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Aktuelles

Uniko zu Budgeterhöhung: „Schritt in die richtige Richtung, aber keine Lösung“

Die österreichischen Universitäten begrüßen, dass in die Diskussion um einen dringend benötigten Teuerungsausgleich nun endlich Bewegung kommt. Um das riesige Budgetloch auszugleichen, sind die nunmehr in Aussicht gestellten zusätzlichen Mittel für das kommende Jahr jedoch definitiv nicht ausreichend, wie uniko-Präsidentin Sabine Seidler einmal mehr betont: „Die 150 Millionen aus ministeriellen Rücklagen sind zusammen mit den budgetierten 250 Millionen Euro ein Schritt in die richtige Richtung, ein Ausweg aus der Finanznot ist das aber nicht, wie der Minister aus eigener Erfahrung als Rektor wissen müsste“, betont Seidler. Die uniko hätte die Zahlen gegenüber dem Ministerium stets offengelegt. Daher ist es für Seidler nicht nachvollziehbar, warum die Forderung der Universitäten nicht belegt seien. „Laut den öffentlich zugänglichen Rechnungsabschlüssen beliefen sich allein die Personalkosten aller 22 Universitäten 2021 auf 3,1 Mrd. Euro. Daraus lassen sich für jeden nachvollziehbar die zu erwartenden Gehaltssteigerungen und daraus der Mehrbedarf ableiten, der für die Leistungsvereinbarungsperiode (2022-24) mehr als 500 Mio. Euro beträgt. Wie sollen wir mit diesem Betrag „gut auskommen“, wenn damit weder Energiekosten noch Mieten gedeckt sind?“, so Seidler.

Die Universitäten werden daher weiterhin gezwungen sein, auf die drohenden Konsequenzen für den Wissenschaftsstandort, aber auch die 63.000 Beschäftigten und die ohnehin schon besonders betroffenen Studierenden hinzuweisen. Die uniko appelliert daher an die Regierung, weitere Entlastungen in den Bereichen Mieten, Energiekosten und Personalkosten, die in Aussicht gestellt wurden und auch in anderen Bereichen – Stichwort Gemeinden – kurzfristig gefunden wurden, rasch umzusetzen. „Ohne Planungssicherheit über das Jahr 2023 hinaus, wird es auch keinen Gehaltsabschluss geben können“, betont Seidler. Es gehe nicht um Investitionen in neue Projekte, sondern um die Kernaufgaben der Universitäten, die es sicherzustellen gilt. „Seit dem letzten Gespräch zwischen uniko und Ministerium am 24. Oktober warten wir hier auf konkrete Lösungen.“

Uniko-Präsidentin Seidler zu Budgetrede: „Schwarzer Tag für Wissenschaft“

OTS 12.10.2022

Dass die österreichischen Universitäten trotz wiederholter Hilferufe weniger als die Hälfte der dringend benötigten Zusatzfinanzierung von rund 1,2 Mrd. Euro für die aktuelle Leistungsvereinbarungsperiode (2022-24) vom Finanzministerium erhalten – es sind nunmehr 500 Mio. Euro für diesen Zeitraum – kommentiert uniko-Präsidentin Sabine Seidler heute als einen „schwarzen Tag für die Wissenschaft in Österreich“ und fügt hinzu, dass damit ein schmerzhafter Rückbau an den Universitäten unausweichlich ist: „Es ist sehr enttäuschend, dass uns diese Entscheidung massive Einschnitte abverlangt und uns faktisch um Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte zurückwirft“, betont Seidler.

Termine

Filtermöglichkeit
14.01.20, 13:00 bis 17:00 Uhr

Sitzung Forum Forschung & EEK

11.03.20 bis 12.03.20, 10:30 - 16:30 Uhr

Exkursion der ERA-Korrespondent_innen der Universitäten nach Brüssel inkl. Sitzung des Forums Forschung & EEK

Der genaue Zeitrahmen wird noch festgelegt. 

Kontakt: felix.schroepfer@uniko.ac.at

20.04.20, 11:00 bis 14:00 Uhr

Sitzung Forum Forschung & EEK

14.05.20 bis 15.05.20, 12:00 - 14:00 Uhr

Klausur Forum Forschung & EEK - abgesagt

Die Klausur am 14./15. Mai 2020 kann unter den aktuellen Beschränkungen und aufgrund der Risiken bzw. Unsicherheit nicht in Krems durchgeführt werden. Es wird in der Sitzung vom 20. April 2020 vereinbart, die Klausur abzusagen und auf Herbst 2020 zu verschieben.

Kontakt: felix.schroepfer@uniko.ac.at

08.06.20, 11:00 bis 15:00 Uhr

Sitzung Forum Forschung & EEK

Die nächste Sitzung findet wie geplant am Montag 8. Juni 2020 wieder als Videokonferenz (GoToMeeting – GTM) und nicht wie geplant an der WU Wien statt.

Kontakt: felix.schroepfer@uniko.ac.at

05.10.20, 11:00 bis 15:00 Uhr

Sitzung Forum Forschung & EEK

16.11.20, 11:00 bis 17:00 Uhr

Sitzung Forum Forschung & EEK und ERA-Korrespondent/inn/en Treffen