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2016 > Wissenschaft in Österreich / Statistiken

Finanzierung - Forschung - Statistik

Science in Austria

Wissenschaft in Österreich 2016 / Science in Austria 2016 bietet einen Überblick über das Studienangebot, die Studierenden und Absolventinnen und Absolventen an Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen und enthält Basisdaten zum gesamten Bildungssystem. Grundinformationen zur Forschung, wie F&E-Quote oder Hochschul- und Forschungspersonal, sowie zur Forschungsfinanzierung in der Grundlagen- und angewandten Forschung sind in der Darstellung ebenso enthalten wie Ergebnisse zum Abschneiden österreichischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen an verschiedenen nationalen Finanzierungen sowie zur Beteiligung an den EU-Forschungsprogrammen.

 

Academic Careers: A Cross-country Perspective

Forschung - Mobilität - Studien

Academic Careers: A Cross-country Perspective. WWWfor Europe Working Paper No.37

Im Rahmen des Gesamtprojektes "Welfare, Wealth and Work for Europe – WWWforEurope" wurde von WIFO Austria eine Studie über Karrieren von Forschenden durchgeführt und im November 2013 präsentiert. 

Die Studie erhebt, welche Faktoren für WissenschafterInnen bei der Wahl des Arbeitsplatzes relevant sind. Die ermittelte Attraktivität von Arbeitsstätten an Forschungsuniversitäten wurde für elf Länder verglichen.

 

Ausgaben für Forschung und Entwicklung

Finanzierung - Forschung - Statistik

Erhebungen der Statistik Austria

Nach der Erhebung der Statistik Austria über Forschung und experimentelle Entwicklung 2011 (erstellt am 12. August 2013) betragen die F&E Ausgaben in Österreich 8.125.680.000 Euro.

Davon entfallen

  • 19,4% auf Grundlagenforschung
  • 35,8% auf Angewandte Forschung
  • 44,8% auf Experimentelle Entwicklung

Eine Aufgliederung der F&E Ausgaben nach Forschungsartenliegt nicht vor.

Für Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) werden in Österreich im Jahre 2013 voraussichtlich 8,96 Mrd. Euro ausgegeben werden. Gegenüber 2012 wird die Gesamtsumme der österreichischen F&E-Ausgaben um 2,9% ansteigen und somit 2,81% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) erreichen.

Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2014

European Research Area ERA - Finanzierung - Forschung - Statistik

Statistik Austria

Für das Jahr 2014 werden die österreichischen Bruttoinlandsausgaben für Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) nach einer Schätzung von Statistik Austria 9,32 Milliarden Euro betragen.

Im EU-Vergleich liegt Österreich für 2012, dem letzten Jahr, für das internationale Vergleichszahlen für die nationalen Forschungsquoten verfügbar sind, hinter Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland. Österreich liegt jedoch vor allen anderen EU-Staaten und weit über dem Durchschnitt der EU-28 von 2,06%. 

Die Forschungsquote als zentrale Maßzahl für den Mitteleinsatz für F&E ist für Österreich in den letzten zwei Jahrzehnten stark angestiegen. Bis zum Jahr 2012 konnten die Bruttoinlandsausgaben für F&E auf 2,9% des BIP gesteigert werden. Im Jahr darauf blieb die Forschungsquote gleich, im Jahr 2014 wird sie nach derzeitigem Informationsstand voraussichtlich geringfügig auf 2,88% zurückgehen.  

Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2015

Finanzierung - Forschung - Statistik

Statitik Austria

Laut EUROSTAT von November 2015 lag Österreich 2014 bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) mit 2,99% des BIP an vierter Stelle aller 28 EU-Staaten. Einen höheren Anteil am Bruttoinlandsprodukt verzeichneten nur Finnland mit 3,17 %, Schweden mit 3,16% und Dänemark mit 3,08 %. Der EU-Durchschnitt lag bei 2,03%.

"Im Jahr 2014 war die FuE-Intensität am höchsten in Finnland (3,17%), Schweden (3,16%) und Dänemark (3,08%), wo die FuE-Ausgaben jeweils bei über 3% des BIP lagen, dicht gefolgt von Österreich (2,99%) und Deutschland (2,84%). In Belgien (2,46%), Slowenien (2,39%) und Frankreich (2,26%) beliefen sich die FuE Ausgaben auf über 2% des BIP. Am anderen Ende der Skala lag die FuE-Intensität in neun Mitgliedstaaten unter 1% des BIP: in Rumänien (0,38%), Zypern (0,47%), Lettland (0,68%), Kroatien (0,79%), Bulgarien (0,80%), Griechenland (0,83%), Malta (0,85%), der Slowakei (0,89%) und in Polen (0,94%). Gegenüber 2004 stieg die FuE-Intensität in dreiundzwanzig Mitgliedstaaten an, verringerte sich in Kroatien (von 1,03% im Jahr 2004 auf 0,79% im Jahr 2014), Luxemburg (von 1,62% auf 1,24%), Finnland (von 3,31% auf 3,17%) sowie Schweden (von 3.39% auf 3,16%) und blieb in Rumänien unverändert."  EUROSTAT  30. November 2015

2015 werden voraussichtlich mehr als 10 Mrd. Euro für Forschung und Enwicklung aufgewendet und die Forschungsquote wird laut Statistik Austria erstmals über 3% liegen.

 

Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für die österreichische Bevölkerung

EU - Forschung - Studien

Nach den Ergebnissen des EUROBAROMETERS 73.1 im Beobachtungszeitraum 2010 interessieren sich 21% der ÖsterreicherInnen für neueste Entwicklungen und Ergebnisse  in Wissenschaft und Forschung. EU-weit sind es 30% der Befragten.

Nach Geschlecht ausgewertet zeigen 36% der Männer EU-weit und im Vergleich dazu 27% der österreichischen Männer ein Interesse an Wissenschaft und Forschung. EU-weit sind dies aber nur 24% der Frauen und in Österreich überhaupt nur 16% der Frauen.

Gut informiert über neueste Entwicklungen und Ergebnisse in Wissenschaft und Forschung halten sich 38% der EU BürgerInnen, aber ein wesentlich höherer Prozentsatz von 51% der ÖsterreicherInnen empfindet das. Davon fallen EU-weit 33% auf Männer, in Österreich sind es 45% der Männer. 42% der Frauen halten sich im EU-Schnitt für gut informiert, in Österreich sind es wesentlich mehr, nämlich 57% der Frauen.

31% der EU-BürgerInnen sind der Meinung, die Investitionen der EU in Forschung sind unzureichend, nur 22% der ÖsterreicherInnen glauben das. In Österreich halten 25% der Männer, aber nur 20% der Frauen die Forschungsausgaben der EU für zu niedrig angesetzt. Insgesamt halten 51% der ÖsterreicherInnen die Forschungsausgaben für angemessen, aber nur 32% der Befragten EU-weit sind dieser Meinung.

Laut Umfrageergebnissen des Eurobarometer 79.2 von 2013 halten 64% der ÖsterreicherInnen WissenschaftlerInnen, die in universitären oder staatlichen Forschungseinrichtungen arbeiten für am besten geeignet, die Auswirkungen von wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen auf die Gesellschaft zu erklären. Im Vergleich zur Umfrage von 2010 bedeutet das einen Anstieg des Vertrauens von 10%. Ebenso sind 78% der befragten ÖsterreicherInnen der Meinung, dass der Einfluss von Wissenschaft und Technologie auf die österreichische Gesellschaft insgesamt positiv ist. EU-weit teilen 77% diese Auffassung.

86% der ÖsterreicherInnen halten WissenschaftlerInnen, die in Universitäten arbeiten für verantwortungsvoll gegenüber der Gesellschaftund sind der Meinung, dass diese darauf achten, welche Auswirkungen ihre wissenschaftlichen und technologischen Aktivitäten haben. 61% in Österreich glauben, dass Wissenschaft und Technologie unser Leben einfacher, bequemer und gesünder machen. Im EU-weiten Vergleich sind 66% dieser Auffassung.

 

Beyond Europe

EU - Forschung - Internationalisierung

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Das BMWFW fördert das Programm Beyond Europe über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Die FFG ist die nationale Förderstelle für wirtschaftsnahe Forschung in Österreich und unterstützt österreichische Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Forschende mit einem umfassenden Angebot an Förderungen und Services und vertritt österreichische Interessen auf europäischer und internationaler Ebene.

Die erste Ausschreibung des Programms erfolgte im Dezember 2015. Im Juli 2016 teilte das BMWFW in einer Presseaussendung mit, 14 Projekte des Programms auf Empfehlung einer Fachjury mit 4,6 Millionen Euro zu fördern.

