Pressemitteilungen

Uni-Budget: Rektoren wieder zuversichtlicher

APA 12.6.2017

Die Rektoren sind angesichts der Einigkeit der Regierung beim Thema Schulautonomie wieder zuversichtlicher, dass sich ÖVP und SPÖ auch bei Studienplatzfinanzierung und Universitätsbudget einigen. „Wenn man wirklich will, können auch an einem Sonntag unerwartete und erfreuliche Dinge passieren", so der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Oliver Vitouch, vor Journalisten.

Uni-Budget: Rektoren übermittelten „Notfallplan"

APA 9.6.2017

Die Universitätenkonferenz (uniko) hat der Regierung nun einen „Notfallplan" für die Sicherung der künftigen Universitätsfinanzierung übermittelt. Demnach soll noch im Juni das Uni-Budget für 2019 bis 2021 per Gesetz im Nationalrat beschlossen werden, so uniko-Präsident Oliver Vitouch zur APA. Dieses soll aber wieder wegfallen, wenn die nächste Regierung keine Systemreform schafft.

Uni-Budget: Rektorenchef hält Reform für tot - Noch ein Strohhalm

APA 6.6.2017

Mit „Schrödingers Katze" hat der Chef der Universitätenkonferenz (uniko), Oliver Vitouch, die Situation der geplanten neuen Uni-Finanzierung nach einem Treffen mit Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) verglichen. Man wisse nicht, ob sie lebe oder schon tot sei. Vitouch ist skeptisch und schätzt die ganze Sache eher als tot ein, klammert sich aber noch an einen letzten Strohhalm.

Universitätsfinanzierung neu: uniko ortet Willen zur Umsetzung

Vitouch: „Erhöhung der Studienbeihilfe ist im Interesse der Universitäten“

OTS 1.6.2017

Als „Zeichen des Umsetzungswillens“ wertet der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Oliver Vitouch, das Sechs-Parteiengespräch, zu dem Bundesminister Harald Mahrer heute die Wissenschaftssprecherinnen und -sprecher der Parlamentsfraktionen eingeladen hat. Für die Universitäten sei es essenziell, dass die Studienplatzfinanzierung, zu der sich beide Koalitionsparteien Anfang des Jahres in ihrem überarbeiteten Regierungsprogramm bekannt haben, noch vor dem Sommer – und damit vor dem Wahltermin am 15. Oktober – im Nationalrat beschlossen wird, erklärt Vitouch.

uniko begrüsst Entscheidung der EU-Kommission zu Medizinerquote

OTS 17.5.2017

Die heute bekanntgegebene Entscheidung der Europäischen Kommission zum Thema „Medizinerquote“ an Österreichs Universitäten, wonach das seit zehn Jahren laufende Vertragsverletzungsverfahrens gegen Österreich bezüglich des Studiums der Humanmedizin eingestellt werde, wird von der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) begrüßt. „Die betroffenen Universitäten nehmen diesen Beschluss mit Erleichterung zur Kenntnis: Die EU-Kommission folgt damit der österreichischen Argumentation, und sie bringt erstmals seit 2005 Rechtssicherheit in einer für Österreich kritischen Situation“, erklärt dazu Markus Müller, Rektor der Medizinischen Universität Wien und Mitglied des uniko-Präsidiums. „Betreffend der ebenfalls erfolgten Entscheidung zum Wegfall der Quote im Zahnmedizinstudium werden sich die Medizin-Universitäten bis 2019 auf die neue Situation vorbereiten müssen“, meint Müller. 

Glückwünsche der uniko zur Bestellung von Minister Mahrer

Präsident Vitouch appelliert, Universitätsfinanzierung nicht dem Wahltermin zu opfern

OTS 17.5.2017

Als „positives Signal“ wertet die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) die heutige Angelobung des bisherigen Staatssekretärs Harald Mahrer zum neuen Ressortchef für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft in der finalen Phase der Gesetzgebungsperiode. „Ich gratuliere dem neuen Bundesminister sehr herzlich zur Bestellung in dieses wichtige Amt und verbinde damit die Hoffnung, dass die weit gediehenen Vorhaben für die Universitäten nicht dem Wahltermin am 15. Oktober zum Opfer fallen“, erklärt uniko-Präsident Oliver Vitouch.

