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Times Higher Education World University Rankings

Indikatoren und Rangberechnung

THE beurteilt Universitäten in den fünf Bereichen Lehre, Forschung, Zitationen, Wissenstransfer und Internationalität. Dazu werden 13 unterschiedlich gewichtete Indikatoren eingesetzt und aus den Indikatoren ein Gesamtwert von 0–100 errechnet, auf dessen Basis die Universitäten absteigend gereiht werden.

Die Gewichtung der folgenden Indikatoren wird von THE immer wieder geändert:

Zitationen (30%) – Indikator: Anzahl der Zitationen einer Universität verglichen mit der durchschnittlichen Zitationshäufigkeit (normalisiert)

Lehre (30%) – Indikatoren: Einkommen der Universität/WissenschafterIn (normalisiert nach Kaufkraftparität, 2,25%), Reputationsumfrage (Anzahl der Nennungen der Universität,  15%),  Anzahl der Doktoratsabschlüsse/WissenschafterIn (6%), Verhältnis Doktoratsabschlüsse/BA-Abschlüsse (2,25%), Betreuungsrelation (Anzahl der Studierenden/WissenschafterIn, 4,5%)

Forschung (30%) – Indikatoren: Anzahl der wissenschaftlichen Publikationen/WissenschafterIn (normalisiert, 6%), Forschungseinnahmen/WissenschafterIn (normalisiert nach Kaufkraftparität, 6%), Reputationsumfrage (Anzahl der Nennungen der Universität, 18%)

Internationales (7,5%) – Verhältnis internationale/nationale Studierende (2,5%), Verhältnis internationale/nationale MitarbeiterInnen (2,5%), Anteil an wissenschaftlichen Publikationen mit internationalen Co-AutorInnen (2,5%)

Innovation (2,5%) – Indikator: Einkünfte aus Wirtschaft und Industrie/WissenschafterIn (normalisiert nach Kaufkraftparität, 2,5%)

Zitationen werden in einem Fünfjahresfenster analysiert. THE normalisiert die Publikationsdaten je nach Fach unterschiedlich, um den Einfluss der Größe der Institutionen sowie nationale und internationale Unterschiede auszugleichen, es gibt aber keine öffentlichen Informationen über die Berechnungsweise. Seit 2016/17 werden Publikationen mit zahlreichen AutorInnen (z.B. Publikationen im Rahmen von CERN-Projekten) zu dem Prozentsatz berücksichtigt, die dem Ausmaß der Beteiligung entspricht. Aufgrund der Änderung der bibliometrischen Grundlagen (Wechsel von Web of Science auf Scopus) ist es bei zahlreichen Universitäten zu nicht nachvollziehbaren Sprüngen gekommen. THE empfiehlt das aktuelle Ranking daher nicht mit den vergangenen zu vergleichen.