Durch die über das „Beyond Europe“-Programm geförderten Projekte entstehen neue Kooperationen mit Unternehmen, Institutionen und Universitäten in den Ländern USA, Kanada, Australien, China, Indien, Malaysia, Neuseeland, Singapur, Südafrika, Südkorea, der Türkei und Ägypten. Die Bandbreite der Branchen reicht von Informations- und Kommunikationstechnologien über Life Science bis zur Produktion bzw. Industrie 4.0 sowie Projekten im Bereich Mobilität und Landwirtschaft.

Bundesfinanzrahmengesetz 2015–2018

Finanzierung - Forschung - Governance

Strategiebericht zum Bundesfinanzrahmengesetz 2015–2018

Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, die erfolgreiche wachstums‐ und beschäftigungsfreundliche Budgetkonsolidierung konsequent fortzusetzen, ab 2016 strukturell einen nahezu ausgeglichenen Haushalt zu erzielen und die Schuldenquote in Richtung 60 % des BIP zu reduzieren. Das Forcieren von Investitionen in den Bereichen Bildung, Universitäten, Forschung und Entwicklung und Infrastruktur für Wachstum und Beschäftigung ist dabei ein Schwerpunkt.

Als eine wichtige laufende und geplante Maßnahme nennt der Strategiebericht auf Seite 71 die weiteren gesetzlichen Schritte zur Universitätsfinanzierung neu mit der vollständigen Umsetzung frühestens 2019.

Der Strategiebericht zum Bundesfinanzrahmengesetz 2015–2018 von April 2014 sagt:

„Im Bereich Wissenschaft und Forschung (UG 31) steht der Großteil des Budgets für die Universitäten zur Verfügung, die in der Leistungsvereinbarungsperiode 2013 ‐ 2015 zusätzliche Mittel in Höhe von durchschnittlich 250 Mio. € jährlich erhalten. Davon werden 150 Mio. € p. a. im Wege der Hochschulraum‐Strukturmittel leistungsorientiert vergeben. Außerdem werden die im Oktober 2010 beschlossenen Offensivmittel in Höhe von 80 Mio. € jährlich für den Wissenschaftsbereich fortgeführt. Dadurch kann auch der Fachhochschulsektor weiter ausgebaut werden, sodass es dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft möglich ist, zusätzliche Studienplätze an Fachhochschulen zu fördern. In den Jahren 2016 ‐ 2018 werden für den Bereich Forschung zudem jährlich weitere 100 Mio. € für Offensivmaßnahmen in der Grundlagenforschung zur Verfügung gestellt. Neben der gesicherten Finanzierung des weiteren Ausbaus von IST Austria können somit zusätzliche Schwerpunkte, etwa beim Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), gesetzt werden.“

Charta für Forscher und Forscherinnen

EU - Forschung

Europäische Charta für ForscherInnen

Der mögliche Mangel an Forschenden in bestimmten wichtigen Fachbereichen hat die Europäische Kommission bereits 2005 dazu veranlasst, eine Charta für ForscherInnen und einen Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern und Forscherinnen zu empfehlen.

Es heißt wörtlich, Europa müsse „seine Attraktivität für Forscher entscheidend verbessern und die Beteiligung von Forscherinnen stärken, indem die notwendigen Rahmenbedingungen für stabilere und attraktivere Laufbahnen im Bereich Forschung und Entwicklung geschaffen werden."

Empfehlung der Kommission vom 11. März 2005

Crowdfunding

Crowdfunding - Forschung

Die Plattform Inject Power ist das erste Forschungsförderungsportal Österreichs für "Crowdfunding". Österreichische WissenschaftlerInnen können Ihre Projekte der Allgemeinheit präsentieren und die Sponsoren gewinnen einen Überblick über die Forschungsaktivitäten und können gezielt unterstützen. Allle Zuwendungen gehen dirket auf ein Forschungskonto und sind steuerlich absetzbar.

Mit Beträgen ab 20 Euro können seit September 2013 zehn verschiedene Forschungsprojekte unterstützt werden. Als Partner fungieren

  • die Ludwig Boltzmann Gesellschaft
  • das Naturhistorische Museum Wien
  • das Österreichische Archäologische Institut
  • das Institut für Molekulare Biotechnologie IMBA
  • DEBRA Austria (Hilfe für Schmetterlingskinder)

 

Development. Commitment to Development Index 2013

Forschung - Fremdenrecht - Internationale Studien - Internationalisierung - Studien

Center for Global Development

Der Commitment to Development Index (CDI) bewertet 27 der reichsten Länder der Welt dahingehend, wie weit ihre entwicklungspolitischen Maßnahmen armen Nationen helfen. Der CDI geht über die Standardvergleiche der Auslandshilfe hinaus und misst die Politik der Länder in sieben Bereichen, die für Entwicklungsländer von Bedeutung sind: Finanzhilfe, Handel, Finanz, Migration, Umwelt, Sicherheit und Technologie.

Österreich belegt im Rahmen des CDI 2013 den Gesamtplatz an 11. Stelle und liegt damit vor Ländern wie Belgien, Deutschland, vor der Schweiz oder den USA. Den 1. Platz belegt Dänemark, gefolgt von Schweden und Norwegen. Japan und Südkorea belegen die letzten Plätze.

Drittmittel

Finanzierung - Forschung - Studien

Drittmittelfinanzierung universitärer Forschung in Österreich. Juli 2012

Entwicklungen, Rahmenbedingunen und Ansatzpunkte zur Stärkung der Drittmittelforschung an Österreichischen Universitäten

Studie im Auftrag des Rates für Forschung und Technologieentwicklung
Mag. Bernhard Elias, Pöchhacker Innovation Consulting GmbH
Mag. Gerlinde Pöchhacker-Tröscher, Pöchhacker Innovation Consulting GmbH  

Economics of Education in Europe

EU - Forschung - Wertschöpfung

European Expert Network on Economics of Education EENEE

Bildungsökonomische Forschungsergebnisse bestätigen, dass Bildung einen großen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum hat. Insbesondere ist eine hohe Bildungsqualität zentraler Bestandteil für die positive Entwicklung von ökonomischen Zielgrößen.

EENEE verfolgt das Ziel, zur Verbesserung der Entscheidungsfindung und Politikentwicklung im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung in Europa beizutragen, indem es die Europäische Kommission bei der Analyse ökonomischer Aspekte von Bildungspolitik und –reform berät und unterstützt.

Entwicklungsländer. APPEAR Partnership Programme

Forschung - Internationalisierung - Mobilität

Forschende und Studierende aus Entwicklungsländern

Für Bildungs- und Forschungsministerien stellen Entwicklungsprogramme hauptsächlich ein Instrument dar, die Internationalisierung von Institutionen im eigenen Land zu fördern. Universitäten und Forschungsinstitutionen des Geberlandes profitieren von der Internationalisierung ihres Angebots und die Entwicklungszusammenarbeit möchte in erster Linie sicherstellen, dass die Mittel effektiv für den Aufbau von personellen und institutionellen Kapazitäten in den Partnerländern ausgegeben werden

Im Wintersemester 2011/12 studierten 14.333 Studierende aus europäischen und außereuropäischen Entwicklungsländern und der Türkei an österreichischen Universitäten, davon waren 7.121 weiblich.

Nach den Erhebungen von unidata absolvierten im Studienjahr 2012/13 insgesamt 7.572 internationale Studierende einen Aufenthalt an einer österreichischen Universität im Rahmen eines geförderten Mobilitätsprogramms. Davon stammten 69 Personen aus Afrika, 833 aus Asien, 115 aus Australien und Ozeanien, 699 aus Amerika und 5.855 aus Europa.

Mit dem zentralen Kooperationsprogamm APPEAR (Austrian Partnership Programme in Higher Education and Research for Development) fördert Österreich Hochschulpartnerschaften mit EZA-Ländern mit insgesamt neun Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Laufzeit von APPEAR startete im Dezember 2009 und reicht bis November 2014.

Ziel von APPEAR ist einerseits die Stärkung von institutionellen Kapazitäten von Hochschulen in den Bereichen Lehre, Forschung und Management in den Schwerpunktländern und -regionen der ÖZA Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit  durch Partnerschaften mit österreichischen Hochschulinstitutionen und die Förderung von PhD- und Masterstudierenden. Andererseits wird mit den Projekten auch ein Beitrag zur Armutsminderung geleistet.

