uniko: Energiekostenzuschuss sollte auch für Universitäten gelten
OTS 13.12.2022
Nachdem Bundeskanzler Nehammer am Sonntag einen weiteren Energiekostenzuschuss für österreichische Unternehmen angekündigt hat, spricht sich Sabine Seidler, Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), dafür aus, diesen auch auf die Universitäten auszuweiten.
BMBWF/uniko: Laufender Betrieb der Universitäten für 2023 möglich
Uniko zu Budgeterhöhung: „Schritt in die richtige Richtung, aber keine Lösung“
Gemeinsame Gespräche zwischen uniko und BMBWF zur Teuerung
Universitäten fordern Krisengipfel zum Budgetdilemma
OTS 17.10.2022
Die österreichischen Universitäten begrüßen den Vorstoß von Vizekanzler Werner Kogler, sich den finanziellen Mehrbedarf der Universitäten für die Jahre 2022-24 nochmals anzuschauen und fordern die Abhaltung eines Krisengipfels, um angesichts der dramatischen Situation nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen. Denn die 500 Millionen, die den Universitäten für die Jahre 2022-24 zum Ausgleich der finanziellen Mehrkosten in Aussicht gestellt wurden, sind definitiv nicht ausreichend: „Ein massiver Rückbau, vor dem wir schon seit Monaten gewarnt hatten, ist keine Drohung, sondern eine logische Konsequenz, wenn wir die zugesagte Summe den prognostizierten Mehrkosten gegenüberstellen“, betont uniko-Präsidentin Sabine Seidler. „Dass Inflation, Energiepreise und Mieten seit unserem ersten Hilferuf im Frühjahr dramatisch gestiegen sind, ist kein Geheimnis. Warum hätten daher einzig die Ausgaben der Universitäten auf dem Stand von April, als wir bereits ein Budgetloch von 500 Millionen für die LV-Periode 2022-24 beziffert hatten, stehen bleiben sollen?“, betont Seidler.
Uniko-Präsidentin Seidler zu Budgetrede: „Schwarzer Tag für Wissenschaft“
OTS 12.10.2022
Dass die österreichischen Universitäten trotz wiederholter Hilferufe weniger als die Hälfte der dringend benötigten Zusatzfinanzierung von rund 1,2 Mrd. Euro für die aktuelle Leistungsvereinbarungsperiode (2022-24) vom Finanzministerium erhalten – es sind nunmehr 500 Mio. Euro für diesen Zeitraum – kommentiert uniko-Präsidentin Sabine Seidler heute als einen „schwarzen Tag für die Wissenschaft in Österreich“ und fügt hinzu, dass damit ein schmerzhafter Rückbau an den Universitäten unausweichlich ist: „Es ist sehr enttäuschend, dass uns diese Entscheidung massive Einschnitte abverlangt und uns faktisch um Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte zurückwirft“, betont Seidler.
„Wir werden nun vor die Entscheidung gestellt, ob wir mit den 500 Millionen in den nächsten zwei Jahren Energiepreise und Mieten bezahlen – beides zusammen beläuft sich laut unseren Prognosen auf rund 475 Mio. Euro – oder die Personalkosten von knapp über 500 Mio. Euro abdecken wollen – beides wird sich nicht ausgehen“, so die Präsidentin der Universitätenkonferenz. Besonders gravierend seien die Folgen für den akademischen Nachwuchs, wie Seidler bereits im Vorfeld immer gewarnt hatte. „Für zukünftige Nobelpreisträger brechen düstere Zeiten an,“ fügt Seidler hinzu „Von all den Lobgesängen auf die Wichtigkeit und Bedeutung wissenschaftlicher Forschung in den vergangenen Tagen bleiben nicht viel mehr übrig als Lippenbekenntnisse und ein schaler Beigeschmack.“
Proteste im Iran: uniko fordert nationales Programm für gefährdete Forscher:innen
OTS 07.10.2022
Die österreichische Universitätenkonferenz (uniko) zeigt sich erschüttert über die anhaltende Gewalt, mit der das iranische Regime gegen Studierende, Professor:innen und die Zivilgesellschaft brutal vorgeht und versucht, jeglichen Protest im Keim zu ersticken: „Der tragische Tod der Kunststudentin Mahsa Amini, der eine Welle des Protests ausgelöst hat, muss lückenlos aufgeklärt werden und darf nicht ohne Folgen bleiben“, so uniko-Präsidentin Sabine Seidler. „Die österreichischen Universitäten richten daher einen dringenden Appell an die österreichische Bundesregierung und die Europäische Kommission, hier klar Stellung zu beziehen und die Aufnahme von bedrohten und schutzsuchenden Forscher:innen aus dem Iran zu erleichtern.“ Zudem fordert die uniko die Einrichtung eines nationalen Unterstützungsprogramms für bedrohte Forscher:innen nach internationalem Vorbild und will hier besonders gefährdeten Frauen eine neue Perspektive eröffnen.
