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Academic Careers: A Cross-country Perspective

Forschung - Mobilität - Studien

Academic Careers: A Cross-country Perspective. WWWfor Europe Working Paper No.37

Im Rahmen des Gesamtprojektes "Welfare, Wealth and Work for Europe – WWWforEurope" wurde von WIFO Austria eine Studie über Karrieren von Forschenden durchgeführt und im November 2013 präsentiert. 

Die Studie erhebt, welche Faktoren für WissenschafterInnen bei der Wahl des Arbeitsplatzes relevant sind. Die ermittelte Attraktivität von Arbeitsstätten an Forschungsuniversitäten wurde für elf Länder verglichen.

 

Bildung in Zahlen 2013/14. Schlüsselindikatoren und Analysen

Akademikerquote - Mobilität - Statistik - Studien

Statistik Austria

Mehr als die Hälfte (53,8%) der Personen aus Nicht-EU-Staaten, ein Drittel der Deutschen und ein Viertel der Personen aus anderen EU-Ländern zog nach dem in Österreich abgeschlossenen Doktoratsstudium ins Ausland.

Mit der Höhe des Bildungsabschlusses steigt die Wahrscheinlichkeit, ins Ausland abzuwandern, wie Analysen der Absolventinnen und Absolventen 2008/09 bis 2010/11 von Statistik Austria zeigen.

In Bildung in Zahlen 2013/14 werden Ergebnisse und Kenngrößen aus verschiedenen Statistiken  von STATISTIK AUSTRIA in Form von Texten, Tabellen und Grafiken dargestellt und bieten Informationen zu unterschiedlichen Bildungsbereichen wie Schul- und Hochschulwesen, Erwachsenenbildung, Bildungsverläufe, den Bildungsstand und staatliche Bildungsausgaben.

Die Ergebnisse beruhen auf einer Auswertung der Statistik zum Bildungsstand mit Stichtag 31.10.2012 sowie der Wanderungsstatistik der Jahre 2008 bis 2013 und beziehen sich auf alle Personen, die in den Schul- bzw. Studienjahren 2008/09 bis 2010/11 einen Bildungsabschluss in Österreich erworben und zum Zeitpunkt des Abschlusses ihren Hauptwohnsitz in Österreich hatten.

 

BildungsausländerInnen in Österreich

Mobilität - Sozialerhebung - Studien

Kernaussagen der Studierenden-Sozialerhebung 2011

Eine österreichische Sozialerhebung wurde im Jahr 2009 und im Jahr 2011 vom Institut für Höhere Studien im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung vorgelegt.

Die „Materialien zur sozialen Lage der Studierenden 2012“ enthalten einerseits eine umfangreiche Darstellung der Entwicklungen in der Studienförderung in den letzten Jahren und andererseits die zusammengefassten Ergebnisse der „Studierenden- Sozialerhebung 2011“.

Im Wintersemester 2010/11 studierten rund 65.000 AusländerInnen an Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen.

Im Wintersemester 2010/11 stammten die ausländischen Studierenden zu

  • 38% der aus Deutschland
  • 17% aus anderen osteuropäischen Ländern
  • 11% aus einem der jugoslawischen Nachfolgestaaten
  • 11% aus außereuropäischen Staaten
  • 9% der ausländischen Studierenden aus Südtirol
  • 9% aus westeuropäischen Ländern
  • 5% aus der Türkei

Über die Hälfte der deutschen BildungsausländerInnen in Österreich sind in Bayern (42%) oder Baden-Württemberg (16%) aufgewachsen. In Deutschland sind hingegen nur je 13% der Studierenden in diesen Bundesländern aufgewachsen. In Salzburgund Innsbruck bilden Studierende aus den beiden erstgenannten Bundesländern 69% bzw. 58% der deutschen Studierenden.

Bologna Process Implementation Report

EU - Internationale Studien - Internationalisierung - Mobilität

European Higher Education in 2015

Education, Audiovisual and Culture Executive Agency. Mai 2015

Das Europäische Parlament präsentierte am 31. März 2015 einen Bericht über die Überwachung der Umsetzung des Bologna-Prozesses. 

Der Bologna Implementation Report 2015 gibt Auskunft über den aktuellen Stand der Umsetzung der Bologna-Ziele in den einzelnen teilnehmenden Ländern.

"Austria, Cyprus, Liechtenstein, Malta and the Netherlands show an increase of more than one third of their student population in 2012 compared to 2006. These countries are among the half of EHEA countries where the total number of students increased during the two periods."

Brain Drain

Mobilität - Statistik

Aussenwanderung 2012
Statistik Austria, März 2014

Im Jahr 2012 verließen 3.112 Personen (16,3%) mit österreichischer Staatsbürgerschaft und einem tertiären Bildungsabschluss das Land. 15,4% der Maturantinnen und Maturanten verließen Österreich, die genaue Zahl beträgt 2.938.

Österreich leidet unter einem „Brain Drain“. Die Anzahl der abwandernden österreichischen Personen mit einer am Arbeitsmarkt nachgefragten Ausbildung übertrifft jene der Zu- oder Rückwanderer um bis zu 10.000 Personen pro Jahr. Gleichzeitig ist eine Einwanderung von 30.000 vorwiegend ungelernten Arbeitskräften pro Jahr zu verzeichnen.

Die Statistik Austria veröffentlichte im März 2014 Zahlen zu Außenwanderung 2012. Beruhte das Ausmaß des „Brain Drain“ bisher auf Schätzungen, so bringt Statistik Austria mit der Verknüpfung von Bildungs-Register und Wanderungsstatistik erstmals genauere Daten.

Charta für Mobilität

ET 2020 - EU - Lebenslanges Lernen - Mobilität

Europäische Qualitäts-Charta für Mobilität

Die Europäische Qualitätscharta für Mobilität ist auf die qualitativen Aspekte der Mobilität ausgerichtet und stellt ein Referenzdokument für Auslandsaufenthalte dar, das jugendlichen und erwachsenen TeilnehmerInnen helfen soll, positive Erfahrungen zu sammeln.

Die Anwendung der Charta fügt sich in das ET 2020 Programm und dient seit 2007 als Referenzsystem für alle integrierten Programme für lebenslanges Lernen.

