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Der nächste Newsletter der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) erscheint im Juni 2019.

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NEWSLETTER 3/19

16.05.2019

KOMMENTAR

Cum tributo salis: 350 Jahre Universität Innsbruck

Mit regionaler Verankerung und internationaler Vernetzung an die Spitze

Am 15. Oktober 1669 genehmigte Kaiser Leopold I. den „Haller Salzaufschlag“, die Sondersteuer zur Finanzierung einer Tiroler Landesuniversität. Dies war die Geburtsstunde der Universität Innsbruck, denn damit konnte aus dem Jesuitengymnasium eine Universität entstehen. Seitdem ist die Universität Innsbruck eine wesentliche Triebfeder für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung Tirols.

INLAND

Nowotny sieht in unbegrenztem Uni-Zugang „wenig Sinn“

„Es hat wenig Sinn, quasi unbegrenzt Studierende hineinzulassen – im Wissen, dass man ihnen kein adäquates Studium bieten kann.“ Diese Ansicht äußert der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) Ewald Nowotny im Interview für den uniko-Jahresbericht 2018 auf die Frage nach dem „Ende des freien Hochschulzugangs“. Die Sorge um gute Studienbedingungen sei auch im Interesse von Studierenden aus benachteiligtem sozialen Milieu, betont der vormalige WU-Vizerektor und Universitätsrat der WU, der auch lange Jahre als SPÖ-Abgeordneter tätig war. Für Nowotny (Foto OeNB) ist „der soziale Aspekt sicher wichtig, aber das darf nicht auf Kosten der Qualität gehen“:

Regierung zu Forschungsgipfel: Oktober statt Mai

An der Absicht und der Bereitschaft der Bundesregierung, „etwas Konkretes“ für die heimische Forschung zu tun, habe sich nichts geändert, erklärte der für Forschung zuständige Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP) anlässlich der Jahrespressekonferenz des Wissenschaftsfonds FWF am 14. Mai. Zu den Gründen über die Verschiebung des für Anfang Mai geplanten „Forschungsgipfels“ der Regierung auf Mitte Oktober verwies der Ressortchef auf das überlastete Finanzministerium: Dort habe man in der Endphase der Steuerreform zu wenig Zeit gehabt, „um über die kritischen Punkte im Forschungsfinanzierungsgesetz abschließend zu verhandeln“.

EUROPÄISCHER HOCHSCHULRAUM

uniko präsentierte Banner für Europawahlen

Zum Start der Aktionswoche für die Kampagne „Universities vote for Europe“ versammelten sich die Rektorinnen und Rektoren der 22 öffentlichen Universitäten des Landes am 6. Mai 2019 anlässlich der Plenarsitzung der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) an der Universität Mozarteum Salzburg, um mittels eines Banners Werbung für die Europawahlen von 23. bis 26. Mai zu betreiben. Ziel der Kampagne, die gemeinsam mit neun weiteren Rektorenkonferenzen der Initiative U4E geführt wird, ist es, die Wahlbeteiligung insbesondere von Studierenden zu erhöhen (Foto: Mozarteum/Schneider).

INTERNATIONALES

uniko heuer wieder Partner des Forum Alpbach

Nach einer Pause im vergangenen Jahr nimmt die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) 2019 die Einladung an, beim Europäischen Forum Alpbach wieder eine eigene Veranstaltung auszurichten. Im Rahmen des diesjährigen Hochschulforums am 21. August werden unter dem Titel „Universities for Enlightenment: Kann Wissenschaft Freiheit sichern?“ neben uniko-Präsidentin Eva Blimlinger, Rektorinnen und Rektoren aus der Schweiz, Slowenien und Kroatien die Frage erörtern, wie Europas Universitäten das Fundament der Aufklärung erfolgreich behaupten können.

PERSONALIA

Hartle wird Rektor der Akademie der bildenden Künste

Johan Frederik Hartle (42) wird ab Herbst neuer Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien. Der Universitätsrat der Akademie hat am 7. Mai den derzeitigen kommissarischen Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe aus einem Dreiervorschlag des Senats zum Nachfolger von Eva Blimlinger bestellt, teilte die Universität mit. Die Historikerin leitet seit 2011 die Akademie der bildenden Künste.

ZTIAT DES MONATS

„Dass die Matura in manchen Studienfächern nicht als einzige Zugangsvoraussetzung genügt, heißt nicht, dass sie keinen Wert mehr besitzt. Vielmehr stehen die Unis angesichts überlasteter Studien vor der Notwendigkeit, andere Auswahlkriterien einzuführen. Da halte ich es noch immer für besser, nicht nach der Augenfarbe oder der Körpergröße zu gehen, sondern nach einer einigermaßen objektivierten Leistung.“

Heinz Faßmann, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, im Interview mit der PRESSE vom 6. Mai über die Zugangsregelungen an Universitäten.

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