uniko-Präsidentin Seidler gratuliert Anton Zeilinger zum Physik-Nobelpreis
OTS 04.10.2022
Sabine Seidler, Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) und Rektorin der TU Wien, gratuliert Anton Zeilinger sehr herzlich zur Verleihung des Physik-Nobelpreises für seine herausragende Pionierarbeit auf dem Gebiet der Quantenforschung.
Universitäten schlagen Alarm: Budgetloch hat sich auf 1,2 Mrd. Euro verdoppelt
OTS 22.09.2022
„Die Lage ist dramatisch“ – mit diesen Worten kommentiert uniko-Präsidentin Sabine Seidler die finanzielle Notlage der Universitäten. Die Rekordinflation und die damit verbundenen Preissprünge bei Energie und Mieten sowie und die zu erwartenden höheren Personalkosten haben die bereits angespannte Situation in den vergangenen Monaten weiter verschärft.
Gegen Angriffe auf Wissenschaft: uniko richtet vor Orbán-Besuch Appell an Bundeskanzler Nehammer
OTS 27.7.2022
Die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) weist anlässlich des Staatsbesuchs von Viktor Orbán einmal mehr auf die massive Bedrohung der akademischen Freiheit und universitären Autonomie in Ungarn hin. Während der Amtszeit von Orbán ist das einstige Vorzeigeland im Index der Wissenschaftsfreiheit in die untere Hälfte abgerutscht und erzielte bei der letzten Erhebung im Jahr 2021 den schlechtesten Wert innerhalb der Europäischen Union. uniko-Präsidentin Sabine Seidler appelliert an Kanzler Nehammer, schwerwiegende Verstöße gegen die Freiheit von Wissenschaft und Lehre beim Treffen ebenso anzusprechen wie die Versuche der Regierung, die Autonomie der Universitäten zu beschneiden und kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen: „Der Academic Freedom Index bestätigt das, was wir seit Jahren mit großer Sorge beobachten. Wir dürfen nicht zulassen, dass Universitäten als ein wesentliches Element demokratischer Gesellschaften politischer Einflussnahme und Kontrolle unterworfen werden“, betont Seidler.
Wissenschaftsjournalismus als Qualitätskriterium bei Medienförderung durch öffentliche Hand
uniko unterstützt Forderung nach Anstellung von Wissenschaftsjournalist:innen
SAVE OUR SPECTRUM
uniko beteiligt sich an europaweitem Appell
Klimakrise: Universitäten fordern radikales Umdenken in der Energie- und Wachstumspolitik
OTS 09.05.2022
Als Pionierinnen einer nachhaltigen Entwicklung sehen sich die österreichischen Universitäten in der Verantwortung, anlässlich des alarmierenden Berichts des Weltklimarates einen dringenden Appell an die österreichische Bundesregierung zu richten. Denn obwohl der IPCC-Bericht 2022 auf Basis umfassender naturwissenschaftlicher Forschung eindringlich davor warnt, dass die Hälfte der Menschheit durch den Klimawandel "hochgradig gefährdet" sein wird, werde von Seiten der Politik nach wie vor viel zu wenig getan, um die Gefahr eines zunehmend unbewohnbaren Planeten abzuwenden, heißt es in einem gemeinsamen Statement der Universitäten.
„Skandalös und zweckwidrig“: TU OÖ soll zu Lasten öffentlicher Universitäten finanziert werden
uniko-Präsidentin Sabine Seidler richtet dringenden Appell an Wissenschaftsausschuss
OTS 2.5.2022
Als übereilt, parteipolitisch motiviert und konzeptionell unausgegoren hatte die uniko die Pläne zur Gründung einer neuen TU für Digitalisierung und digitale Transformation in Oberösterreich bereits im Vorfeld kritisiert. Dass die Universität – wie aus dem am Mittwoch präsentierten Gesetzesentwurf hervorgeht – nun ausgerechnet aus jenem Notfallstopf finanziert werden soll, der den öffentlichen Universitäten laut Universitätsgesetz für „besondere Finanzierungserfordernisse“ zusteht, bezeichnet Sabine Seidler als „eine skandalöse Umgehung des Universitätsgesetzes und einen Affront gegenüber allen öffentlichen Universitäten und den Steuerzahlern“ – wurde doch in den letzten zwei Jahren von Seiten der Politik stets beteuert, dass das Geld für das von Kanzler Kurz und Landeshauptmann Stelzer initiierte „Leuchtturmprojekt“ „on top“ finanziert werden würde und nicht aus dem Budget der Unis.
