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Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2014

European Research Area ERA - Finanzierung - Forschung - Statistik

Statistik Austria

Für das Jahr 2014 werden die österreichischen Bruttoinlandsausgaben für Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) nach einer Schätzung von Statistik Austria 9,32 Milliarden Euro betragen.

Im EU-Vergleich liegt Österreich für 2012, dem letzten Jahr, für das internationale Vergleichszahlen für die nationalen Forschungsquoten verfügbar sind, hinter Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland. Österreich liegt jedoch vor allen anderen EU-Staaten und weit über dem Durchschnitt der EU-28 von 2,06%. 

Die Forschungsquote als zentrale Maßzahl für den Mitteleinsatz für F&E ist für Österreich in den letzten zwei Jahrzehnten stark angestiegen. Bis zum Jahr 2012 konnten die Bruttoinlandsausgaben für F&E auf 2,9% des BIP gesteigert werden. Im Jahr darauf blieb die Forschungsquote gleich, im Jahr 2014 wird sie nach derzeitigem Informationsstand voraussichtlich geringfügig auf 2,88% zurückgehen.  

ERA Progress Report 2013

European Research Area ERA - Forschung - Studien

European Research Area ERA

Europäischer Forschungsraum EFR

Im Januar 2000 hatte die Kommission die Schaffung eines gemeinsamen Europäischen Forschungsraums angekündigt und in ihrer Mitteilung vom 18. Juli 2012 fünf prioritäre Handlungsfelder sowie Maßnahmen zu deren Umsetzung vorgeschlagen, um die Vollendung des EFR bis zum Jahre 2014 sicherzustellen. Die Kommission legt jährliche Berichte über die Fortschritte in der Umsetzung dieser Maßnahmen durch die Mitgliedsstaaten und fordert eine Stärkung der politischen Steuerung innerhalb des Europäischen Semesters.

Die Reformen des EFR müssen im Politikgestaltungszyklus des Europäischen Semesters verankert sein, um die nationalen Strategien für die Forschungspolitik in den breiten wirtschaftlichen Kontext einzuordnen.

Die Europäische Kommission hat am 20. September 2013 den ersten jährlichen Fortschrittsbericht zum Europäischen Forschungsraum  vorgelegt.

Der Bericht stellt Fortschritte auf dem Weg zur Schaffung eines Europäischen Forschungsraums fest, sieht aber weiterhin viel Handlungsbedarf und betont die Notwendigkeit der Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen durch die Mitgliedsstaaten bis 2014.

Der diesem Bericht beigefügten Arbeitsunterlage „ERA Facts and Figures“ (Fakten und Zahlen zum EFR) sind Sachinformationen auf nationaler und europäischer Ebene zu den Schwerpunktbereichen des EFR zu entnehmen. Sie bilden die Vorbereitungsgrundlage für eine tiefgreifende Bewertung der Fortschritte in Bezug auf den EFR im Jahr 2014.

ERA Progress Report 2014

European Research Area ERA - Gender-Mainstreaming - Studien

Die wichtigsten Schlussfolgerungen des Fortschrittberichts 2014 sind, dass die Partnerschaft zwischen Mitgliedstaaten, Forschungsakteuren und Kommission beim Aufbau des Europäischen Forschungsraums gute Fortschritte erzielt hat. Laut Kommission sind auf europäischer Ebene die Voraussetzungen für den Aufbau des Europäischen Forschungsraums, in dem sich Forscher und Forscherinnen frei bewegen und wissenschaftliche Erkenntnisse ungehindert ausgetauscht werden können, geschaffen.

„Openness of ERA to the rest of the world is an important factor for knowledge generation both in Europe and abroad. The Commission has been able to identify specific support in 12 Member States: AT, CZ, DE, DK, FR, IT, NL, RO, SE, SI, SK and the, UK.“

ERAfrica

European Research Area ERA - Forschung - Internationalisierung

Kommission für Entwicklungsforschung KEF

Die Intensivierung und Koordinierung der forschungspolitischen Zusammenarbeit zwischen der EU und Afrika ist eines der Hauptziele von ERAfrica, das von der EU-Kommission im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms seit Dezember 2010 gefördert wird.

Ein weiteres Ziel von ERAfrica - dem ersten ERA.NET mit afrikanischer Beteiligung - ist, neben dem Aufbau eines Rahmens für die strategische Kooperation, die langfristige Entwicklung gemeinsamer Instrumente der Forschungsförderung in der bilateralen und multilateralen Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika, wie zum Beispiel die Vorbereitung und Durchführung gemeinsamer Bekanntmachungen sowie die Stärkung der Forschungskapazitäten Afrikas. Es geht darum, Schnittstellen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen zu fördern.

