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Citizen Science

Open Access

Zooniverse

Citizen Science öffnet wissenschaftliche Projekte der Mitarbeit von Laien.

Zooniverse ist das erfolgreichste und größte Bürgerwissenschaftsprojekt am Internet. Es wird aufrechterhalten und entwickelt von der Citizen Science Aliiance (CSA). Die Mitgliederinstitutionen der CSA arbeiten global mit Partnern, um Projekte mit Hilfe der analytischen Fähigkeiten von Freiwilligen zu entwickeln. Die meisten Projekte stammen aus dem Bereich der Astronomie, Kartografie oder Klimaforschung.

Zooniverse startete im Jahr 2007 und das Portal wurde von Anfang an durch Diskussionsforen und Blogs ergänzt, in denen WissenschaftlerInnen und TeilnehmerInnen miteinander in Kontakt treten und sich austauschen und in denen die neuesten Forschungsergebnisse veröffentlicht werden.

Die Institutionellen Mitglieder der CSA sind

  • ADLER Planetarium Chicago
  • University of Oxford
  • University of Nottingham
  • National Maritime Museum Greenwich, London
  • University of Minnesota
  • Johns Hopkins University
  • Vizzuality in New York und Madrid

CSA kollaboriert u.a. mit der University of California, Berkeley University, Yale University und den Universitäten von Barcelona und Portsmouth.

Cloud Computing

EU - Governance - Open Access

Digitale Agenda

Der Einsatz von Cloud-Computing-Technologien stellt die nächste Welle von IT-Investitionen dar.

Daten und Analysen zur Digitalen Agenda und Österreich mit Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Ländern finden sich auf der Website zum Digital Scoreboard – Austria.

In einem gemeinsamen Projekt mit einem Gesamtvolumen von 4 Millionen Euro haben sich die Universitäten Innsbruck, Linz und Salzburg mit dem Management Center Innsbruck MCI entschieden, eine zukunftweisende IT-Infrastruktur aufzubauen. Die Freien Universität Bozen (Südtirol) ist ebenfalls beteiligt.

Die angestrebte Lösung wird als akademische Community Cloud bezeichnet und es den Partneruniversitäten erlauben, quer über die gesamte Breite zentrale IT-Services (Server, Storage, Backup, Software-Plattformen) standortübergreifend zu nutzen.

Creative Commons

Open Access

Creative Commons CC ist eine gemeinnützige Organisation, die 2001 gegründet wurde. Der Begriff kann mit „schöpferisches Gemeingut“ übersetzt werden.

CC veröffentlicht verschiedene Standard-Lizenzverträge, mit denen AutorInnen oder KünstlerInnen der Öffentlichkeit auf einfache Weise Nutzungsrechte an ihren Werken einräumen können. Die Creative Commons Lizenz erlaubt es Content-ProduzentInnen, Fotos, Texte, Filme oder andere Werke frei zur Verfügung zu stellen. Unterschieden wird zwischen nicht-kommerzieller und kommerzieller Nutzung.

Im Jahr 2007 standen durch diese weltweite Bewegung von Kreativschaffenden 150 Millionen Werke zur Verfügung. Seit 2013 ist eine neue Version in Verwendung, die von Beginn an internationale Lizenzen vergibt. Neu ist auch die Vergabemöglichkeit von Lizenzen an Datenbanken.

European Open Science Cloud EOSC

EU - EUROPA 2020 - Open Access

Realising the European Open Science Cloud.

Initiative Commission High Level Expert Group on the European Open Science Cloud (HLEG EOSC). Oktober 2016

Am 11. Oktober 2016 veröffentlichte die Kommission den ersten Report der High Level ExpertInnen Gruppe der Initiative Commission High Level Expert Group on the European Open Science Cloud (HLEG EOSC). Realising the European Open Science Cloud

Die Europäische Kommission plant eine Europäische Cloud für offene Wissenschaft. Das Ziel ist eine virtuelle Umgebung, in der Europas 1,7 Millionen Forscher und 70 Millionen Fachkräfte in Wissenschaft und Technologie ihre Daten über Fachgebiete und Grenzen hinweg speichern, austauschen und wiederverwenden können.

Der Report empfiehlt klare Regelungen zum Zugang zur European Open Science Cloud. Für die Umsetzung werden nach Angeben der ExpertInnen 500.000 „Core Data Scientists“ benötigt. There is an alarming shortage of data experts both globally and in the European Union”.

