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Absolventen und Absolventinnen tertiärer Bildungsbereich 2014

Akademikerquote - EU - Gender-Mainstreaming - Statistik

Eurostat Juni 2016

Eurostat veröffentlichte im Juni 2016 Daten zu den AbsolventInnen des tertiären Bildungsbereichs.

Im Jahr 2014 erwarben in der Europäischen Union fast 5 Millionen Personen einen tertiären Bildungsabschluss, davon waren 58% Frauen und 42% Männer.

Der größte Anteil der Absolventen entfiel in allen Mitgliedstaaten auf die Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften.

Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe sind eindeutig männlich dominiert, sowohl auf EU-Ebene (73% der Abschlüsse in diesem Bereich wurden an Männer vergeben) als auch in sämtlichen Mitgliedstaaten.

Am ausgewogensten war das Verhältnis von Männern und Frauen in Deutschland (51%) und Irland (52%). Den höchsten Anteil männlicher Absolventen im Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik wiesen die Niederlande auf, die mit 73% weit über dem EU-Durchschnitt von 58% lagen.

Von Männern dominierte Fachrichtungen sind Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe (wo sie 73% der Absolventen stellen) sowie Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik (58%). Auf der anderen Seite sind vier von fünf Absolventen des Bereichs Pädagogik (d. h. 80%) Frauen. Ein weiterer Fachbereich, in dem Frauen stark überrepräsentiert sind, ist Gesundheit und soziale Dienste mit einem Anteil weiblicher Absolventen von 75%.

AkademikerInnen-Arbeitslosigkeit

Akademikerquote - Statistik - Studien

AkademikerInnen-Arbeitslosigkeit steigt: Was ist ein Uni-Abschluss wert?

AMS März 2015

Gegenüber März 2014 hat die Zahl der arbeitslosen Personen nach einer Studie des AMS "AkademikerInnen-Arbeitslosigkeit steigt: Was ist ein Uni-Abschluss wert?" insgesamt um 12,9% zugenommen, die Zahl der arbeitslosen AkademikerInnen stieg um 23,3%.

Das Bildungsbezogene Erwerbskarrierenmonitoring BibER ist ein gemeinsames Projekt des Arbeitsmarktservice Österreich, der Sektion VI des Sozialministeriums und der Bundesanstalt Statistik Österreich. Im Rahmen dieses Projektes werden die Erwerbskarrieren aller in Österreich wohnhaften Personen nach Abgang aus einer formalen Bildungseinrichtung statistisch auswertbar gemacht. So stehen Informationen zum Arbeitsmarktstatus bis zu 18 Monate nach Ausbildungsende differenziert nach Geschlecht und Alter zur Verfügung.

Längerfristige Beschäftigungstrends von HochschulabsolventInnen werden im AMS report 85/86 analysiert.

Akademikerquote

Akademikerquote - Internationale Studien - Statistik - Studien

In Österreich verfügen nach der OECD Studie „Bildung auf einen Blick“ von 2013 nur 21% der Menschen in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre über einen Hochschulabschluss. Im OECD- Durchschnitt liegt der Prozentsatz dieser Altersgruppe jedoch bei 39%. Auch Deutschland liegt mit 26% deutlich unter dem OECD-Schnitt.

Österreich konnte seine Akademikerquote in dieser Altersgruppe von 2000 von 14% bis 2011 auf 21% steigern. Im OECD-Vergleich betrug die Quote für 2000 noch 26% und wurde bis 2011 auf 39% gesteigert. Der EU-Durchschnitt liegt für 2011 ebenfalls für die Altersgruppe 25 bis 34 Jahre bei einer Quote von 36%.

Nach dem Ergebnis der Statistik Austria Registerzählung 2011 gibt es in Österreich 648.500 Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen. Im Zehnjahresabstand hat sich die Akademikerzahl um 263.400, das sind +68%, erhöht. Bezogen auf die 20- und mehrjährige Bevölkerung ergibt dies eine Akademikerquote von 9,7% (+3,5 Prozentpunkte gegenüber 2001). Starke Zuwächse gab es auch bei Personen mit Berufsbildender höherer Schule als höchster abgeschlossener Ausbildung. Jüngere Frauen haben ein höheres Bildungsniveau als ihre männlichen Altersgenossen.

