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Erasmus Charta

EU - Mobilität - Qualitätssicherung

Die Erasmus Charta für die Hochschulbildung bildet den allgemeinen Qualitätsrahmen für europäische und internationale Kooperationsaktivitäten, die eine Hochschuleinrichtung im Rahmen des EU-Programms für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport im Zeitrahmen 2014-2020 durchführen kann. Die Charta wird für die gesamte Laufzeit des Programms verliehen. Die Umsetzung der Charta wird überwacht und Verletzungen der niedergelegten Grundsätze und Pflichten können einen Entzug durch die Europäische Kommission zur Folge haben.

Mit der Unterzeichnung dieser Charta bestätigt die Einrichtung, dass ihre Beteiligung am Programm Teil ihrer eigenen Modernisierungs- und Internationalisierungsstrategie ist.

GUEP – Gesamtösterreichischer Universitätsentwicklungsplan

Governance - Qualitätssicherung

Strategischer Planungsrahmen für die öffentlichen Universitäten 2019-2024

Der GUEP stellt den strategischen Planungsrahmen für die Optimierung des hochschulischen Systems in Österreich dar. In Fortsetzung der Steuerungsabsichten des UG 2002 und in Reaktion auf die Forderung nach einer gesamthaften Entwicklung des öffentlichen Universitätssystems wurde der GUEP 2015 entwickelt und anlässlich der anstehenden Leistungsvereinbarungsverhandlungen 2017 aktualisiert.

Die Universitäten werden als Leitinstitutionen mit standortbezogener Wirkung verstanden, die im Hinblick auf die Konzeption einer Wissensgesellschaft eine Schlüsselrolle einnehmen. Seitens BMWFW wird eine differenzierte Hochschullandschaft mit klaren Aufgabenprofilen aber auch Freiräumen für die Universitäten angestrebt. Lehre und Forschung/ EEK sollen durch Kooperation und Vernetzung überregionale Wirkung und globale Sichtbarkeit erlangen. Bildung und Ausbildung sollen durchlässig und allen Bevölkerungsschichten zugänglich sein und Berufsausbildung und Hochschulbildung gleichberechtigt angesehen werden. Um Planungssicherheit zu gewährleisten soll hinreichende Finanzierung der Universitäten gesichert werden.

Maintaining a quality culture in doctoral education

Qualitätssicherung

LERU Advice Paper No.19. 2016

Die Liga Europäischer Forschungsuniversitäten (League of European Research Universities) LERU hat im März 2016 eine Publikation zur Doktoratsausbildung herausgegeben, die sich mit den Aspekten der Qualitätssicherung ausführlich befasst:

LERU Advice Paper No.19
 

"For universities, it is important that the focus on a quality culture in doctoral education is strongly supported by the university leadership, that review processes consider programmes as well as individual outcomes, that independent expertise is involved, that the quality of the research environment as well as the quality of the output is considered, and that processes are transparent and information easily accessible. The LERU paper also recommends that policy makers and funders acknowledge, encourage and reward universities that have good quality assurance systems in place."

 

Qualitätssicherung

Qualitätssicherung

Das Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz ist seit 1. März 2012 in Kraft.

Es zielt darauf ab, die Qualitätssicherung für alle Hochschulen, mit Ausnahme der pädagogischen Hochschulen, einheitlich zu gestalten, wobei Merkmale der Hochschulsektoren Fachhochschulen, Universitäten und Privatuniversitäten berücksichtigt werden. Zudem soll die internationale Vergleichbarkeit des Hochschulwesens verbessert werden.

Bundesgesetz über die externe Qualitätssicherung im Hochschulwesen
und die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria

Qualitätssicherung an Hochschulen. Beiträge zur 1. AQ Austria Jahrestagung 2013

Qualitätssicherung

Anforderungen an die Qualitätssicherung und ihre Wirkungen

Facultas Verlags- und Buchhandels AG, Wien 2014

Mit den Beiträgen zur ersten AQ Austria Jahrestagung liegt 2014 die erste Publikation der AQ Austria vor, mit der sie ihrem gesetzlich definierten breiten Auftrag nachkommt, Expertinnen und Experten sowie allen Interessierten ein Forum zum Dialog über Fragen der Qualitätssicherung zu bieten und die Diskussion über aktuelle und künftige Entwicklungen zu fördern.

Im Mittelpunkt dieser Tagungspublikation stehen zwei Kernfragen:

  • Welche Interessengruppen stellen welche Anforderungen an die Qualitätssicherung?
  • Was ist die Wirkungen von Qualitätssicherung?

Die Sicht verschiedener politischer Entscheidungsträgerinnen und -träger, die Sicht der Studierenden und die Sicht der Qualitätssicherungsagentur über die Anforderungen und Wirkungen von Qualitätssicherung werden dargestellt. Ebenso beleuchten Beiträge von Repräsentantinnen und Repräsentanten der Hochschulsektoren die beiden Kernfragen.  

Je mehr die Hochschulsysteme dereguliert werden, desto stärkere Bedeutung bekommt die Steuerungsfunktion der Qualitätssicherung. Das führt dazu, dass immer mehr kennzahlenbezogene Ansätze und immer stärker standardisierte hochschulübergreifende Ansätze der Qualitätssicherung entwickelt werden, in denen die konkreten internen Entwicklungen einzelner Hochschulen weniger Berücksichtigung finden.