Budgetloch von 475 Mio. Euro: Universitäten drohen massive Einschnitte durch Kostensteigerungen
Universitätenkonferenz (uniko) richtet dringenden Appell an Regierung
OTS 28.04.2022
Das Dreijahres-Budget der Universitäten, das in den Leistungsvereinbarungen für die Periode 2022-2024 beschlossen wurde, droht von der galoppierenden Inflation aufgefressen zu werden. „Erhebliche Kostensteigerungen bei Strompreisen, Mieten und Personalkosten reißen ein riesiges Loch von rund 475 Millionen Euro in das Budget der Universitäten, zeigt sich Sabine Seidler, Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) besorgt. Ohne einen finanziellen Ausgleich sind drastische Einschränkungen – von einem Aufnahmestopp beim Personal bis hin zu einem massiven Rückbau in zentralen Leistungsbereichen – unumgänglich.
Österreichische Universitätenkonferenz trauert um Erhard Busek
Die österreichische Universitätenkonferenz (uniko) zeigt sich bestürzt über das plötzliche Ableben von Erhard Busek und würdigt ihn als leidenschaftlichen Europäer, kritischen Geist und Wegbereiter für Wissenschaftsfreiheit und Autonomie der Universitäten.
Solidarität mit bedrohten Studierenden und Forscher:innen
Die österreichische Universitätenkonferenz (uniko) verurteilt den Angriff Russlands auf die Ukraine auf das Schärfste und sichert bedrohten Studierenden, Forscher:innen und Künstler:innen rasche und unbürokratische Unterstützung zu. „Der Krieg gegen die Ukraine richtet sich nicht nur gegen die Souveränität eines europäischen Staates, sondern ist ein beispielloser Angriff auf die fundamentalen Werte und Überzeugungen, die wir teilen“, erklärt uniko-Präsidentin Sabine Seidler.
Unis planen Präsenzbetrieb ab Sommersemester
OTS 3.2.2022
Die österreichische Universitätenkonferenz (uniko) hat sich in einer heutigen Sitzung klar für ein Bekenntnis zur Präsenzlehre für das Sommersemester 2022 ausgesprochen. „Die Universitäten wollen mit Anfang März in fast allen Bereichen zum Präsenzbetrieb zurückkehren. Digitale oder hybride Formate wird es – auch auf Wunsch der Studierenden – teils bei größeren Vorlesungen geben oder wenn es die epidemiologische Entwicklung wieder erforderlich machen sollte“, betont uniko-Präsidentin Sabine Seidler.
2G an WU Wien: uniko stellt sich hinter Rektorin Hanappi-Egger
OTS 11.01.2022
Die österreichische Universitätenkonferenz (uniko) verurteilt die persönlichen Anfeindungen der FPÖ gegenüber WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger auf das Schärfste und weist die Forderung nach einer Abberufung der Rektorin als nicht ernst zu nehmende Äußerung entschieden zurück.
Uni-Kollektivvertrag: Gehälter steigen um 2,93 Prozent
OTS 11.01.2022
Der Dachverband der österreichischen Universitäten und die Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) haben sich heute – nach zwei intensiven Verhandlungsrunden – auf einen Gehaltsabschluss für die Kollektivvertragsbediensteten der Universitäten geeinigt.
Seidler zu Unibudget: „Konsolidierung, aber keine großen Sprünge“
uniko-Präsidentin sieht internationalen Aufholprozess österreichischer Universitäten in Gefahr
OTS 04.01.2022
Auf den anfänglichen Optimismus folgt die Ernüchterung: Die Budgetsteigerung von 12,5 Prozent für die österreichischen Universitäten in den nächsten drei Jahren droht durch steigende Inflation und Personalkosten sowie massive Zusatzbelastungen im Corona-Management aufgefressen zu werden. „Das erklärte Ziel, die heimischen Universitäten bei der Finanzierung an internationale Standards heranzuführen, ist dadurch nahezu unmöglich“, wie Sabine Seidler, Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), nach der Veröffentlichung der einzelnen LV-Abschlüsse heute betont. Sie fordert eine Evaluierung und strategische Weiterentwicklung der Leistungsvereinbarungen.