Rechtsakt

Empfehlung (EG) Nr. 2006/961 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 zur transnationalen Mobilität innerhalb der Gemeinschaft zu Bildungs- und Ausbildungszwecken - Europäische Qualitätscharta für Mobilität [Amtsblatt L 394 vom 30.12.2006]

Collaboration and Researcher Mobility European and US Research

EU - Internationale Studien - Internationalisierung - Mobilität

Comparative Benchmarking

A report prepared in collaboration between Science Europe and Elsevier’s SciVal Analytics. September 2013

Die Studie erfasst 41 europäische Länder, die im 7. Rahmenprogramm kooperieren, davon 27 EU-Mitgliedsstaaten. Es stellt sich grundsätzlich ein problematischer Vergleich dar. Bei den USA handelt es sich um eine Föderation mit Präsidialsystem, während die EU zwischen Nationalstaaten und Föderation steht. Kultur, Sprache und unterschiedliche Administrationssysteme von 500 Millionen Menschen in der EU und trotz herrschender Personenfreizügigkeit bürokratischer Niederlassungsvorschriften, stellen Barrieren dar, die für die USA mit ihren lediglich 300 Millionen Einwohnern nicht bestehen.

 "However, factors that are more likely to be influential would include the differences in culture, language, administrative systems, benefits, pensions and other support systems, which continue to vary considerably across Europe. In the US, there is greater comparability of employment law and compensation packages between states."

Insgesamt ist die Mobiltät der Forschenden innerhalb der USA größer als innerhalb Europas. "Furthermore, those who move have higher citation impacts than those who do not.“   

Drittstaatsangehörige AbsolventInnen

EU - Fremdenrecht - Internationalisierung - Mobilität

Rot-Weiss-Rot-Karte

Studienabsolventen und Absolventinnen aus Drittstaaten, die zumindest ab dem zweiten Studienabschnitt ein Diplomstudium oder ein Masterstudium an einer österreichischen Universität, Fachhochschule oder akkreditierten Privatuniversität absolviert und erfolgreich abgeschlossen haben, dürfen sich nach Auslaufen ihrer Aufenthaltsbewilligung mit einer Bestätigung der zuständigen Aufenthaltsbehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat, in Wien MA 35) weitere sechs Monate zur Arbeitsuche in Österreich aufhalten.

Diese Bestätigung ist rechtzeitig vor Auslaufen der Aufenthaltsbewilligung bei der zuständigen Aufenthaltsbehörde zu beantragen. Können sie innerhalb dieses Zeitraumes ein ihrer Ausbildung entsprechendes Beschäftigungsangebot auf Basis eines Arbeitsvertrages nachweisen, erhalten sie eine Rot-Weiß-Rot-Karte ohne Arbeitsmarktprüfung, wenn ihr Einkommen das ortsübliche monatliche Mindestbruttoentgelt, mindestens jedoch 45% der ASVG Höchstbeitragsgrundlage (für 2013 wurden 1.998 Euro festgelegt) beträgt. Die Rot-Weiß-Rot Karte berechtigt zur Beschäftigung bei dem Arbeitgeber, der Arbeitgeberin, die das Angebot getätigt hat. StudienabsolventInnen mit einer Rot-Weiß-Rot Karte erhalten eine Rot-Weiß-Rot Karte plus mit unbeschränktem Arbeitsmarktzugang, wenn sie innerhalb der letzten zwölf Monate zumindest zehn Monate ihrem Ausbildungsniveau entsprechend beschäftigt waren. Die Regelung gilt nicht für Personen, die lediglich ein Bachelorstudium in Österreich absolviert haben.

Der Erstantrag für den Familiennachzug ist bei der zuständigen österreichischen Vertretung im Ausland, dem Wohnsitz des Fremden, zu stellen.

 

Drittstaatsangehörige und die EU

EU - Fremdenrecht - Internationalisierung - Mobilität

Blue Card

Mit der Blauen EU-Karte wurden die Vorgaben aus der EU Blue Card‐Richtlinie (RL 2009/50/EG) umgesetzt. Mit dieser Richtlinie werden die Bedingungen für die Einreise, den Aufenthalt sowie die Arbeitsmarktzulassung hochqualifizierter Drittstaatsangehöriger und deren Familienangehöriger innerhalb der EU vereinheitlicht.

Die Voraussetzungen für den Erhalt einer EU Blue Card sind:

  • Der Abschluss eines Hochschulstudiums mit dreijähriger Mindeststudiendauer
  • Ein Jahresgehalt das für das Jahr 2013 brutto mit rund 54.400 Euro festgelegt wurde und das 1,5-fache des durchschnittlichen Bruttogehalts von Vollbeschäftigten beträgt
  • Eine Arbeitsmarktprüfung muss ergeben, dass keine gleich qualifizierten inländischen oder bereits integrierten ausländischen Arbeitskräfte beim Arbeitsmarktservice vorgemerkt sind

Die EU Blue Card wird für 2 Jahre ausgestellt.

Entwicklungsländer. APPEAR Partnership Programme

Forschung - Internationalisierung - Mobilität

Forschende und Studierende aus Entwicklungsländern

Für Bildungs- und Forschungsministerien stellen Entwicklungsprogramme hauptsächlich ein Instrument dar, die Internationalisierung von Institutionen im eigenen Land zu fördern. Universitäten und Forschungsinstitutionen des Geberlandes profitieren von der Internationalisierung ihres Angebots und die Entwicklungszusammenarbeit möchte in erster Linie sicherstellen, dass die Mittel effektiv für den Aufbau von personellen und institutionellen Kapazitäten in den Partnerländern ausgegeben werden

Im Wintersemester 2011/12 studierten 14.333 Studierende aus europäischen und außereuropäischen Entwicklungsländern und der Türkei an österreichischen Universitäten, davon waren 7.121 weiblich.

Nach den Erhebungen von unidata absolvierten im Studienjahr 2012/13 insgesamt 7.572 internationale Studierende einen Aufenthalt an einer österreichischen Universität im Rahmen eines geförderten Mobilitätsprogramms. Davon stammten 69 Personen aus Afrika, 833 aus Asien, 115 aus Australien und Ozeanien, 699 aus Amerika und 5.855 aus Europa.

Mit dem zentralen Kooperationsprogamm APPEAR (Austrian Partnership Programme in Higher Education and Research for Development) fördert Österreich Hochschulpartnerschaften mit EZA-Ländern mit insgesamt neun Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Laufzeit von APPEAR startete im Dezember 2009 und reicht bis November 2014.

