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Aktuelles

uniko sieht Wissenschaftsbudget „noch nicht erledigt“

Präsidentin Blimlinger nennt bei Neujahrsempfang Bedingungen für Exzellenzinitiative

OTS 9.1.2019

Die erfolgreich abgeschlossenen Budgetverhandlungen 2018 und die Ankündigung einer Exzellenzinitiative für 2019 dürften das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung nicht dazu verleiten sich zurückzulehnen und zu sagen, „damit ist die Geschichte erledigt“. Diesen Appell richtete die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Eva Blimlinger, in ihrer Neujahrsrede gestern Abend vor den Spitzen der Scientific Community in der Grand Hall der Erste Group in Wien an den anwesenden Bundesminister Heinz Faßmann. Eine Exzellenzinitiative für Österreich mit den dazugehörenden Rahmenbedingungen sei ebenso dringend erforderlich wie eine Verdreifachung der Mittel für den „chronisch unterdotierten Wissenschaftsfonds FWF“.

Nach der Begrüßung durch Gastgeber und Mitveranstalter Stefan Dörfler seitens des Vorstands der Erste Group nannte Präsidentin Blimlinger mehrere Bedingungen, die zur Umsetzung einer Exzellenzinitiative für Österreich (eXiN) notwendig seien: Vorrangig müssten die nationale Wissenschaftslandschaft sowohl für bereits bestehende Spitzenforschung als auch und vor allem für risikoreiche innovative Forschungsfelder gestärkt und internationalisiert werden. Den herausragenden jungen nationalen und internationalen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern, Künstlerinnen und Künstlern seien „ausgezeichnete, wohldotierte Forschungsbedingungen im Rahmen von Kooperationen zu ermöglichen, um so Brain-Drain zu stoppen und Brain-Gain zu initiieren und zu stimulieren“. Zudem soll eXiN die wissenschaftliche und künstlerische Grundlagenforschung ohne thematische Vorgaben fördern.

Studienplatzfinanzierung. Im Rückblick auf den Abschluss der Leistungsvereinbarungen Ende 2018 sparte die uniko-Präsidentin nicht mit Lob gegenüber dem Minister: „Ja, es war ein gutes, fast möchte ich sagen, sehr gutes Jahr für die Universitäten – da gibt es einmal nichts zu jammern und zu fordern, man kann es kaum glauben, es war das Beste für die Universitäten.“ Nach mehrjährigen Diskussionen und Umsetzungsversuchen könnten – beginnend mit 2019 – nun die ersten Schritte in die sogenannte kapazitätsorientierte Studienplatzfinanzierung für die kommenden drei Jahre der Leistungsvereinbarung gegangen werden. Blimlinger: „In Zeiten, in denen allerorten Subventionen – etwa für feministische Frauenorganisationen oder für Projekte von Migrantinnen und Migranten – gestrichen werden, Kürzungen zum Beispiel von Mindestsicherung auf der politischen Agenda stehen, ist es nicht selbstverständlich, dass es Budgeterhöhungen zwischen sieben und 17 Prozent für uns gibt.“

Die uniko-Präsidentin erinnerte daran, dass die Finanzierung und auch die volle Auszahlung der Mittel für die Universitäten an Bedingungen gebunden seien. „Die vorgegebenen Ziele zu erreichen, ist für uns alle eine Herausforderung. Wer die Universitäten kennt, weiß, dass es nicht so schnell geht in Organisationen, die mehrere Jahrhunderte alt sind, wie das immer wieder gewünscht wird und wie wir es uns auch manchmal wünschen.“ Aber wenn der Weg erkennbar sei und wenn man in die richtige Richtung gehe, „wird die Erreichung der vorgegebenen Ziele großzügig gehandhabt und nicht auf Punkt und Beistrich darauf gepocht werden – es wäre das Beste für die Universitäten“.

Wenn Politik wissenschaftliche Erkenntnisse negiert

DIE PRESSE 27.12.2018

Ein Alarmruf aus Wien von zehn europäischen Rektorenkonferenzen: Elisabeth Fiorioli, Generalsekretärin der Österreichischen Universitäten-konferenz (uniko), hält in einem Gastkommentar für DIE PRESSE fest: Was wir brauchen, ist eine Politik, die nicht Wissenschaft im Mund führt, wenn es ihr ins Konzept passt, sondern die deren Errungenschaften verteidigt.

Die Vernunft ruft zum Widerstand

WIENER ZEITUNG 14.12.2018

Zehn europäische Universitäten-Konferenzen fürchten um die Grundwerte der Aufklärung: Aus der Besorgnis zahlreicher europäischer Universitäten wächst nun Widerstand: Am Donnerstag unterzeichneten zehn Rektorenkonferenzen ein „Wiener Erklärung“ getauftes Papier, das den Austausch der Universitäten vorantreiben will und die jeweiligen Regierungen auffordert, jegliche Eingriffe in die Freiheit universitärer Lehre und Forschung zu verhindern. „Die Plattform UNIVERSITIES FOR ENLIGHTENMENT will in den kommenden zwei Jahren nicht nur als Austauschplattform für die Rektorenkonferenzen, sondern auch als Dialogangebot für die Gesellschaft fungieren“, sagtE die Gastgeberin und Vorsitzende der Österreichischen Universitätenkonferenz, Eva Blimlinger.

Sorge um Bedrohung der wissenschaftlichen Freiheit und Demokratie

„Wiener Erklärung: Universitäten im Zeichen der Aufklärung“ unterzeichnet / uniko und neun weitere Rektorenkonferenzen appellieren an Europas Regierungen

OTS 13.12.2018

Die Tendenzen zur Beschränkung von Autonomie und Freiheit der Wissenschaften und die Bedrohung der demokratischen Verfasstheit der Gesellschaft – innerhalb und außerhalb des Europäischen Hochschulraumes – haben die Vertreterinnen und Vertreter von zehn Rektorenkonferenzen in Europa im Rahmen eines Workshops in Wien zu einer Bestandsaufnahme veranlasst. Auf Einladung der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) wurden die Ergebnisse des Gedanken-austausches über die Rolle der Universitäten in der heutigen Gesellschaft, die zunehmend von Pseudo-Wissenschaften und der Verbreitung von Fake News im politischen Diskurs geprägt wird, am 13.12.2018 im Rahmen der „Wiener Erklärung“ der Öffentlichkeit präsentiert. Der Pressekonferenz war eine offizielle Unterzeichnung des Dokuments vorausgegangen.

Wiener Erklärung - Universitäten im Zeichen der Aufklärung

Aktionsprogramm für die Freiheit der Wissenschaften

Österreichische Universitätenkonferenz/APA-Fotoservice/Godany

Am 13. Dezember 2018 unterzeichneten die Vertreterinnen und Vertreter der Rektorenkon-ferenzen von Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, der Schweiz, Slowenien, der Slowakei, Serbien und Tschechien die Wiener Erklärung - Universities for Enlightenment / Universitäten im Zeichen der Aufklärung.

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