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SAVE OUR SPECTRUM

uniko beteiligt sich an europaweitem Appell

Die uniko beteiligt sich an einem gemeinsamen, europaweiten Appell von 57 Verbänden an die Europische Union. Der Call to Europe fordert, dass das UHF-Spektrum für Rundfunk und Kultur sowie drahtlose Produktionstechnik, das auch für die Universitäten von großer Bedeutung ist, über 2030 hinaus zu erhalten. Mehr Informationen:

Budgetloch von 475 Mio. Euro: Universitäten drohen massive Einschnitte durch Kostensteigerungen

Universitätenkonferenz (uniko) richtet dringenden Appell an Regierung

OTS 28.04.2022

Das Dreijahres-Budget der Universitäten, das in den Leistungsvereinbarungen für die Periode 2022-2024 beschlossen wurde, droht von der galoppierenden Inflation aufgefressen zu werden. „Erhebliche Kostensteigerungen bei Strompreisen, Mieten und Personalkosten reißen ein riesiges Loch von rund 475 Millionen Euro in das Budget der Universitäten, zeigt sich Sabine Seidler, Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) besorgt. Ohne einen finanziellen Ausgleich sind drastische Einschränkungen – von einem Aufnahmestopp beim Personal bis hin zu einem massiven Rückbau in zentralen Leistungsbereichen – unumgänglich. 

Unis planen Präsenzbetrieb ab Sommersemester

OTS 3.2.2022

Die österreichische Universitätenkonferenz (uniko) hat sich in einer heutigen Sitzung klar für ein Bekenntnis zur Präsenzlehre für das Sommersemester 2022 ausgesprochen. „Die Universitäten wollen mit Anfang März in fast allen Bereichen zum Präsenzbetrieb zurückkehren. Digitale oder hybride Formate wird es – auch auf Wunsch der Studierenden – teils bei größeren Vorlesungen geben oder wenn es die epidemiologische Entwicklung wieder erforderlich machen sollte“, betont uniko-Präsidentin Sabine Seidler.

Die Strategien der einzelnen Universitäten, dieses Ziel bei Gewährleistung sicherer Arbeitsbedingungen für Studierende und Unipersonal langfristig sicherzustellen, ist unterschiedlich und reicht von 2G über 2,5G bis hin zu 3G. „Die Universitäten wissen selbst am besten, was in ihrem Bereich sinnvoll und praktisch umsetzbar ist. Daher ist es im Ermessen der einzelnen Rektorate, diese Entscheidung in Abstimmung mit internen Gremien festzulegen.“ Den gesetzlichen Rahmen hierfür bieten die Autonomie der Universitäten sowie das 2. COVID-19-Hochschulgesetz.

„Eine One-Fits-All-Lösung gibt es in diesem Fall nicht und wäre auch nicht im Interesse aller Beteiligten“, so Seidler. Die Rahmenbedingungen der Universitäten sind sehr unterschiedlich in z.B. Größe, Räumlichkeiten, Unterrichtsformaten, Anteil internationaler Studierender. Zudem sind die Testkapazitäten in den einzelnen Bundesländern bis zum heutigen Tag sehr unterschiedlich.

Erfreulich sei jedoch, dass die Impfquote an den Universitäten bereits jetzt sehr hoch ist und signifikant über dem Durchschnitt der allgemeinen Bevölkerung liegt. In Hinblick auf das Wintersemester 2022 erwarten sich die Universitäten, dass möglichst alle ihrer Studierenden und Mitarbeiter:innen als Angehörige wissenschafts- und kunstbasierter Organisationen der allgemeinen und von der uniko befürworteten Impfpflicht nachkommen werden. Die Impfung mit ihrer wissenschaftlich belegten hohen Wirksamkeit sei die Grundlage, um auch im Falle einer Verschlechterung der epidemiologischen Lage den Präsenzbetrieb weiterhin aufrechterhalten zu können.