U-Multirank

Übersicht

UMR wurde von der Europäischen Kommission initiiert, mit dem Ziel, ein international vergleichbares, multi-dimensionales Ranking von Hochschulen zu schaffen. UMR veröffentlichte im Jahr 2014 erstmalig ein Ergebnis. Mehr als 1.700 Hochschuleinrichtungen aus 96 Ländern sind in UMR erfasst (Stand 2019).

Indikatoren und Rangberechnung

Die fünf Dimensionen und die vordefinierten 29 Indikatoren setzen sich zusammen aus:

Studium und Lehre

  • Bachelor-Abschlussrate: Anzahl der Bachelorabschlüsse/Anzahl der neuzugelassenen Studierenden in Bachelorstudien
  • Master-Abschlussrate: Anzahl der Masterabschlüsse/Anzahl der neuzugelassenen Studierenden in Masterstudien
  • Anteil Bachelorabschlüsse in der Regelstudiendauer: Bachelorabschlüsse in der Regelstudiendauer/Anzahl der Bachelorabschlüsse gesamt
  • Anteil Masterabschlüsse in der Regelstudiendauer: Masterabschlüsse in der Regelstudiendauer/Anzahl der Masterabschlüsse gesamt
     

Forschung

  • Externe Forschungseinnahmen: Externe Forschungseinnahmen/VZÄ der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen
  • Publikationsoutput mit Kunstbezug: Anzahl der Publikationen mit Kunstbezug/VZÄ der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen
  • Publikationsoutput (normalisiert): Anzahl der Publikationen/Anzahl der Studierenden
  • Zitationsrate: Normalisierte Zitationsrate
  • Hochzitierte Publikationen: Score der hochzitierten Publikationen/Anzahl der Publikationen
  • Interdisziplinäre Publikationen: Score der interdisziplinären Publikationen/Anzahl der Publikationen
  • Post-Doc-Stellen: Anzahl der Post-Doc-Stellen/Anzahl der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen 

Wissenstransfer

  • Einnahmen aus privaten Quellen: Drittmittelerlöse/VZÄ der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen
    Publikationen in Kooperation mit der Industrie: Score Co-Publikationen mit der Industrie/Anzahl der Publikationen
  • Patenterteilungen (normalisiert): Anzahl der gemeldeten Patente/Anzahl der Studierenden
    Co-Patente mit der Industrie: Anzahl der gemeldeten Co-Patente mit der Industrie/Anzahl der Patente
  • Spin-offs: Durchschnittliche Anzahl der Spin-offs der letzten drei Jahre/VZÄ der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen
  • Publikationen zitiert in Patenten: Score der Publikationen zitiert in Patenten/Anzahl der Publikationen
  • Einnahmen aus Weiterbildungsprogrammen: Einnahmen aus Weiterbildungsprogrammen/Gesamteinnahmen
     

Internationale Orientierung

  • Fremdsprachige Studienprogramme (Bachelor): Anzahl der fremdsprachigen Bachelorstudien/Anzahl der Bachelorstudien gesamt
  • Fremdsprachige Studienprogramme (Master): Anzahl der fremdsprachigen Masterstudien/Anzahl der Masterstudien gesamt
  • Studierendenmobilität: Anzahl der Incoming-/Outgoing-/Joint-degree-Studierenden/Gesamtanzahl der Studierenden
  • Internationale wissenschaftliche MitarbeiterInnen: Anzahl der ausländischen wissenschaftlichen MitarbeiterInnen/Anzahl der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen
  • Internationale Gemeinschaftspublikationen: Score der internationalen Co-Publikationen/Anzahl der Publikationen
  • Internationale Dissertationsrate: Anzahl der ausländischen Studierenden mit Doktoratsabschluss/Anzahl der Studierenden mit Doktoratsabschluss 

Regionales Engagement

  • Verbleib der BachelorabsolventInnen: Ausmaß der AbsolventInnen, die nach Abschluss ihres Studiums eine Beschäftigung in der Region (Umkreis der Universität) aufgenommen haben
  • Verbleib der MasterabsolventInnen: Ausmaß der AbsolventInnen, die nach Abschluss ihres Studiums eine Beschäftigung in der Region (Umkreis der Universität) aufgenommen haben
  • Studierenden-Praktika in regionalen Unternehmen: Anzahl der Studierenden in regionalen Praktika/Anzahl der Studierenden in Praktika
  • Regionale Gemeinschaftspublikationen: Score der regionalen Co-Publikationen/Anzahl der Publikationen
  • Regionale Drittmittelerlöse: Ausmaß der Drittmittelerlöse von regionalen Geldgebern

Herausforderungen für die österreichischen Universitäten

Die Datenqualität ist insbesondere durch eine unterschiedliche Zählweise der von den Universitäten gelieferten Daten (Personal, Studierende etc.) ungesichert und erschwert objektive Vergleiche. Weiters führen teilweise niedrige Rücklaufquoten bei den Umfragen auf Ebene der Studienrichtungen zu Leerfeldern in den auf diesen Daten basierenden Indikatoren.

Suche in:

Kontakt

Mag. Felix Schröpfer, M.A.
Forschung und uniko-PEDIA Redaktion
Tel.: +43(01)-3105656-21
felix.schroepfer@uniko.ac.at

Termine
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