 

MOOCs Massive Open Online Courses

Open Access

UNIKO Kriterien und Leitsätze

für eine qualitätsgesicherte Verwendung von MOOCs

 

Massive Open Online Courses, kurz MOOCs, stehen allen Lernwilligen weltweit ohne finanzielle und formelle Hindernisse offen, sind als Internet-Lehrveranstaltung von herausragenden WissenschafterInnen konzipiert und bauen auf unterschiedliche medien-didaktischen Ansätzen auf.

Heute erreichen die drei größten MOOC Anbieter in den USA – Udacity, Coursera und edX –mit rund 400 Kurse in ihrem Programm drei Millionen Lernende weltweit, während in Europa derzeit nur wenige Hochschulen MOOCs anbieten.

MOOCs und deren Einsetzbarkeit als offene Bildungsressourcen sind aus Sicht der österreichischen Universitäten willkommen und stellen eine Bereicherung für den Bereich der Lehre an Universitäten dar.

Die Europäische Kommission hat 2013 in einer Mitteilung an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen „Europäische Hochschulbildung in der Welt" die Ausweitung von MOOCs propagiert:

"Neue Trends in der digitalen Bildung und die Entstehung von MOOCs sollten Hochschuleinrichtungen ein Ansporn sein, um ihre Kostenstrukturen und möglicherweise auch ihre Aufgaben zu überdenken und weltweite Partnerschaften einzugehen, mit dem Ziel, die Qualität ihrer Inhalte und der Lernerfahrungen mithilfe von Blended Learning zu verbessern."

MOOCs in Österreich

 

Universität Salzburg

Seit2013 werden im Bereich des Informatikstudiums über Udacity (gemeinsames Projekt mit der Universität Harvard) mehrere Lehrveranstaltungen über MOOCs mit einer hervorragen-den Qualität angeboten. Vorab ist der jeweilige MOOC überprüft und von den eigenen Lehren-den ausgesucht worden. Somit können einzelne Lehrveranstaltungen alternativ über einen MOOC gemacht werden, welche von hausinternen ProfessorInnen begleitet werden. Die Studierenden bekommen in regelmäßigen Abständen Hausaufgaben und erhalten auch Rückmeldungen dazu (unter Aufsicht des eigenen Personals). Die Prüfung findet an der Universität Salzburg statt.

Technische Universität Graz

Die Abteilung Vernetztes Lernen hat seit 2010 eine eigene Open-Content-Strategie entwickelt  und bietet Lehrmaterialen frei zugänglich als freie Bildungsressource an. Dies wird auch durch die Aktivitäten in iTunes U  bzw. durch die Mitveranstaltung eines Offenen-Online-Kurses zum Thema  unterstrichen. Dieser MOOC erreicht im deutschsprachigen Raum mehr als 1000 TeilnehmerInnen und behandelte das Thema „Open Educational Resources".

Die Technische Universität Graz verfolgt das Thema auch wissenschaftlich und ist ander ersten europäischen MOOC-Konferenz beteiligt  und durch Martin Ebner in der internationalen Zeitschrift MOOC-Forum vertreten.

Technische Universität Graz und Universität Graz

Im Rahmen einer Projektausschreibung (Zukunftsfond Steiermark) engagiert sich die Technische Universität Graz zusammen mit der Universität Graz in der Erstellung von MOOCs. Innerhalb der nächsten Jahre soll eine Plattform geschaffen werden, die allen anderen Universitäten zur Verfügung stehen wird, um MOOCs anbieten zu können. Darüber hinaus werden vier Kurse im Rahmen des Projektes erstellt werden. Die Grazer Plattform nennt sich „iMooX" und Kursangebote laufen seit März 2014.

Universität Graz

Die Abteilung „Akademie für Neue Medien und Wissenstransfer" bietet Lehrmaterialien frei zugänglich über ein eigenes Podcst-Portal sowie durch Aktivitäten in iTunes U an.

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Einen ersten Schritt in Richtung frei zugängliche Lehrmaterialien setzte die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt 2007 als erste deutschsprachige Universität, die dem OpenCourse-Ware (OCW) Consortium beitrat, einem Verbund aus mehr als 100 Universitäten weltweit. Veränderte Anforderungen führten 2012 zu einem Ausstieg aus dem OCW Consortium und der Veröffentlichung von Lern- und Lehrmaterialen (hauptsächlich Video-Podcasts) auf iTunes U.