Der Prozentsatz der „heutigen jungen Menschen, die im Verlauf ihres Lebens voraussichtlich einen Hochschulabschluss im Tertiärbereich A erwerben werden“ wird laut der Studie „Bildung auf einen Blick“ für Österreich mit 35% angeben (2011). Im Jahr 2005 war dieser Prozentsatz für Österreich noch mit 15% prognostiziert. Der OECD-Durchschnitt wird 2011 mit 39% beziffert, der EU-Durchschnitt beträgt 41% .

Der Vergleich der Altersgruppe 55 bis 64 Jahre zeigt für Österreich einen Akademikeranteil dieser Generation von 15%. Im OECD Mittel liegt der Anteil dieser Gruppe bei 23%.

Österreich schneidet im Bereich der Abschlussquoten im Sekundarbereich (Matura und Lehre) mit 82% der erwerbstätigen Bevölkerung weit  über dem OECD-Durchschnitt ab, der bei 72% liegt.

StudienanfängerInnen

Die österreichischen Studienanfängerquoten im Tertiärbereich A sind von 27% im Jahr 1995 (als der OECD-Durchschnitt bei 39% lag) auf 52% im Jahr 2011 gestiegen (als der OECD-Durchschnitt 60% betrug). Auf der Grundlage der gegenwärtigen Quoten wird geschätzt, dass 16% der ÖsterreicherInnen im Verlauf ihres Lebens voraussichtlich Studiengänge im Tertiärbereich B beginnen werden (allgemein kürzere, berufsorientierte Bildungsgänge), die in der Regel direkt auf den Arbeitsmarkt führen (der OECD-Durchschnitt liegt bei 19%). Dies entspricht einem Anstieg um 7 Prozentpunkte gegenüber 2003, dem ersten Jahr, für das Daten verfügbar sind.

Soziale Durchlässigkeit

Im OECD Durchschnitt können 37% der 25 bis 34jährigen als BildungsaufsteigerInnen bezeichnet werden, sie haben ein höheres Bildungsniveau als ihre Eltern erreicht. In Österreich ist dies in derselben Altersgruppe nur für 26% der Bevölkerung der Fall.

Frauenquote

Im Jahr 2000 wurden 36% der Tertiärabschlüsse von Frauen erzielt. Für 2011 beträgt dieser Anteil bereits 54%. Im selben Zeitraum stieg der Anteil von Absolventinnen in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Fertigung und Bauwesen von 18% im Jahr 2000 auf 25% im Jahr 2011, während der Anteil der Absolventinnen in Physik im selben Zeitraum von 24% auf 32% zunahm. Der Anteil der Frauen unter den Absolventen in den Bereichen Naturwissenschaften sowie Mathematik und Statistik erhöhte sich in diesem Zeitraum um 3 Prozentpunkte (von 33% auf 36%), und im Bereich Informatik stieg er von 11% auf 15%. Der Anteil der Frauen in diesen traditionell männlich dominierten Studienfächern war im Durchschnitt der OECD-Länder im Jahr 2000 höher als in Österreich im Jahr 2011 und ist seitdem weiter gestiegen, wenn auch nicht sehr stark.

Im OECD-Durchschnitt handelte es sich 2011 bei 41% der Absolventen naturwissenschaftlicher Studienfächer, 27% der Absolventen der Bereiche Ingenieurwissenschaften, Fertigung und Bauwesen, 43% der Absolventen in Physik, 45% der Absolventen in Mathematik und Statistik sowie 19% der Absolventen in Informatik um Frauen.

Das Verdienstgefälle zwischen Männern und Frauen ist in Österreich geringer als im OECD-Durchschnitt und sinkt in der Tendenz mit zunehmendem Alter. Das Verdienstniveau von Frauen  mit Tertiärabschluss liegt in Österreich bei 75% des Verdienstniveaus von Männern mit Tertiärabschluss. Im Vergleich dazu liegt der OECD-Schnitt bei 72%.