Beteiligt sind 65 Organisationen aus 18 Ländern. 17 Projekte werden von 9 afrikanischen und 8 europäischen Institutionen koordiniert und mit 8,29 Millionen Euro gefördert. Der österreichische Partner ist die Kommission für Entwicklungsforschung der OeAD-GmbH KEF.

ERC Grants

EU - European Research Area ERA - Finanzierung - Forschung

Der ERC European Research Council ergänzt andere Förderaktivitäten in Europa wie jene der nationalen Forschungsförderung Agenturen und ist eine Komponente des "Ideen Programms" des Siebten Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union.

Beim ERC handelt es sich um die erste paneuropäische Institution zur Förderung von themenoffener Pionierforschung, bei der die Grenzen zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung sowie den einzelnen Wissenschaftsdisziplinen aufgehoben werden. 

Der ERC vergibt Grants „bottom-up“ und will auf die Bedürfnisse einer wissensbasierten Gesellschaft reagieren und in Europa die Möglichkeit der Pionierforschung unterstützen, um den globalen Herausforderungen besser begegnen zu können. Der ERC Ansatz will neue Richtungen in allen Bereichen der Forschung identifizieren und orientiert sich nicht an den von der Politik gesetzten Prioritäten.

Das einzige Kriterium für die Auswahl bei der Vergabe von Grants ist die wissenschaftliche Exzellenz. Ziel ist es, die besten Ideen zu erkennen und den  besten Köpfen in Europa Status und Sichtbarkeit zu verleihen. Gefördert werden nicht nur BürgerInnen aus der EU sondern auch in Europa lebende und forschende Talente aus dem Ausland.

Von 2007 bis 2013 beträgt die Fördersumme des ERC 7,5 Mrd. Euro.

Der ERC umfasst zwei zentrale Förderschienen, die sich beide an individuelle Forscher/innen richten:

  •  über die „ERC Starting Grants“ werden Nachwuchswissenschaftler/innen gefördert
  • der „ERC Advanced Grant“ zielt auf die Förderung etablierter Forscher/innen ab. Projekte werden bis zu einem Betrag von 2 bzw. 3,5 Mio. Euro über eine Laufzeit von max. 5 Jahren gefördert

Mit Datenstand von November 2012 wurden 49 Starting Grants und 29 Advanced Grants an Forscher und Forscherinnen an österreichische Forschungseinrichtungen vergeben. 2013 erhielten acht in Österreich tätige Nachwuchsforscher einen der "ERC Starting Grants".

Bei der insgesamt 6. Ausschreibung 2013 gingen mehr als 3 300 Anträge ein, das entspricht einer Zunahme um etwa 50% gegenüber dem Vorjahr. Der Frauenanteil unter den Preisträgern stieg im Vergleich zu 2012 von 24 auf 30 Prozent. Insgesamt wurden 287 Förderungen vergeben, die Gesamt-Fördersumme beläuft sich auf annähernd 400 Mio. Euro. Mit acht Preisträgern liegt Österreich gleichauf mit Italien und Schweden im Mittelfeld (Platz neun). An der Spitze befindet sich Großbritannien mit 60 Preisträgern, vor Deutschland (46) und Israel (32). Deutlich vor Österreich liegen auch Länder wie die Niederlande (26) und die Schweiz (21), belgische Forscher konnten heuer 12 Preise erreichen.

Laut Statistik des ERC für Starting Grant 2013 „Grantees by nationality and gender“ belegen deutsche Staatsbürger mit einer Anzahl von 55 Preisträgern mit großem Abstand den Spitzenplatz, gefolgt von Israel mit 34, Frankreich mit 26 und erst danach Großbritannien mit 22. Österreich weist nur 2 Personen mit österreichischer Nationalität als Preisträger auf, ebenso wie Kroatien und Ungarn. Im Vergleich wurden 4 tschechische, jeweils 5 finnische und 5 schwedische Personen ausgezeichnet. Italien kommt mit 17 Personen nach den Niederlanden mit 21 Preisträgern.

In der ERC Statistik für die Mobilität der Preisträger liegt Österreich im Mittelfeld und Großbritannien liegt wie erwähnt weit vor Deutschland.