 

ERA Progress Report 2013

European Research Area ERA - Forschung - Studien

European Research Area ERA

Europäischer Forschungsraum EFR

Im Januar 2000 hatte die Kommission die Schaffung eines gemeinsamen Europäischen Forschungsraums angekündigt und in ihrer Mitteilung vom 18. Juli 2012 fünf prioritäre Handlungsfelder sowie Maßnahmen zu deren Umsetzung vorgeschlagen, um die Vollendung des EFR bis zum Jahre 2014 sicherzustellen. Die Kommission legt jährliche Berichte über die Fortschritte in der Umsetzung dieser Maßnahmen durch die Mitgliedsstaaten und fordert eine Stärkung der politischen Steuerung innerhalb des Europäischen Semesters.

Die Reformen des EFR müssen im Politikgestaltungszyklus des Europäischen Semesters verankert sein, um die nationalen Strategien für die Forschungspolitik in den breiten wirtschaftlichen Kontext einzuordnen.

Die Europäische Kommission hat am 20. September 2013 den ersten jährlichen Fortschrittsbericht zum Europäischen Forschungsraum  vorgelegt.

Der Bericht stellt Fortschritte auf dem Weg zur Schaffung eines Europäischen Forschungsraums fest, sieht aber weiterhin viel Handlungsbedarf und betont die Notwendigkeit der Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen durch die Mitgliedsstaaten bis 2014.

Der diesem Bericht beigefügten Arbeitsunterlage „ERA Facts and Figures“ (Fakten und Zahlen zum EFR) sind Sachinformationen auf nationaler und europäischer Ebene zu den Schwerpunktbereichen des EFR zu entnehmen. Sie bilden die Vorbereitungsgrundlage für eine tiefgreifende Bewertung der Fortschritte in Bezug auf den EFR im Jahr 2014.

ERAfrica

European Research Area ERA - Forschung - Internationalisierung

Kommission für Entwicklungsforschung KEF

Die Intensivierung und Koordinierung der forschungspolitischen Zusammenarbeit zwischen der EU und Afrika ist eines der Hauptziele von ERAfrica, das von der EU-Kommission im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms seit Dezember 2010 gefördert wird.

Ein weiteres Ziel von ERAfrica - dem ersten ERA.NET mit afrikanischer Beteiligung - ist, neben dem Aufbau eines Rahmens für die strategische Kooperation, die langfristige Entwicklung gemeinsamer Instrumente der Forschungsförderung in der bilateralen und multilateralen Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika, wie zum Beispiel die Vorbereitung und Durchführung gemeinsamer Bekanntmachungen sowie die Stärkung der Forschungskapazitäten Afrikas. Es geht darum, Schnittstellen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen zu fördern.

Beteiligt sind 65 Organisationen aus 18 Ländern. 17 Projekte werden von 9 afrikanischen und 8 europäischen Institutionen koordiniert und mit 8,29 Millionen Euro gefördert. Der österreichische Partner ist die Kommission für Entwicklungsforschung der OeAD-GmbH KEF.

ERC Grants

EU - European Research Area ERA - Finanzierung - Forschung

Der ERC European Research Council ergänzt andere Förderaktivitäten in Europa wie jene der nationalen Forschungsförderung Agenturen und ist eine Komponente des "Ideen Programms" des Siebten Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union.

Beim ERC handelt es sich um die erste paneuropäische Institution zur Förderung von themenoffener Pionierforschung, bei der die Grenzen zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung sowie den einzelnen Wissenschaftsdisziplinen aufgehoben werden. 

ESVG 2010. Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen

Finanzierung - Forschung - Statistik

In der ESVG 2010‐Verordnung ist festgelegt, dass die Datenübermittlungen gemäß ESVG 2010 an Eurostat ab 1. September 2014 zu erfolgen haben. Bis 31. August 2014 werden nur ESVG 95‐Daten akzeptiert.

Ausdrücklich wurde klargestellt, dass diese Bestimmungen nur für die Datenlieferungen an die Europäische Kommission gelten und die Mitgliedstaaten für nationale Zwecke andere Regelungen treffen könnten. Wenn sich ein Mitgliedstaat für eine frühere nationale Veröffentlichung von ESVG 2010 entscheidet, ist jedenfalls eine Doppelberichterstattung im Ausmaß des ESVG‐Lieferprogramms sicherzustellen.

Mögliche Auswirkungen der ESVG-Revision

Die derzeitige Einschätzung der Datenlage gibt laut Statistik Austria Anlass zur Vermutung, dass sich das Niveau des österreichischen Bruttoinlandsprodukts für das Berichtsjahr 2011 um rund 3% erhöhen könnte. Für ungefähr 3/4 dieser Erhöhung ist die Neubehandlung von Forschung & Entwicklung als Investition und nicht mehr als laufender Aufwand verantwortlich. Allerdings ist davon auszugehen, dass es im Laufe des Implementierungsprozesses zu weiteren Erkenntnissen kommen wird. Außerdem ist derzeit noch nicht abzusehen, welchen Einfluss die methodischen Überarbeitungen auf das Niveau der gesamten Zeitreihe der VGR‐Aggregate haben werden, und in welchem Ausmaß diese Änderungen das Wirtschaftswachstum und andere reale Entwicklungen beeinflussen werden.

EURAXESS

EU - Forschung - Internationalisierung - Mobilität

Researchers in Motion

Die Europäische Kommission intensiviert ihre Bemühungen zur Förderung der Mobilität und Karriereentwicklungen von Forschenden mit der europaweiten Initiative „EURAXESS – Researchers in Motion“.

EURAXESS Rights umfasst die Europäische Charta für Forscher und den Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern und betrifft die Rechte und Aufgabenbereiche von Forschenden und ihren Arbeitgebern.

EURAXESS Services unterstützt Forschende und deren Familien bei der Organisation des Aufenthalts in einem anderen Land. In Österreich werden mobile Forschende vom nationalen Netzwerk der EURAXESS Services unterstützt. Die österreichischen Partner auf nationaler Ebene sind neben den Universitäten der Österreichische Akademische Austauschdienst (OeAD) und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

EURAXESS Links ist ein Netzwerk für Europäische Forschende außerhalb Europas (USA, Japan und China).

EURAXESS Jobs, bietet eine kostenlose, europaweite Jobdatenbank mit permanent aktualisierten Jobangebot sowie Stipendien und Förderungen für Forschende.

 

Eurobarometer 419

EU - European Research Area ERA - Forschung - Statistik - Studien

Public Perceptions of Science, Research and Innovation Report

Oktober 2014

Für die im Juni 2014 durchgeführte Umfrage wurden rund 28.000 Personen in den 28 EU-Ländern befragt. Unter anderem wurde erhoben, welchen Effekt Wissenschaft und technologische Innovationen in 15 Jahren auf Themen wie Klimawandel, Umweltschutz, Energieversorgung, Gesundheit, Ernährungssicherheit, Transportinfrastruktur oder die Anpassung der Gesellschaft an die wachsende Lebenserwartung voraussichtlich haben.

Die ÖsterreicherInnen sind im EU-Vergleich wissenschaftsskeptisch und sahen am seltensten positive Auswirkungen von Forschung und am häufigsten negative. Ähnliche Ergebnisse erzielten auch Deutschland und Italien.

Österreich gehört zu jenen Ländern, dessen BürgerInnen am seltensten einen positiven Effekt von Wissenschaft und Innovation auf verschiedene gesellschaftliche Fragestellungen sehen. Nur im Bereich der medizinischen Forschung erreichen die Werte den EU-Schnitt.

Die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Wissenschaft und Forschung steht für Österreich an erster Stelle in der Bewertung.

"Job creation is mentioned as the first priority by most respondents in 16 Member States, while health and medical care is the first priority in 10 countries (Belgium, Czech Republic, Estonia, Luxembourg, Malta, Netherlands, Austria, Portugal, Slovakia and United Kingdom)."

EUROPA 2020

EU - EUROPA 2020 - Forschung - Mobilität

„EUROPA 2020“ ist die Wachstumsstrategie der EU und wurde als Wirtschaftsprogramm im Juni 2010 vom Europäischen Rat verabschiedet.  

Es ist das Nachfolgeprogramm der Lissabon Strategie von 2000 bis 2010. Zu den Kernelementen von EUROPA 2020 gehört die klare Prioritätensetzung der drei Schwerpunkte „intelligentes, nachhaltiges und integratives“ Wachstum. Mit „intelligentem“ Wachstum ist die Förderung einer innovativen und wissensbasierten Wirtschaft gemeint.

