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EU-Strategie für die Gleichstellung

Barrierefrei - EU - EUROPA 2020 - Gender-Mainstreaming

EU gender equality strategy

Am 9. Juni 2015 erfolgte eine Entschließung des Europäischen Parlaments zu der Strategie der EU für die Gleichstellung von Frauen und Männern für den Zeitraum nach 2015.

Die Kommission wird dazu aufgerufen, die Verwendung von Gender Mainstreaming, geschlechtsbezogener Budgetierung (Gender Budgeting) und geschlechtsspezifischer Folgenabschätzungen (Gender Impact Assessments) in allen Bereichen und im Falle eines jeden Legislativvorschlags auf allen Regierungsebenen zu fördern.

Die neue EU-Strategie zur Gleichstellung fordert spezifische Maßnahmen, um auch die Rechte von Frauen mit Behinderungen, Migrantinnen und Frauen, die zu ethnischen Minderheiten zählen, Roma-Frauen, älteren Frauen, alleinerziehenden Müttern und LGBTI zu stärken.  

EUROPA 2020

EU - EUROPA 2020 - Forschung - Mobilität

„EUROPA 2020“ ist die Wachstumsstrategie der EU und wurde als Wirtschaftsprogramm im Juni 2010 vom Europäischen Rat verabschiedet.  

Es ist das Nachfolgeprogramm der Lissabon Strategie von 2000 bis 2010. Zu den Kernelementen von EUROPA 2020 gehört die klare Prioritätensetzung der drei Schwerpunkte „intelligentes, nachhaltiges und integratives“ Wachstum. Mit „intelligentem“ Wachstum ist die Förderung einer innovativen und wissensbasierten Wirtschaft gemeint.

European Open Science Cloud EOSC

EU - EUROPA 2020 - Open Access

Realising the European Open Science Cloud.

Initiative Commission High Level Expert Group on the European Open Science Cloud (HLEG EOSC). Oktober 2016

Am 11. Oktober 2016 veröffentlichte die Kommission den ersten Report der High Level ExpertInnen Gruppe der Initiative Commission High Level Expert Group on the European Open Science Cloud (HLEG EOSC). Realising the European Open Science Cloud

Die Europäische Kommission plant eine Europäische Cloud für offene Wissenschaft. Das Ziel ist eine virtuelle Umgebung, in der Europas 1,7 Millionen Forscher und 70 Millionen Fachkräfte in Wissenschaft und Technologie ihre Daten über Fachgebiete und Grenzen hinweg speichern, austauschen und wiederverwenden können.

Der Report empfiehlt klare Regelungen zum Zugang zur European Open Science Cloud. Für die Umsetzung werden nach Angeben der ExpertInnen 500.000 „Core Data Scientists“ benötigt. There is an alarming shortage of data experts both globally and in the European Union”.

 

Die für die Europäische Cloud-Initiative notwendigen öffentlichen und privaten Investitionen werden mit 6,7 Milliarden Euro veranschlagt. Insgesamt 2 Milliarden Euro aus den Horizont-2020-Mitteln werden für die Europäische Cloud-Initiative bereitgestellt. Die Schätzungen für die notwendigen öffentlichen und privaten Zusatzinvestitionen belaufen sich auf 4,7 Milliarden Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. siehe http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-1408_de.htm

Die Umsetzung der Initiative erfolgt schrittweise:

  • Ab 2016: Schaffung einer Europäischen Cloud für offene Wissenschaft für europäische ForscherInnen und ihre weltweiten Wissenschaftspartner durch die Integration und Konsolidierung von e-Infrastruktur-Plattformen, die Verknüpfung bereits vorhandener wissenschaftlicher Clouds und Forschungsinfrastrukturen und durch die Unterstützung der Entwicklung cloud-gestützter Dienste.
  • 2017: Alle wissenschaftlichen Daten, die im Rahmen des mit 77 Milliarden Euro ausgestatteten Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont 2020 generiert werden, sollen standardmäßig offen zugänglich werden
  • 2018: Start einer Flagship-Initiative, um die neuen Entwicklungen im Bereich der Quantentechnologie zu beschleunigen, die die Grundlage für die Hochleistungsrechner der nächsten Generation bildet
  • Bis 2020: Entwicklung und Einführung einer europäischen Großinfrastruktur für Hochleistungsrechner, Datenspeicher und Netze. Darunter fällt auch der Erwerb von zwei Prototypen von Hochleistungsrechnern der nächsten Generation, - einer wird zu den weltweit drei besten zählen, sowie der Aufbau eines europäischen Big-Data-Zentrums und die Modernisierung des Kernnetzes für Forschung und Innovation GEANT.