Mit ERC Advanced Grants sollen ForscherInnen gefördert werden, die sich bereits als unabhängige und selbständige Spitzenforscher etabliert haben. Nationalität und Lebensalter der bereits etablierten SpitzenforscherInnen spielt dabei keine Rolle. Die Laufzeit eines Advanced Grants beträgt 5 Jahre und die Summe der Förderung je Projekt bis zu 2,5 Millionen Euro, unter bestimmten Umständen auch bis zu 3,5 Millionen Euro.

Seit 2007 haben WissenschafterInnen  an österreichischen Universitäten und Forschungseinrichtungen bereits 100 Förderpreise des damals gegründeten Europäischen Forschungsrats (ERC), sogenannte "Grants", erhalten. Mit dem 100. Grant wurde der Stoffwechselforscher und Biochemiker Rudolf Zechner von  der Universität Graz ausgezeichnet. Er erhielt für seine Forschungen im Zusammenhang von Fettstoffwechsel und Krebserkrankungen einen mit rund 2,5 Millionen Euro dotierten "Advanced Grant" des ERC.

Bis 2012 wurden insgesamt 138 Millionen Euro an Fördergeldern nach Österreich geholt.

"Starting Grants" (bis 1,5 Millionen Euro, in Ausnahmefällen bis zwei Millionen) richten sich an  ambitionierte und vielversprechende NachwuchswissenschaftlerInnen.

Synergie Grants

Für das Jahr 2012 wurden „ERC Synergy Grants“ eingeführt, die einer kleinen Gruppe von PIs und ihren Teams gewährt werden, damit diese einander ergänzende Fertigkeiten, Kenntnisse und Ressourcen auf innovative Weise zusammenführen, um Forschungsprobleme gemeinsam anzugehen. Die Förderung hierfür beträgt bis zu 15 Millionen Euro für eine Laufzeit von bis zu 6 Jahren. Bei der Gasteinrichtung, die den Forschungsleiter für die Laufzeit der Förderung aufnimmt, sollte es sich um eine rechtlich anerkannte öffentliche oder private Forschungsorganisation mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat oder einem assoziierten Staat handeln.

   

Letzte Bearbeitung: 24.07.2014, 11:06 / a.scholz

Eurobarometer 419

EU - European Research Area ERA - Forschung - Statistik - Studien

Public Perceptions of Science, Research and Innovation Report

Oktober 2014

Für die im Juni 2014 durchgeführte Umfrage wurden rund 28.000 Personen in den 28 EU-Ländern befragt. Unter anderem wurde erhoben, welchen Effekt Wissenschaft und technologische Innovationen in 15 Jahren auf Themen wie Klimawandel, Umweltschutz, Energieversorgung, Gesundheit, Ernährungssicherheit, Transportinfrastruktur oder die Anpassung der Gesellschaft an die wachsende Lebenserwartung voraussichtlich haben.

Die ÖsterreicherInnen sind im EU-Vergleich wissenschaftsskeptisch und sahen am seltensten positive Auswirkungen von Forschung und am häufigsten negative. Ähnliche Ergebnisse erzielten auch Deutschland und Italien.

Österreich gehört zu jenen Ländern, dessen BürgerInnen am seltensten einen positiven Effekt von Wissenschaft und Innovation auf verschiedene gesellschaftliche Fragestellungen sehen. Nur im Bereich der medizinischen Forschung erreichen die Werte den EU-Schnitt.

Die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Wissenschaft und Forschung steht für Österreich an erster Stelle in der Bewertung.

"Job creation is mentioned as the first priority by most respondents in 16 Member States, while health and medical care is the first priority in 10 countries (Belgium, Czech Republic, Estonia, Luxembourg, Malta, Netherlands, Austria, Portugal, Slovakia and United Kingdom)."

Europäischer Forschungsraum

EU - European Research Area ERA - Forschung - Mobilität

European Research Area ERA

Forschung in der EU soll nicht an Grenzen enden sondern sich länderübergreifend entwickeln. Dazu wollten die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten bis 2014 einen Binnenraum für Forschung und Innovation schaffen. Im Europäischen Forschungsraum EFR (European Research Area ERA) sollen WissenschaftlerInnen aller Mitgliedstaaten grenzübergreifend harmonische Arbeitsbedingungen vorfinden.

Der Zwischenbericht der EU-Kommission von September 2013 zeigt, dass die Mitgliedstaaten die Zielvorgaben noch nicht umsetzen konnten. Es existiert zu wenig Investition in die Forschung, zu viel Uneinheitlichkeit der nationalen Förderprogramme, zu hohe Hürden bei der gemeinsamen Nutzung von Großforschungseinrichtungen. Bemängelt werden die fehlende Transparenz bei der internationalen Ausschreibung von Stellen sowie die Tatsache der geringen Anzahl von Frauen in der Forschung.

