• Rektorenappell aus Deutschland, Polen und
    Österreich an Ungarns Regierung

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  • Uni-Zugang: uniko ortet
    „Verteilungsproblem"

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  • Hochschulpolitik in Umbruchzeiten:

    uniko-Vorsitz: Oliver Vitouch
    folgt auf Eva Blimlinger

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  • Shanghai Ranking 2019: Acht österreichische
    Universitäten unter den Top-50 Unis

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  • uniko-Jahresbericht 2018 ist online

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Aktuelles

Dringender Rektorenappell an Ungarns Regierung

Neues Gesetz für Akademie (MTA): Deutsche Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Polnische Rektorenkonferenz (KRASP) und Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) sehen akademische Freiheit in Gefahr

OTS 16.7.2019

Die drei Rektorenkonferenzen HRK (Deutschland), KRASP (Polen) und uniko (Österreich) drücken ihre Besorgnis über das neue Gesetz aus, mit dem die Ungarische Akademie der Wissenschaften (MTA) umstrukturiert werden soll. Die Maßnahmen ermöglichen direkte staatliche Kontrolle, streichen das operative Budget und bedrohen dadurch die institutionelle Autonomie und akademische Freiheit der Akademie. Das Gesetz soll mit September in Kraft treten.

Uni-Zugang: uniko ortet „Verteilungsproblem"

APA 3.7.2019

Der geschäftsführende Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Oliver Vitouch, ortet an den Universitäten ein „Verteilungsproblem". „Es geht unabhängig von der Entwicklung der Studierendenzahlen im Gesamten um die Verteilung zwischen den Fächern, die eine sehr ungleiche ist", so Vitouch zur APA.

Das gelte auch für die Verteilung zwischen den einzelnen Standorten. „Und dasselbe Problem in Grün haben wir in der Medizin: Wir haben nicht zu wenige Absolventen, sondern dann anschließend eine ungleiche Verteilung in den einzelnen Regionen – Stichwort Landärzte. Bei den Lehrberufen gibt es das übrigens in Hellgrün, wo noch immer Friseuse, Kfz-Mechaniker und Einzelhandelskauffrau dominierend sind – Hunderte andere Berufe sind ungleich weniger nachgefragt."

„Paradoxer Effekt"

Dazu komme noch der „paradoxe Effekt bei Aufnahmeverfahren", so Vitouch: „Sobald diese nur angekündigt werden, sinkt die Interessentenzahl völlig unverhältnismäßig. Allein die Ankündigung hat schon einen massiv abschreckenden Effekt, was nicht unbedingt von einer gefestigten Studienwahl zeugt."

Den Unis gehe es darum, entsprechende Betreuungsrelationen sicherzustellen. Deshalb gebe es im Extremfall nur an einer Universität ein Aufnahmeverfahren in einem Fach – etwa in der Chemie an der Uni Wien – und in anderen Fällen flächendeckend in ganz Österreich, etwa in der Medizin und der Psychologie. „Das hat stark mit der Migrationsbewegung durch den Numerus Clausus in Deutschland zu tun." Anderes Beispiel ist die Informatik: Dort gibt es an der Uni Wien und der Technischen Universität (TU) Wien ein Aufnahmeverfahren, während sich die anderen Standorte durchaus mehr Studierende wünschen würden.

Zwecks besserer Planbarkeit will die uniko daher durch eine Studie prognostizieren lassen, wie sich die Anfängerzahlen weiterentwickeln. „Das ist nicht so einfach, weil etwa Demografie, Maturantenzahlen, die Entwicklung des Fachhochschulsektors, Arbeitsmarktsituation und einiges andere eine Rolle spielen", meinte Vitouch. Dazu komme noch, dass die Zahl der Neuinskribierten allein auch kein schlüssiger Indikator sei: „Es geht ja schließlich um die prüfungsaktiv betriebenen Studien und um die Zahl der Absolventen." (APA)

uniko-Vorsitz: Vitouch folgt auf Blimlinger

Geschäftsführender Präsident garantiert Kontinuität der Agenda

OTS 1.7.2019

Mit heutigem Datum legt Rektorin Eva Blimlinger nach eineinhalb Jahren Amtszeit die Präsidentschaft der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) zurück. Dies wurde durch ihre Kandidatur für den Österreichischen Nationalrat erforderlich. Rektor Oliver Vitouch, Vorgänger Blimlingers und in der Folge seit Anfang 2018 uniko-Vizepräsident, wird bis Ende 2019 als geschäftsführender Präsident fungieren. Das Plenum der uniko hat bereits am vergangenen Montag einen einstimmigen Beschluss hierüber gefasst.

uniko-Positionspapier zu AI-Strategie

28.6.2019

Die österreichischen Universitäten begrüßen im Positionspaper der uniko die Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) zur Erstellung einer österreichischen Artificial Intelligence (AI) Strategie. Die Universitäten sind wesentlicher Träger der AI‐Forschung und Ressource für maßebliche Kompetenzen in diesem Gebiet. Föderung der AI-Forschung in Österreich muss maßgeblich unter Involvierung der österreichischen Universitäen passieren. Sie schlagen eine Reihe konkreter Maßnahmen vor, um die Kompetenz Österreichs im Bereich der AI bzw. des maschinellen Lernens (ML) weiter zu stärken und vor allem den Forschungsstandort Österreich in der internationalen AI‐Community, im speziellen im Verbund der europäschen Netzwerke ELLIS und CLAIRE zu verankern.

uniko: Eva Blimlinger legt Vorsitz mit 1. Juli zurück

Oliver Vitouch übernimmt als geschäftsführender Präsident

OTS 25.6.2019

Mit 1. Juli 2019 wird die Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) Eva Blimlinger den Vorsitz in der uniko zurücklegen und aus dem Präsidium ausscheiden. Grund für diesen Schritt, so Blimlinger am Montag im Rahmen der uniko-Plenarsitzung an der Montanuniversität Leoben, ist ihre Kandidatur für den Nationalrat auf der Landesliste der Wiener Grünen.

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