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Aktuelles

Österreichische Unis weisen Bericht über „Totalschließung“ vehement zurück

OECD-Report für uniko-Präsidentin Seidler nicht nachvollziehbar

OTS 16.9.2021

Sabine Seidler, Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz, weist die jüngsten Ergebnisse eines OECD-Berichts, wonach Österreichs Universitäten im internationalen Vergleich überdurchschnittlich lange geschlossen waren, als „absolute Fehlinformation“ zurück. Die Universitäten seien zu keinem Zeitpunkt komplett geschlossen gewesen.

uniko-Präsidentin Seidler: Austrian Micro Data Center ist Meilenstein für die Wissenschaft

OTS 10.8.2021

Die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) begrüßt die Einrichtung einer Forschungsdatenbank im Zuge der Novelle des Bundesstatistik- und Forschungsorganisationsgesetzes als einen „Meilenstein für die Wissenschaft“. Mit dem geplanten „Austrian Micro Data Center“ werden Forscher*innen zukünftig auf praktikablem, sicherem und datenschutzkonformem Weg Zugang zu den Registern der Statistik Austria erhalten. „Öffentlich erhobene Daten werden damit für Wissenschaft und Forschung nutzbar gemacht, um zur Verbesserung des Allgemeinwohls und zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie der Corona-Pandemie oder der Klimakrise auf Basis wissenschaftlicher Fakten beizutragen“, wie uniko-Präsidentin Sabine Seidler betont. „Das Austrian Micro Data Center wird damit einen wichtigen – und überfälligen – Beitrag zur Erhaltung der Wettbewerbs- und Anschlussfähigkeit des Wissenschaftsstandortes Österreich leisten.“

Zukunft braucht Wissen

Offener Brief aus der Wissenschaft an die künftige ORF-Generaldirektion

OTS 27.7.2021

In einer Welt, in der wir uns mit immer komplexeren Fragestellungen und enormen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen konfrontiert sehen – von der Covid-19-Pandemie bis zum Klimawandel –, kommt der Wissenschaft eine große Bedeutung zu. Bei der Vermittlung ihrer Erkenntnisse nimmt der ORF mit seinem öffentlich-rechtlichen Auftrag eine Schlüsselrolle für Österreichs Universitäten, Hochschulen, Forschungsstätten und Forschungsförderer ein. Seine Redakteurinnen und Redakteure schaffen für Millionen Menschen einen Zugang zu Wissenschaft und Forschung, sie ordnen neue Erkenntnisse ein und liefern mit wissenschaftlicher Expertise Erklärungsansätze für gesellschaftlich relevante Themen.

„Populismus ist eigentliche Gefahr für Europa und die Freiheit der Wissenschaft“

Uniko-Präsidentin Sabine Seidler verurteilt Inserate der ungarischen Regierung

OTS 9.7.2021

Die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) verurteilt die EU-feindlichen Inserate der ungarischen Regierung als einen weiteren Frontalangriff auf Demokratie, Freiheit und Menschenrechte in Europa. „Nachdem das Orbán-Regime den Großteil der ungarischen Universitäten unter seine Kontrolle gebracht und jeden kritischen Diskurs im eigenen Land im Keim erstickt hat, verbreitet es seine menschen- und wissenschaftsfeindliche Propaganda nun in ganz Europa“, so uniko-Präsidentin Sabine Seidler. Umso wichtiger sei es, die Autonomie demokratischer Institutionen zu stärken und Orte freier Meinungsäußerung vor jedweder Einflussnahme zu schützen. „Freie Universitäten und Medien sind das demokratische Rückgrat unserer Gesellschaft und die beste Basis, um illiberalen Tendenzen den Nährboden zu entziehen.“

Universities for Enlightenment

Aus diesem Grund haben auf Initiative der uniko bereits im Jahr 2018 zehn europäische Rektorenkonferenzen die „Wiener Erklärung: Universitäten im Zeichen der Aufklärung“ unterzeichnet – leider schon damals ohne Beteiligung Ungarns. „Die jüngsten Entwicklungen in Ungarn sind leider kein Einzelfall. Die Autonomie der Hochschulen und die Freiheit der Wissenschaft sind in vielen Ländern akut bedroht. Dagegen müssen wir gemeinsam unsere Stimme erheben,“ so Seidler. Neben dem erzwungen Umzug der Central European University (CEU) von Budapest nach Wien und der Einschränkung der Autonomie der Ungarischen Akademie der Wissenschaften hat die ungarische Regierung bereits mehr als die Hälfte der Universitäten privatisiert und einer regierungsnahen Stiftung unterstellt – darunter auch die Universität für Theater und Filmkunst in Budapest, die sich bis zuletzt mit Protesten von Studierenden und Lehrenden gegen die staatliche Kuratel gewehrt hatte.

Besorgniserregende Entwicklungen gibt es indes auch in Polen, wo die Regierung mit einem Academic Freedom Package gegen die Trennung von Wissenschaft und Religion vorgehen will. In Serbien zeigte der Fall der politisch motivierten Entmachtung der Rektorin der Belgrader Universität, Ivanka Popović, in Folge einer Plagiatsaffäre rund um den serbischen Finanzminister einmal mehr, wie fragil und bedroht wissenschaftliche Freiheit ist.

Termine

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