Europäischer Forschungsraum

EU - European Research Area ERA - Forschung - Mobilität

European Research Area ERA

Forschung in der EU soll nicht an Grenzen enden sondern sich länderübergreifend entwickeln. Dazu wollten die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten bis 2014 einen Binnenraum für Forschung und Innovation schaffen. Im Europäischen Forschungsraum EFR (European Research Area ERA) sollen WissenschaftlerInnen aller Mitgliedstaaten grenzübergreifend harmonische Arbeitsbedingungen vorfinden.

Der Zwischenbericht der EU-Kommission von September 2013 zeigt, dass die Mitgliedstaaten die Zielvorgaben noch nicht umsetzen konnten. Es existiert zu wenig Investition in die Forschung, zu viel Uneinheitlichkeit der nationalen Förderprogramme, zu hohe Hürden bei der gemeinsamen Nutzung von Großforschungseinrichtungen. Bemängelt werden die fehlende Transparenz bei der internationalen Ausschreibung von Stellen sowie die Tatsache der geringen Anzahl von Frauen in der Forschung.

Europäisches Patentamt Jahresbericht 2016

EU - Forschung - Geistiges Eigentum

Das Europäische Patentamt EPA konnte laut Jahresbericht 2016 die Produktivität steigern und hat die Zusammenarbeit mit Patentämtern weltweit fortgesetzt. „The EPO published almost 96 000 granted patents last year, up by 40% on 2015, and the highest number ever.”

Österreich hat im Jahr 2016 mit einer 2,6% Steigerung gegenüber dem Vorjahr 2.538 Patente angemeldet.

European Crowdfunding Network

Crowdfunding - EU - Finanzierung - Forschung

F&E-Erhebung 2011 und Standortqualität

Forschung - Studien - Wertschöpfung

Ergebnisse der F&E-Erhebung 2011 und Standortqualität

Institut für Höhere Studien Wien
Andreas Schibany, Brigitte Ecker, Helmut Gassler, Christian Reiner

Die Studie "Ergebnisse der F&E-Erhebung 2011 und Standortqualität" gibt an, dass der Anteil der österreichischen Universitäten an der Grundlagenforschung 54% beträgt und 46% der universitären Forschung anwendungsorientiert ist.

„Ein intertemporaler Vergleich zwischen den Erhebungsjahren 2002 bis 2011 zeigt eine kontinuierliche und beeindruckende Ausweitung sowohl hinsichtlich der Anzahl der forschenden Erhebungseinheiten als auch in Bezug auf die Ausgaben für F&E. Dabei zeigt sich, dass der Hochschulsektor seine F&E-Ausgaben zwischen 2002 und 2011 um 67 % steigern konnte; der Unternehmenssektor verzeichnete für diesen Zeitraum eine Steigerung der F&E-Ausgaben um 82 %. Bemerkenswert ist auch, dass Österreich seine „Forschungsbasis“ im Unternehmenssektor deutlich ausweiten konnte. Die Zahl der forschenden Unternehmen stieg von 1.942 auf 3.384, was eine Steigerung zwischen 2002 und 2011 um 74 % bedeutet.“

Forschergehälter im internationalen Vergleich

Finanzierung - Forschung - Studien

Forschergehälter an Universitäten nach Karrierestufen im internationalen Vergleich

WIFO-Monatsberichte 1/2014, Andreas Reinstaller, Fabian Unterlass, 1/2014

Die WIFO Studie „Forschergehälter an Universitäten nach Karrierestufen im internationalen Vergleich“ wertete Daten einer im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführten Studie aus und wurde erstellt im Rahmen des Projekts MORE2 - Support for Continued Data Collection and Analysis concerning Mobility Patterns and Career Paths of Researchers.

Das Ziel von MORE2 war es, international vergleichbare Daten, Indikatoren und Analysen anzubieten, mittels derer die wissenschaftspolitischen Akteure auf europäischer und nationaler Ebene bessere Entscheidungen zur Weiterentwicklung des Wissenschaftlerberufs treffen können. Untersucht wurden Mobilitätsmuster sowie die Motive und Einflussfaktoren für internationale Mobilitätsentscheidungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Forscherrichtlinie

EU - Forschung - Fremdenrecht - Mobilität

EU Einwanderungspolititk

Die sogenannte „Forscherrichtlinie“ sieht ein vereinfachtes Zulassungsverfahren für Drittstaatsangehörige zum Zweck der wissenschaftlichen Forschung vor. Die EU-Kommission hat den Mitgliedstaaten empfohlen, für Forscher nach der genannten Richtlinie einen eigenen Aufenthaltstitel zu schaffen, damit dieser in einem anderen Mitgliedstaat eindeutig als solcher Titel zu identifizieren ist.

Die Richtlinien dafür waren bis zum Vorschlag der Neufassung von März 2013 folgende:

2004/114/EG und 2005/71/EG  

Forschung in der Steiermark

Finanzierung - Forschung - Studien - Wertschöpfung

Wissenschaftsbericht 2011/12

Amt der Steiermärkischen Landesregierung

Forschungs- und Technologiebericht 2014

Finanzierung - Forschung - Statistik

Der Hochschulsektor erhöhte im Berichtsjahr 2013 die Ausgaben seit der Vollerhebung 2009 um 8,5 % auf rund 2,2 Milliarden Euro. Die Anzahl der Beschäftigten in Forschung und Entwicklung betrug 2011 in Summe 61.170 (plus 8,4 % gegenüber 2009 im Vollzeitäquivalent), davon entfielen auf den Hochschulsektor 16.096, das bedeutet einen Zuwachs von 6,7%).

Der Forschungs- und Technologiebericht 2014 widmet sich als Lagebericht gemäß § 8 (1) Forschungsorganisationsgesetz (FOG) über die aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation in Österreich den aktuellen nationalen und internationalen forschungs- und technologiepolitischen Herausforderungen. Er wird erstellt im Auftrag von BMWFW und BMVIT. Die Beiträge werden koordiniert und verfasst in enger Abstimmung mit den Ressorts, dem Joanneum Research und in Zusammenarbeit mit WIFO, AIT (Austrian Institute of Technology) und dem Zentrum für Europäischen Wirtschaftsforschung (ZEW) sowie unter Mitarbeit von Statistik Austria.

 

Forschungs- und Technologiebericht 2015

Forschung - Statistik - Studien

In Österreich wurde im Jahr 2013 an Hochschulen Forschung und experimentelle Entwicklung im Umfang von 0,7 % des BIP durchgeführt. Damit war Österreich nach Dänemark, Schweden und der Schweiz das Land mit dem höchsten Wert im Jahr 2013.

Der Forschungs- und Technologiebericht 2015 richtet den Fokus unter anderem auf die universitäre Profilbildung, die Definition von Forschungsschwerpunkten und langfristige universitäre Zielsetzungen in Verbindung mit einer verstärkten strategischen Ressourcenplanung.

2015 werden die F&E-Ausgaben Österreichs gemäß der von Statistik Austria erstellten Globalschätzung erstmals über 10 Milliarden Euro liegen, was einer Forschungsquote von 3,01 % des BIP entspricht. Gegenüber dem Jahr 2014 bedeutet dies eine nominelle Zunahme von rund 271 Millionen Euro, einem Plus von 2,8 %.  

Forschungs- und Technologiebericht 2016

Finanzierung - Forschung - Internationalisierung - Statistik

Österreich erzielt 2016 eine F&E-Quote von über 3% des Bruttoinlandproduktes (BIP) und liegt damit über dem EU-Durchschnitt. Insgesamt belaufen sich in Österreich 2016 die Ausgaben für F&E auf rund 10,7 Milliarden Euro – das bedeutet einen Zuwachs von + 2,9% gegenüber dem Vorjahr.“

Ein Schwerpunkt des Österreichischen Forschungs- und Technologieberichts 2016 ist eine Zwischenbilanz der Strategie für Forschung, Technologie und Innovation (FTI-Strategie) der Österreichischen Bundesregierung.

Im Jahr 2016 wird zum dritten Mal in Folge eine Forschungsquote von über 3% – dem europäischen Zielwert für 2020 – erreicht (2016: 3,07%). Im EU-Vergleich liegt Österreich mit seiner Forschungsquote mit Stand Dezember 2016 an dritter Stelle hinter Finnland und Schweden, und hat nun neben Deutschland auch Dänemark überholt.

Forschungsquotenziele 2020. Oktober 2013

EUROPA 2020 - Forschung - Studien

Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Kathrin Hranyai, Jürgen Janger, Anna Strauss

Die Studie wurde durchgeführt im Auftrag des Rates für Forschung und Technologieentwicklung und begutachtet von Martin Falk.