Ziel von APPEAR ist einerseits die Stärkung von institutionellen Kapazitäten von Hochschulen in den Bereichen Lehre, Forschung und Management in den Schwerpunktländern und -regionen der ÖZA Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit  durch Partnerschaften mit österreichischen Hochschulinstitutionen und die Förderung von PhD- und Masterstudierenden. Andererseits wird mit den Projekten auch ein Beitrag zur Armutsminderung geleistet.

 

Erasmus Charta

EU - Mobilität - Qualitätssicherung

Die Erasmus Charta für die Hochschulbildung bildet den allgemeinen Qualitätsrahmen für europäische und internationale Kooperationsaktivitäten, die eine Hochschuleinrichtung im Rahmen des EU-Programms für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport im Zeitrahmen 2014-2020 durchführen kann. Die Charta wird für die gesamte Laufzeit des Programms verliehen. Die Umsetzung der Charta wird überwacht und Verletzungen der niedergelegten Grundsätze und Pflichten können einen Entzug durch die Europäische Kommission zur Folge haben.

Mit der Unterzeichnung dieser Charta bestätigt die Einrichtung, dass ihre Beteiligung am Programm Teil ihrer eigenen Modernisierungs- und Internationalisierungsstrategie ist.

Erasmus und Erasmus+

EU - Internationalisierung - Mobilität

Im Kampf gegen Radikalisierung durch Bildung und Jugendarbeit hat die Europäische Kommission im Anschluss an das Treffen der EU-Bildungsminister im März 2015 in Paris ein Fact Sheet veröffentlicht. Die europäischen Werte müssen weiterhin in der Ausbildung und Bildung im Rahmen des ET2020 Programms verankert vermittelt werden, lautet die Forderung. ERASMUS+ soll die Finanzierung von überregionalen Austauschprogrammen und Partnerschaften mit Fokus auf Vermittlung von europäischen Grundwerten gewährleisten und besonders junge Menschen ohne Universitätsabschluss oder höheren Bildungsabschluss unterstützen. Die Botschaft lautet:

"We remain united in our efforts to promote freedom of thought and expression, social inclusion and respect for others, as well as to combat discrimination in all its forms." 

Das Erasmus+ country factsheet – Austria nennt für das Jahr 2014 folgende Zahl österreichischer Beteiligungen:

"14 349 people studied, trained or volunteered abroad"

ERASMUS

Das Ziel des ERASMUS-Programms war die Schaffung eines Europäischen Hochschulraums und die Förderung von Innovation in allen Teilen Europas. ERASMUS hat sich als Motor für die Modernisierung der Hochschulbildung in Europa erwiesen.

Im Jahr 2007 wurde ERASMUS Teil des Programms für lebenslanges Lernen der EU. Damit werden auch neue Bereiche wie Unternehmenspraktika für Studenten, die bisher im Rahmen des Programms Leonardo da Vinci erfolgt waren, Fortbildung für Hochschulmitarbeiter sowie die Lehrtätigkeit von Personen aus der freien Wirtschaft umfasst.

Hochschuleinrichtungen, die sich an ERASMUS-Aktivitäten beteiligen möchten, müssen über eine ERASMUS-Hochschulcharta verfügen. Mit der Charta soll die Programmqualität durch bestimmte Grundprinzipien gewährleistet werden. Die Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur veröffentlichte am 15. Jänner 2016 die aktualisierte Liste jener Hochschulinstitutionen, denen die ECHE (Erasmus Charter for Higher Education) verliehen wurde.

Für die Gesamtumsetzung des ERASMUS-Programms ist die Europäische Kommission zuständig, für die Koordinierung der einzelnen Aktivitäten ihre Generaldirektion Bildung und Kultur.  Sogenannte „dezentralisierte“ Aktionen zur Förderung der individuellen Mobilität werden von den Nationalen Agenturen in den 33 Teilnehmerländern durchgeführt. „Zentralisierte“ Aktionen wie Netzwerke, multilaterale Projekte und die Verleihung der ERASMUS-Hochschulcharta werden von der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur EACEA verwaltet.

Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Studierenden, die ins Ausland gehen, bis 2020 auf mindestens 20 % zu erhöhen. Derzeit liegt der Anteil derjenigen, die mit Hilfe von Erasmus bzw. anderen öffentlichen Förderprogrammen oder auf eigene Kosten einen Studien- oder Fortbildungsaufenthalt im Ausland absolvieren, bei etwa 10 %. Rund 4,5 % erhalten ein Erasmus-Stipendium.

Im Juli 2013 hatten über 3 Millionen Studierende seit der Einführung des EU-Austauschprogramms im Jahr 1987 ein ERASMUS-Stipendium in Anspruch genommen.

Für das Hochschuljahr 2011/2012 belegen die Statistiken, dass mehr als 250 000 ERASMUS Studierende dank des Programms einen Teil ihres Hochschulstudiums im Ausland verbringen oder ein Praktikum bei einer Firma im Ausland absolvieren konnten. 46 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Forschung, Lehre und Verwaltung erhielten 2011/2012 Unterstützung aus dem Erasmus-Programm für einen Lehr- oder Weiterbildungsaufenthalt im Ausland.

Die drei beliebtesten Zielländer für einen Erasmus-Studienaufenthalt waren im Hochschuljahr 2011/2012 Spanien, Frankreich und Deutschland. Spanien war auch das Land, das die meisten Studierenden ins Ausland schickte, gefolgt von Deutschland und Frankreich (siehe MEMO/13/647).

80% der ERASMUS-Stipendiaten, das sind rund 205 000 Studierende, verbrachten 2011/12 im Durchschnitt einen 6-monatigen Aufenthalt an einer Hochschule in einem anderen Teilnahmeland. Damit erhöhte sich die Zahl der Erasmus-Studierenden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,5 %. Die Unternehmenspraktika im Rahmen von Erasmus, bei denen ein 18%iger Zuwachs gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen war, erfreuen sich weiterhin zunehmender Beliebtheit. Im Studienjahr 2011/2012 nutzten fast 50 000 Erasmus-Studierende diese Möglichkeit.

Der durchschnittliche monatliche Satz eines Erasmus-Stipendiums, das die zusätzlichen Lebenshaltungskosten im Ausland und die Reisekosten decken soll, betrug 252 EUR. Zusätzlich zu diesem Stipendium werden in einigen Ländern noch Fördermittel von nationalen oder regionalen Stellen oder von den Hochschulen bereitgestellt.