Interreg

EU - European Research Area ERA - Internationalisierung - Mobilität

Europäische Territoriale Zusammenarbeit ETZ

Interreg ist ein seit 1989 bestehendes Regionalprogramm der Europäischen Union zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, an dem sich auch Nicht-EU-Staaten beteiligen können. Finanziert wird dieses Programm aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung.

Interreg hat folgende Prioritätsachsen festgelegt:

Prioritätsachse 1 - Innovation in der Wissensgesellschaft

  • Innovation, Forschung und Technologieentwicklung
  • Unternehmensgründungen ("Entrepreneurship") und KMUs
  • Informationsgesellschaft
  • Beschäftigung, Humanressourcen und Ausbildung

Prioritätsachse 2 - Umwelt und Risikoprävention

  • Naturgefahren und technologische Risiken
  • Wassermanagement
  • Abfallmanagement
  • Biodiversität und Bewahrung des Naturerbes
  • Energie und nachhaltige Mobilität
  • Kulturerbe und Landschaft  

League of European Research Universities

EU - European Research Area ERA - Forschung - Studien

LERU

Die League of European Research Universities LERU ist eine Gruppe der forschungsstärksten Universitäten Europas, die sich ausgezeichnete Lehre und international wettbewerbsfähige Spitzenforschung zum Ziel gesetzt haben und zählt derzeit 21 Mitglieder.

Zu den Publikationen der LERU zählen

  • LERU. Advice Paper No.9, The European Research Area: Priorities for Research Universities, December 2011.
  • LERU response to the European Commission Consultation: "The European Research Area Framework,Untapped areas of potential"

Leistungsvereinbarungen

European Research Area ERA - Finanzierung - Governance

Stellungnahme des ERA Council Forum Austria

Alpbach August 2014

Das ERA Council Forum Austria hat im August 2014 auf einer Tagung in Alpbach eine Stellungnahme und Empfehlung betreffend Leistungsvereinbarungen 2016-2018 abgeben.

Der ERA Council konzentriert sich bei seinen Empfehlungen auf die europarelevanten Forschungsaspekte der Leistungsvereinbarungen. Er empfiehlt eine solche Vorgangsweise auch in anderen Bereichen, insbesondere in der Lehre.

Leitmotiv für Europa

EU - EUROPA 2020 - European Research Area ERA

New Narrative for Europe

Mit neuen Leitmotiven in die Zukunft zu starten, das war das Ziel des Gemeinschaftsprojekts "New narrative for Europe". Das neue Leitmotiv für Europa sollte insbesondere der Tatsache Rechnung tragen, dass es bei der Europäischen Union nicht nur um Wirtschaft und Wachstum, sondern auch um eine kulturelle Einheit und gemeinsame Werte in einer globalisierten Welt geht.

Auf Anregung des Europäischen Parlaments hatte die Europäische Kommission Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler und Kulturschaffende im April 2013 zu einer Debatte über Europa eingeladen.

Mapping the Cost of Non-Europe 2014-19

EU - European Research Area ERA - Forschung - Internationalisierung - Studien

European Parliamentary Research Service

March 2014

Das Europäische Parlament hat im März 2014 eine Studie  Mapping the Cost of Non-Europe herausgegeben, die den Wert der EU den Kosten einer “Nicht-EU” in ausgewählten Politikfeldern gegenüberstellt.

“The European Parliament believes that freedom of movement of goods, capital, services and people still has an untapped potential for both businesses and citizens in terms of efficiency, growth and job creation.”

Maßnahmen auf europäischer Ebene könnten die Wirtschaft Europas mit 800 Milliarden Euro, 6 % des BIPs – ankurbeln. Allein durch den digitalen Binnenmarkt könnten EU-weit 260 Milliarden Euro zusätzlich erwirtschaftet werden.

Derzeit erfolgt öffentlich finanzierte Forschung innerhalb der EU zu 85% auf nationalem Level ohne transnationale Kooperation. Nur 15% der Forschung wird innerhalb des EU Research Framework Programms koordiniert. Eine Vertiefung der koordinierten Zusammenarbeit bedeute der Studie zur Folge für die nächsten 15 Jahre eine Effizienzsteigerung um 1 Milliarde Euro jährlich.