EUROPA 2020 ist die Wachstumsstrategie der EU und wurde als Wirtschaftsprogramm im Juni 2010 vom Europäischen Rat verabschiedet. Im Rahmen dieser Strategie hat die österreichische Bundesregierung folgendes Ziel gesetzt:

die Forschungs- und Entwicklungsquote soll bis 2020 auf 3,76% des BIP gesteigert werden bei einem Finanzierungsanteil des öffentlichen Sektors von einem Drittel. Zusätzlich soll die Grundlagenforschungsquote auf 0,94% des BIP angehoben werden.

Die Kernziele werden in jedem EU-Land in nationalen Zielen umgesetzt. Die politischen Ziele und Fortschritte sind verbindlich und EU-weit und national sichtbar zu machen. Zur Verstärkung der Überwachung wurde als Steuerungselement das sogenannte „Europäische Semester“ geschaffen.

Eine der Leitlinien bis 2014 fordert die „Optimierung der Forschung und Entwicklung sowie der Innovationsförderung, die Stärkung des Wissensdreiecks und die Freisetzung des Potenzials der digitalen Wirtschaft.“ (EU Kommission 2010)

 

Global Competitiveness Report 2013-2014

Forschung - Internationale Studien

Herausgegeben vom World Economic Forum WEF

Mit Rang 16 unter 148 Staaten konnte Österreich 2013 seine Platzierung  des Vorjahres halten.

„The country benefits from excellent infrastructure (16th) and sophisticated businesses (8th) that are highly innovative (15th). This is buttressed by an education and training system that does a good job of preparing the workforce, particularly through a strong focus on on-the-job training (5th). Austria’s competitiveness would be further enhanced by greater flexibility in its labor market (the country is ranked 88th in this subpillar), and by continuing to improve ist already-excellent educational system.“

Global Competitiveness Report 2013-2014

Global Innovation Index GII 2013

Forschung - Internationale Studien - Statistik

Der Global Innovation Index (GII) misst die Innovationsfähigkeit und die Innovationsleistung der 142 bedeutendsten Volkswirtschaften weltweit.

Der Index, der gemeinsam von der Cornell University, INSEAD und der World Intellectual Property Organization in Zusammenarbeit mit der Strategieberatung Booz & Company und weiteren Partnern erstellt wird, untersucht anhand von 84 Kriterien die Rahmenbedingungen und die effektiv erzielte Innovationsleistung von insgesamt 142 Volkswirtschaften.

Österreich liegt nach den Ergebnissen des GII 2013 mittlerweile auf Rang 23, im Jahr 2012 war es noch Platz 22. Erfreulicherweise belegt Österreich im Bereich Tertiärer Ausbildung weltweit den 9. Platz. Unter Humankapital und Forschung rangiert Österreich an 10. Stelle, bei Forschung und Entwicklung findet sich Österreich im weltweiten Vergleich auf Rang 14. Was die Zusammenarbeit von Industrie und universitärer Forschung betrifft, ist Österreich an 21. Stelle gereiht.

HORIZON 2020

EU - Forschung - HORIZON 2020

EU Rahmenprogramm 2014-2020

HORIZON 2020 ist das zentrale Instrument zur Umsetzung der EU-Flagship Initiative „Innovation Union“ und fasst erstmals alle Förderprogramme für Forschung und Innovation in einem integrierten Programm zusammen. HORIZON 2020 ist darauf ausgerichtet, wissenschaftliche Durchbrüche in innovative Produkte und Dienstleistungen zu verwandeln, die Geschäftsmöglichkeiten bieten und das Leben der Menschen entscheidend verbessern können.

Am 21. November 2013 hat das EU-Parlament in Straßburg das Programm mit großer Mehrheit angenommen. Von 2014 bis 2020 stehen 70,2 Milliarden Euro bereit, inflationsangepasst handelt es sich um ein Budget von 79 Millionen Euro.

 

Industrie 4.0

Finanzierung - Forschung

Nach der Mechanisierung, der Elektrifizierung und der Digitalisierung der Industrie folgt der nächste Entwicklungsschritt der industriellen Revolution. Diese „Vierte Revolution“ steht für ad-hoc vernetzte, dezentrale, echtzeitfähige und selbstoptimierende Produktions- und Logistiksysteme. Das Internet der Dinge und Dienste wird unter dem Begriff "Industrie 4.0" zusammengefasst. Die Bezeichnung Industrie 4.0 wurde in Deutschland geprägt. 

Innovation Index

Forschung - Internationale Studien - Rankings

World Academic Summit Innovation Index

Der “World Academic Summit Innovation Index” wurde erstmals im August 2013 als Sonderauswertung des “Times Higher Education Ranking” publiziert. Nur die Top 400 Universitäten der letzten Erhebung des “Times Higher Education World University Ranking” wurden berücksichtigt.

Gemessen wurde, wieviel Mittel für Auftragsforschung ein Forscher oder eine Forscherin des jeweiligen Landes durchschnittlich aus der Wirtschaft einwerben konnte.

Innovationsanzeiger der EU-Kommission 2014

EU - Forschung - Internationale Studien - Studien

Innovation Union Scoreboard 2014

Der Innovationsanzeiger der EU-Kommission 2014 zeigt:

Europa verringert den Innovationsrückstand gegenüber den Vereinigten Staaten und Japan, aber die Unterschiede bei der Innovationsleistung der einzelnen EU-Mitgliedstaaten sind nach wie vor sehr groß und nehmen nur langsam ab. Auf regionaler Ebene wird die Innovationslücke größer, denn die Innovationsleistung ist in fast einem Fünftel der EU-Regionen schlechter geworden.“

Die neunte Ausgabe des Europäischen Innovationsanzeigers (EIS) wurde im März 2014 veröffentlicht. Der Europäische Innovationsanzeiger wird im Auftrag der Generaldirektion Unternehmen und Industrie der Europäischen Kommission vom Maastricht Economic and Social Research and Training Centre on Innovation and Technology (UNU-MERIT) mit Unterstützung der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU erstellt.

Seit 2001 konzentrieren sich die EIS-Indikatoren auf Innovationsergebnisse, nicht-technische Innovation und Dienstleistungssektoren. Der EIS enthält Indikatoren im Zusammenhang mit Innovation und Trendanalysen für alle EU-Mitgliedstaaten sowie Serbien, die Türkei, Island, Norwegen und die Schweiz. Die Indikatoren lassen sich in drei Kategorien aufteilen: Potenzial (Fachkräfte, finanzielle Mittel und Förderung), Tätigkeit der Unternehmen (Investitionen der Unternehmen, Vernetzung und Unternehmergeist, Durchsatz) und Erträge (Innovatoren und gesamtwirtschaftliche Auswirkungen).

Innovative Doktorandenausbildung

EU - Forschung - Internationalisierung - Mobilität

Initial Training Networks ITN

Das Initial Training Network ermöglicht NachwuchswissenschaftlerInnen während ihres Doktorats, ihre Forschungskompetenzen zu verbessern. Ein ITN ist ein europäisches Netzwerk von privaten und/oder öffentlichen Forschungseinrichtungen und/oder Firmen, die ein gemeinsames Forschungsausbildungsprogramm in einem bestimmten wissenschaftlichen Bereich durchführen. DoktorandInnen treten etablierten Forschungsgruppen bei, um ihre Forschung strukturiert zu vertiefen, ein Netzwerk aufzubauen und ihre Karriereaussichten zu erhöhen.

Seit 2012 haben Unternehmen und Einrichtungen im Rahmen der Marie-Curie-Maßnahmen die Möglichkeit, zwei neue Doktorandenprogramme anzubieten:

  • Europäische Industriedoktorate (European Industrial Doctorates EID)
  • Innovative Doktorandenausbildung (Innovative Doctoral Programmes IDP)

Integrität in der Forschung

Forschung

Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität

Austrian Agency for Research Integrity

Die Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität OeAWI wurde 2008 gegründet. Alle 21 österreichischen Universitäten sind Mitglieder.

Die Agentur ist Mitglied des European Network of Research Integrity Offices ENRIO. Mitglieder von ENRIO sind die nationalen Verantwortlichen für Wissenschaftliche Integrität.

Intellectual Property Agreement Guide

Forschung

IPAG

IPAG ist ein Projekt der Universitätenkonferenz. Die uniko initiierte damit eine gemeinsame Initiative des Wissenschafts- und Forschungsministeriums (BMWF), des Wirtschaftsministeriums (BMWFJ) und des Technologieministeriums (BMVIT) im Rahmen der Nationalen Kontaktstelle für Geistiges Eigentum (NCP-IP), die von Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt wurde.