Informationen zu Daten und Fakten siehe Erasmus Facts, Figures & Trends. The European Union support for student and staff exchanges and university cooperation in 2013-2014.

ERASMUS+

ERASMUS+ wird im Januar 2014 anlaufen und will bis 2020 4 Millionen jungen Menschen die Möglichkeit bieten, in einem der Teilnahmeländer zu studieren, zu unterrichten, sich fortzubilden oder eine Freiwilligentätigkeit auszuüben.

Für den Planungszeitraum 2014 bis 2020 soll das Programm mit einem Budget von rund 14,5 Mrd. EUR ausgestattet werden – dies sind 40 % mehr Mittel, als für die derzeitigen Programme zur Förderung der Mobilität in der allgemeinen und beruflichen Bildung zur Verfügung stehen. Unter Erasmus+ werden künftig das derzeitige Programm für lebenslanges Lernen (mit Erasmus, Leonardo da Vinci, Comenius und Grundtvig) sowie die Programme Jugend in Aktion, Erasmus Mundus, Tempus, Alfa, Edulink und die bilateralen Programme zur Zusammenarbeit mit Industriestaaten zusammengefasst.

Aus dem ERASMUS-Programm werden über den Austausch von Studierenden und Hochschulpersonal hinaus auch Fördermittel für Gemeinschaftsprojekte, Sommerkurse und Netzwerke bereitgestellt, um die Qualität der Bildung zu verbessern, damit sie den Anforderungen des Arbeitsmarktes und der Gesellschaft insgesamt gerecht wird.

Nähere Informationen dazu finden sich im Erasmus+ Programme Annual Report 2014.

Erasmus und Österreich

Insgesamt haben im Studienjahr 2011/12 5.590 Studierende aus österreichischen Universitäten, Fachhochschulen oder Pädagogischen Hochschulen einen Erasmus Auslandsaufenthalt absolviert, das bedeutet eine Steigerung von 4,08 % gegenüber dem Studienjahr 2010/11 (5.371 Studierende einschließlich Mobilitäten nach Kroatien und in die Schweiz zu Erasmus-ähnlichen Bedingungen).

Der Anteil von Erasmus Praktika betrug konstant 18,6 % (2010/11: 18,7 %). Die Steigerung bei Erasmus-Studienaufenthalten betrug 3,56 % oder 162 Personen (gesamt 4.549). Die Steigerung bei Erasmus-Praktika betrug 5,79 % oder 57 Studierende (gesamt: 1.041). Für das Studienjahr 2012/13 wird eine weitere Steigerung erwartet.

56,7% aller Erasmus Aufenthalte österreichischer Studierender fanden in fünf Zielländern statt. Diese beliebtesten Zielländer sind Spanien, Frankreich, das Vereinigte Königreich (Großbritannien und Nordirland), Schweden und Italien. Starke Steigerungen gab es bei Frankreich, der Schweiz und Deutschland. Bei Erasmus-Praktika lag Deutschland an der Spitze, mehr als die Hälfte der Praktika fand dort statt. Mit großem Abstand folgten Spanien, Großbritannien, die Schweiz, Frankreich und die Niederlande.

Informationen und Ländervergleich finden sich unter Erasmus+ country factsheet - Austria.

Nach dem Eurobarometer (Nationaler Bericht Österreich. Herbst 2012) Standard Eurobarometer 78 bewerten 31% der ÖsterreicherInnen Austauschprogramme für Studenten, wie beispielsweise ERASMUS,  als eine der positivsten Errungenschaften der EU, aber  nur 22%  der EU-BürgerInnen aller 27 Länder sind im Durchschnitt dieser Meinung.  

Auf die Frage, „Haben Sie von einem Studium in einem anderen EU-Land profitiert“, antworten 4% der Österreicher positiv, EU-weit sind es im Schnitt 9%.  

Erasmus+ Stipendien des EIF

Der Europäische Investitionsfonds EIF hat mit der Universität Luxemburg ein Programm entwickelt, das 300 Studenten und Studentinnen aus den 32 Erasmus+ Partnerländern ermöglicht, ein Masterstudium in Luxemburg aufzunehmen. “The agreement between the EIF and the University of Luxembourg is the first of its kind in Europe and benefits from the Erasmus+ loan guarantee scheme, funded by the European Union and managed by EIF.”

Letzte Bearbeitung: 15.02.2017, 10:07 / a.scholz

Erasmus+ Jahresbericht 2015

Barrierefrei - EU - Mobilität

Der Jahresbericht 2015 Erasmus+ bietet einen Überblick über die im zweiten Jahr der Programmdurchführung erzielten Fortschritte und skizziert, wie die Prioritäten des Programms im Jahr 2015 durch gesellschaftliche Entwicklungen geprägt wurden.

Im zweiten Jahr der Programmlaufzeit erhielten insgesamt 678 000 Lernende und MitarbeiterInnen im Rahmen von 19 600 Projekten in allen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie im Jugendsektor insgesamt 2,1 Milliarden Euro an Fördermitteln.

Die Daten belegen, dass Erasmus+ bei der Studierendenmobilität einen neuen Rekord aufgestellt hat. Es wurden über 290 000 Studienaufenthalte und Praktika im Ausland gefördert.

Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von Frankreich (39 985), Deutschland (39 719) und Spanien (36 842) entsendet. Bei den Aufnahmeländern stehen Spanien (42 537), Deutschland (31 871) und das Vereinigte Königreich (30 183) an der Spitze. Das monatliche Stipendium für Studierende betrug im Durchschnitt 281 Euro.

EURAXESS

EU - Forschung - Internationalisierung - Mobilität

Researchers in Motion

Die Europäische Kommission intensiviert ihre Bemühungen zur Förderung der Mobilität und Karriereentwicklungen von Forschenden mit der europaweiten Initiative „EURAXESS – Researchers in Motion“.

EURAXESS Rights umfasst die Europäische Charta für Forscher und den Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern und betrifft die Rechte und Aufgabenbereiche von Forschenden und ihren Arbeitgebern.

EURAXESS Services unterstützt Forschende und deren Familien bei der Organisation des Aufenthalts in einem anderen Land. In Österreich werden mobile Forschende vom nationalen Netzwerk der EURAXESS Services unterstützt. Die österreichischen Partner auf nationaler Ebene sind neben den Universitäten der Österreichische Akademische Austauschdienst (OeAD) und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

EURAXESS Links ist ein Netzwerk für Europäische Forschende außerhalb Europas (USA, Japan und China).

