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Finanzierung & Budget

Countdown: UNI-Budget für die Periode 2022 - 2024

Bis 31. Oktober 2020 hat Bildungs- und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann noch Zeit, um gemäß § 12, Abs. 2 Universitätsgesetz 2002 – UG mit dem Bundesminister für Finanzen den für die nächste Leistungsvereinbarungsperiode 2022 bis 2024 zur Verfügung stehenden Gesamtbetrag zur Finanzierung der Universitäten festzulegen.

→ noch 46 Tage: Seidler zu finanziellem Mehrbedarf: „Bisher keine Zweifel an Notwendigkeit"  
→ noch 53 Tage: Kunstunis erwarten genauso viel Zusatzbudget wie für geplante TU Linz 
noch 75 Tage: Der Stichtag für das Uni-Budget rückt näher.  

 

Wie hoch ist der Mehrbedarf?
Nach Berechnungen der uniko werden zusätzlich 2,1 Milliarden Euro benötigt (aktuelle Periode 2019 bis 2021: 11 Mrd.). Dieser Mehrbedarf setzt sich zusammen aus: Abdeckung der Inflations- und Struktureffekte, z.B. Gehaltsanpassungen für das Personal (0,7 Mrd.), Mittel für die Fortsetzung der Studienplatzfinanzierung / Verbesserung der Betreuungsrelation (0,5 Mrd.), Ausbau der Stärkefelder und die Digitalisierung (0,35 Mrd.) sowie  Bauten, Mieten und Infrastruktur-Investitionen (0,55 Mrd.).

 

Finanzierung

Die Finanzierung der öffentlichen Universitäten in Österreich wird im Universitätsgesetz (UG 2002) geregelt. Dabei wird klargestellt: „Die Universitäten sind vom Bund zu finanzieren.

Wesentliches Finanzierungselement sind die Leistungsvereinbarungen. Diese sind öffentlich-rechtliche Verträge zwischen den einzelnen Universitäten und dem Bund und werden für drei Jahre abgeschlossen.

Mit der Leistungsvereinbarungsperiode 2019-2021 wurde das Konzept der „Universitätsfinanzierung NEU“ eingeführt. Dieses wird in der Universitätsfinanzierungsverordnung (UniFinV) geregelt.

Budgetierung und Controlling

Das Jahresbudget der öffentlichen österreichischen Universitäten beträgt grob 3,6 Mrd. EUR pro Jahr.

Das Controlling umfasst einerseits die Kosten und Leistungsrechnung, die in der Verordnung über einheitliche Standards für die Kosten- und Leistungsrechnung an Universitäten (KLRV Universitäten) geregelt wird und andererseits die Wissensbilanz-Verordnung (WBV 2016).