Anerkennung von MOOCs in Österreich

Gemäß § 78 UG sind positiv beurteilte Prüfungen, die ordentliche Studierende an einer der aufgezählten Bildungseinrichtung abgelegt haben, auf Antrag des Studierenden mit Bescheid anzuerkennen.

Die Anerkennung setzt somit voraus, dass die Prüfung an einer in § 78 Abs. 1 und 2 aufgezählten Bildungseinrichtung abgelegt wurde, d.h. tatsächlich durch die betreffenden Bildungseinrichtung und nicht durch einen anderen Anbieter angeboten wurde, und der Studierende an dieser Bildungseinrichtung entsprechend den im jeweiligen Land geltenden Rechtsvorschriften zugelassen ist.

Dies ist im Falle der meisten MOOCs jedoch nicht gegeben, da die Kurse nicht von der auf der Teilnahmebestätigung aufscheinenden Universität, sondern von einem anderen Anbieter (Coursera, edx, Udacity etc.) angeboten werden. Gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Anbieter entsteht durch die Anmeldung zu einem MOOC lediglich ein Rechtsverhältnis zwischen KursteilnehmerInnen und Anbieter, nicht aber zwischen KursteilnehmerInnen und Universität. Der KursteilnehmerInnen wird kein/e Angehörige/r der jeweiligen Universität und erhält auch die damit verbundenen Rechte nicht. Die als MOOC angebotenen Kurse werden von der die Teilnahmebestätigung verleihenden Universität nicht für Studien dieser Universität anerkannt.

Ein weiteres Problem stellt die Feststellung der Identität der KursteilnehmerInnen dar, da bei der Anmeldung zu MOOCs im Allgemeinen lediglich die Angabe einer E-Mail-Adresse erforderlich ist.

  • Eine österreichische Universität bietet im Rahmen eines ordentlichen oder außerordentlichen Studiums eine Prüfung in der Form eines MOOCs an:

Der Kurs wird von der Universität unter Verwendung geeigneter Software als MOOC angeboten. Dies ist grundsätzlich zulässig. Um am Kurs teilnehmen zu können, ist eine Zulas-sung als ordentliche/r oder außerordentliche/r Studierende/r an dieser Universität notwendig. Die Prüfung ist studienrechtlich wie jede andere von einer Universität angebotene Prüfung zu qualifizieren.

  • Ein/e Studierende/r absolviert eine im Rahmen eines Studiums von einer Universität oder anderen in § 78 Abs. 1 und 2 UG aufgezählten Bildungseinrichtung angebotene Prüfung in Form eines MOOCs:

Eine Anerkennung der Prüfung für ein ordentliches Studium ist möglich, wenn nachgewiesen wird, dass der Kurs tatsächlich durch die jeweilige Bildungseinrichtung angeboten wurde und die/der Studierende an dieser Institution gemeldet war (MitbelegerIn). Dies ist von der/vom Studierenden im Anerkennungsverfahren durch entsprechende Unterlagen nachzuweisen.

  • Ein Studierender absolviert einen MOOC, der von einem Anbieter durchgeführt wird, ohne dass eine Zulassung zur jeweiligen Universität besteht:

Die Universität scheint zwar auf der Teilnahmebestätigung auf, dies reicht aber nicht aus, um die Prüfung als an einer Universität abgelegt zu qualifizieren. Da der MOOC-Anbieter nicht zu den § 78 UG aufgezählten Bildungseinrichtungen gehört, ist eine Anerkennung für ein ordentliches Studium nicht möglich.

Leitsätze für eine qualitätsgesicherte Verwendung von MOOCs

Um eine qualitätsgesicherte Verwendung von MOOCs zu gewährleisten, formulierte das Forum Lehre der Österreichischen Universitätenkonferenz folgende grundlegenden Leitsätze:

