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Aktuelles

uniko begrüßt Spielraum durch Testmöglichkeiten auf gesetzlicher Grundlage

Seidler appelliert an Gesetzgeber, auch Universitäten in neues Förderungsgesetz einzuschließen

OTS 26.2.2021

Grundsätzlich positiv äußerte sich die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko) Sabine Seidler am Freitag zu der in der UG-Novelle vorgesehenen Möglichkeit, das Testen an Universitäten auch verpflichtend vorzuschreiben. „Das erweitert den Spielraum für die Universitäten und trägt dazu bei, bereits im kommenden Sommersemester, realistisch betrachtet nach den Osterferien, mehr Lehre in die Präsenz zurückzubringen, als wir ursprünglich angenommen haben“, sagte Seidler bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Wissenschaftsminister Heinz Faßmann und ÖH-Bundesvorsitzender Sabine Hanger in Wien. Die Präsidentin äußerte bei der Gelegenheit auch die Bitte an den Gesetzgeber, die Universitäten in das sogenannte Betriebliche Testungs-Gesetz (BTG) einzuschließen, in dem Kostenzuschüsse für Corona-Tests in Betrieben vorgesehen sind.

uniko über Wegfall von Förderungen des Wissenschaftsfonds besorgt

Präsidentin Seidler: „Ziele des FTI-Pakts werden bereits jetzt konterkariert“

OTS 23.2.2021

Die Ankündigung des Wissenschaftsfonds (FWF), nach dem Wegfall der Mittel aus der Nationalstiftung drei Förderschienen auszusetzen sowie zwei Förderprogramme zu reduzieren, erfüllt die Universitätenkonferenz (uniko) mit großer Sorge. „Die eben formulierten Ziele der Bundesregierung in ihrer Strategie für Forschung, Technologie und Innovation 2030, etwa zwei österreichische Universitäten unter die TOP 100 in renommierte Rankings zu bringen oder den Anteil des aus dem Ausland angeworbenen wissenschaftlichen Personals an Universitäten auf 45 Prozent zu steigern, werden damit ebenso wie der FTI-Pakt 2021 - 2023 schon von Beginn an konterkariert“, erklärt uniko-Präsidentin Sabine Seidler nach der gestrigen Sitzung des Präsidiums. Dort wurde betont, dass der FWF eine nachhaltige Finanzierung benötige, andernfalls würden alle Absichtserklärungen der Bundesregierung nach mehr Exzellenz in der heimischen Wissenschaft unglaubwürdig.

Die Attraktivität des Forschungsstandortes Österreich hänge, so Seidler, in hohem Maße von den im freien Wettbewerb verfügbaren Forschungsmitteln ab. Allein die 360 neuen, großteils international besetzten Professuren, die im Zuge der aktuellen Leistungsvereinbarungsperiode besetzt wurden und werden, erfordern einen Ausbau der Dotierung des FWF, nur um den Status Quo zu halten, geschweige denn zu verbessern. Darüber hinaus bedürfe die angekündigte Exzellenzinitiative eines entsprechenden Unterbaues, um die angestrebte Wirkung zu entfalten.

„Diese Beispiele unterstreichen, dass der FWF als wichtige Säule der Grundlagenforschung und als Partner der Universtäten eine gesicherte Finanzierung braucht. Es wäre daher die Aufgabe des Bundes, so rasch wie möglich für eine ausreichende Dotierung des Wissenschaftsfonds – aus welchen Quellen auch immer – zu sorgen“, hält Präsidentin Seidler fest.  Die uniko bekräftigt aus diesem Anlass ihre Unterstützung der Petition betreffend eine „rasche Umsetzung und Dotierung des ,Fonds Zukunft Österreich‘“, mit der sie sich gemeinsam mit führenden Vertretern der heimischen Forschungslandschaft bereits Ende 2020 an den Nationalrat gerichtet hat, um eine Nachfolge für die Nationalstiftung ins Leben zu rufen.

uniko fordert Freilassung und faires Verfahren für Studenten in Ägypten

OTS 22.2.2021

Die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) schließt sich der Forderung der Central European University (CEU) nach sofortiger Freilassung des CEU-Studenten Ahmed Samir Santawy an, der Anfang des Monats in Kairo anlässlich eines Besuchs bei seiner ägyptischen Familie festgenommen wurde. Der Student wurde u.a. wegen Zugehörigkeit zu einer terroristischen Organisation angeklagt und vergangene Woche für weitere 15 Tage in Untersuchungshaft genommen, ohne Anhörung oder rechtliche Vertretung. Die uniko verurteilt ebenso wie die CEU die Verweigerung des Rechts des Studenten auf ein faires Verfahren und fordert die ägyptischen Behörden auf, Ahmed Samir Santawy sofortigen Zugang zu Rechtsbeistand und seiner Familie zu gewähren.

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Sitzung Forum Forschung & EEK

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