Der Anteil der 35- bis 44-jährigen Frauen mit Tertiärabschluss, die einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen, ist besonders niedrig. Während 81% der Männer mit Tertiärabschluss in dieser Altersgruppe einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen (im OECD-Durchschnitt sind es 86%), trifft dies lediglich auf 48% der Frauen zu (im OECD-Durchschnitt: 66%).

Arbeitslosenquote

Die niedrigsten Arbeitslosenquoten in Europa finden sich in Österreich, Deutschland und der Schweiz, die jeweils Maturantenquoten und Akademikerquoten unter dem OECD-Schnitt aufweisen.

Die EU strebt bis zum Jahr 2020 Hochschulabschlüsse für 40% eines Jahrgangs an. Die südeuropäischen Länder weisen hohe schulische und akademische Abschlussquoten, aber ein geringeres Pro-Kopf-Einkommen und eine deutlich höhere Jugendarbeitslosigkeit auf als Länder mit geringeren Akademikerquoten. In Spanien und Griechenland, in denen derzeit 65 bis 70% eines Jahrgangs die Studienberechtigung erwerben, hat die Jugendarbeitslosigkeit mit 56% und 61 % die höchsten Werte in Europa.

 

 

Letzte Bearbeitung: 17.03.2014, 11:03 / a.scholz

Arbeitsmarktdaten im Kontext von Bildungsabschlüssen - Jahresdurchschnittswerte 2015 für Österreich

Akademikerquote - Statistik - Studien

AMS Österreich 2016

Das AMS Österreich hat im Jänner 2016 Daten zu einem Spezialthema publiziert:

Arbeitsmarktdaten im Kontext von Bildungsabschlüssen - Jahresdurchschnittswerte 2015 für Österreich

Die Autorinnen sind Nadine Grieger und Judith Csarmann.

In dieser AMS Veröffentlichung finden sich Informationen über Arbeitslose nach Bildungsabschluss, Geschlecht und Alterskategorien sowie Arbeitslosenquoten in Österreich im Jahr 2015.

Der Anteil an arbeitslosen Personen mit einem Abschluss einer Universität, Hochschule oder Pädagogischen Hochschule lag für 2015 bei 5%. Es handelt sich dabei genau um 17.695 Personen, diesen standen 745 offene Stellen, die einen Hochschulabschluss voraussetzen, gegenüber. Der Anteil arbeitsloser Personen mit einem Fachhochschulabschluss betrug 0,8%, konkret 2.795 Personen.

Bildung auf einen Blick 2014

Akademikerquote - Internationale Studien - Staatenberichte

Education at a Glance 2014. OECD Indicators

Bildung auf einen Blick 2014 bietet einen Überblick über die Bildungssysteme in den 34 Ländern der OECD und einer Reihe von Partnerländern. Mehr als 150 Indikatoren ermöglichen den internationalen Vergleich in Bezug auf Bildungsbeteiligung und -verlauf, die Finanzierung von Bildung sowie die Organisation von Schulen.

Die Ergebnisse von 2014 verdeutlichen den enormen Einfluss von Bildung und Kompetenzen auf die Lebensperspektiven der Einzelnen.

Die Einkommensdaten deuten auf ein sich vergrößerndes Gefälle zwischen Personen hin, die über einen bestimmten Bildungsstand verfügen, und solchen, bei denen das nicht der Fall ist. In den OECD‑Ländern verdienen Erwachsene mit Tertiärabschluss im Durchschnitt 70% mehr als diejenigen ohne Abschluss des Sekundarbereichs II.

Kompetenzunterschiede beeinflussen ebenfalls das Verdienstniveau, selbst bei Personen mit gleichem Bildungsstand. Im Durchschnitt verdient ein Erwachsener mit Tertiärabschluss, der die höchste Kompetenzstufe im Bereich Lesekompetenz erreicht, 45% mehr als ein Erwachsener mit ähnlichem Bildungsstand, dessen Leistungen im Bereich Lesekompetenz der untersten Kompetenzstufe gemäß der Erhebung über die Fähigkeiten und Fertigkeiten Erwachsener entsprechen

 

Bildung in Zahlen 2013/14. Schlüsselindikatoren und Analysen

Akademikerquote - Mobilität - Statistik - Studien

Statistik Austria

Mehr als die Hälfte (53,8%) der Personen aus Nicht-EU-Staaten, ein Drittel der Deutschen und ein Viertel der Personen aus anderen EU-Ländern zog nach dem in Österreich abgeschlossenen Doktoratsstudium ins Ausland.

