• Hochschulpolitik in Umbruchzeiten:

    Vitouch zu Medizin-Studienplätzen: „Untaugliche
    Vorschläge der LH-Konferenz“

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  • „Promotion ohne Limit“: Inklusionsprojekt an
    Universitäten übertrifft Erwartungen

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  • OeNB-Jubiläumsfonds: uniko-Kritik
    an „wenig sorgsamem Umgang“

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  • THE-Ranking: Elf österreichische Universitäten
    unter den TOP 900 der Welt

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Aktuelles

Vitouch zu Studienplätzen: „Untaugliche Vorschläge der LH-Konferenz"

uniko hält Verdoppelung von Anfängerzahlen in Medizin für „nicht durchdacht“

OTS 8.11.2019

Auf heftigen Widerspruch stoßen in der Österreichischen Universtätenkonferenz (uniko) die Pläne der heute tagenden Landeshauptleutekonferenz, die auf eine Allianz zur Verdoppelung der Medizinstudienplätze für Neuinskribierende hinauslaufen. „Diese Forderung an die künftige Bundesregierung ist weder durchdacht noch realisierbar, geschweige denn finanzierbar“, erklärt uniko-Präsident Oliver Vitouch. Die Landeshauptleute machten mit dieser populistischen Ansage eines deutlich: „Sie wollen mit untauglichen Mitteln ein von ihnen erkanntes Defizit bekämpfen, nämlich den punktuellen Mangel an Ärztinnen und Ärzten, dessen Ursache nicht in der Zeit vor, sondern nach dem Studium begründet wird“, betont Vitouch.

Ausgerechnet Bananen

KLEINE ZEITUNG 6.11.2019

uniko-Präsident Oliver Vitouch schreibt in seiner aktuellen Kolumne über legale Entscheidungen, die weder vernünftig noch legitim sind: „Statt themenoffener Förderung von Medizin, Geisteswissenschaften wird also nun von der OeNB nur noch ,Notenbankforschung' gefördert. Die aktuellen Vorkommnisse muten bananenrepublikanisch an."

„Promotion ohne Limit“: Überraschende Qualität bei Bewerbungen

Inklusionsprojekt an Universitäten übertrifft Erwartungen, sieben Stellen gefördert

OTS 28.10.2019

Äußerst positiv bewertet die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) die Ergebnisse und Erfahrungen mit dem zu Jahresbeginn ins Leben gerufenen Pilotprojekt „Promotion ohne Limit" (PromoLi) – eine Initiative der uniko, die exemplarisch und bewusstseinsbildend dazu beitragen soll, die Zahl von Personen mit Behinderung in den österreichischen Forschungseinrichtungen zu erhöhen. „Wir waren über den Andrang überrascht und auch über die herausragende Qualität der Exposés“, erklärte der Vorsitzende des Forums Personal der uniko und des Dachverbands der Universitäten, Vizerektor Wolfgang Meixner (Universität Innsbruck), am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien.

OeNB-Jubiläumsfonds: uniko-Kritik an „wenig sorgsamem Umgang“

Präsident Vitouch setzt auf Umdenken bei Forschungsförderung

OTS 18.10.2019

Auf Unverständnis stößt beim Präsidenten der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Oliver Vitouch, die jüngste, lapidare Ankündigung der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), dass der Jubiläumsfonds der OeNB künftig nur mehr „notenbankrelevante Themenstellungen“ fördern werde. „Die gänzlich unabgestimmte Vorgangsweise des OeNB-Direktoriums zeugt von einem wenig sorgsamen Umgang mit dem österreichischen Forschungs- und Wissenschaftssystem“, erklärt Vitouch.

Der Jubiläumsfonds wurde 1966 als „Einrichtung von dauerhaftem und allgemeinen Wert“ der österreichischen Forschungs- und Wissenschaftsförderung gegründet und hat seitdem Forschungsprojekte in Medizin, Wirtschaftswissenschaften und den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK) gefördert, zuletzt im Umfang von knapp 10 Millionen Euro jährlich. Präsident Vitouch: „Der Jubiläumsfonds ist damit nicht irgendein Instrument, sondern seit über 50 Jahren ein strukturelles Element der öffentlichen Forschungsförderung.“

Nicht ohne Grund spiele er auch in der 2018 erlassenen Universitätsfinanzierungsverordnung (UniFinV) eine Rolle als Forschungs-Wettbewerbsindikator. Neben dem Wissenschaftsfonds FWF war er, so Vitouch, bis dato „eine Säule der themenoffenen Grundlagenforschung in Österreich“. Dabei kam er in besonderem Maße der Nachwuchsförderung zugute, etwa im Bereich der Medizinischen Wissenschaften, und war im GSK-Bereich neben dem FWF die wichtigste nationale Drittmittelquelle.

Die uniko pflegt seit ihrer Plenarversammlung vom 7. Oktober 2019 intensiven Austausch mit der OeNB, dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung und mit anderen Stakeholdern der universitären und außeruniversitären Forschung in dieser Sache. Vitouch: „Wir zählen auf ein Umdenken, und darauf, dass die OeNB ihre systemrelevante Tradition im Bereich der themenoffenen Forschungsförderung fortsetzt. Auch Kooperationslösungen mit dem FWF wären ausgezeichnet denkbar.“ Österreich habe relativ zu Deutschland oder der Schweiz enormen Aufholbedarf in der wettbewerbsfähigen Finanzierung der Grundlagenforschung. „Stattdessen restriktive Schritte zu setzen ist nicht förderlich“, ergänzt der uniko-Präsident.

Zehn Fragen zu Universitäten – Parteien geben Antworten

Vor Nationalratswahl: Positionen auf der uniko-Homepage abrufbar

OTS 29.8.2019

Die Frage, wie es die politischen Parteien mit den Universitäten halten, ist nicht allein ein Thema für Studierende, Wissenschafterinnen und Wissenschafter, Künstlerinnen und Künstler. Universitäten sind wesentliche Pfeiler der Gesellschaft und stehen als zentraler Faktor hinter der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unseres Landes. Zugleich sind sie von großer Bedeutung für die demokratischen Grundwerte, den sozialen Zusammenhalt und die Chancen künftiger Generationen.

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