EURAXESS Jobs, bietet eine kostenlose, europaweite Jobdatenbank mit permanent aktualisierten Jobangebot sowie Stipendien und Förderungen für Forschende.

 

EUROPA 2020

EU - EUROPA 2020 - Forschung - Mobilität

„EUROPA 2020“ ist die Wachstumsstrategie der EU und wurde als Wirtschaftsprogramm im Juni 2010 vom Europäischen Rat verabschiedet.  

Es ist das Nachfolgeprogramm der Lissabon Strategie von 2000 bis 2010. Zu den Kernelementen von EUROPA 2020 gehört die klare Prioritätensetzung der drei Schwerpunkte „intelligentes, nachhaltiges und integratives“ Wachstum. Mit „intelligentem“ Wachstum ist die Förderung einer innovativen und wissensbasierten Wirtschaft gemeint.

Europäischer Forschungsraum

EU - European Research Area ERA - Forschung - Mobilität

European Research Area ERA

Forschung in der EU soll nicht an Grenzen enden sondern sich länderübergreifend entwickeln. Dazu wollten die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten bis 2014 einen Binnenraum für Forschung und Innovation schaffen. Im Europäischen Forschungsraum EFR (European Research Area ERA) sollen WissenschaftlerInnen aller Mitgliedstaaten grenzübergreifend harmonische Arbeitsbedingungen vorfinden.

Der Zwischenbericht der EU-Kommission von September 2013 zeigt, dass die Mitgliedstaaten die Zielvorgaben noch nicht umsetzen konnten. Es existiert zu wenig Investition in die Forschung, zu viel Uneinheitlichkeit der nationalen Förderprogramme, zu hohe Hürden bei der gemeinsamen Nutzung von Großforschungseinrichtungen. Bemängelt werden die fehlende Transparenz bei der internationalen Ausschreibung von Stellen sowie die Tatsache der geringen Anzahl von Frauen in der Forschung.

Europass

EU - Lebenslanges Lernen - Mobilität

Der Europass bietet allen europäischen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihre in Ausbildung erworbenen Fähigkeiten klar und einheitlich darzustellen. An der Europass-Initiative nehmen mehr als 30 Länder teil und der Pass ist verfügbar in 27 Sprachen.

Der Europass enthält ein Portfolio von fünf Dokumenten

  • Lebenslauf
  • Skills-Pass mit Mobilitätsnachweis
  • Sprachenpass
  • Zeugniserläuterung
  • Diploma Supplement

 

Forscherrichtlinie

EU - Forschung - Fremdenrecht - Mobilität

EU Einwanderungspolititk

Die sogenannte „Forscherrichtlinie“ sieht ein vereinfachtes Zulassungsverfahren für Drittstaatsangehörige zum Zweck der wissenschaftlichen Forschung vor. Die EU-Kommission hat den Mitgliedstaaten empfohlen, für Forscher nach der genannten Richtlinie einen eigenen Aufenthaltstitel zu schaffen, damit dieser in einem anderen Mitgliedstaat eindeutig als solcher Titel zu identifizieren ist.

Die Richtlinien dafür waren bis zum Vorschlag der Neufassung von März 2013 folgende:

2004/114/EG und 2005/71/EG  

Fremdenrecht

Fremdenrecht - Internationalisierung - Mobilität

Rechtlicher Rahmen

Betreffend den Aufenthalt und die Einreise von Studierenden, Forschenden und Lehrenden mit Staatsangehörigkeit außerhalb der EU findet häufig der Begriff „Fremdenrecht“ Verwendung.

Für diese Personen mit Drittstaatsangehörigkeit wird der Aufenthalt nicht durch ein „Fremdenrecht“ sondern durch zwei Gesetze geregelt, die beide wesentlich von europarechtlichen Vorgaben geprägt sind

  • Das Fremdenpolizeigesetz ( FPG ) regelt die Rechtmäßigkeit der Einreise-, Pass- und Sichtvermerks- Pflicht, wie zum Beispiel die Erteilung von Sichtvermerken ( Visa ) für einen Aufenthalt von bis zu sechs Monaten. Ebenso regelt das Fremdenpolizeigesetz Dokumente für Fremde und fremdenpolizeiliche Maßnahmen wie zum Beispiel Ausweisung.
  • Das Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz ( NAG ) normiert die Vergabe von Aufenthaltstiteln von sechs Monate übersteigendem Aufenthalt in Österreich.

Kurztitel Fremdenrechtspaket 2005

Richtlinie 2004/38/EG des EU Parlaments und Rates vom 29. April 2004
Richtlinie 2004/114/EG des Rates vom 13. Dezember 2004
Richtlinie 2005/71/EG des Rates vom 12. Oktober 2005

Ausländerbeschäftigungsgesetz, Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz, Änderung

Über den aktuellen Stand können Sie sich auf der Webseite des Parlaments informieren: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/ME/ME_00275/index.shtml

Grenzüberschreitende Bildungsangebote in Europa

EU - Internationalisierung - Mobilität - Studien

Delivering Education across Borders in European Union Final Report. EU 2013

Ein Konsortium bestehend aus CHE Consult als Hauptauftragnehmer, der Bertelsmann Stiftung, Horváth & Partners, das European Center for Strategic Management of Universities (ESMU) sowie ECORYS hat die Entwicklung von grenzüberschreitenden Studienformaten in Europa (Cross Border Higher Education CBHE) analysiert. Der Abschlussbericht wurde von der EU-Kommission im Juli 2013 publiziert.

Die Studie zeigt, dass nur ein geringer Teil der Studierenden in Studiengängen studiert, die in Franchising, Validation oder Zweigstellen-Formaten angeboten werden. Der Anteil steigt jedoch. Ein wesentliches Ergebnis der Analyse ist laut CHE Consult, dass die Anzahl der grenzüberschreitenden Hochschulangebote in denjenigen Ländern höher ist, in denen auch die Zahl der ins Ausland gehenden Studierenden am höchsten ist. Dies legt den Schluss nahe, dass ein unzureichendes Studienangebot, bzw. ein in bestimmten Bereichen beschränktes örtliches Studienangebot ein wichtiger Faktor für die Attraktivität transnationaler Bildungsangebote ist. Die Studie leuchtet in diesem Sinne erstmals auch einen spezifischen europäischen Markt aus, dessen Potenzial für Internationalisierungsaktivitäten von Hochschulen noch wenig untersucht ist.
 