Die größte Herausforderung in der Umstetzung liege nicht im technischen sondern im sozialen Bereich. –„There is no dedicated and mandated effort or instrument to coordinate EOSC-type activities across Member States.”

Sämtliche Mitgliedsstaaten sollten nach den Empfehlungen des Reports 5% der Gesamtausgaben für wissenschaftliche Forschung für Datenmanagement aufwenden „on average about 5% of total research expenditure should be spent on properly managing and 'stewarding' data in an integrated fashion."

Der Vorsitzende der ExpertInnen Gruppe, Barned Mons, schreibt im Vorwort des Reports

„Open Access articles are indispensable but solve only a fraction of the problem. Neither 'open research data' alone will do. We still try to press petabytes of results in length-restricted narrative, effectively burying them behind firewalls or in supplementary data behind decaying hyperlinks and then trying to mine them back again.

Computers hate ambiguous human language and love structured, machine actionable data, while machine readable data are a turnoff for the human mind. As computers have become indispensable research assistants, we better make what we publish understandable to them. We need both in concert to form social machines; in order to do pattern recognition in complex, interlinked data as well as confirmational studies on methodology and rhetorics in plain understandable human language."

 

Letzte Bearbeitung: 22.12.2016, 12:36 / a.scholz

Forschungsquotenziele 2020. Oktober 2013

EUROPA 2020 - Forschung - Studien

Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Kathrin Hranyai, Jürgen Janger, Anna Strauss

Die Studie wurde durchgeführt im Auftrag des Rates für Forschung und Technologieentwicklung und begutachtet von Martin Falk.

EUROPA 2020 ist die Wachstumsstrategie der EU und wurde als Wirtschaftsprogramm im Juni 2010 vom Europäischen Rat verabschiedet. Im Rahmen dieser Strategie hat die österreichische Bundesregierung folgendes Ziel gesetzt:

die Forschungs- und Entwicklungsquote soll bis 2020 auf 3,76% des BIP gesteigert werden bei einem Finanzierungsanteil des öffentlichen Sektors von einem Drittel. Zusätzlich soll die Grundlagenforschungsquote auf 0,94% des BIP angehoben werden.

Die Kernziele werden in jedem EU-Land in nationalen Zielen umgesetzt. Die politischen Ziele und Fortschritte sind verbindlich und EU-weit und national sichtbar zu machen. Zur Verstärkung der Überwachung wurde als Steuerungselement das sogenannte „Europäische Semester“ geschaffen.

Eine der Leitlinien bis 2014 fordert die „Optimierung der Forschung und Entwicklung sowie der Innovationsförderung, die Stärkung des Wissensdreiecks und die Freisetzung des Potenzials der digitalen Wirtschaft.“ (EU Kommission 2010)

 

Leitmotiv für Europa

EU - EUROPA 2020 - European Research Area ERA

New Narrative for Europe

Mit neuen Leitmotiven in die Zukunft zu starten, das war das Ziel des Gemeinschaftsprojekts "New narrative for Europe". Das neue Leitmotiv für Europa sollte insbesondere der Tatsache Rechnung tragen, dass es bei der Europäischen Union nicht nur um Wirtschaft und Wachstum, sondern auch um eine kulturelle Einheit und gemeinsame Werte in einer globalisierten Welt geht.

Auf Anregung des Europäischen Parlaments hatte die Europäische Kommission Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler und Kulturschaffende im April 2013 zu einer Debatte über Europa eingeladen.

Welfare, Wealth and Work for Europe

EU - EUROPA 2020 - Studien

WWW for Europe

Mit dem Projekt "Welfare, Wealth and Work for Europe – WWWforEurope" soll vor dem Hintergrund der Europa 2020 Strategie der Grundstein für eine sozial-ökologische Transformation der EU gelegt werden. Das Projekt wird in einem großen, interdisziplinär ausgerichteten Konsortium mit 33 Partnerinstitutionen aus 12 europäischen Ländern durchgeführt. Die Koordination des Projekts wird geleitet von WIFO Austria.

Die Laufzeit beträgt vier Jahre, von April 2012 bis März 2016. Ziel ist es, eine Wachstumsstrategie für Europa zu definieren, die ökologisch nachhaltiger, dynamischer und sozial inklusiver als sie bisherige sein soll.

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