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Studium & Lehre

Universitärer Lehr- und Prüfbetrieb seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie

Seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie im März 2020 stellen die öffentlichen Universitäten, unter Einhaltung der öffentlich geltenden und zusätzlich hauseigenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, einen geordneten Lehr- und Prüfbetrieb sicher. Die Prozesse der Qualitätssicherung wurden an die veränderte Situation und die jeweiligen Gegebenheiten angepasst. In vielen Bereichen erfolgte eine beinahe vollständige Umstellung auf digitale Lehre und digitales Prüfen. Phasenweise wurden, insbesondere ab dem Beginn des Wintersemesters 2020/2021, hybride Formate praktiziert. Ein besonderer Fokus lag dabei auf den Studienbeginner*innen. In gewissen Bereichen mit unumgänglicher Vor-Ort-Lehre/Prüfungen wie in Laboren oder im künstlerischen Bereich wurden die Settings auf die jeweiligen Rahmenbedingungen angepasst.

So wurde unter anderem von Universitäten die technische Infrastruktur massiv ausgebaut, Lehr- und Lernplattformen erweitert, distance learning und home learning entwickelt, entsprechende Unterstützungsangebote für Studierende und Lehrende auf die Beine und zur Verfügung gestellt und dort, wo es möglich war und ist, wurden und werden Prüfungen auf den Distanzbetrieb umgestellt und abgehalten.

Durch die Covid-19-Universitäts- und Hochschulverordnung – C-UHV vom 22. April 2020 - wurden die Universitäten berechtigt, für das SS 2020 entsprechende Änderungen bei den Methoden und Konzepten von Lehrveranstaltungen nach Semesterbeginn anzubringen, da anderenfalls die Lehre aufgrund der notwendigen Corona-Sicherheitsmaßnahmen nicht möglich gewesen wäre. Wie eine uniko-interne Umfrage bereits im April 2020 ergab, wurde schon zu Beginn des Sommersemesters 2020 an der Erarbeitung und der Umsetzung von digitalen Prüfungskonzepten gearbeitet.

Das Wintersemester 2020/21 wurde zunächst weitgehend als hybrides Semester geplant, da die weitere Entwicklung der Pandemie im Sommer noch nicht absehbar war. Das am 30. September 2020 vom BMBWF veröffentliche 10-Punkte-Programm der Hochschulen spiegelt den von Universitäten eingeschlagenen Weg wider. Durch Satzungsänderungen wurde bereits vor dem Beginn des WS 2020/21 ermöglicht, dass die Lehre je nach Bedarf in Präsenz, hybrid oder rein digital stattfinden kann. Auch das Sommersemester 2021 wird weitgehend als hybrides Semester geplant. 

Insgesamt gesehen ist es besonders für Studierende und für Lehrende sehr herausfordernd, unter den gegebenen Bedingungen zu studieren und zu lehren. Je länger die Pandemie andauert, umso schwieriger wird es, den Studien- und Lehrbetrieb (fast) ohne Präsenz sicherzustellen. Die Universitäten sehen darin aber auch einen wichtigen Beitrag, der zur Bewältigung dieser Pandemie geleistet werden kann und hoffen, dass sich die Rahmenbedingungen sukzessive auch für Universitäten in den nächsten Monaten bessern werden.