RESAVER
Pensionssystem für ForscherInnen

European Research Area ERA - Forschung - Mobilität

Retirement Savings Vehicle for European Research Institutions

RESAVER (Retirement Savings Vehicle for European Research Institutions) steht allen öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen des europäischen Wirtschaftsraums offen, die Forscher beschäftigen.  Der Zweck des gesamteuropäischen Pensionsfonds für Forscher und Forscherinnen ist es, eine angemessene und langfristig finanzierbare betriebliche Altersversorgung für mobile und nicht mobile Forscher im europäischen Wirtschaftsraum zu gewährleisten.

Folgende Institutionen sind derzeit an RESAVER beteiligt:

  • Technische Universität Wien
  • CERN
  • Association of Universities in the Netherlands (VSNU)
  • Elettra Sincrotrone Trieste S.C.p.A.
  • Italian National Research Council (CNR)
  • Central European University, Flemish Inter-University Council (VLIR)
  • University of Cambridge

Die RESAVER Initiative wird die ersten Einzahlungen an betriebliche und privaten Zusatzpensionen 2015 starten und „will be a state of the art retirement savings product that will enable mobile and non-mobile employees to remain affiliated to the same pension vehicle when moving between different countries and changing jobs. At the same time RESAVER will lower asset management charges and provide better access to high quality investments.“  

Strategie-Forum für Forschungsinfrastruktur

EU - European Research Area ERA - Forschung - Open Access

European Strategy Forum on Research Infrastructures

ESFRI European Strategy Forum on Research Infrastructures wurde 2002 eingerichtet, um EU-weite Forschungsinfrastruktur zu errichten und sie auf die assoziierten Staaten auszudehnen. Es handelt sich um eine Maßnahme der europäischen Kommission. Das Strategie-Forum setzt sich aus Vertretern der Mitgliedsstaaten sowie aus einem Vertreter der Kommission zusammen. Das Forum dient der Diskussion und Koordination von Projekten und allgemeinen Entwicklungen im Bereich der Forschungsinfrastruktur, unter anderen zu den Themen Supercomputer, spezifische Internetarchitektur (GRID), Datenbasen, virtuelle Bibliotheken oder allgemeine großflächige Forschungsinfrastrukturen.

Wettbewerbsbericht 2013

European Research Area ERA - Wertschöpfung

Ohne Industrie kein Wachstum und keine Beschäftigung. EU-Kommission September 2013

Dem Wettbewerbsbericht der EU-Kommission von 2013 zufolge entfallen etwa 86 % des Wertes der EU-Ausfuhren auf die inländische Produktion. In China liegt dieser Wert bei 74 %, in Japan bei 85 %, in Südkorea bei 61 % und in den USA bei 84 %.

In einer globalisierten Welt wird Wettbewerbsfähigkeit eher an der „wertschöpfenden Leistung“ gemessen als am Export von Fertigerzeugnissen, auf dem traditionell das Hauptaugenmerk lag.

In diesem Zusammenhang wird der Technologievorteil der EU dadurch deutlich, dass die Ausfuhren von in der EU hergestellten Produkten weniger ausländische Wertschöpfung beinhalten als dies bei Ausfuhren aus Drittländern wie China, Südkorea, Japan und den USA der Fall ist, die stärker als die EU auf technologisch hoch entwickelte Vorleistungsgüter aus dem Ausland zurückgreifen müssen. Umgekehrt hat die EU bei den Ausfuhren dieser Länder einen höheren Anteil an der Wertschöpfung.

Willkommenskultur

European Research Area ERA - Internationalisierung - Mobilität

Empfehlung des ERA Council Forum Austria

Wissenstransfer

European Research Area ERA - Forschung - Geistiges Eigentum - Studien - Wertschöpfung

Knowledge Transfer Study. 2010 – 2012. Final Report June 2013. European Commission

Österreich schneidet in der Studie bezüglich der Umsetzung von EU-Empfehlungen und politischen Maßnahmen zur Förderung des Wissenstransfers sehr gut ab und liegt weit über dem EU-Schnitt.

  • "Austria is the country with the most comprehensive KT policies, found to fulfil 93% of the policy measures."
  • "Most advanced policies for KT strategy development were found in Austria: 100% fulfilment"
  • "Policies for KT capacities and skills were found to be comprehensive in many countries. Four countries reported to fulfil all measures (100%): Austria, Germany,and the UK."

Zweck der Studie war es, den Stand der Umsetzung der Empfehlungen der Kommission vom 10. April 2008 “ Empfehlung für den Umgang mit geistigem Eigentum bei Wissenstransfertätigkeiten und für einen Praxiskodex für Hochschulen und andere öffentliche Forschungseinrichtungen ” in den einzelnen Mitgliedstaaten und assoziierten Staaten zu überprüfen.

 

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