Guidelines for Quality Provision in Cross-Border Higher Education

Mobilität

Internationale Mobilität

Die Mobilität wird als Indikator für die Intensivierung des globalen Wettbewerbs unter den Hochschulen angesehen. Alle Länder sind aufgefordert, ihre Mobilität zu erhöhen, ihre Qualität zu gewährleisten und ihre Angebote im tertiären Bereich zu diversifizieren

Im Jahr 2009 gab es weltweit 3.7 Millionen mobile ausländische Studierende. Für 80% davon fungierten OECD-Staaten als Gastländer. 67% der weltweit mobilen ausländischen Studierenden innerhalb der OECD stammen aus einem nicht-OECD-Staat.

Innerhalb der letzten 10 Jahre blieb der Anteil mobiler Studierender weltweit stabil, er beträgt 2%.

Immigrant Students at School: Easing the Journey towards Integration

Internationale Studien - Internationalisierung - Mobilität - Staatenberichte

OECD Dezember 2015

Die OECD Studie Immigrant Students at School: Easing the Journey towards Integration von Dezember 2015 hat verfügbare Informationen zum Bildungserfolg von Migration gesammelt und gibt Handlungsempfehlungen zur erfolgreichen Integration durch Bildung.

37% der zugewanderten Personen in Österreich leben seit weniger als 10 Jahren im Land. Im OECD Schnitt beträgt die Quote der seit weniger als 10 Jahren in einem Land lebender Immigranten im Vergleich 31%. 16% aller ÖsterreicherInnen sind nicht in Österreich geboren. Österreich sieht sich in Bezug auf Immigration und Integration vergleichbaren Herausforderungen gestellt wie Belgien, Frankreich, Deutschland und die Niederlande.

Die Armutsrate beträgt für Zuwanderer in Österreich 28% versus 14% für Österreicher ohne Migrationshintergrund. Im OECD-Durchschnitt ist dieses Verhältnis mit 33% versus 19% ausgewiesen. „Immigrants also tend to live in poorer-quality housing with an overcrowding rate of 29% compared to 6% among native-born households. In the OECD on average, 19% of immigrants live in overcrowded dwellings, compared to 8% among native-born households.“

Vergleiche Compare your Country  

Innovative Doktorandenausbildung

EU - Forschung - Internationalisierung - Mobilität

Initial Training Networks ITN

Das Initial Training Network ermöglicht NachwuchswissenschaftlerInnen während ihres Doktorats, ihre Forschungskompetenzen zu verbessern. Ein ITN ist ein europäisches Netzwerk von privaten und/oder öffentlichen Forschungseinrichtungen und/oder Firmen, die ein gemeinsames Forschungsausbildungsprogramm in einem bestimmten wissenschaftlichen Bereich durchführen. DoktorandInnen treten etablierten Forschungsgruppen bei, um ihre Forschung strukturiert zu vertiefen, ein Netzwerk aufzubauen und ihre Karriereaussichten zu erhöhen.

Seit 2012 haben Unternehmen und Einrichtungen im Rahmen der Marie-Curie-Maßnahmen die Möglichkeit, zwei neue Doktorandenprogramme anzubieten:

  • Europäische Industriedoktorate (European Industrial Doctorates EID)
  • Innovative Doktorandenausbildung (Innovative Doctoral Programmes IDP)

Interreg

EU - European Research Area ERA - Internationalisierung - Mobilität

Europäische Territoriale Zusammenarbeit ETZ

Interreg ist ein seit 1989 bestehendes Regionalprogramm der Europäischen Union zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, an dem sich auch Nicht-EU-Staaten beteiligen können. Finanziert wird dieses Programm aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung.

Interreg hat folgende Prioritätsachsen festgelegt:

Prioritätsachse 1 - Innovation in der Wissensgesellschaft

  • Innovation, Forschung und Technologieentwicklung
  • Unternehmensgründungen ("Entrepreneurship") und KMUs
  • Informationsgesellschaft
  • Beschäftigung, Humanressourcen und Ausbildung

Prioritätsachse 2 - Umwelt und Risikoprävention

  • Naturgefahren und technologische Risiken
  • Wassermanagement
  • Abfallmanagement
  • Biodiversität und Bewahrung des Naturerbes
  • Energie und nachhaltige Mobilität
  • Kulturerbe und Landschaft  

Knowledge and Innovation Communities

EU - Forschung - Internationalisierung - Mobilität

KIC

Ein KIC , eine Knowledge and Innovation Community, ist ein hochintegriertes, kreatives und auf Spitzenleistungen ausgerichtetes Netzwerk, das Partner aus den Bereichen Bildung, Forschung und Wirtschaft zusammen bringt.

Gemeinsam inspirieren KICs Ideen, beschleunigen Innovationen und bringen Produkte sowie Dienstleistungen zur Marktreife. Als eigenständige Partnerschaften von Hochschul- und Forschungseinrichtungen mit Unternehmen sollen sie die Wettbewerbsfähigkeit Europas nachhaltig stärken und zur Erfüllung der Europa 2020 Ziele beitragen. ForscherInnen aus ganz Europa arbeiten in europaweit verteilten lokalen Knotenpunkten örtlich zusammen und koordinieren die Projekte im Themenschwerpunkt des jeweiligen Standortes.

Masterstudium in Deutschland

EU - Internationalisierung - Mobilität - Studien

Motive, Zeitpunkt und Zugang zum Masterstudium.

Ergebnisse der Befragung der Masteranfängerinnen und –anfänger

Das deutsche Hochschulinformationssystem hat eine Studie über vertikale Mobilität in Deutschland veröffentlicht:

Das Masterstudium als 2. Phase der gestuften Studienstruktur
Motive, Zeitpunkt und Zugang zum Masterstudium. Ergebnisse der Befragung der Masteranfängerinnen und –anfänger.
HIS: Forum Hochschule 9/2013

Migrant Integration Statistics

EU - Internationalisierung - Mobilität - Statistik

Eurostat

Im August 2015 veröffentlichte Eurostat eine online Publikation zur Integration von Migranten in der EU Migrant Integration Statistics . Für den Bildungsbereich wurden Indikatoren gewählt, die auch Themen wie Arbeitsmarkt, soziale Ausgrenzung, Armutsgefährdung und Wohnverhältnisse behandeln und auf vorangegangenen Veröffentlichungen über die Integration von Migranten durch Eurostat basieren.

