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U-Multirank

Herausforderungen für die österreichischen Universitäten

Die Datenqualität ist insbesondere durch eine unterschiedliche Zählweise der von den Universitäten gelieferten Daten (Personal, Studierende etc.) ungesichert und erschwert objektive Vergleiche. Weiters führen teilweise niedrige Rücklaufquoten bei den Umfragen auf Ebene der Studienrichtungen zu Leerfeldern in den auf diesen Daten basierenden Indikatoren.

Die Publikations-/Zitationsanalysen basieren auf der Publikationsdatenbank Web of Science (Thomson Reuters), daraus folgt wie in anderen Rankings eine Abhängigkeit von den darin enthaltenen Zeitschriften und Zitierungen. Österreichische Universitäten publizieren jedoch auch in diversen nicht in Web of Science gelisteten Zeitschriften. Ein Definitionsproblem besteht z.B. bei der Zählung der „Regionalen Co-Publikationen“ durch UMR. Als „Region“ wird ein Umkreis von 50 km betrachtet. Daher bestehen hier ungleiche Rahmenbedingungen für die österreichischen Universitäten.

Das österreichische Hochschulsystem führt aufgrund des weitgehend freien Hochschulzugangs zu Verzerrungen bei der Berechnung der Betreuungsrelation. Weiters sind weitgehend niedrige Zahlen bei den Patentmeldungen zu vermerken, da das Halten von Patenten vielfach nicht als Aufgabe der Universität gesehen wird.