DEUTSCH / ENGLISH
Suche
Suchformular
SuchoptionenSuche in:
Suchoptionen
Suche in:

Aktuelles

UG-Novelle: Zur Reform von Weiterbildung und Lehramtsstudien

Gemeinsame Erklärung von Senatsvorsitzenden- und Universitätenkonferenz

OTS 26.5.2021

Die Senatsvorsitzendenkonferenz (SVK) und die Universitätenkonferenz (uniko) begrüßen eine qualitätsgesicherte Weiterentwicklung des österreichischen Hochschulsystems sowie die Reform der hochschulischen Weiterbildung. Problematisch erscheinen allerdings die neuen akademischen Grade „Bachelor/Master of Continuing Education“ für den Abschluss von Weiterbildungsstudien, die im Unterschied zum etablierten „Bachelor/Master of Education“ nichts mit Pädagogik zu tun haben, sondern eben Weiterbildungsstudien beschreiben und weltweit unbekannt sind.

Quereinsteiger-Studium: uniko fordert Einbindung der Universitäten

Seidler befürchtet Qualitätsverlust bei Lehrerausbildung exklusiv durch PH

OTS 21.5.2021

Die Universitätenkonferenz (uniko) begrüßt mehrheitlich den Gesetzesentwurf des Bildungsministeriums (BMBWF) zur Reform der hochschulischen Weiterbildung, sieht jedoch dringenden Nachbesserungsbedarf vor allem bei der darin enthaltenen Quereinsteiger-Regelung für das Lehrpersonal. „Die in der vorliegenden Novelle enthaltenen Regelungen zum Quereinsteigerstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung sehen die Mitwirkung der Universitäten nicht mehr vor. Dies widerspricht den Intentionen der ,PädagogInnenbildung Neu‘ fundamental, stellt die Qualität der Ausbildung grundlegend in Frage und wird daher vehement abgelehnt“, erklärt uniko-Präsidentin Sabine Seidler in der offiziellen Stellungnahme.

Die geplante Novelle sei besonders im Bereich der Sekundarstufe Allgemeinbildung nicht nachvollziehbar. Erfolgreich etablierte Qualitäts- und Kooperationsstandards zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen (PH) wären damit de facto aufgekündigt, so die uniko-Präsidentin. Der Vorschlag, dass künftig Masterstudien für Quereinsteiger für den Sekundarstufenbereich allein durch PH angeboten werden sollen, stehe im Widerspruch zu allen Qualitätsanforderungen an Masterstudien. Besonders gravierend würde sich das in der Fachdidaktik auswirken, die wesentlich durch die Universitäten geleistet wird. Seidler weist darauf hin, dass sich die uniko stets für eine Kooperation auf Augenhöhe ausgesprochen habe und fordert auch in Zukunft die institutionelle Beteiligung der Universitäten. Nur so könne das entsprechende Niveau bei der Fort- und Weiterbildung künftigen Lehrpersonals gewährleistet werden.

Was die Reform der hochschulischen Weiterbildung allgemein betrifft, so wertet die uniko die Intention des Gesetzgebers, geeignete Rahmenbedingungen für die dynamischen Entwicklungen in diesem Bereich zu schaffen, als grundsätzlich positiv. Die uniko anerkennt die Bemühungen, akademische Grade zu systematisieren, hält allerdings die neuen Bezeichnungen für problematisch. Begrüßt werden einheitliche rechtliche Regelungen für alle Hochschulsektoren sowie die Schaffung der Gleichwertigkeit der Weiterbildungsstudien im Verhältnis zu ordentlichen Studien durch die Angleichung der Anforderungen entsprechend den Vorgaben der Bologna-Architektur.

Kritisch bewertet die uniko hingegen die im Gesetzesentwurf neu geregelte Zusammenarbeit mit außeruniversitären Rechtsträgern auf der inhaltlichen Ebene eines Studiengangs. Hier müsse sichergestellt werden, dass „die Entscheidungsverantwortung für alle akademischen Angelegenheiten – insbesondere die Gestaltung der Curricula und die Qualifikation der Lehrenden und Prüfenden – bei der Universität liegt“. Einen Systembruch bzw. verfassungswidrigen Eingriff in die Autonomie der Universitäten sieht die uniko bei der geplanten Änderung des Hochschul-Qualitätssicherungsgesetzes, das die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) dazu berechtigt, Studiengänge der Universitäten per Bescheid zu untersagen. Dieses Vorhaben wird ebenso strikt abgelehnt wie jegliche andere Form einer Übertragung des Aufsichtsrechts des BMBWF an die AQ Austria.

Seidler zur Exzellenzinitiative: Erfolg hängt von Finanzierung ab

uniko-Präsidentin begrüßt Ankündigung von großzügiger Regelung für Eigenleistung der Universitäten

OTS 27.4.2021

„In Österreich sind die Universtäten die wesentlichen Träger der Grundlagenforschung. Deshalb ist eine Voraussetzung für den Erfolg von exzellent = austria deren ausreichende Finanzierung.“ Die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Sabine Seidler, erinnerte am Dienstag bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit den Spitzen des Wissenschaftsfonds FWF, dem neuen Präsidenten Christof Gattringer und Vizepräsident Gregor Weihs, sowie Bundesminister Heinz Faßmann an die Rahmenbedingungen für die offiziell präsentierte Exzellenzinitiative. Sie begrüßte bei dieser Gelegenheit die heutige Aussage des Ministers, wonach die finanzielle Eigenleistung der Universitäten in Höhe von 40 Prozent bei den Clusters of Excellence nicht „fresh money“ sein müsse, sondern eine großzügige Inkind-Regelung (Sachleistung mit Anrechnung von Personal und Forschungsinfrastruktur) vorgesehen sei.

Termine

Filtermöglichkeit
10.03.21, 13:00 bis 14:30 Uhr

Task Force Gender and Diversity

19.05.21, 13:00 bis 16:00 Uhr

Task Force Gender and Diversity

01.12.21, 10:00 bis 11:30 Uhr

Task Force Gender and Diversity

Bitte loggen Sie sich ein, um zur Anmeldemaske zu gelangen!