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Economics of Education in Europe

EU - Forschung - Wertschöpfung

European Expert Network on Economics of Education EENEE

Bildungsökonomische Forschungsergebnisse bestätigen, dass Bildung einen großen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum hat. Insbesondere ist eine hohe Bildungsqualität zentraler Bestandteil für die positive Entwicklung von ökonomischen Zielgrößen.

EENEE verfolgt das Ziel, zur Verbesserung der Entscheidungsfindung und Politikentwicklung im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung in Europa beizutragen, indem es die Europäische Kommission bei der Analyse ökonomischer Aspekte von Bildungspolitik und –reform berät und unterstützt.

F&E-Erhebung 2011 und Standortqualität

Forschung - Studien - Wertschöpfung

Ergebnisse der F&E-Erhebung 2011 und Standortqualität

Institut für Höhere Studien Wien
Andreas Schibany, Brigitte Ecker, Helmut Gassler, Christian Reiner

Die Studie "Ergebnisse der F&E-Erhebung 2011 und Standortqualität" gibt an, dass der Anteil der österreichischen Universitäten an der Grundlagenforschung 54% beträgt und 46% der universitären Forschung anwendungsorientiert ist.

„Ein intertemporaler Vergleich zwischen den Erhebungsjahren 2002 bis 2011 zeigt eine kontinuierliche und beeindruckende Ausweitung sowohl hinsichtlich der Anzahl der forschenden Erhebungseinheiten als auch in Bezug auf die Ausgaben für F&E. Dabei zeigt sich, dass der Hochschulsektor seine F&E-Ausgaben zwischen 2002 und 2011 um 67 % steigern konnte; der Unternehmenssektor verzeichnete für diesen Zeitraum eine Steigerung der F&E-Ausgaben um 82 %. Bemerkenswert ist auch, dass Österreich seine „Forschungsbasis“ im Unternehmenssektor deutlich ausweiten konnte. Die Zahl der forschenden Unternehmen stieg von 1.942 auf 3.384, was eine Steigerung zwischen 2002 und 2011 um 74 % bedeutet.“

Forschung in der Steiermark

Finanzierung - Forschung - Studien - Wertschöpfung

Wissenschaftsbericht 2011/12

Amt der Steiermärkischen Landesregierung

Knowledge Based Capital. OECD Studie 2013

Geistiges Eigentum - Internationale Studien - Wertschöpfung

Supporting Investment in Knowledge Capital, Growth and Innovation

Das wissensbasierte Kapital (KBC knowledge based capital)  ist laut OECD Bericht vom Oktober 2013 "Supporting Investment in Knowledge Capital, Growth and Innovation" jener Faktor, der Unternehmen wettbewerbsfähig macht. Die Studie untersucht den wirtschaftlichen Wert von KBC und liefert Empfehlungen zu den Bereichen Innovation, Besteuerung, Unternehmertum, Wettbewerb, Unternehmensberichterstattung und geistiges Eigentum.

Der Anteil des KBC an allen Investitionen liegt in den OECD Ländern bei 20 bis 30%. Österreich befindet sich im oberen Mittelfeld, vor Deutschland, den USA und Finnland.

Die Investitionen in wissensbasiertes Kapital sind in den Vereinigten Staaten und Schweden im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) etwa doppelt so hoch wie in Italien und Spanien, und die patentierenden Unternehmen ziehen in den Vereinigten Staaten und in Schweden viermal so viel Kapital an wie die entsprechenden Unternehmen in Italien und Spanien.

OECD Science, Technology and Industry Scoreboard 2015

Forschung - Internationale Studien - Internationalisierung - Staatenberichte - Statistik - Wertschöpfung

OECD Paris 2015

Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) sind im OECD-Raum laut Scoreboard 2015 im Jahr 2013 um 2,7% gestiegen. 2015 nutzten 28 der OECD-Staaten Steueranreize, um unternehmensbasierte F&E zu fördern, besonders erwähnt werden im Report dabei Brasilien, China, Russland und Südafrika.

Von 2010 bis 2012 waren die USA, Japan und Korea bei den Innovationen auf den Gebieten der Informations- und Kommunikationstechnologien führend. Auf diese drei Länder entfielen zusammen über 65% der in Europa und den USA angemeldeten Patente, gefolgt von Deutschland, Frankreich und China.