Mit der Höhe des Bildungsabschlusses steigt die Wahrscheinlichkeit, ins Ausland abzuwandern, wie Analysen der Absolventinnen und Absolventen 2008/09 bis 2010/11 von Statistik Austria zeigen.

In Bildung in Zahlen 2013/14 werden Ergebnisse und Kenngrößen aus verschiedenen Statistiken  von STATISTIK AUSTRIA in Form von Texten, Tabellen und Grafiken dargestellt und bieten Informationen zu unterschiedlichen Bildungsbereichen wie Schul- und Hochschulwesen, Erwachsenenbildung, Bildungsverläufe, den Bildungsstand und staatliche Bildungsausgaben.

Die Ergebnisse beruhen auf einer Auswertung der Statistik zum Bildungsstand mit Stichtag 31.10.2012 sowie der Wanderungsstatistik der Jahre 2008 bis 2013 und beziehen sich auf alle Personen, die in den Schul- bzw. Studienjahren 2008/09 bis 2010/11 einen Bildungsabschluss in Österreich erworben und zum Zeitpunkt des Abschlusses ihren Hauptwohnsitz in Österreich hatten.

 

Bildung in Zahlen 2015/16

Akademikerquote - Gender-Mainstreaming - Sozialerhebung - Statistik

Statistik Austria Mai 2017

2015/16 lag die Zahl der ordentlichen Studierenden an öffentlichen Universitäten bei 280.445, zeigen die Schlüsselindikatoren aus Bildung in Zahlen 2015/16.

Die Zahl der Studierenden stieg vom Studienjahr 1980/81 bis zum Studienjahr 2015/16 um mehr als 140%. Die Zahl der Professorinnen und Professoren folgte dieser Entwicklung nicht: im selben Zeitraum war lediglich ein Anstieg um etwas mehr als 40% zu beobachten. Im Studienjahr 2015/16 umfasste der Personalstand 2.467 Professorinnen und Professoren.

55,7% der Studentinnen und Studenten an österreichischen Universitäten haben Eltern, die keine Akademiker sind, zeigen die Ergebnisse der im Mai 2017 veröffentlichten Erhebung über den Bildungsabschluss der Eltern von Statistik Austria

29,1% der Studierenden haben einen akademisch gebildeten Vater und in 60,8% dieser Fälle ist auch die Mutter Akademikerin. Insgesamt stammen 17,7% der Studierenden aus reinen Akademikerfamilien.

Hochschulstatistik

Akademikerquote - Statistik

Bildungsstand der österreichischen Bevölkerung

Nach dem Ergebnis der Statistik Austria  Registerzählung 2011 gibt es in Österreich 648.500 Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen. Im Zehnjahresabstand hat sich die Akademikerzahl um 263.400, das sind 68%, erhöht. Bezogen auf die 20- und mehrjährige Bevölkerung ergibt dies eine Akademikerquote von 9,7% (+3,5 Prozentpunkte gegenüber 2001). Starke Zuwächse gab es auch bei Personen mit Berufsbildender höherer Schule als höchster abgeschlossener Ausbildung. Jüngere Frauen haben ein höheres Bildungsniveau als ihre männlichen Altersgenossen.

Zahlen für Studienabschlüsse inländischer ordentlicher Studierender an öffentlichen Universitäten wurden erstellt am 7. August 2013 und betragen für das Studienjahr 2011/12 insgesamt 27.316 Abschlüsse. Der größte Anteil findet sich unter Abschlüssen von Studienrichtungen der Geisteswissenschaften mit 7.856, auf Sozial- und Wirtschaftswissenschaften entfallen 5.522 Abschlüsse, gefolgt von 4.087 Abschlüssen in Technik und 4.004 in Naturwissenschaften. 1.198 Studierende schlossen im Studienjahr 2011/12 ihr Studium der Humanmedizin ab und 1.841 das Studium der Rechtwissenschaften.