Der NCP-IP (Nationalen Kontaktstelle für Geistiges Eigentum) ist die nationale Kontaktstelle für geistiges Eigentum und wurde 2010 aufgrund einer Empfehlung der Europäischen Kommission vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie eingerichtet. Die Kontaktstelle wird durch das Austria Wirtschaftsservice operativ unterstützt.

IPAG wird von der WIPO (World Intellectual Property Organization) auf deren Website angeführt und auch regelmäßig bei diversen WIPO-Schulungen vorgestellt und empfohlen.

Knowledge and Innovation Communities

EU - Forschung - Internationalisierung - Mobilität

KIC

Ein KIC , eine Knowledge and Innovation Community, ist ein hochintegriertes, kreatives und auf Spitzenleistungen ausgerichtetes Netzwerk, das Partner aus den Bereichen Bildung, Forschung und Wirtschaft zusammen bringt.

Gemeinsam inspirieren KICs Ideen, beschleunigen Innovationen und bringen Produkte sowie Dienstleistungen zur Marktreife. Als eigenständige Partnerschaften von Hochschul- und Forschungseinrichtungen mit Unternehmen sollen sie die Wettbewerbsfähigkeit Europas nachhaltig stärken und zur Erfüllung der Europa 2020 Ziele beitragen. ForscherInnen aus ganz Europa arbeiten in europaweit verteilten lokalen Knotenpunkten örtlich zusammen und koordinieren die Projekte im Themenschwerpunkt des jeweiligen Standortes.

League of European Research Universities

EU - European Research Area ERA - Forschung - Studien

LERU

Die League of European Research Universities LERU ist eine Gruppe der forschungsstärksten Universitäten Europas, die sich ausgezeichnete Lehre und international wettbewerbsfähige Spitzenforschung zum Ziel gesetzt haben und zählt derzeit 21 Mitglieder.

Zu den Publikationen der LERU zählen

  • LERU. Advice Paper No.9, The European Research Area: Priorities for Research Universities, December 2011.
  • LERU response to the European Commission Consultation: "The European Research Area Framework,Untapped areas of potential"

Mapping the Cost of Non-Europe 2014-19

EU - European Research Area ERA - Forschung - Internationalisierung - Studien

European Parliamentary Research Service

March 2014

Das Europäische Parlament hat im März 2014 eine Studie  Mapping the Cost of Non-Europe herausgegeben, die den Wert der EU den Kosten einer “Nicht-EU” in ausgewählten Politikfeldern gegenüberstellt.

“The European Parliament believes that freedom of movement of goods, capital, services and people still has an untapped potential for both businesses and citizens in terms of efficiency, growth and job creation.”

Maßnahmen auf europäischer Ebene könnten die Wirtschaft Europas mit 800 Milliarden Euro, 6 % des BIPs – ankurbeln. Allein durch den digitalen Binnenmarkt könnten EU-weit 260 Milliarden Euro zusätzlich erwirtschaftet werden.

Derzeit erfolgt öffentlich finanzierte Forschung innerhalb der EU zu 85% auf nationalem Level ohne transnationale Kooperation. Nur 15% der Forschung wird innerhalb des EU Research Framework Programms koordiniert. Eine Vertiefung der koordinierten Zusammenarbeit bedeute der Studie zur Folge für die nächsten 15 Jahre eine Effizienzsteigerung um 1 Milliarde Euro jährlich.

Metris

EU - Forschung - Statistik

Monitoring European Trends in Social Sciences and Humanities

Das Monitoring der europäischen Trends in den Sozial- und Geisteswissenschaften ist ein Service der Europäischen Kommission und richtet sich an alle Entscheidungsträger und Forschenden  im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften ebenso wie an die Forschungsergebnisse nutzende Zivilgesellschaft.

Ziel ist es, die internationale Zusammenarbeit in den Sozial- und Geisteswissenschaften zu unterstützen und auf der nationalen Ebene das Bewusstsein des gesamteuropäischen Kontexts zu stärken.

 
 

New Rules to attract non-EU students, researchers and interns to the EU

EU - Forschung - Fremdenrecht - Mobilität

"Harmonised EU entry and residence rules that will make it easier and more attractive for students and researchers from third countries to study or do research at EU universities."

Am 17. November 2015 haben Mitglieder des EU Parlaments und MinisterInnen informell über neue Regeln deal on new rules betreffend ForscherInnen, StudentInnen und PraktikantInnen aus Drittstaaten abgestimmt. "These rules still need to be approved by Parliament as a whole and the Council of Ministers." Die 28 EU-Mitgliedsstaaten haben nach Inkrafttreten der Richtlinie zwei Jahre Zeit, diese in nationales Recht umzusetzen und anzuwenden.

OECD Ländervergleich Forschungsausgaben. 2016

Finanzierung - Forschung - Gender-Mainstreaming - Internationale Studien - Statistik

OECD Science and Technology. Compare your Country. 2016

Bei einem OECD-Vergleich nimmt Österreich betreffend Forschungsausgaben Platz 7 von 34 OECD-Ländern ein. Österreich weist dabei mit den Zahlen von 2015 eine Forschungsquote von 3% des BIP auf.

An erster Stelle rangiert Südkorea mit 4,29%, Platz 2 belegt Israel mit 4,11%, Platz 3 nimmt Japan ein mit 3,58%.

Als erstes EU-Land platziert sich Finnland an vierter Stelle mit 3,2%. Vor Österreich liegen Schweden mit 3,6% und ganz knapp Dänemark mit 3,05%.

In Österreich sind 9,4 Personen pro 1.000 Einwohner in Forschung und Entwicklung beschäftigt, damit belegt Österreich im OECD-Vergleich Rang 11. Führend in der Auswertung ist Israel mit 17,6 Forschern pro 1.000 Einwohnern.

OECD Ländervergleich Forschungsausgaben. 2017

Finanzierung - Forschung - Internationale Studien - Statistik

Latest estimates of R&D investment in OECD and major economies

Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung machen in Österreich 3,07% des Bruttoinlandsproduktes aus. Damit belegt Österreich Platz 5 im OECD-Vergleich, der im Februar 2017 veröffentlicht wurde.

Der OECD-Schnitt liegt bei 2,4%. Vor Österreich liegen Israel, Südkorea, Japan und Schweden.

OECD Science, Technology and Industry Scoreboard 2015

Forschung - Internationale Studien - Internationalisierung - Staatenberichte - Statistik - Wertschöpfung

OECD Paris 2015

Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) sind im OECD-Raum laut Scoreboard 2015 im Jahr 2013 um 2,7% gestiegen. 2015 nutzten 28 der OECD-Staaten Steueranreize, um unternehmensbasierte F&E zu fördern, besonders erwähnt werden im Report dabei Brasilien, China, Russland und Südafrika.

Von 2010 bis 2012 waren die USA, Japan und Korea bei den Innovationen auf den Gebieten der Informations- und Kommunikationstechnologien führend. Auf diese drei Länder entfielen zusammen über 65% der in Europa und den USA angemeldeten Patente, gefolgt von Deutschland, Frankreich und China.

Die meistzitierten Publikationen in allen wissenschaftlichen Disziplinen entfielen auf nur vier Staaten: USA, UK, Deutschland und China. Die wissenschaftliche Zusammenarbeit hat sich seit 1996 verdoppelt, 2013 entstanden fast 20% aller wissenschaftlichen Publikationen im Rahmen internationaler Kooperationen. Dabei spielen die USA sowohl als Zielland als auch als Herkunftsland die zentrale Rolle.

OECD Science, Technology and Innovation Outlook 2016

Forschung - Internationale Studien - Open Access - Staatenberichte - Studien

Die OECD-Studie über Wissenschaft, Technologie und Innovation (STI) Perspektiven 2016 wurde im Dezember 2016 in Brüssel präsentiert. Eine Kernaussage lautet: "Access to education and acquisition of skills will be one of the most important keys to improving life chances."

Die alle zwei Jahre erscheinende OECD Veröffentlichung der STI-Perspektiven berichtet über die wichtigsten globalen Trends der STI-Politik und Ergebnisse in OECD Ländern und anderen wichtigen internationalen Volkswirtschaften. Als wichtigste zukünftige technologische Trends nennt der OECD Bericht 2016 das „internet of everything“, „smart maufacturing“, „smart cities and infrastructures“ sowie „smart government“.