Im Jahr 2014 wiesen in der EU 43,9% der Nicht-EU-Bürger im Alter zwischen 18 und 64 Jahren ein niedriges Bildungsniveau auf (weniger als Primar- und Primarschulbildung sowie Sekundarstufe I.). Dieser Anteil betrug für Bürger des Meldelandes (Staatsbürger) im Vergleich nur 23,4% und für Bürger eines anderen EU-Mitgliedstaats 25,9%.

Tertiäre Abschlüsse

Im Jahr 2014 betrug der Anteil der Nicht-EU-Bürger in der Altersgruppe der 30- bis 34-Jährigen in der EU, die über einen tertiären Bildungsabschluss verfügen, 30,2%. Die Staatsbürger erreichen dabei Anteil von 38,5% und die Bürger anderer EU-Mitgliedstaaten einen Anteil von 39,3%. In den drei Gruppen lag der Anteil der tertiären Bildungsabschlüsse bei den Frauen deutlich höher als bei den Männern, wobei dies in der Gruppe der Nicht-EU-Bürger in geringerem Ausmaß der Fall war.  

Migration & Integration. Zahlen. Daten. Indikatoren 2015

Internationalisierung - Mobilität - Statistik - Studien

Integrationsbericht 2015

Der Integrationsbericht 2015 stellt eine umfassende Übersicht zu Integration in Österreich dar und wird vom unabhängigen Expertenrat für Integration gemeinsam mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres BMEIA sowie in Zusammenarbeit mit der Statistik Austria veröffentlicht.

Zum Stichtag 1. Jänner 2015 lebten etwas mehr als 1,146 Millionen Ausländerinnen und Ausländer in Österreich. Das entspricht einem Anteil von 13,3% an der Gesamtbevölkerung (8,585 Millionen).

Im Jahr 2014 wanderten rund 170.100 Personen nach Österreich zu, während zugleich knapp 97.800 das Land verließen. "Erstmals leistete Rumänien, mit einem positiven Saldo von +12.700 den größten Beitrag zum Gesamtwanderungssaldo von +72.300. Es folgten Ungarn (das 2013 noch den höchsten Saldo aufwies) mit +7.800 sowie Deutschland mit +5.600. 

Migration und Integration in Österreich

Fremdenrecht - Internationalisierung - Mobilität - Statistik

"migration & integration 2014"

Das Statistische Jahrbuch "migration & integration 2014" bietet eine Darstellung zentraler Integrationsindikatoren wie den Bildungsstand von MigrantInnen, Erwerbs- und Arbeitslosenquoten sowie Zahlen zur Identifikation von ZuwanderInnen mit Österreich und präsentiert Zahlen und Fakten zu diesen Themenbereichen.

Die Statistik zeigt, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund mit erhöhter Wahrscheinlichkeit ohne Arbeitsmarkt- und Bildungsbeteiligung verbleiben. Durchschnittlich 7% der 15- bis 24-Jährigen waren 2013 weder erwerbstätig noch in Aus- oder Weiterbildung. Jugendliche ohne Migrationshintergrund waren zu 5% betroffen, Jugendliche mit Migrationshintergrund zu 15%. Der Anteil der Jugendlichen ohne Arbeitsmarkt- und Bildungsbeteiligung war in der ersten Zuwanderergeneration höher (17%) als in der zweiten (13%); ebenso war dieser Anteil bei Jugendlichen aus Nicht-EU-Staaten (18%) höher als bei jenen aus EU-Staaten (11%).

Mobilitätsanzeiger der EU

EU - Mobilität - Statistik

EU Mobility Scoreboard

Der Mobilitätsanzeiger umfasst die 28 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen, Liechtenstein und die Türkei. Er bietet seit 2014 einen Überblick über die Faktoren, die in der Ratsempfehlung aus dem Jahr 2011 über Lernmobilität aufgeführt werden. Geliefert wird die Grundlage für die künftige gemeinsame Beobachtung auf EU-Ebene.

"The first Mobility Scoreboard (2014) reveals that the environment for learning mobility varies greatly between Member States, with significant barriers remaining in terms of information, student support and recognition. Actions on transparency, quality assurance, validation and recognition of skills and qualifications have to be tracked and pursued. Better data is needed for evidence monitoring on mobility."

Österreich sticht hervor in der Unterstützung benachteiligter Lernender. Der Mobiltätsanzeiger weist für Österreich, Deutschland, Italien und Flandern ein gut entwickeltes finanzielles Fördersystem für benachteiligte Lernende aus, „die einen Studien- oder Ausbildungsaufenthalt im Ausland absolvieren möchten, als auch Systeme zur Beobachtung der Mobilität je nach sozialer Herkunft“.

Mobilitätsverhalten in Österreich

EU - Internationalisierung - Mobilität

Die Mobilität von Studierenden war ein Hauptziel der Bologna-Reform und bis 2020 ist die Rate von 20% als Benchmark festgelegt. Österreich hat dieses Ziel bereits erreicht.

Österreich gehört zu den wichtigsten Empfänger-Ländern für Incoming mobile Studierende. Nach Australien, Großbritannien und der Schweiz steht Österreich weltweit an vierter Stelle, wobei der Großteil der in Österreich Incoming mobilen Studierenden aus EU Ländern stammt.

Quelle: Internationalisation of Higher Education EAIE ( European Association for International Education) Handbook. Issue 3, 2013. Dominic Orr

New Rules to attract non-EU students, researchers and interns to the EU

EU - Forschung - Fremdenrecht - Mobilität

"Harmonised EU entry and residence rules that will make it easier and more attractive for students and researchers from third countries to study or do research at EU universities."

Am 17. November 2015 haben Mitglieder des EU Parlaments und MinisterInnen informell über neue Regeln deal on new rules betreffend ForscherInnen, StudentInnen und PraktikantInnen aus Drittstaaten abgestimmt. "These rules still need to be approved by Parliament as a whole and the Council of Ministers." Die 28 EU-Mitgliedsstaaten haben nach Inkrafttreten der Richtlinie zwei Jahre Zeit, diese in nationales Recht umzusetzen und anzuwenden.