Die meistzitierten Publikationen in allen wissenschaftlichen Disziplinen entfielen auf nur vier Staaten: USA, UK, Deutschland und China. Die wissenschaftliche Zusammenarbeit hat sich seit 1996 verdoppelt, 2013 entstanden fast 20% aller wissenschaftlichen Publikationen im Rahmen internationaler Kooperationen. Dabei spielen die USA sowohl als Zielland als auch als Herkunftsland die zentrale Rolle.

Studentische Mobilität und ihre finanziellen Effekte auf das Gastland

Internationale Studien - Mobilität - Wertschöpfung

Deutscher Akademischer Austauschdienst DAAD. November 2013

Der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD hat eine europaweit tätige Beratungsagentur mit Sitz in Basel, die Prognos AG, mit einer Studie beauftragt, welche die finanziellen und wirtschaftlichen Auswirkungen der grenzüberschreitenden Studierendenmobilität in verschiedenen europäischen Ländern untersucht. Untersuchungsländer sind neben Deutschland auch Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz und Spanien

Nach dieser Studie befanden sich im Jahr 2010 in Österreich 54.000 ausländische Studierende und 2011 waren es 59.000.

Die jährlichen pro Kopf-Effekte während des Studiums sowie bei Verbleib im Gastland ergeben für Österreich folgende Ergebnisse:

  • Die Bruttowertschöpfungs-Effekte während des Studiums betragen 9.196 Euro und nach Verbleib in Österreich 73.913 Euro.
  • Die Effekte auf öffentliche Haushalte betragen während des Studiums 2.893 Euro und bei Verbleib in Österreich 25.097 Euro.

TU Austria. Leistungen und Perspektiven

Forschung - Studien - Wertschöpfung

Projektbericht. Economica Institut für Wirtschaftsforschung.

Mai 2013

TU Wien, TU Graz und Montanuniversität Leoben, die sich 2010 zur Initiative TU Austria zusammengeschlossen haben, tragen überdurchschnittlich zur Wertschöpfung der österreichischen Wirtschaft bei. Die Studie des ECONOMICA Instituts für Wirtschaftsforschung bescheinigt den drei technischen Universitäten Österreichs immenses Wertschöpfungspotenzial.

Absolventinnen und Absolventen technischer Studien sind gefragte Kräfte am Arbeitsmarkt, die Gründungsrate ist überproportional hoch und die Input-Output-Analyse zeigt, wie bedeutend die volkswirtschaftlichen Effekte des TU Austria-Universitätsverbundes sind. Die TU Austria bringt einen volkswirtschaftlichen Nutzen und unterscheidet sich bei den wesentlichen Kennzahlen von anderen Sektoren wie etwa dem Tourismus. Die vorliegende Studie belegt den Wert von Wissen und Technik erstmals gesammelt für die technischen Universitäten Österreichs in Zahlen.

Technologie und Wissen sind für die österreichische Wirtschaft bedeutender als der Tourismus. Der Produktionswert, die Bruttowertschöpfung sowie die Brutto-Investitionen sind laut ECONOMICA-Studie im Bereich Technologie und Wissen sogar bis zu sieben Mal höher als im Tourismus. Obwohl in Österreich etwas mehr Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe (14 %) als technologie- und wissensintensive Unternehmen (13 %) angesiedelt sind, beschäftigt der Bereich Technologie und Wissen mit 19% der Personen mehr als der Tourismus mit 10 %.

Wertschöpfung

Wertschöpfung

Die Wertschöpfung, die Universitäten leisten, umfasst neben dem eigentlichen ökonomischen Sinn auch Beiträge zur internationalen Vernetzung, Interaktion mit dem Arbeitsmarkt, Innovation und Technologietransfer, Kultur, Reputation des Standortes, Lebensqualität, Chancengleichheit und Nachhaltigkeit sowie Beiträge zum Fremdenverkehr und zur Zivilgesellschaft.

Definition

Der Return on Education (ROE) ist eine Messgröße, die das Verhältnis zwischen Gewinn und Investitionen jeder Form von Bildung beschreibt. Im Wirtschaftsbereich wird die Messgröße Return on Investment (ROI) verwendet.

In der Wirtschaftswissenschaft ist auch der Begriff Return on Equity, mit derselben Abkürzung ROE wie Return on Education, gebräuchlich.