For some years there has been a clear global trend towards more competitive funding approaches, with the introduction of performance-based elements in core institutional funding and a move towards more contractual arrangements. This trend has been reinforced in Austria, Canada, Greece, Ireland, Italy ...” (Report S.184)

Big Data Analyse, künstliche Intelligenz und Neurotechnologie werden die universitäre Ausbildung vor neue Herausforderungen stellen. Als wichtigste Initiativen in Gehirnforschung und Technologie nennt der Report folgende

  • HBP Human Brain Project Europa
  • Israel Brain Technologies
  • Brain Mapping by integrated Neurotechnologies for Disease Studies Japan
  • Blue Brain Project Schweiz
  • Brain Initiative USA

Weitere Forschungsfelder werden als zukunftsbestimmend angeführt

  • advanced energy storage technologies
  • synthetic biology
  • blockchain  („Internet der Werte“)

Open Access

Forschung - Open Access

Die Kommission wird den freien Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu einem allgemeinen Grundsatz für „Horizont 2020“ erklären. Ab 2014 müssen alle Artikel, die mit Hilfe der Förderung durch „Horizont 2020” zustande gekommen sind, zugänglich sein:

  • goldener oder hybrider Ansatz heißt, sie werden unmittelbar online zur Verfügung gestellt, wobei die Veröffentlichungskosten gegebenenfalls von der Europäischen Kommission erstattet werden können
  • grüner freier Zugang heißt, die ForscherInnen stellen ihre Artikel spätestens sechs Monate nach der Veröffentlichung und nach  zwölf Monaten im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften über ein frei zugängliches Archiv zur Verfügung

Bis 2016 sollen 60% der in Europa veröffentlichten Ergebnisse öffentlich geförderter Forschung frei zugänglich sein. (EU Press-Release. Scientific Data. IP/13/786)

Proof of Concept Programm

Forschung

Europäischer Forschungsrat ERC

Der Europäische Forschungsrat ERC stellte im März 2011 in einer ersten Ausschreibungsrunde 10 Millionen Euro für das „Proof of Concept“ Programm zur Verfügung. Dabei können Forscher und Forscherinnen, die bisher bereits eine ERC-Förderung erhalten haben, bis zu 150.000 Euro bekommen.

ERC-Finanzhilfeempfänger können einen Antrag auf diese zusätzliche Förderung stellen, um das Innovationspotenzial von Ideen zu ermitteln, die aus ihren vom ERC geförderten Pionierforschungsvorhaben resultieren.

Diese ERC-Förderung soll Finanzhilfeempfänger dabei unterstützen, eine Brücke zwischen ihrer Forschung und dem frühestmöglichen Zeitpunkt einer marktfähigen Innovation zu schlagen.

RESAVER
Pensionssystem für ForscherInnen

European Research Area ERA - Forschung - Mobilität

Retirement Savings Vehicle for European Research Institutions

RESAVER (Retirement Savings Vehicle for European Research Institutions) steht allen öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen des europäischen Wirtschaftsraums offen, die Forscher beschäftigen.  Der Zweck des gesamteuropäischen Pensionsfonds für Forscher und Forscherinnen ist es, eine angemessene und langfristig finanzierbare betriebliche Altersversorgung für mobile und nicht mobile Forscher im europäischen Wirtschaftsraum zu gewährleisten.

Folgende Institutionen sind derzeit an RESAVER beteiligt:

  • Technische Universität Wien
  • CERN
  • Association of Universities in the Netherlands (VSNU)
  • Elettra Sincrotrone Trieste S.C.p.A.
  • Italian National Research Council (CNR)
  • Central European University, Flemish Inter-University Council (VLIR)
  • University of Cambridge

Die RESAVER Initiative wird die ersten Einzahlungen an betriebliche und privaten Zusatzpensionen 2015 starten und „will be a state of the art retirement savings product that will enable mobile and non-mobile employees to remain affiliated to the same pension vehicle when moving between different countries and changing jobs. At the same time RESAVER will lower asset management charges and provide better access to high quality investments.“  

Research Studios Austria

Forschung

Die Research Studios Austria sind kleine, flexible Forschungseinheiten und meist angedockt an bestehende Einrichtungen. RSA können alleine oder in Zusammenarbeit mit einem Partner errichtet werden mit dem Ziel, Ergebnisse aus der Forschung möglichst rasch in marktfähige Produkte und Dienstleistungen umzusetzen.

Das Programm Research Studios Austria RSA fördert die Anwendung und Umsetzung von Forschungsergebnissen aus der Grundlagenforschung im Vorfeld unternehmerischer Forschung in Österreich. Damit trägt es zur Intensivierung der Kooperation zwischen der österreichischen Wissenschaft und Wirtschaft bei.

Responsible Research and Innovation RRI

EU - Forschung - Governance - HORIZON 2020

Plattform Responsible Research and Innovation (RRI) Österreich

Verantwortungsvolle Forschung und Innovation oder Responsible Research and Innovation RRI ist ein Kernkonzept von Horizont 2020.

„Die unterschiedlichen Aspekte der Beziehungen zwischen Wissenschaft, Innovation und Gesellschaft werden unter einem großen Dach vereint: Ethik, Gleichheit der Geschlechter, freier Zugang (Open Access) zu von mit öffentlichen Mitteln finanzierter Forschung, Einbeziehung der Gesellschaft in Fragen, Strategien und Tätigkeiten der Wissenschaft und wissenschaftliche Ausbildung.“

Responsible Science

Forschung

Allianz „Responsible Science“

Wissenschaft und Gesellschaft besser zu vernetzen ist das Ziel einer neuen Initiative österreichischer Forschungs-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen.

Mit der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding erfolgte am 17. Juni 2015 der Start für die Allianz „Responsible Science“.

Scientific Advisory Board

Forschung - Internationalisierung - Staatenberichte

Wissenschaftlicher Beirat für den Generalsekretär der UNO

Sparkling Science

Forschung - Young Science

Young Science ist ein österreichisches Zentrum für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule. Zu den Initiativen von „Young Science“ zählen

  • Kinder- und Junioruniversitäten
  • Nachwuchsförderung
  • Praktika und Projekte
  • MINI MED Junior, eine Vortragsreihe zu Medizin und Gesundheit
  • Studienchecker, eine Beratung zur Studienwahl
  • Sparkling Science

 

Stärkefelder im Innovationssystem: Wissenschaftliche Profilbildung und wirtschaftliche Synergien

Finanzierung - Forschung - Governance - Studien

AIT-IS-Report, Vol. 103. Jänner 2015

Endbericht zum Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Eine konkrete Zielsetzung der Studie Stärkefelder im Innovationssystem war die Analyse der Stärken und Schwächen sowie der Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Forschungsraums bestehend aus Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Unternehmen.

"Wesentliche Eckpunkte für eine weitere Steigerung des potenziellen Impacts von Hochschulen auf Wirtschaft und Gesellschaft können in der Stärkung der Kernaufgaben Forschung und Lehre von Hochschulen gesehen werden", lautet eines der Ergebnisse.

FWF-Statistiken von 2014 dokumentieren folgende Anteile von Wissenschaftsdisziplinen an den Bewilligungen (Durchschnitt 2008-2012):  
  • Naturwissenschaft und Technik 42%
  • Life Sciences 38,7%
  • Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften 19,3%

Strategie-Forum für Forschungsinfrastruktur

EU - European Research Area ERA - Forschung - Open Access

European Strategy Forum on Research Infrastructures

ESFRI European Strategy Forum on Research Infrastructures wurde 2002 eingerichtet, um EU-weite Forschungsinfrastruktur zu errichten und sie auf die assoziierten Staaten auszudehnen. Es handelt sich um eine Maßnahme der europäischen Kommission. Das Strategie-Forum setzt sich aus Vertretern der Mitgliedsstaaten sowie aus einem Vertreter der Kommission zusammen. Das Forum dient der Diskussion und Koordination von Projekten und allgemeinen Entwicklungen im Bereich der Forschungsinfrastruktur, unter anderen zu den Themen Supercomputer, spezifische Internetarchitektur (GRID), Datenbasen, virtuelle Bibliotheken oder allgemeine großflächige Forschungsinfrastrukturen.

Die wichtigsten Vorhaben sind in einer Roadmap gelistet, die 48 Projekte verschiedener Fachgebiete enthalten, darunter die beiden geisteswissenschaftlichen Projekte Dariah und Clarin.  

TU Austria. Leistungen und Perspektiven

Forschung - Studien - Wertschöpfung

Projektbericht. Economica Institut für Wirtschaftsforschung.

