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    des Innenministers Gefahr für Demokratie

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  • uniko sieht Wissenschaftsbudget
    „noch nicht erledigt“

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  • uniko und neun weitere Rektorenkonferenzen
    appellieren an Europas Regierungen

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  • Universitäten als Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor

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Aktuelles

uniko an Kickls Adresse: „Rechtsstaat nicht in Frage stellen“

Präsidentin Blimlinger sieht in Äußerungen des Innenministers Gefahr für Demokratie

OTS 24.1.2019

Mit seinen jüngsten Äußerungen, die auf eine Nichteinhaltung der Europäischen Menschenrechtskonvention und der Genfer Flüchtlingskonvention abzielen, stelle der Bundesminister für Inneres, Herbert Kickl (FPÖ), den Rechtsstaat nicht nur in Frage, sondern versuche diesen gezielt zu unterminieren, erklärt Rektorin Eva Blimlinger, Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko). „Selbstverständlich hat sich die Politik dem Recht unterzuordnen – das ist das Fundament der österreichischen Bundesverfassung, und das wird auch an den österreichischen Universitäten gelehrt und darf keinesfalls in Zweifel gezogen werden.“

Die Universitäten – und nicht nur diese – sind dazu berufen, in Lehre und Forschung zur Bewältigung der gesellschaftlichen Herausforderungen in einer sich wandelnden humanen und geschlechtergerechten Gesellschaft beizutragen. „Dazu gehört jedenfalls, die Menschenrechte für alle zu garantieren unabhängig von Staatsbürgerschaft oder Herkunft, unabhängig ob Flüchtling oder Migrantin und Migrant“, betont Blimlinger. Die uniko hat gemeinsam mit neun anderen europäischen Rektorenkonferenzen im Rahmen der „Wiener Erklärung“ im Dezember 2018 auf die Bedrohung der demokratischen Verfasstheit der Gesellschaft hingewiesen. „Durch Äußerungen wie jene des Innenministers ist genau eine solche gegeben. Im Sinne dieser Erklärung verwahrt sich die uniko gegen jeglichen Versuch, den Rechtsstaat und damit die Demokratie in Frage zu stellen“, hält die Präsidentin ausdrücklich fest.

uniko sieht Wissenschaftsbudget „noch nicht erledigt“

Präsidentin Blimlinger nennt bei Neujahrsempfang Bedingungen für Exzellenzinitiative

OTS 9.1.2019

Die erfolgreich abgeschlossenen Budgetverhandlungen 2018 und die Ankündigung einer Exzellenzinitiative für 2019 dürften das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung nicht dazu verleiten sich zurückzulehnen und zu sagen, „damit ist die Geschichte erledigt“. Diesen Appell richtete die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Eva Blimlinger, in ihrer Neujahrsrede gestern Abend vor den Spitzen der Scientific Community in der Grand Hall der Erste Group in Wien an den anwesenden Bundesminister Heinz Faßmann. Eine Exzellenzinitiative für Österreich mit den dazugehörenden Rahmenbedingungen sei ebenso dringend erforderlich wie eine Verdreifachung der Mittel für den „chronisch unterdotierten Wissenschaftsfonds FWF“.

Wenn Politik wissenschaftliche Erkenntnisse negiert

DIE PRESSE 27.12.2018

Ein Alarmruf aus Wien von zehn europäischen Rektorenkonferenzen: Elisabeth Fiorioli, Generalsekretärin der Österreichischen Universitäten-konferenz (uniko), hält in einem Gastkommentar für DIE PRESSE fest: Was wir brauchen, ist eine Politik, die nicht Wissenschaft im Mund führt, wenn es ihr ins Konzept passt, sondern die deren Errungenschaften verteidigt.

Die Vernunft ruft zum Widerstand

WIENER ZEITUNG 14.12.2018

Zehn europäische Universitäten-Konferenzen fürchten um die Grundwerte der Aufklärung: Aus der Besorgnis zahlreicher europäischer Universitäten wächst nun Widerstand: Am Donnerstag unterzeichneten zehn Rektorenkonferenzen ein „Wiener Erklärung“ getauftes Papier, das den Austausch der Universitäten vorantreiben will und die jeweiligen Regierungen auffordert, jegliche Eingriffe in die Freiheit universitärer Lehre und Forschung zu verhindern. „Die Plattform UNIVERSITIES FOR ENLIGHTENMENT will in den kommenden zwei Jahren nicht nur als Austauschplattform für die Rektorenkonferenzen, sondern auch als Dialogangebot für die Gesellschaft fungieren“, sagtE die Gastgeberin und Vorsitzende der Österreichischen Universitätenkonferenz, Eva Blimlinger.

Wiener Erklärung - Universitäten im Zeichen der Aufklärung

Aktionsprogramm für die Freiheit der Wissenschaften

Österreichische Universitätenkonferenz/APA-Fotoservice/Godany

Am 13. Dezember 2018 unterzeichneten die Vertreterinnen und Vertreter der Rektorenkon-ferenzen von Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, der Schweiz, Slowenien, der Slowakei, Serbien und Tschechien die Wiener Erklärung - Universities for Enlightenment / Universitäten im Zeichen der Aufklärung.

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