Wettbewerbsbericht 2013

European Research Area ERA - Wertschöpfung

Ohne Industrie kein Wachstum und keine Beschäftigung. EU-Kommission September 2013

Dem Wettbewerbsbericht der EU-Kommission von 2013 zufolge entfallen etwa 86 % des Wertes der EU-Ausfuhren auf die inländische Produktion. In China liegt dieser Wert bei 74 %, in Japan bei 85 %, in Südkorea bei 61 % und in den USA bei 84 %.

In einer globalisierten Welt wird Wettbewerbsfähigkeit eher an der „wertschöpfenden Leistung“ gemessen als am Export von Fertigerzeugnissen, auf dem traditionell das Hauptaugenmerk lag.

In diesem Zusammenhang wird der Technologievorteil der EU dadurch deutlich, dass die Ausfuhren von in der EU hergestellten Produkten weniger ausländische Wertschöpfung beinhalten als dies bei Ausfuhren aus Drittländern wie China, Südkorea, Japan und den USA der Fall ist, die stärker als die EU auf technologisch hoch entwickelte Vorleistungsgüter aus dem Ausland zurückgreifen müssen. Umgekehrt hat die EU bei den Ausfuhren dieser Länder einen höheren Anteil an der Wertschöpfung.

Wien: Stadt, die Wissen schafft

Finanzierung - Studienbeiträge - Wertschöpfung

Finanzen, AkteurInnen, Visionen einer europäischen Forschungsmetropole

Vierter Bericht des Beauftragten der Stadt Wien für Universitäten und Forschung. Februar 2015

Der Bericht zeigt eine Wertschöpfung ausgelöst durch die Hochschulen in Wien von fast drei Milliarden Euro jährlich auf. Wien sei nicht nur die größte deutschsprachige Universitätsstadt der Welt, sie sei auch Kulturhauptstadt und verfüge über eine sehr gute Lebensqualität.

Rund 190.000 Studierende sind eine enorme Bereicherung für die Stadt, sowohl kulturell als auch finanziell. Daraus leitet sich die Verantwortung ab, das vorhandene Potenzial auszuschöpfen, was sich auch in den Budgetzahlen der Stadt widerspiegeln muss. Es ist im Interesse Wiens, in Zukunftsbereiche zu investieren und das auch ausreichend zu kommunizieren.“

Wissen schafft Wert. Hochschulen und Forschung als wichtiger Standortfaktor

Finanzierung - Forschung - Studien - Wertschöpfung

Dritter Bericht des Beauftragten der Stadt Wien für Universitäten und Forschung

Alexander van der Bellen. Dezember 2013

Wissenstransfer

European Research Area ERA - Forschung - Geistiges Eigentum - Studien - Wertschöpfung

Knowledge Transfer Study. 2010 – 2012. Final Report June 2013. European Commission

Österreich schneidet in der Studie bezüglich der Umsetzung von EU-Empfehlungen und politischen Maßnahmen zur Förderung des Wissenstransfers sehr gut ab und liegt weit über dem EU-Schnitt.

  • "Austria is the country with the most comprehensive KT policies, found to fulfil 93% of the policy measures."
  • "Most advanced policies for KT strategy development were found in Austria: 100% fulfilment"
  • "Policies for KT capacities and skills were found to be comprehensive in many countries. Four countries reported to fulfil all measures (100%): Austria, Germany,and the UK."

Zweck der Studie war es, den Stand der Umsetzung der Empfehlungen der Kommission vom 10. April 2008 “ Empfehlung für den Umgang mit geistigem Eigentum bei Wissenstransfertätigkeiten und für einen Praxiskodex für Hochschulen und andere öffentliche Forschungseinrichtungen ” in den einzelnen Mitgliedstaaten und assoziierten Staaten zu überprüfen.

 

Die Empfehlung von 2008 beinhaltete die Sicherstellung, dass alle öffentlichen Forschungseinrichtungen den Wissenstransfer als strategische Aufgabe definieren. Ebenso lautete eine Empfehlung, eine nationale Kontaktstelle einzurichten, deren Aufgabe die Koordinierung von Maßnahmen des Wissenstransfers zwischen öffentlichen Forschungseinrichtungen und dem privaten Sektor sein sollte, einschließlich der Bewältigung transnationaler Fragen, in Verbindung mit ähnlichen Kontaktstellen in anderen Mitgliedstaaten.

