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Aktuelles

„Dieses Semester ist nicht verloren“

SALZBURGER NACHRICHTEN 6.6.2020

Das erste Halbjahr als Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) hat sich Sabine Seidler gewiss anders vorgestellt. Wie die Universitäten gestärkt aus der Coronakrise kommen werden, erklärt sie im SN-Interview mit Lukas Heinz-Kollnberger.

uniko-Präsidentin: „Lehrveranstaltungen im Sommer“

DIE PRESSE 8.4.2020

Die Ankündigung der Regierung lasse „vieles im Unklaren“, kritisiert die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko) Sabine Seidler im Interview mit der PRESSE. Ihrer Meinung nach könnten Übungen noch in diesem Semester vor Ort stattfinden. Prüfungen mit Masken seien gut vorstellbar.

Seidler: „Erlass der Studienbeiträge derzeit nicht gerechtfertigt“

uniko plädiert für Entscheidung Ende Juni und weist auf Angebote für Studierende hin

OTS 6.4.2020

Die heute erhobene Forderung der ÖH an den Wissenschaftsminister nach einem Erlass der Studienbeiträge hält die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko) Sabine Seidler derzeit für nicht gerechtfertigt. „Mit der Einführung des ,neutralen Semesters‘ für die Studierenden und der Garantie eines zusätzlichen Semesters Beihilfe, den zu erwartenden Verlängerungen der Nachfrist für das Wintersemester 2019/20 bis zum 30.6. und der Option, auch in den Monaten Juli bis September Lehrveranstaltungsangebote wahrnehmen zu können, bietet sich im derzeitigen ,Notbetrieb‘ eine ganze Reihe von Möglichkeiten an, das Studium auch unter erschwerten Bedingungen fortzusetzen“, erklärt Seidler. „Verschaffen wir uns Evidenz, und entscheiden wir Ende Juni, ob ein genereller Erlass der Studienbeiträge gerechtfertigt ist.“

Seidler: Verordnungsermächtigung soll Handlungen ermöglichen, nicht regeln

Universitäten bieten Prüfungen an und setzen auf Distance Learning

OTS 3.4.2020

Die Verordnungsermächtigung für Bildungs- und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann, die heute im Nationalrat beschlossen werden soll, müsse den Universitäten in den sich daraus ableitenden Verordnungen weitestgehende Freiheit und Flexibilität gestatten: Dies bekräftigte heute die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Sabine Seidler, nach der gestrigen Sitzung des uniko-Präsidiums. Die Präsidiumsmitglieder stimmten darin überein, dass die Verordnungen die anstehenden Punkte „ermöglichen, aber nicht regeln“ sollen. Damit ließen sich unter anderem Fristen für Studierende in deren Sinne verändern.

Universitäten setzen weiter auf Distance Learning

uniko-Präsidentin Sabine Seidler im APA-Interview

APA 2.4.2020

Die Universitäten setzen aufgrund der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie weiter auf Distance Learning. Manche Unis stellen den Vorlesungsbetrieb bis Ende Juni auf Fernlehre um, mündliche Prüfungen werden großteils abgehalten. Bis nach Ostern soll es auch Lösungen für große schriftliche Klausuren geben, so die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Sabine Seidler, zur APA.

In der Öffentlichkeit entstehe manchmal der Eindruck, dass die Universitäten den Betrieb eingestellt hätten. „Das stimmt nicht. Wir haben eine Vielzahl der Lehrveranstaltungen auf Distance Learning umgestellt. Es läuft in einigen Bereichen fast normal." Viele Hochschulen hätten sich bereits dazu entschlossen, alle Lehrveranstaltungen, die via Distance Learning abgehalten werden können, bis Semesterende auch so anzubieten – darunter etwa ihre eigene Uni, die Technische Universität (TU) Wien. Auch die Wirtschaftsuniversität (WU) hat ihre Studierenden bereits informiert, dass es bis Ende Juni bei der Distanzlehre bleibt.

„Das geschieht, um Lehrenden wie Studierenden Planungssicherheit zu geben und um Ressourcen für notwendige Übungen und schriftliche Prüfungen freizuspielen", betonte Seidler. Im Forschungsbereich kämen die Mitarbeiter nun verstärkt dazu, Publikationen zu verfassen und Forschungsanträge zu schreiben.

Ermächtigungsgesetz soll Dinge ermöglichen statt regeln

„Spannend" werde es, wie Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) mit dem geplanten Ermächtigungsgesetz umgeht, das ihm auch im Hochschulbereich weitgehende Eingriffe erlaubt. „Da ist es uns wichtig, dass man uns letztendlich größtmögliche Flexibilität gestattet - also uns Dinge ermöglicht, aber nicht regelt." So könnten etwa Fristen für Studierende in deren Sinne verändert werden.

Auf der anderen Seite erlaube es das geplante Gesetz dem Minister auch, in Dinge wie die Studieneingangs- und Orientierungsphase bzw. Prüfungsketten einzugreifen. „Da kann ich mir nicht vorstellen, dass man sie zentral regelt. Direkte Eingriffe in Curricula sollten nicht durch den Minister erfolgen, sondern in den Universitäten z.B. durch die Rektorate in Absprache mit den Senaten oder Curricularkommissionen." 

Die Einführung eines neutralen Semesters werde für die Studierenden keinesfalls zum Nachteil, versicherte Seidler. „Da geht es darum, dass sie sich z.B. keine Sorgen um Beihilfen machen müssen." Die Unis würden weiter wo möglich Prüfungen anbieten. (APA)