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Aktuelles

Positionen und Pressemeldungen

UG-Novelle: Zur Reform von Weiterbildung und Lehramtsstudien

Gemeinsame Erklärung von Senatsvorsitzenden- und Universitätenkonferenz

OTS 26.5.2021

Die Senatsvorsitzendenkonferenz (SVK) und die Universitätenkonferenz (uniko) begrüßen eine qualitätsgesicherte Weiterentwicklung des österreichischen Hochschulsystems sowie die Reform der hochschulischen Weiterbildung. Problematisch erscheinen allerdings die neuen akademischen Grade „Bachelor/Master of Continuing Education“ für den Abschluss von Weiterbildungsstudien, die im Unterschied zum etablierten „Bachelor/Master of Education“ nichts mit Pädagogik zu tun haben, sondern eben Weiterbildungsstudien beschreiben und weltweit unbekannt sind.

„Universitätspolitisch ist das ein katastrophales Signal“

SALZBURGER NACHRICHTEN 22.5.2021

Die Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz, Sabine Seidler, reagiert im Interview mit den SALZBURGER NACHRICHTEN auf den Ausgang der ÖH-Wahlen. Zudem nimmt sie auch Stellung zur Situation der Universitäten im Corona-Modus.

Quereinsteiger-Studium: uniko fordert Einbindung der Universitäten

Seidler befürchtet Qualitätsverlust bei Lehrerausbildung exklusiv durch PH

OTS 21.5.2021

Die Universitätenkonferenz (uniko) begrüßt mehrheitlich den Gesetzesentwurf des Bildungsministeriums (BMBWF) zur Reform der hochschulischen Weiterbildung, sieht jedoch dringenden Nachbesserungsbedarf vor allem bei der darin enthaltenen Quereinsteiger-Regelung für das Lehrpersonal. „Die in der vorliegenden Novelle enthaltenen Regelungen zum Quereinsteigerstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung sehen die Mitwirkung der Universitäten nicht mehr vor. Dies widerspricht den Intentionen der ,PädagogInnenbildung Neu‘ fundamental, stellt die Qualität der Ausbildung grundlegend in Frage und wird daher vehement abgelehnt“, erklärt uniko-Präsidentin Sabine Seidler in der offiziellen Stellungnahme.

Die geplante Novelle sei besonders im Bereich der Sekundarstufe Allgemeinbildung nicht nachvollziehbar. Erfolgreich etablierte Qualitäts- und Kooperationsstandards zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen (PH) wären damit de facto aufgekündigt, so die uniko-Präsidentin. Der Vorschlag, dass künftig Masterstudien für Quereinsteiger für den Sekundarstufenbereich allein durch PH angeboten werden sollen, stehe im Widerspruch zu allen Qualitätsanforderungen an Masterstudien. Besonders gravierend würde sich das in der Fachdidaktik auswirken, die wesentlich durch die Universitäten geleistet wird. Seidler weist darauf hin, dass sich die uniko stets für eine Kooperation auf Augenhöhe ausgesprochen habe und fordert auch in Zukunft die institutionelle Beteiligung der Universitäten. Nur so könne das entsprechende Niveau bei der Fort- und Weiterbildung künftigen Lehrpersonals gewährleistet werden.

Was die Reform der hochschulischen Weiterbildung allgemein betrifft, so wertet die uniko die Intention des Gesetzgebers, geeignete Rahmenbedingungen für die dynamischen Entwicklungen in diesem Bereich zu schaffen, als grundsätzlich positiv. Die uniko anerkennt die Bemühungen, akademische Grade zu systematisieren, hält allerdings die neuen Bezeichnungen für problematisch. Begrüßt werden einheitliche rechtliche Regelungen für alle Hochschulsektoren sowie die Schaffung der Gleichwertigkeit der Weiterbildungsstudien im Verhältnis zu ordentlichen Studien durch die Angleichung der Anforderungen entsprechend den Vorgaben der Bologna-Architektur.

Kritisch bewertet die uniko hingegen die im Gesetzesentwurf neu geregelte Zusammenarbeit mit außeruniversitären Rechtsträgern auf der inhaltlichen Ebene eines Studiengangs. Hier müsse sichergestellt werden, dass „die Entscheidungsverantwortung für alle akademischen Angelegenheiten – insbesondere die Gestaltung der Curricula und die Qualifikation der Lehrenden und Prüfenden – bei der Universität liegt“. Einen Systembruch bzw. verfassungswidrigen Eingriff in die Autonomie der Universitäten sieht die uniko bei der geplanten Änderung des Hochschul-Qualitätssicherungsgesetzes, das die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) dazu berechtigt, Studiengänge der Universitäten per Bescheid zu untersagen. Dieses Vorhaben wird ebenso strikt abgelehnt wie jegliche andere Form einer Übertragung des Aufsichtsrechts des BMBWF an die AQ Austria.

Stellungnahme

zum Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das Universitätsgesetz 2002,
das Fachhochschulgesetz, das Privathochschulgesetz, das Hochschul- Qualitätssicherungsgesetz und das Hochschulgesetz 2005 geändert werden, GZ. 2021-0.284.064, 19. Mai 2021

Termine

Filtermöglichkeit
24.06.21, 10:30 bis 14:30 Uhr

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23.09.21, 10:30 bis 14:30 Uhr

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11.11.21, 10:30 bis 14:30 Uhr

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