Koalition: Rektoren-Chef stellt Kampfmassnahmen in den Raum

APA 16.5.2017

Der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Oliver Vitouch, stellt angesichts des bevorstehenden Scheiterns der Regierung bei den Themen Studienplatzfinanzierung und Universitätsbudget Kampfmaßnahmen in den Raum. Aufgrund der schlechten Betreuungsrelationen könnten etwa „manche Studien in einem Studienjahr einfach nicht mehr inskribierbar sein", so Vitouch in der „Presse".

uniko bedauert Mitterlehner-Rücktritt: „Schmerzhaft für Universitäten“

Präsident Vitouch würdigt den „intensiven Einsatz“ des scheidenden Ministers

OTS 10.5.2017

Mit tiefem Bedauern nimmt der Präsident der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Oliver Vitouch, die heutige Ankündigung von Wissenschaftsminister, Vizekanzler und ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner zur Kenntnis, alle politischen Funktionen zurückzulegen. „Diese Entscheidung ist für die Verantwortlichen in den Universitäten auch deshalb schmerzhaft, weil in diesen Wochen eines der wichtigsten hochschulpolitischen Projekte der letzten Jahre, nämlich die Einführung der Studienplatzfinanzierung, kurz vor einem positiven Abschluss steht“, erklärt dazu uniko-Präsident Vitouch. Dessen ungeachtet seien die persönlichen Gründe Reinhold Mitterlehners gut nachvollziehbar.

uniko verurteilt Orbáns Pläne gegen CEU Budapest

Präsident Vitouch: „Vertreibung der Vernunft als lumpige Farce“

OTS 2.4.2017

Mit einem scharfen Protest reagiert die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) auf die offenkundigen Bestrebungen der ungarischen Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán, am kommenden Dienstag mittels eines parlamentarischen Beschlusses die 1991 von George Soros gegründete Central European University (CEU) in Budapest, eine der erfolgreichsten mitteleuropäischen Universitäten, zu Fall zu bringen. „Mit einer Gesetzesänderung aus heiterem Himmel, einer Lex CEU, sollen kritische Stimmen des Landes verwiesen werden. Nach dem Fall des ,Eisernen Vorhangs‘ konnte sich Ungarn öffnen, nun schließt es sich aus eigenem Antrieb wieder. 13 Jahre nach Ungarns EU-Beitritt zählen Linientreue und Nationalismus“, erklärt dazu der Präsident der uniko, Rektor Oliver Vitouch. Die uniko verurteilt „dieses fadenscheinige Vorhaben“ auf das Schärfste.

Vitouch: „Universitäten als Inbegriff der Urbanität“

Mapping UniverCities: uniko-Tagung zu den Beziehungen zwischen Alma Mater und ihrer Stadt

OTS 24.2.2017

Die Universitäten seien frei nach Konrad Paul Liessmann „der Inbegriff dessen, was man Urbanität nennen könnte", erklärte der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko) und Rektor der Universität Klagenfurt Oliver Vitouch in seinem Grußwort anlässlich der von der Universität Innsbruck und der uniko gemeinsam ausgerichteten, international besetzten Tagung Mapping UniverCities, die gestern an der Leopold-Franzens-Universität eröffnet wurde und heute ebendort mit einer Diskussion „Die Hohe Schule der Stadt“ beschlossen wird. Der Gastgeber und Rektor der Universität Innsbruck Tilmann Märk hob in seinem Vortrag hervor, das Zusammenleben zwischen Städten und Universitäten sei entscheidend für den Erfolg, der „Mehrwert“ für die Städte durch ihre Universitäten allerdings nicht allgemein bekannt.

Universitäten wollen Hochschulrankings ins richtige Licht rücken

APA 1.2.2017

Wien (APA) - Bei internationalen Hochschulrankings landen Österreichs Unis im Regelfall nicht in den Top 100 und hinken Ländern wie der Schweiz oder Deutschland, aber auch Staaten wie den Niederlanden, Belgien, Schweden oder Dänemark hinterher. Mit einem Handbuch will die Universitätenkonferenz (uniko) die Rankings nun zurechtrücken: Diese bildeten Leistungen „nur partiell und stark verzerrt ab".

Dabei ist sich die uniko der vor allem öffentlichen Wirkung der Rankings durchaus bewusst. Abgesehen von umfangreicher medialer Berichterstattung würden die Ranglisten von Studenten, Universitätsleitungen und auch der Politik zunehmend als Entscheidungsgrundlage herangezogen. Zuletzt gab etwa Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) in seinem „Plan A" als Ziel aus, drei österreichische Unis beim angesehensten Uni-Ranking von „Times Higher Education" unter die Top 100 bringen zu wollen.

Zur Ausgangslage: Derzeit rangiert dort die Uni Wien als einzige österreichische Vertreterin unter den Top 200 regelmäßig auf einem Platz um 150 mit leichten Ausschlägen nach oben und unten. Bei anderen Rankings ist das Bild ähnlich. Zum Vergleich: Die Niederlande sind im „Times Ranking" gleich 13 Mal in den Top 200 vertreten. Die Schweiz kommt auf sieben Top 200-Unis und mit der ETH Zürich sogar mit einer Hochschule in die Top 10. Schweden bringt es auf sechs Top-200-Unis, Belgien und Dänemark auf je drei sowie Finnland und Norwegen auf je eine. Der große Nachbar Deutschland schafft sogar 22.

