieren zu können. Universities UK und uniko haben die Gelegenheit ergriffen, folgendes gemeinsame Statement zu formulieren:

Universitäten setzen weiter auf MORE-Initiative für Flüchtlinge

APA 17.10.2018

Die Universitäten setzen nach einer Evaluierung weiter auf ihre MORE- Initiative für Flüchtlinge. Insgesamt wurde das 2015 gestartete Programm von mindestens rund 2.500 Personen in Anspruch genommen. Diese absolvierten vor allem Deutschkurse, außerdem konnten sie an ausgewählten Lehrveranstaltungen teilnehmen sowie Sport- und Kulturangebote nutzen.

„Durchfallquoten über 50 Prozent sind absurd“

DIE PRESSE 3.10.2018

Semesterstart: Rektorin Eva Blimlinger, Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz, droht mit Aufstand, falls Oberösterreich per Intervention an mehr Geld kommt. Sie kritisiert Lehrende, die massenhaft Fünfer vergeben – dass die Studierenden immer blöder würden, sei Unsinn.

Bildung ganz neu denken

NEWS 28.9.2018

Die Finanzierung der Unis wird auf neue Beine gestellt. Geht es nach Uniko-Chefin Eva Blimlinger, sollte die Neuordnung der Ausbildung von zwei bis 99 rasch folgen.

Hochschulpolitik in Umbruchzeiten: Badelt-Appell an Universitäten

Vormaliger uniko-Präsident fordert Solidarität der Community gegen Populismus

OTS 25.9.2018

Mit einem eindringlichen Appell schloss am Montagabend der Leiter des WIFO, Christoph Badelt, seinen Vortrag vor amtierenden und vormaligen Führungskräften der Universitäten. Mit Hinweis auf die globale „politische Umbruchphase, die durch wachsenden Populismus und bedrohliche Tendenzen zur Verhetzung von Menschengruppen oder Institutionen gekennzeichnet ist“, forderte der vormalige WU-Rektor und langjährige Präsident der Universitätenkonferenz (uniko) die Universitäten auf, „sich zu wappnen“ und untereinander Solidarität zu üben. Die Präsidentin der uniko, Eva Blimlinger, bedankte sich in der anschließenden Diskussion im Raiffeisenhaus Wien mit den Worten: „Ich nehme mir den Appell nicht nur zu Herzen, sondern auch zu Hirn.

Badelt hatte seinen Vortrag unter das Motto „Hochschulpolitik – Außensicht eines früheren Insiders“ gestellt und mehrere Themen, darunter Universitätsfinanzierung und Effizienz, angesprochen, bevor er den Punkt „Universitäten, Populismus, gesellschaftliche Verantwortung“ ausführte. Die derzeit zu beobachtenden populistischen Entscheidungen bauten oft „auf Problemdiagnosen auf, die entweder frei erfunden oder maßlos übertrieben sind“; manchmal würden sie vereinfachende „Lösungsvorschläge“ enthalten, die jeder rationalen Basis entbehren. „Ihr natürlicher Feind ist damit Evidenzorientierung – in der Wissenschaft ebenso wie in der Politik“, erklärte der vormalige Rektor. Dabei komme vor allem den Universitäten, an denen kritisches Denken belohnt und nicht bestraft werde, eine besondere Rolle zu.

Politischer Gegenwind. „Die Universitäten müssen ihre Rolle deutlicher wahrnehmen als vor 20 Jahren und damit rechnen, dass ihnen politischer Gegenwind entgegen bläst. Dieser beginnt meist mit unsachlicher Kritik, aber auch damit, dass tatsächlich bestehende Probleme übertrieben oder verzerrt dargestellt werden, mit dem Ziel, die Institution an sich zu diskreditieren“, fügte Badelt hinzu. Und weiter: „Der nächstliegende Schritt ist dann, die finanzielle Basis der Unis zu untergraben.“ Beispiele in Ungarn oder der USA zeigten, dass auf finanziellen Druck Regulierungen, Verbote, wie etwa der Genderforschung, und „andere juristische Barrieren“ folgten. Umso wichtiger sei es, so der Ex-Rektor, dass „Universitäten selbstkritisch sind und sich international vernetzen. Aber auch, dass sie untereinander solidarisch sind“.

Eva Blimlinger nahm als uniko-Präsidentin in der anschließenden Diskussion den Ball auf: Die Frage der Solidarität sei in diesem Kontext für die Universitäten „zentral“. Derzeit werden die Vorbereitungen für ein Treffen europäischer Hochschulen im Dezember in Wien organisiert, mit der Zielrichtung, dem Populismus entgegenzuwirken. Das Problem bestehe darin, dass die Evidenz von Fakten derzeit vielfach negiert werde, weil es bei vielen Themen um Emotion gehe. Blimlinger: „Es ist unsere Aufgabe, das Spanungsverhältnis zwischen Emotionalität und Rationalität aufzulösen.“

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