In Österreich wurde eine nationale Kontaktstelle für IPR- Angelegenheiten im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung eingerichtet. In der operativen Umsetzung der Aufgaben wird der NCP durch die fachliche Expertise der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) unterstützt. Die NCP IP hat die Gespräche für die Studie zum Stand der Umsetzung der Empfehlungen der Kommission im März 2011 geführt.

Die Studie der Kommission zum Wissenstransfer weist für Österreich, Spanien, Deutschland, Irland und Großbritannien eine aktive Politik zur Förderung von Wissenstransfer aus. Für diese Staaten gilt, dass sie die Empfehlung umgesetzt haben und alle ihre öffentlichen Forschungsorganisationen definieren Wissenstransfer als „strategic mission“. Vor allem dem Wissenstransfer zwischen Universitäten und der Industrie wird Priorität eingeräumt.

"Austria is the country with the most comprehensive KT policies, found to fulfil 93% of the policy measures." Großbritannien folgt mit 87% und Deutschland mit 78%. Die drei Länder mit der schlechtesten Quote für die Umsetzung waren Liechtenstein, Griechenland und Bosnien-Herzegovina, alle mit einer Rate unter 25%. Der europäische Durchschnitt liegt bei 53%.

In Österreich ist das Eigentum von IP mit 46,7% an Forschungseinrichtungen einschließlich Universitäten angesiedelt,  zu 43,3% befindet sich IP im Besitz von Firmen, 6,7% gehören Erfindern und Efinderinnen und 3,3% sind an andere verteilt.

Die Studie zeigt auf, dass es eine europäische Universität im Schnitt 3,2 Millionen Euro kostet, um eine einzige Erfindung zur  Anmeldung bringen zu können.

"With the exception of license income, universities outperform other research
organisations when research expenditures are used to standardise the results. This is in
contrast to the performance outcomes when using the number of research personnel. This
should not be surprising, since government and non-profit research institutes have a
substantially larger research budget per staff member and are likely to perform more
applied research than universities."
 

Patentanmeldungen  

Israel erreicht pro 1.000 Forschenden die höchste Rate von 69,1 Patentanmeldungen. Österreich steht bei 3,7 vor Bulgarien am untersten Ende der Liste. 
 

start-ups

Portugal weist die besten Resultate aus, gefolgt von Schweden. Österreich liegt am untersten Ende vor Ungarn und den zuletzt platzierten Ländern Lettland, Kroatien und Slowenien. Pro 1.000 Forschender erreicht Österreich 0,4 start-ups, Portugal jedoch 6,4 und Schweden 4,7.

Lizenzverträge

Israel erreichte die höchste Anzahl von Lizenzverträgen mit 23,9 pro 1.000 Forschenden. Bulgarien steht an zweiter Stelle mit 16.4 Lizenzvereinbarungen und Großbritannien belegt Platz drei mit 16,3 Lizenzvereinbarungen pro 1 000 Forschenden. Kroatien, Schweden und Slowenien erreichen die wenigsten Verträge für Lizenzen. Österreich liegt am untersten Bereich bei 1,6 Lizenzverträgen pro 1.000 in der Forschung Beschäftigten.

Einkommen durch Lizenzen

Tschechien ist das produktivste Land betreffend Einkommen durch Lizenzen. Für 1.000 Beschäftigte in der Forschung generiert Tschechien 3.130.000 Euro. Israel steht mit 2.081.000 Euro an zweiter Stelle, dicht gefolgt von Belgien mit 2.035.000 Euro. Für Österreich treffen solche Summen nicht zu, es liegt im untersten Bereich mit Einnahmen von 38.000 Euro an Lizenzen pro 1.000 Beschäftigten.

Verträge mit Firmen

Den Niederlanden gelingen die meisten Verträge mit Firmen mit einer Rate von 300,2 Abschlüssen pro 1.000 ForscherInnen. Finnland steht an zweiter Stelle mit 231,3 Verträgen. Österreich liegt im mittleren Bereich mit 73,3 Abkommen pro 1.000 Forschenden.

  

Letzte Bearbeitung: 20.12.2013, 11:46 / a.scholz

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