  1. Unter Einhaltung klar definierter Qualitätsstandards können MOOCs neue didaktische Impulse für Fernstudien bzw. Blended Learning liefern und dazu beitragen, die Bildungsangebotslandschaft vielfältiger zu gestalten und zu verbreitern.
  2. MOOCs stellen ein komplementäres und kein supplementäres Angebot zur traditionellen universitären Lehre dar.
  3. MOOCs können – insbesondere wenn sie in eine sinnvolle Lernarchitektur eingefügt sind – ein unterstützendes Mittel zur Bereicherung von Lernszenarien sein.
  4. MOOCs können ein sinnvolles Element der lifelong learning Strategie einer postsekundären Bildungseinrichtung sein.
  5. Die Lehrveranstaltungsprüfung soll in der Regel an einer anerkannten postsekundären Bildungseinrichtung stattfinden. Für den Fall der Leistungsüberprüfung sind allgemeine Regelungen zu treffen (Peer Assessment).
  6. MOOCs können nur anerkannt werden, wenn der Kurs von einer Bildungseinrichtung im Sinne von § 78 UG (unter Zuhilfenahme entsprechender Software eines MOOC-Anbieters) angeboten wurde, die/der KursteilnehmerIn an der Bildungseinrichtung entsprechend den jeweiligen Rechtsgrundlagen zugelassen war sowie die Leistungsüberprüfung so erfolgt, dass die Identität der Studierenden zweifelsfrei nachgeprüft wurde (z.B. Klausur an einer Bildungseinrichtung).
  7. MOOCs, die nicht an der eigenen Universität absolviert wurden, müssen im jeweiligen Studienplan integrierbar sein (im Sinne der Gleichwertigkeit), damit eine Anerkennung möglich ist.
  8. MOOCs, die von der eigenen Universität angeboten oder mitgenutzt werden, unterliegen denselben Qualitätskriterien wie das übrige Lehrangebot. Bei mitgenutzten Angeboten sollte nach Möglichkeit die Prüfung im eigenen Haus stattfinden.
  9. MOOCs sollen über gemeinsame, offen kommunizierte Kooperationen (zwischen Hochschuleinrichtungen und Anbietern von MOOCs) angeboten werden, damit die entsprechende Qualität gesichert ist und kein Wildwuchs entsteht (z.B. durch die Benutzung einer gemeinsamen Plattform, Schaffung österreichweiter Standards).
  10.  Die Verwendung von MOOCs muss auf die Regelungen des Urheberrechtsgesetzes bzw. des Datenschutzes sowie auf die dienstrechtliche Situation von Lehrenden bedacht nehmen. Bereitsteller von MOOCs überprüfen vor der Kooperation die lizenz-, urheber- und datenschutzrechtliche Situation bezogen auf die eigenen Rechte und die der TeilnehmerInnen.

 

Letzte Bearbeitung: 11.06.2014, 11:15 / a.scholz

OANA Empfehlung

Open Access

Arbeitsgruppe des Open Access Network Austria (OANA)

"Bis 2025 ist die gesamte wissenschaftliche Publikationstätigkeit in Österreich auf Open Access umgestellt. Das bedeutet, dass alle wissenschaftlichen Publikationen, die aus Unterstützungen mit öffentlichen Mitteln hervorgegangen sind, ohne Zeitverzögerung und in der finalen Version im Internet frei zugänglich sind (Gold Open Access). Die notwendigen Mittel werden den AutorInnen zur Verfügung gestellt oder die Kosten der Publikationsorgane werden direkt von den Wissenschaftsorganisationen getragen."

Im November 2015 wurde diese Empfehlung einer Arbeitsgruppe des Open Access Network Austria OANA veröffentlicht. Dieser Arbeitsgruppe gehören alle österreichischen Universitäten, zahlreiche Forschungseinrichtungen, Förderorganisationen und das Wissenschaftsministerium an.

Die Entwicklung eines österreichischen Strategiepapiers wurde vom BMWFW ausdrücklich unterstützt und sollte sich am Status Quo der bisherigen Maßnahmen in Österreich orientieren, aber auch internationale Best-Practice Modelle von Schweden, Dänemark, Niederlande, UK und Deutschland berücksichtigen.

Die „Open Access“- Bewegung vertritt die Meinung, dass die die Forschung finanzierende Öffentlichkeit über freien Zugang zu deren Ergebnissen verfügen sollte. Der Forschungs- und Bibliotheksbetrieb ist mit dem Problem konfrontiert, dass vor allem große Verlage den Zugang zu wichtigen wissenschaftlichen Publikationen und übergeordneten Datenbanken zu teuren Kosten anbieten.

OECD Science, Technology and Innovation Outlook 2016

Forschung - Internationale Studien - Open Access - Staatenberichte - Studien

Die OECD-Studie über Wissenschaft, Technologie und Innovation (STI) Perspektiven 2016 wurde im Dezember 2016 in Brüssel präsentiert. Eine Kernaussage lautet: "Access to education and acquisition of skills will be one of the most important keys to improving life chances."

Die alle zwei Jahre erscheinende OECD Veröffentlichung der STI-Perspektiven berichtet über die wichtigsten globalen Trends der STI-Politik und Ergebnisse in OECD Ländern und anderen wichtigen internationalen Volkswirtschaften. Als wichtigste zukünftige technologische Trends nennt der OECD Bericht 2016 das „internet of everything“, „smart maufacturing“, „smart cities and infrastructures“ sowie „smart government“.