RESAVER
Pensionssystem für ForscherInnen

European Research Area ERA - Forschung - Mobilität

Retirement Savings Vehicle for European Research Institutions

RESAVER (Retirement Savings Vehicle for European Research Institutions) steht allen öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen des europäischen Wirtschaftsraums offen, die Forscher beschäftigen.  Der Zweck des gesamteuropäischen Pensionsfonds für Forscher und Forscherinnen ist es, eine angemessene und langfristig finanzierbare betriebliche Altersversorgung für mobile und nicht mobile Forscher im europäischen Wirtschaftsraum zu gewährleisten.

Folgende Institutionen sind derzeit an RESAVER beteiligt:

  • Technische Universität Wien
  • CERN
  • Association of Universities in the Netherlands (VSNU)
  • Elettra Sincrotrone Trieste S.C.p.A.
  • Italian National Research Council (CNR)
  • Central European University, Flemish Inter-University Council (VLIR)
  • University of Cambridge

Die RESAVER Initiative wird die ersten Einzahlungen an betriebliche und privaten Zusatzpensionen 2015 starten und „will be a state of the art retirement savings product that will enable mobile and non-mobile employees to remain affiliated to the same pension vehicle when moving between different countries and changing jobs. At the same time RESAVER will lower asset management charges and provide better access to high quality investments.“  

STUDENT SATISFACTION IN EUROPE 2013 (International)

EU - Mobilität - Studien

KEY INFLUENCERS OF INTERNATIONAL STUDENT SATISFACTION IN EUROPE 2013

Die Publikation ist ein Ergebnis des Projekts „Student Experience Exchange platform (STeXX)“ von „StudyPortals“ und wurde 2010-2011 von der Europäischen Kommission finanziell unterstützt.

Die Studie will alle Stakeholder des europäischen tertiären Bildungssektors darüber informieren, was den Studierenden wirklich wichtig ist und was nicht. Internationale Studierende sind mit ihren Studienerfahrungen in Europa sehr zufrieden, damit kann das Ergebnis der Studie auf den Punkt gebracht werden.

Für 22% der Befragten zählt das Niveau der Ausbildung. Für 24% sind die Universitätsstadt und ihre Kultur von zentralem Interesse, für 13% das Sozialleben. Für 14% sind die Serviceleistungen der Gastuniversität entscheidende Faktoren.

Für nicht-europäische Studierende zählt die Reputation der Hochschule in höherem Ausmaß als für europäische. Für die europäischen Studierenden sind Stadt und Kultur der Hochschule wichtigere Faktoren als für die nicht-europäischen.

Studentische Mobilität und ihre finanziellen Effekte auf das Gastland

Internationale Studien - Mobilität - Wertschöpfung

Deutscher Akademischer Austauschdienst DAAD. November 2013

Der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD hat eine europaweit tätige Beratungsagentur mit Sitz in Basel, die Prognos AG, mit einer Studie beauftragt, welche die finanziellen und wirtschaftlichen Auswirkungen der grenzüberschreitenden Studierendenmobilität in verschiedenen europäischen Ländern untersucht. Untersuchungsländer sind neben Deutschland auch Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz und Spanien

Nach dieser Studie befanden sich im Jahr 2010 in Österreich 54.000 ausländische Studierende und 2011 waren es 59.000.

Die jährlichen pro Kopf-Effekte während des Studiums sowie bei Verbleib im Gastland ergeben für Österreich folgende Ergebnisse:

  • Die Bruttowertschöpfungs-Effekte während des Studiums betragen 9.196 Euro und nach Verbleib in Österreich 73.913 Euro.
  • Die Effekte auf öffentliche Haushalte betragen während des Studiums 2.893 Euro und bei Verbleib in Österreich 25.097 Euro.

Studienbeiträge und ERASMUS

Mobilität - Studienbeiträge

Im Rahmen des Erasmus-Programms darf die Gastinstitution keine Studienbeiträge einheben.

Erasmus Outgoing-Studierende österreichischer Universitäten sind für die Dauer ihres Erasmus-Aufenthaltes auch von den Studienbeiträgen an der Heimathochschule befreit, sofern diese andernfalls anfallen würden.

Im FH-Bereich und an einigen sonstigen Institutionen bleibt es den Erhaltern überlassen, ob Outgoing-Studierende von den Studienbeiträgen befreit werden. Falls die Studierenden dieser Institutionen während ihres Erasmus-Studienaufenthalts weiterhin Studienbeiträge an der Heimathochschule zu zahlen haben, sind sie bei der Bewerbung darüber zu informieren. Kleinere Ausgaben, welche die Gastinstitution für gewisse Dienstleistungen (wie z. B. Versicherungen, Hochschülerschaftsbeiträge, etc) und Unterrichtsmaterialien (wie z. B. Fotokopien, Laborbedarf, etc.) auch von Studierenden der Gastinstitution einhebt, gelten nicht als Studienbeitrag. Nach den Vorgaben der Europäischen Kommission darf die Heimathochschule jedoch bei den Outgoing-Studierenden keinerlei Gebühren für die Organisation oder Verwaltung der Erasmus-Mobilität einheben.

Willkommenskultur

European Research Area ERA - Internationalisierung - Mobilität

Empfehlung des ERA Council Forum Austria

Zuwanderer der ersten und zweiten Generation

Akademikerquote - EU - Internationalisierung - Mobilität - Statistik

Eurostat. Statistics Explained.

2014 verfügten 31,6% der 25- bis 54-Jährigen Österreicher und Österreicherinnen über einen tertiären Bildungsabschluss. Für Zuwanderer der zweiten Generation lag diese Quote in Österreich bei 32,3%, für Zuwanderer der ersten Generation bei 29,2%.

In der Reihe Statistics Explained untersucht Eurostat das Bildungsniveau Zuwanderer der ersten und zweiten Generation.

Laut Eurostat war im Jahr 2014 die Quote der tertiären Bildungsabschlüsse auf EU-Ebene in der Altersgruppe der 25- bis 54-Jährigen bei Zuwanderern der zweiten Generation mit EU- sowie mit Nicht-EU-Hintergrund höher (38,5% bzw. 36,2%) als bei ihren Altersgenossen ohne Migrationshintergrund (30,9%). Die Quote war bei dieser Gruppe auch höher als bei Zuwanderern der ersten Generation, die in einem anderen EU-Mitgliedstaat (33,3%) oder einem Drittstaat (29,4%) geboren wurden.

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