Österreich 2025 – Die "Frontier" in Wissenschaft, Technologie, Innovationen und Wirtschaft

Akademikerquote - Finanzierung - Governance - Studien

WIFO 2017

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Fabian Unterlass

In Österreich „…scheinen aber die Anstrengungen, technologisches Wissen zu produzieren, näher an die Fähigkeit führender Länder heranzureichen als im wissenschaftlichen Bereich.“

Als Frontier wird die höchste Leistungsgrenze bezeichnet. Der internationalen Rankings wie European Innovation Scoreboard (EIS) oder den Global Innovation Index (GII )zugrundeliegende "Frontier"-Begriff ist in der wissenschaftlichen Literatur ohne Definition und wird empirisch unterschiedlich gehandhabt. Die AutorInnen von Österreich 2025 – Die "Frontier" in Wissenschaft, Technologie, Innovationen und Wirtschaft sehen es problematisch, dass inkonsistente Frontier-Konzepte und -Indikatoren Benchmarking- Analysen und darauf beruhende Politikempfehlungen verzerren und schlagen eine konsistente Messung in vier unterschiedlichen Bereichen vor:

  • Wissenschafts-Frontier
  • Technologie-Frontier
  • Innovations-Frontier
  • Wirtschafts-Frontier

Ein Beitrag, der die Ergebnisse von Teilprojekten des WIFO-Forschungsprogrammes "Österreich 2025" zusammenfasst ist als Download zu erwerben.

http://www.wifo.ac.at/publikationen?detail-view=yes&publikation_id=59296

 

Qualifikationsbedarf

Akademikerquote - EU - Statistik - Studien

Analyse der Datengrundlage zum künftigen Qualifikationsangebot und –bedarf in Österreich

CEDEFOP

CEDEFOP European Centre for the Development of Vocational Training, das europäische Zentrum für die Förderung der Berufsbildung in der EU wurde 1975 als Agentur der Europäischen Union gegründet.

Das Hauptziel von CEDEFOP besteht darin, in regelmäßigen Zeitabständen eine mittelfristige Qualifikationsangebotsprognose und Qualifikationsnachfrageprognose auf europäischer Ebene für die EU insgesamt und für die Einzelstaaten unter Verwendung von verfügbaren, vergleichbaren Daten und erweiterter Methoden durchzuführen und zu veröffentlichen.

Die Prognose für Österreich sieht für 2020 einen Prozentsatz von AkademikerInnen bei 11,9% gemessen an der Gesamtbevölkerung vor. Der Prozentsatz für TechnikerInnen wird mit 21,1% prognostiziert, Dienstleistungsberufe mit 16,3%, Handwerksberufe mit 10,1% und Hilfsarbeitskräfte mit 13,4%. Führungskräfte liegen nach dieser Prognose im Jahr 2020 bei 6,4%.

Zuwanderer der ersten und zweiten Generation

Akademikerquote - EU - Internationalisierung - Mobilität - Statistik

Eurostat. Statistics Explained.

2014 verfügten 31,6% der 25- bis 54-Jährigen Österreicher und Österreicherinnen über einen tertiären Bildungsabschluss. Für Zuwanderer der zweiten Generation lag diese Quote in Österreich bei 32,3%, für Zuwanderer der ersten Generation bei 29,2%.

In der Reihe Statistics Explained untersucht Eurostat das Bildungsniveau Zuwanderer der ersten und zweiten Generation.

Laut Eurostat war im Jahr 2014 die Quote der tertiären Bildungsabschlüsse auf EU-Ebene in der Altersgruppe der 25- bis 54-Jährigen bei Zuwanderern der zweiten Generation mit EU- sowie mit Nicht-EU-Hintergrund höher (38,5% bzw. 36,2%) als bei ihren Altersgenossen ohne Migrationshintergrund (30,9%). Die Quote war bei dieser Gruppe auch höher als bei Zuwanderern der ersten Generation, die in einem anderen EU-Mitgliedstaat (33,3%) oder einem Drittstaat (29,4%) geboren wurden.

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