DEUTSCH / ENGLISH
Suche
Suchformular
SuchoptionenSuche in:
Suchoptionen
Suche in:

Aktuelles

Seidler zu finanziellem Mehrbedarf: „Bisher keine Zweifel an Notwendigkeit“

uniko weist vor Budgetstichtag auf Chancen und Risken der Berufungspolitik hin

OTS 15.9.2020

Spätestens am 31. Oktober 2020 muss laut Universitätsgesetz das Budget für die Leistungsvereinbarungsperiode 2022 bis 2024 fixiert sein. Die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko) Sabine Seidler nahm bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Rektor der Universität Wien, Heinz Engl, heute, Dienstag, den Countdown zum Budgetstichtag zum Anlass, um schon jetzt die politisch Verantwortlichen darauf hinzuweisen: Nur weil Corona die Agenda dominiere, dürfe das Kernthema für die Universitäten, die mittelfristige Finanzierung, nicht aus dem Blickfeld geraten. Die uniko habe wiederholt den Mehrbedarf für die nächste Budgetperiode, nämlich 2,1 Milliarden Euro, öffentlich deponiert. Aus dem bisher fehlenden Widerhall der zuständigen Ministerien ziehe sie den Schluss, „dass die Notwendigkeit nicht angezweifelt wird“, erklärte die Präsidentin. 

Dringender Appell von sechs europäischen Rektorenkonferenzen an Ungarns Regierung

Solidarität mit der Budapester Universität für Theater- und Filmkunst (SZFE) / Rektorenkonferenzen sehen mit großer Sorge die Bedrohung der universitären Autonomie

OTS 14.9.2020

Die sechs Rektorenkonferenzen von Deutschland (HRK), Österreich (uniko und FHK), Polen (CRASP), Slowenien (RKRS) und Tschechien (CRC) drücken ihre Besorgnis über das Vorgehen der ungarischen Regierung aus, mit dem sämtliche Leitungsbefugnisse der Budapester Universität für Theater- und Filmkunst (SZFE) auf ein neues, direkt von der Regierung besetztes Kuratorium übertragen wurden. Die Maßnahmen sind - nach dem erzwungenen Umzug der Central European University (CEU) und dem Entzug der Autonomie der Ungarischen Akademie der Wissenschaften im Vorjahr - ein weiterer Schritt, um durch den Abbau der politischen Unabhängigkeit von Kunst, Kultur und Wissenschaft kritische Positionen zum Schweigen zu bringen.

Seidler: „Der Stichtag für das Budget rückt näher“

uniko-Präsidentin eröffnet Countdown für Fortsetzung der Universitätsfinanzierung NEU

OTS 17.8.2020

75 Tage hat Bildungs- und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann noch Zeit, um gemäß § 12, Abs. 2 Universitätsgesetz 2002 – UG mit dem Bundesminister für Finanzen den für die nächste Leistungsvereinbarungsperiode 2022 bis 2024 zur Verfügung stehenden Gesamtbetrag zur Finanzierung der Universitäten festzulegen. Die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko) Sabine Seidler nimmt das heutige Datum zum Anlass, um bis zum gesetzlich fixierten Budgetstichtag am 31. Oktober dieses Jahres, die Öffentlichkeit, aber auch die Politik auf diesen näher rückenden, für die Universitäten entscheidenden Zeitpunkt aufmerksam zu machen und bis dahin via Countdown darauf hinzuweisen: „In zweieinhalb Monaten entscheidet sich, ob das 2019 begonnene langfristige Projekt der Studienplatzfinanzierung eine erfolgreiche Fortsetzung findet, oder ob es auf nicht einmal halbem Weg zum Stillstand kommt.

Die Präsidentin der uniko äußert sich besorgt, dass die seit Mitte März alles überlagernde Diskussion über die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie, die auch die Universitäten in Atem halten, den Blick auf das „Jahrzehntprojekt“ der Universitätsfinanzierung NEU aus dem Fokus der politisch Verantwortlichen rücken könnten. „Es handelt sich dabei nicht allein um ein Prestigeprojekt des Wissenschaftsressorts, es sollte eigentlich ein Anliegen der gesamten Bundesregierung sein. Immerhin wurde in den letzten fünf Monaten sichtbar, wie hoch speziell in dieser lebensbedrohenden Krise für sämtliche Bereiche der Gesellschaft der Stellenwert von Wissenschaft und Forschung und – damit untrennbar verknüpft – die Leistungskraft der Universitäten ist“, betont Seidler.

Die uniko hat schon vor Monaten mehrfach öffentlich den Mehrbedarf mit 2,1 Milliarden Euro gegenüber der laufenden dreijährigen Periode (rund 11 Milliarden Euro für 22 Universitäten) artikuliert, in den kommenden Wochen werde die Politik allerdings Farbe bekennen müssen. „Fest steht, dass eine bloße Abgeltung der Teuerungsrate nicht ausreichen wird, um das auf insgesamt neun Jahre ausgelegte, 2019 gestartete Vorhaben der Universitätsfinanzierung NEU zu verwirklichen“, erklärt die Präsidentin der uniko. Sie verweist einmal mehr auf die Regierungserklärung von ÖVP und Grünen, worin vom „Sicherstellen des Universitätsbudgets bis 2027“ die Rede ist. Wörtlich heißt es darin: „Die Universitäten erhalten Finanzierungszusagen mit Indexierungen für die nächsten Leistungsvereinbarungsperioden bis 2027; konsequente Fortführung und Weiterentwicklung der ,Universitätsfinanzierung NEU‘ mit allen eingeleiteten Umsetzungsschritten.“ Die Universitäten erwarteten, so Seidler, dass sich der Wissenschaftsminister wie auch der Finanzminister dieser Selbstverpflichtung erinnern und den Worten auch Taten folgen lassen.

Unis: Ab Herbst „hybrid", Budget „keine g'mahte Wiesn“

APA 1.7.2020

Die meisten Universitäten planen für den Herbst mit einer Art „Hybrid-Betrieb“ aus Präsenz- und digitaler Lehre. Vorrang bei der Anwesenheit sollen dabei die Studienanfänger haben, so die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Sabine Seidler, vor Journalisten. „Spannend“ würden auch die Verhandlungen um das Uni-Budget der Jahre 2022-24.

Termine

Filtermöglichkeit
25.09.20, 08:00 bis 10:00 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal

Kontakt: doris.schoeberl@uniko.ac.at