For some years there has been a clear global trend towards more competitive funding approaches, with the introduction of performance-based elements in core institutional funding and a move towards more contractual arrangements. This trend has been reinforced in Austria, Canada, Greece, Ireland, Italy ...” (Report S.184)

Big Data Analyse, künstliche Intelligenz und Neurotechnologie werden die universitäre Ausbildung vor neue Herausforderungen stellen. Als wichtigste Initiativen in Gehirnforschung und Technologie nennt der Report folgende

  • HBP Human Brain Project Europa
  • Israel Brain Technologies
  • Brain Mapping by integrated Neurotechnologies for Disease Studies Japan
  • Blue Brain Project Schweiz
  • Brain Initiative USA

Weitere Forschungsfelder werden als zukunftsbestimmend angeführt

  • advanced energy storage technologies
  • synthetic biology
  • blockchain  („Internet der Werte“)

Open Access

Forschung - Open Access

Die Kommission wird den freien Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu einem allgemeinen Grundsatz für „Horizont 2020“ erklären. Ab 2014 müssen alle Artikel, die mit Hilfe der Förderung durch „Horizont 2020” zustande gekommen sind, zugänglich sein:

  • goldener oder hybrider Ansatz heißt, sie werden unmittelbar online zur Verfügung gestellt, wobei die Veröffentlichungskosten gegebenenfalls von der Europäischen Kommission erstattet werden können
  • grüner freier Zugang heißt, die ForscherInnen stellen ihre Artikel spätestens sechs Monate nach der Veröffentlichung und nach  zwölf Monaten im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften über ein frei zugängliches Archiv zur Verfügung

Bis 2016 sollen 60% der in Europa veröffentlichten Ergebnisse öffentlich geförderter Forschung frei zugänglich sein. (EU Press-Release. Scientific Data. IP/13/786)

Open Educational Resources OER

Open Access

Der Begriff „Open Educational Resources“ wurde von der UNESCO geprägt. Die UNESCO sieht in den Open Educational Resources eine Chance zur Förderung von Wissensgesellschaften und zur Förderung von Bildung für alle Menschen weltweit. 2012 wurden Policy guidelines for the development and promotion of open access veröffentlicht.

Allgemein versteht man darunter digitalisiertes Lehr- und Lernmaterial, das im Internet zur freien Verfügung gestellt wird. Was als Lehr- oder Lernmaterial bezeichnet werden darf, darüber gibt es bisher keine eindeutige Regelung. Ein Entscheidungskriterium kann sein, ob die bereit gestellten Materialien bereits in einem - formellen oder informellen - Lehr-oder Lernkontext zum Einsatz kamen und sich somit in der Praxis bewährt haben (OECD, 2007).

"Open Access programme pays particular attention to African and other developing countries where, notwithstanding important gains in ICT availability, OA prevalence, both in terms of output and usage, remains low."

 

Open Innovation Plattform

Open Access

Neurovation

Die derzeit größte Open Innovation Plattform Österreichs ist die webbasierte Informationsplattform Neurovation, gegründet im Jahr 2005.

Der Name leitet sich ab von Neurowissenschaften und Innovation. Neurovation ist ein Unternehmen der ISN Gruppe (Innovation Service Network GmbH) und schreibt unter anderem Wettbewerbe aus. Ein bereits im März 2013 abgeschlossener Wettbewerb suchte zum Beispiel nach innovativen Bildungskonzepten, die lebenslanges Lernen unterstützen.

Open-Innovation Strategie Österreich

Open Access

Österreich erarbeitet eine Open-Innovation Strategie. Die Öffentlichkeit ist zur Mitarbeit eingeladen. Im Jänner 2016 wurde ein Entwurf des Strategiepapiers der österreichischen Bundesregierung präsentiert, unter http://openinnovation.gv.at/open-innovation/ finden Sie alle Informationen zu Prozess und Zeitrahmen der Open Innovation Strategie.

