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Aktuelles

UG-Novelle: Zur Reform von Weiterbildung und Lehramtsstudien

Gemeinsame Erklärung von Senatsvorsitzenden- und Universitätenkonferenz

OTS 26.5.2021

Die Senatsvorsitzendenkonferenz (SVK) und die Universitätenkonferenz (uniko) begrüßen eine qualitätsgesicherte Weiterentwicklung des österreichischen Hochschulsystems sowie die Reform der hochschulischen Weiterbildung. Problematisch erscheinen allerdings die neuen akademischen Grade „Bachelor/Master of Continuing Education“ für den Abschluss von Weiterbildungsstudien, die im Unterschied zum etablierten „Bachelor/Master of Education“ nichts mit Pädagogik zu tun haben, sondern eben Weiterbildungsstudien beschreiben und weltweit unbekannt sind.

Das Universitätsgesetz garantiert den Universitäten die „größtmögliche Autonomie“ und daher muss auch in der Weiterbildung die Entscheidungsverantwortung für alle akademischen Angelegenheiten bei der Universität liegen. Das betrifft insbesondere die inhaltliche Gestaltung der Weiterbildungs-Curricula in Kooperation mit außeruniversitären Rechtsträgern oder mit Pädagogischen Hochschulen, sowie die inhaltliche Festlegung der für die Zulassung erforderlichen beruflichen Qualifikation.

Die in der vorliegenden Novelle enthaltenen Regelungen zum Lehramtsstudium für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger (Sekundarstufe Allgemeinbildung) sehen die Mitwirkung der Universitäten nicht mehr vor. Dies widerspricht den Intentionen der ,PädagogInnenbildung Neu‘ fundamental, stellt die Qualität der Ausbildung grundlegend in Frage und wird daher vehement abgelehnt.

Erfolgreich etablierte Qualitäts- und Kooperationsstandards zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen wären damit de facto aufgekündigt. Der Vorschlag, dass künftig Masterstudien für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger für den Sekundarstufenbereich allein durch PH angeboten werden sollen, steht im Widerspruch zu allen Qualitätsanforderungen an Masterstudien. Besonders gravierend würde sich das in der Fachdidaktik auswirken, die wesentlich durch die Universitäten geleistet wird. Die uniko und die SVK fordern auch in Zukunft die institutionelle Beteiligung der Universitäten an allen pädagogischen Masterstudien. Nur so kann eine einheitliche hohe Qualität des künftigen Lehrpersonals gewährleistet werden.

Weiters können uniko und Senatsvorsitzende keine sachliche Rechtfertigung erkennen, warum Weiterbildungsstudien an Universitäten andere Qualitätssicherungsinstrumente erfordern sollten als ordentliche Studien: „Die bescheidmäßige Untersagung von Studien durch eine externe Agentur stellt einen verfassungswidrigen Eingriff in die Autonomie der Universitäten dar“, betonen der Sprecher der Senatsvorsitzendenkonferenz Gernot Kubin und uniko-Präsidentin Sabine Seidler. Beide sind sich auch einig, dass neben speziellen Weiterbildungsabschlüssen wie LL.M. und MBA auch der international etablierte Master of Engineering (M.Eng.) für technische Weiterbildungsstudien bestehen bleiben muss.

Seidler zur Exzellenzinitiative: Erfolg hängt von Finanzierung ab

uniko-Präsidentin begrüßt Ankündigung von großzügiger Regelung für Eigenleistung der Universitäten

OTS 27.4.2021

„In Österreich sind die Universtäten die wesentlichen Träger der Grundlagenforschung. Deshalb ist eine Voraussetzung für den Erfolg von exzellent = austria deren ausreichende Finanzierung.“ Die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Sabine Seidler, erinnerte am Dienstag bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit den Spitzen des Wissenschaftsfonds FWF, dem neuen Präsidenten Christof Gattringer und Vizepräsident Gregor Weihs, sowie Bundesminister Heinz Faßmann an die Rahmenbedingungen für die offiziell präsentierte Exzellenzinitiative. Sie begrüßte bei dieser Gelegenheit die heutige Aussage des Ministers, wonach die finanzielle Eigenleistung der Universitäten in Höhe von 40 Prozent bei den Clusters of Excellence nicht „fresh money“ sein müsse, sondern eine großzügige Inkind-Regelung (Sachleistung mit Anrechnung von Personal und Forschungsinfrastruktur) vorgesehen sei.

Ein Jahr Corona: Neuer Fokus auf „Leben mit der Pandemie“

uniko erweitert Themenpalette der Online-Kampagne UNInteressant? über Nutzen von Universitäten

OTS 15.3.2021

Ein Jahr nach dem ersten Lockdown als Folge von COVD-19 erweitert die Universitätenkonferenz (uniko) ihre vor zehn Monaten ins Leben gerufene Online-Kampagne „UNInteressant? – Ideen, die unser Leben verbessern“: Zusätzlich zum Schwerpunkt „Corona Forschung“ findet sich auf der Homepage seit heute, 15. März, das Spezialthema „Leben mit der Pandemie“. Die von Österreichs Universitäten laufend ergänzte Galerie umfasst Erfahrungswerte wie etwa „Eine widerstandsfähige Psyche hilft“ (Universität Graz) oder „Fußball ohne Fans: Weniger Streit, mehr Tore“ (Universität Salzburg).

uniko begrüßt Spielraum durch Testmöglichkeiten auf gesetzlicher Grundlage

Seidler appelliert an Gesetzgeber, auch Universitäten in neues Förderungsgesetz einzuschließen

OTS 26.2.2021

Grundsätzlich positiv äußerte sich die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko) Sabine Seidler am Freitag zu der in der UG-Novelle vorgesehenen Möglichkeit, das Testen an Universitäten auch verpflichtend vorzuschreiben. „Das erweitert den Spielraum für die Universitäten und trägt dazu bei, bereits im kommenden Sommersemester, realistisch betrachtet nach den Osterferien, mehr Lehre in die Präsenz zurückzubringen, als wir ursprünglich angenommen haben“, sagte Seidler bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Wissenschaftsminister Heinz Faßmann und ÖH-Bundesvorsitzender Sabine Hanger in Wien. Die Präsidentin äußerte bei der Gelegenheit auch die Bitte an den Gesetzgeber, die Universitäten in das sogenannte Betriebliche Testungs-Gesetz (BTG) einzuschließen, in dem Kostenzuschüsse für Corona-Tests in Betrieben vorgesehen sind.

Termine

Filtermöglichkeit
28.06.21, 15:00 bis 18:00 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal (virtuell)

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