In den Beiträgen kommt zum Ausdruck, dass Qualitätssicherung nicht „betrieben“ werden kann, sondern „adaptiert“ werden muss, und zwar auf die Situation der Hochschule selbst, auf den Hochschultyp, auf die Region, auf die regionale Verantwortung. Das heißt, ein Qualitätssicherungsinstrument muss flexibel sein, aber es muss zugleich europäischen Standards entsprechen.

Dass es bei der Qualitätssicherung nicht um einzelne Hochschulen sondern um den europäischen Hochschulraum geht zeigen unter anderen die Dublin Descriptors, die als Grundlage des Qualifikationsrahmens für die europäischen Hochschulabschlüsse dienten. Dazu gehören auch die verschiedenen europäischen Initiativen zur Definition von Lernergebnissen und Kompetenzen für die Studierenden, beispielsweise das von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern betriebene »Tuning«-Projekt (Tuning Education Structures in Europe). Dazu zählen auch die Standards and Guidelines for Quality Assurance in the European Higher Education Area (ESG), die auf einen Beschluss der Bologna-Minister-Konferenz in Berlin im Jahre 2003 zurückgehen.

Mit der Autonomie rückt das Thema der Qualitätssicherung ins Zentrum des strategischen Handelns einer Universität. Rektor Christoph Badelt nennt in seinem Beitrag die sogenannte »Triple Crown«, sie wird in den wirtschaftswissenschaftlichen Universitäten heute als ein Kürzel für internationale Spitzenqualität angesehen. Dazu zählt die Akkreditierung einer Institution durch EQUIS, AMBA und AACSB. EQUIS steht für European Quality Improvement System und wird von der European Foundation for Management Development (EFMD) für besondere Qualität von Wirtschaftsuniversitäten vergeben. Um eine Akkreditierung aufrechtzuerhalten, muss sich eine Universität einer umfangreichen Prüfung durch die Akkreditierungsagentur EFMD unterziehen. Eine weitere Akkreditierungsinstitution ist die renommierte britische AMBA (Association of MBAs). Sie akkreditiert in erster Linie die britischen MBA-Programme, aber auch einige ausgewählte Programme anderer Wirtschaftsuniversitäten weltweit, die den hohen Qualitätsanforderungen der AMBA entsprechen.

Große Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die international agieren, haben es sich zur Praxis gemacht, primär von einer kleinen Menge ausgewählter Universitäten Personal zu rekrutieren. Es wäre undenkbar, in einen solchen Kreis von primären Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern Universitäten aufzunehmen, die nicht international akkreditiert sind.

Aus Perspektive der Studierenden meint Janine Wulz in ihrem Beitrag:

Qualitätssicherung birgt für Studierende die Gefahr zu Kund/inn/en sowie für Hochschulen jene, zu Dienstleister/inne/n für Bildungsprodukte degradiert zu werden. Gleichzeitig birgt sie aber auch die Chance, Entwicklungs- und Transformationsprozesse in den Mittelpunkt zu stellen und damit zum »Empowerment« Studierender beizutragen.“

Durch die Definition von studentischer Mitbestimmung als Qualitätsmerkmal in den Standards der ENQA werden Studierende in ganz Europa darin unterstützt, als gleichberechtigter Teil der Hochschule demokratische Mitbestimmungsstrukturen einzufordern.

Letzte Bearbeitung: 19.05.2014, 10:29 / a.scholz

Quest for Quality for Students

EU - Qualitätssicherung - Studien

European Students´ Union ESU

Die European Students' Union ESU hat 2010 das Projekt QUEST Quest for Quality of Students gestartet. Das Projekt will die Qualitätssicherung im europäischen Hochschulraum aus der Perspektive der Studierenden untersuchen.

Die Mehrheit der europäischen Studierendenvertreter ist nach den Ergebnissen der Studie 2012 davon überzeugt, dass die Qualitätssicherung im europäischen Hochschulraum zu enormen realen Verbesserungen für die Studierenden geführt hat.

 

Regional Approaches to Quality Assurance in Higher Education

Qualitätssicherung - Studien

The DNA of a Converging Diversity

Peter J. Wells. Jänner 2014

Die Studie des Council for Higher Education Accreditation CHEA untersucht die Entwicklung von Qualitätssicherung der Hochschulbildung in vier Weltregionen, nämlich Afrika, Arabische Staaten, Asien-Pazifischer Raum und Europa.

Für März 2014 ist ein neues Übereinkommen für die Afrikanischen Staaten zu erwarten.

Wissenschaftliche Integrität

Qualitätssicherung

Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität OeAWI

Die Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität OeAWI wurde 2008 gegründet und ist Mitglied des European Network of Research Integrity Offices ENRIO und auf diese Weise international mit ähnlichen Organisationen vernetzt.

Zu den Gründungsmitgliedern der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität gehören neben 12 österreichische Universitäten die Akademie der Wissenschaften sowie der Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds WWTF, das IST Austria und der Wissenschaftsfonds FWF.

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