Im Vorwort einer Publikation der Julius Raab Stiftung zu Grundlagen, Handlungsfeldern und Maßnahmen einer Open-Innovation Strategie für Österreich sagt Staatssekretär Mahrer:

„Neben bewährten innovationspolitischen Ansätzen gilt es, neue Wege zu mehr Innovationskraft zu ermöglichen. Der Open-Innovation Ansatz eröffnet dabei neue Perspektiven. Unser großes gesellschafts- politisches Ziel ist eine österreichische Strategie für Open Innovation, durch deren Umsetzung Österreich zum internationalen Top-Player für Open-Innovation und Collaborative-Innovation wird.“

PLOS Public Library of Science

Open Access

Figshare

PLOS Public Library of Science ist ein US open access Projekt für wissenschaftliche Publikationen.

Figshare wurde 2011 gegründet und arbeitet seit 2013 in Partnerschaft mit PLOS. Auf Figshare können ForscherInnen  aus aller Welt Statistiken, Daten, Tabellen, Videos etc in sämtlichen File-Formaten veröffentlichen. Sämtliche Daten sind frei zugänglich.

 

Rezensionsplattform für die europäische Geschichtswissenschaft

Open Access

recensio.net

recensio.net bietet seit 21. Januar 2011 eine online Rezensionsplattform für die europäische Geschichtswissenschaft. Die online Plattform ist dem Open-Access-Gedanken verpflichtet und kostenfrei zugänglich. Aktuelle Rezensionen aus historischen Fachzeitschriften werden veröffentlicht und gleichzeitig können Historiker die wichtigsten Thesen eigener Bücher und Aufsätze publizieren.

Kommentare anderer Historiker sollen anschließend eine neue, dynamische Form von Rezension rund um diese Präsentationen entstehen lassen. Sowohl Präsentationen anderer Wissenschaftler als auch Rezensionen der kooperierenden Zeitschriften aus ganz Europa stehen dem Nutzer frei zugänglich und im Volltext durchsuchbar zur Verfügung. Die Bayerische Staatsbibliothek sorgt für die Langzeitarchivierung der Rezensionen, für deren Anreicherung mit Metadaten sowie für die Anbindung an den Bibliothekskatalog.

Die Plattform wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und ist das Ergebnis einer Kooperation der Bayerischen Staatsbibliothek, desLeibniz-Instituts für Europäische Geschichte Mainz (IEG), der Universität zu Köln und des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP).

Strategie-Forum für Forschungsinfrastruktur

EU - European Research Area ERA - Forschung - Open Access

European Strategy Forum on Research Infrastructures

ESFRI European Strategy Forum on Research Infrastructures wurde 2002 eingerichtet, um EU-weite Forschungsinfrastruktur zu errichten und sie auf die assoziierten Staaten auszudehnen. Es handelt sich um eine Maßnahme der europäischen Kommission. Das Strategie-Forum setzt sich aus Vertretern der Mitgliedsstaaten sowie aus einem Vertreter der Kommission zusammen. Das Forum dient der Diskussion und Koordination von Projekten und allgemeinen Entwicklungen im Bereich der Forschungsinfrastruktur, unter anderen zu den Themen Supercomputer, spezifische Internetarchitektur (GRID), Datenbasen, virtuelle Bibliotheken oder allgemeine großflächige Forschungsinfrastrukturen.

White Paper on Citizen Science for Europe

EU - Open Access - Studien

Socientize Project

Zentrum für Soziale Innovation Wien. Oktober 2014

Citizen Science, oder BürgerInnenwissenschaften, bezeichnet die Einbindung von NichtwissenschafterInnen in authentische wissenschaftliche Prozesse, unterstützt durch die neuesten Informations- und Kommunikationstechnologien. Die soziale Dimension der Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung an wissenschaftlichen Prozessen wurde vom Zentrum für Soziale Innovation Wien ZSI analysiert. Ein Weißbuch der österreichischen Autorinnen Teresa Holocher-Ertl und Barbara Kieslinger beinhaltet die Ergebnisse und wurde von der EU Kommission mit Mitteln des Socientize Programms im Oktober 2014 veröffentlicht.

SOCIENTIZE wird von der Europäischen Union im 7. EU Rahmenprogramm gefördert. Die Plattform verfolgt das Ziel, für allen Beteiligten im Citizen Science Prozess die gemeinsamen Forschungsaktivitäten zu koordinieren und zu unterstützen. Neue technologische Infrastrukturen erlauben eine bessere Einbindung von Freiwilligen in Forschungsprozesse, die von zu Hause aus betrieben werden können. Die SOCIENTIZE Plattform bildet das Rahmenwerk, in dem sich AnbieterInnen technischer Infrastrukturen, ForscherInnen und Freiwillige treffen und gewährleistet gemeinsames Forschen und Experimentieren.

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