Einwände gegen Ranking-Methodiken

Die uniko hat gegen die Ranking-Methodiken zwei grundlegende Einwände: Einerseits würden nationale Rahmenbedingungen nicht berücksichtigt – so schlage etwa der freie Hochschulzugang in Österreich bei sämtlichen Rankings negativ durch, weil die Betreuungsrelationen ein Kernelement der Ranglisten darstellen.

Andererseits sei die Qualität der Daten für die Rankings zu hinterfragen. Vielfach würden diese von Universitäten selbst zur Verfügung gestellt - dabei gebe es trotz Vorgaben der Rankingagenturen „einigen Spielraum und nicht immer eine optimale Qualitätssicherung". So versuchten etwa Unis, ihre Daten zu „optimieren".

Auch bei einer anderen Form der Datengewinnung, nämlich Publikationsdatenbanken, gebe es Probleme: Diese erheben Indikatoren für den wissenschaftlichen Output einer Uni, etwa die Zahl der Publikationen und Zitierungen. Allerdings würden in den Datenbanken nicht alle Fachbereiche vollständig abgedeckt - verzerrt seien etwa der geistes-, sozial- und kulturwissenschaftliche Bereich, die Informatik und die Technik. Außerdem würden englischsprachige Publikationen öfter zitiert. Dies bevorzuge Unis mit einem Fokus auf hochzitierte Bereiche wie Medizin und Lebenswissenschaften und deren Wissenschafter primär auf Englisch publizieren.

„Hochschulrankings suggerieren die Möglichkeit, komplexe heterogene Einrichtungen wie Universitäten mithilfe von Kennzahlen abbilden und somit übersichtlich vergleichen zu können", heißt es im Handbuch. Sie ließen keine stichhaltigen Aussagen über akademische Leistungen zu und könnten „nur sehr eingeschränkt als Werkzeug für Evaluierungen oder zur Beurteilung der Wirksamkeit von strategischen Maßnahmen herangezogen werden“.

siehe www.universityrankings.at

uniko sieht in Regierungsprogramm „echten Gestaltungswillen“

Präsident Vitouch begrüßt Bekenntnis der Koalition zu Studienplatzfinanzierung

OTS 31.1.2017

Die österreichische Bundesregierung hat ein gemeinsames Arbeitsprogramm vorgelegt, das nach Ansicht der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) im Bereich der Universitäten „echten Gestaltungswillen“ erkennen lässt: Maßnahmen zur Verbesserung der Studienbeihilfe und der sozialen Durchmischung, die mit grundlegenden Schritten für eine höhere Studienqualität und bessere Betreuungsrelationen einhergehen. Wenn die Bundesregierung ihr jüngstes Bekenntnis zur Implementierung einer Studienplatzfinanzierung, mit Meilensteinen im Juni und Oktober 2017, in die Tat umsetzt, dann wäre dies nach den Worten von uniko-Präsident Oliver Vitouch „der größte hochschulpolitische Wurf seit langem“.

Vitouch hofft auf formidables 2017 für Wissenschaft und Künste

uniko-Neujahrsempfang im Zeichen der Zuversicht und Neujustierung der Universitätspolitik

OTS 13.1.2017

„Ich will, dass unsere Universitäten sich mit den besten staatlichen Unis der Welt messen können. Ich will, dass hier der Bär steppt – nicht nur in Berkeley, Berlin, Basel, Mumbai und Beijing.“ Mit dieser pointierten Botschaft richtete sich der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Oliver Vitouch, anlässlich des traditionellen uniko-Neujahrsempfangs an die versammelte Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst, die Donnerstagabend der Einladung in den Festsaal der Raiffeisen Zentralbank Österreich in Wien gefolgt war. Der uniko-Präsident äußerte sich zuversichtlich, dass nach Jahren der koalitionären Stagnation in der Hochschulpolitik angesichts der jüngsten Wortmeldungen der Regierungsspitze 2017 zu einem „formidablen Jahr für die Wissenschaften und Künste“ werden könnte. Voraussetzung dafür sei, Universitätsfinanzierung und Studierendenzahlen neu zu justieren, um die Qualität und internationale Konkurrenzfähigkeit anzuheben.

Präsident Vitouch zu Kern-Rede: „SPÖ-Dornröschenschlaf beendet“

uniko sieht in Programm des Kanzlers Chance für Auflösung von Blockaden

 OTS 12.1.2017

Sehr positiv reagiert der Präsident der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Oliver Vitouch, auf die Ideen, die Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzender Christian Kern gestern Abend in seinem Programm „Plan A“ der Öffentlichkeit präsentiert hat. „Vor wenigen Tagen habe ich der SPÖ noch einen hochschulpolitischen Dornröschenschlaf attestiert. Nun wurde sie wachgeküsst.“ Für Vitouch zeugen die artikulierten Vorstellungen, die Universitäten betreffend, jedenfalls von „Dynamik, Vision und dem Wunsch zu gestalten“.

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