Mai 2013

TU Wien, TU Graz und Montanuniversität Leoben, die sich 2010 zur Initiative TU Austria zusammengeschlossen haben, tragen überdurchschnittlich zur Wertschöpfung der österreichischen Wirtschaft bei. Die Studie des ECONOMICA Instituts für Wirtschaftsforschung bescheinigt den drei technischen Universitäten Österreichs immenses Wertschöpfungspotenzial.

Absolventinnen und Absolventen technischer Studien sind gefragte Kräfte am Arbeitsmarkt, die Gründungsrate ist überproportional hoch und die Input-Output-Analyse zeigt, wie bedeutend die volkswirtschaftlichen Effekte des TU Austria-Universitätsverbundes sind. Die TU Austria bringt einen volkswirtschaftlichen Nutzen und unterscheidet sich bei den wesentlichen Kennzahlen von anderen Sektoren wie etwa dem Tourismus. Die vorliegende Studie belegt den Wert von Wissen und Technik erstmals gesammelt für die technischen Universitäten Österreichs in Zahlen.

Technologie und Wissen sind für die österreichische Wirtschaft bedeutender als der Tourismus. Der Produktionswert, die Bruttowertschöpfung sowie die Brutto-Investitionen sind laut ECONOMICA-Studie im Bereich Technologie und Wissen sogar bis zu sieben Mal höher als im Tourismus. Obwohl in Österreich etwas mehr Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe (14 %) als technologie- und wissensintensive Unternehmen (13 %) angesiedelt sind, beschäftigt der Bereich Technologie und Wissen mit 19% der Personen mehr als der Tourismus mit 10 %.

ÜBERBLICKSBERICHT HORIZON 2020

EU - Forschung - HORIZON 2020 - Statistik - Studien

EU-Performance Monitoring

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH. Mai 2015

Das EU-Performance Monitoring erfasst, verarbeitet und kommuniziert Daten über die Beteiligung österreichischer Organisationen - das sind vor allem Unternehmen sowie Forschungs- und Hochschulinstitute - an den EU-Programmen für Forschung und Innovation.

Der Überblicksbericht der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG von Mai 2015 zeigt die Daten der Performance Österreichs in HORIZON 2020 mit Datenstand März 2015:

191 Millionen Euro an Förderungszusagen entfielen auf Österreich, das entspricht einem Anteil von 2,9% und eine Steigerung im Vergleich zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm mit 2,6%. Insgesamt wurden fast 26.000 Anträge evaluiert. Österreich ist in 7,6% involviert und in jedem 10. erfolgreichen Projekt vertreten.

Wirtschaftsimpulse von Frauen in Forschung und Technologie

Forschung - Gender-Mainstreaming - Studien

Teams in der kooperativen Forschung: Kooperation, Konkurrenz, Erfolg, Führung

Juni 2013

Der Bericht wurde in Kooperation von JOANNEUM RESEARCH – POLICIES und der Beratergruppe Neuwaldegg erstellt, die 2011 von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG im Rahmen des Programms w-fFORTE beauftragt wurden.

Forschung ist Teamarbeit:

2011 arbeiteten 91 % der ForscherInnen in Österreich im privaten und kooperativen Sektor innerhalb eines Teams an Forschungs- und Entwicklungsprojekten. 72 % davon arbeiteten in männerdominierten Teams.

Spezifisch für den kooperativen Forschungsbereich ist, dass dort gleichzeitig individueller Erfolg in Form wissenschaftlicher Erfolgskriterien (Publikationen/Patente bzw. Reputation in der Scientific Community) von Relevanz ist, innovative Ergebnisse jedoch häufig im Team erarbeitet werden.

Wissen schafft Wert. Hochschulen und Forschung als wichtiger Standortfaktor

Finanzierung - Forschung - Studien - Wertschöpfung

Dritter Bericht des Beauftragten der Stadt Wien für Universitäten und Forschung

Alexander van der Bellen. Dezember 2013

Wissensbilanz

Finanzierung - Forschung

Die Wissensbilanz von Universitäten orientiert sich am Grundmodell der Austrian Research Centers, das 1999 entwickelt wurde. 

Die größte österreichische Forschungsorganisation, die Austrian Research Centers, waren aufgrund ihrer schwierigen Finanzlage gezwungen öffentlich darzulegen, welchen Wert die Forschungseinrichtung für das Land und für seine Steuerzahler hatte. Die klassische Finanzbilanz bot dazu wenige Argumente, sodass die Idee geboren wurde, eine komplementäre Bilanz zu schaffen und sichtbar zu machen und möglichst auch zu bewerten, was sich nicht einfach in  Geldwert messen lässt. 
 
Dieses erste Modell der Wissensbilanz wurde 1999 von den ProfessorInnen Ursula Schneider (Graz) und Günter Koch (Wien) unter Mitwirkung ihrer Assistenten Karl-Heinz Leitner (Austrian Research Centers) und Manfred Bornemann (Graz) entwickelt und an den Austrian Research Centers (Seibersdorf) eingeführt. 

Wissenschaft als Beruf

Forschung - Statistik

Staatliche Ausgaben für Beschäftigte in der Forschung

Der im Rahmen der Erhebungen über Forschung und experimenteller Entwicklung in allen volkswirtschaftlichen Sektoren von STATISTIK AUSTRIA erfasste Personaleinsatz für F&E ergab für das Berichtsjahr 2011 insgesamt 61.170,4 ganzjährig Vollbeschäftigte. Verglichen mit den Ergebnissen des Jahres 2009 bedeutet dies einen Anstieg des für F&E eingesetzten Personals um 8,4%.

2011 waren 68,8% der Beschäftigten in F&E im Unternehmenssektor, 26,3% im Hochschulsektor, 4,2% im Sektor Staat und 0,7% im privaten gemeinnützigen Sektor tätig.  Im Jahr 2009 entfielen noch 27,6% auf den Hochschulsektor. Die Hochschulen haben im Bereich der Grundlagenforschung die größte Bedeutung, aber die Zahl der Beschäftigten in der Hochschulforschung ist  im Zeitraum von 2009 bis 2011 um 1,3 Prozentpunkte gesunken.

Der außeruniversitäre Sektor kann  durch die weitaus höhere Anzahl der dort beschäftigten Forscher und Forscherinnen zum Thema „Wissenschaft als Beruf“ nicht unberücksichtigt bleiben.

 

Wissenschaft als Beruf. Bestandaufnahme-Diagnosen-Empfehlungen.  ÖAW: Forschung und Gesellschaft 5

 

Wissenstransfer

European Research Area ERA - Forschung - Geistiges Eigentum - Studien - Wertschöpfung

Knowledge Transfer Study. 2010 – 2012. Final Report June 2013. European Commission

Österreich schneidet in der Studie bezüglich der Umsetzung von EU-Empfehlungen und politischen Maßnahmen zur Förderung des Wissenstransfers sehr gut ab und liegt weit über dem EU-Schnitt.

  • "Austria is the country with the most comprehensive KT policies, found to fulfil 93% of the policy measures."
  • "Most advanced policies for KT strategy development were found in Austria: 100% fulfilment"
  • "Policies for KT capacities and skills were found to be comprehensive in many countries. Four countries reported to fulfil all measures (100%): Austria, Germany,and the UK."

Zweck der Studie war es, den Stand der Umsetzung der Empfehlungen der Kommission vom 10. April 2008 “ Empfehlung für den Umgang mit geistigem Eigentum bei Wissenstransfertätigkeiten und für einen Praxiskodex für Hochschulen und andere öffentliche Forschungseinrichtungen ” in den einzelnen Mitgliedstaaten und assoziierten Staaten zu überprüfen.

 

Wissenstransferzentren

Finanzierung - Forschung

Vier Wissenstransferzentren sollen in Österreich eröffnet werden. Diese bis zum Jahr 2018 mit 11,25 Millionen Euro geförderten sogenannten "Scouting"-Einrichtungen sollen die patentmäßige Verwertung von an Universitäten bereits vorhandenem Wissen koordinieren.

Im Westen ist die Universität Innsbruck dabei federführend, im Osten die Medizin-Universität Wien und im Süden die Technische Universität Graz. Außerdem gibt es ein überregionales Zentrum für den Life Science Bereich an der Universität Wien.

Als Begleitmaßnahme werden außerdem die Patentkosten der Universitäten seit Dezember 2013 bis zum Jahr 2018 mit fünf Millionen Euro gefördert. Drei Millionen Euro stehen seit Ende 2013 für Prototypenförderungen zur Verfügung.

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