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BMBWF/uniko: Laufender Betrieb der Universitäten für 2023 möglich

Uniko zu Budgeterhöhung: „Schritt in die richtige Richtung, aber keine Lösung“

Uniko-Präsidentin Seidler zu Budgetrede: „Schwarzer Tag für Wissenschaft“

OTS 12.10.2022

Dass die österreichischen Universitäten trotz wiederholter Hilferufe weniger als die Hälfte der dringend benötigten Zusatzfinanzierung von rund 1,2 Mrd. Euro für die aktuelle Leistungsvereinbarungsperiode (2022-24) vom Finanzministerium erhalten – es sind nunmehr 500 Mio. Euro für diesen Zeitraum – kommentiert uniko-Präsidentin Sabine Seidler heute als einen „schwarzen Tag für die Wissenschaft in Österreich“ und fügt hinzu, dass damit ein schmerzhafter Rückbau an den Universitäten unausweichlich ist: „Es ist sehr enttäuschend, dass uns diese Entscheidung massive Einschnitte abverlangt und uns faktisch um Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte zurückwirft“, betont Seidler.

Proteste im Iran: uniko fordert nationales Programm für gefährdete Forscher:innen

OTS 07.10.2022

Die österreichische Universitätenkonferenz (uniko) zeigt sich erschüttert über die anhaltende Gewalt, mit der das iranische Regime gegen Studierende, Professor:innen und die Zivilgesellschaft brutal vorgeht und versucht, jeglichen Protest im Keim zu ersticken: „Der tragische Tod der Kunststudentin Mahsa Amini, der eine Welle des Protests ausgelöst hat, muss lückenlos aufgeklärt werden und darf nicht ohne Folgen bleiben“, so uniko-Präsidentin Sabine Seidler. „Die österreichischen Universitäten richten daher einen dringenden Appell an die österreichische Bundesregierung und die Europäische Kommission, hier klar Stellung zu beziehen und die Aufnahme von bedrohten und schutzsuchenden Forscher:innen aus dem Iran zu erleichtern.“ Zudem fordert die uniko die Einrichtung eines nationalen Unterstützungsprogramms für bedrohte Forscher:innen nach internationalem Vorbild und will hier besonders gefährdeten Frauen eine neue Perspektive eröffnen. 

Universitäten schlagen Alarm: Budgetloch hat sich auf 1,2 Mrd. Euro verdoppelt

OTS 22.09.2022

„Die Lage ist dramatisch“ – mit diesen Worten kommentiert uniko-Präsidentin Sabine Seidler die finanzielle Notlage der Universitäten. Die Rekordinflation und die damit verbundenen Preissprünge bei Energie und Mieten sowie und die zu erwartenden höheren Personalkosten haben die bereits angespannte Situation in den vergangenen Monaten weiter verschärft.

Gegen Angriffe auf Wissenschaft: uniko richtet vor Orbán-Besuch Appell an Bundeskanzler Nehammer

 

OTS 27.7.2022

Die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) weist anlässlich des Staatsbesuchs von Viktor Orbán einmal mehr auf die massive Bedrohung der akademischen Freiheit und universitären Autonomie in Ungarn hin. Während der Amtszeit von Orbán ist das einstige Vorzeigeland im Index der Wissenschaftsfreiheit in die untere Hälfte abgerutscht und erzielte bei der letzten Erhebung im Jahr 2021 den schlechtesten Wert innerhalb der Europäischen Union. uniko-Präsidentin Sabine Seidler appelliert an Kanzler Nehammer, schwerwiegende Verstöße gegen die Freiheit von Wissenschaft und Lehre beim Treffen ebenso anzusprechen wie die Versuche der Regierung, die Autonomie der Universitäten zu beschneiden und kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen: „Der Academic Freedom Index bestätigt das, was wir seit Jahren mit großer Sorge beobachten. Wir dürfen nicht zulassen, dass Universitäten als ein wesentliches Element demokratischer Gesellschaften politischer Einflussnahme und Kontrolle unterworfen werden“, betont Seidler.

Wissenschaftsjournalismus als Qualitätskriterium bei Medienförderung durch öffentliche Hand

uniko unterstützt Forderung nach Anstellung von Wissenschaftsjournalist:innen

Solidarität mit bedrohten Studierenden und Forscher:innen

Die österreichische Universitätenkonferenz (uniko) verurteilt den Angriff Russlands auf die Ukraine auf das Schärfste und sichert bedrohten Studierenden, Forscher:innen und Künstler:innen rasche und unbürokratische Unterstützung zu. „Der Krieg gegen die Ukraine richtet sich nicht nur gegen die Souveränität eines europäischen Staates, sondern ist ein beispielloser Angriff auf die fundamentalen Werte und Überzeugungen, die wir teilen“, erklärt uniko-Präsidentin Sabine Seidler.

„Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt der gesamten ukrainischen Bevölkerung, den Wissenschaftler:innen und Studierenden vor Ort bzw. auf der Flucht sowie den zahlreichen Partneruniversitäten und Wissenschaftsinstitutionen, deren Zukunft ungewiss ist.“ Gleichzeitig sei es jedoch auch wichtig, ein Signal an russische Studierende, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen zu richten, die unter großer Gefahr ihre Stimme gegen den Krieg erheben und massiven Repressionen ausgesetzt sind, wie Seidler betont. „Wir lassen nicht zu, dass der Krieg unsere Universitäten spaltet. Wissenschaft, Kunst und ein friedliches Miteinander sind unsere gemeinsame Sprache.“

Die österreichischen Universitäten haben ein Bündel an finanziellen und organisatorischen Soforthilfemaßnahmen bzw. mittel- und langfristigen Unterstützungsangeboten geschnürt. Diese reichen von Forschungsaufenthalten für Forscher:innen über einen erleichterten und unbürokratischen Studienzugang für ukrainische Studierende bis hin zu finanziellen und logistischen Unterstützungsleistungen für all jene Studierende und Universitätsangehörige in Österreich, die von den Auswirkungen des Krieges unmittelbar betroffen sind. Eine weitere konkrete Maßnahme ist u.a. Reaktivierung der uniko-Initiative MORE, die geflüchteten Wissenschaftler:innen eine neue Perspektive geben will. Die uniko ist zudem in engem Austausch mit anderen nationalen wie internationalen Wissenschaftsinstitutionen, um Unterstützungsangebote auf eine möglichst breite Basis zu stellen.

 

Solidarity with threatened students and researchers

Universities Austria (uniko) is strongly condemning the attack of the Russian Federation on Ukraine and pledge students, researchers and artists quick and unbureaucratic support. “The war on Ukraine not only goes against the sovereignty of a European country but is also an unprecedented attack on the fundamental values and beliefs we share”, explains uniko-president Sabine Seidler.

“Our absolute solidarity is with all the Ukrainian people, the researchers and students on site or fleeing and with numerous partnering universities and research institutions, whose future is uncertain.” Seidler emphasizes that, equally important, sending a signal to Russian students, researchers and activists, who are raising their voices against the war and fearing repressions, is also of importance. “We will not allow war to divide our universities. Science, art and a peaceful co-operation are our common language.”

Universities Austria have bundled a package of financial and organizational emergency relief measures and middle, as well as long term support offerings. These comprise research stays for researchers, an easy and unbureaucratic access to university studies for Ukrainian students and financial and logistical assistance to all students and university-affiliated staff in Austria, directly affected by the war. Another concrete action taken is the reactivation of uniko’s initiative MORE, which aims to give fleeing researchers a new perspective. Uniko stands in constant and close exchange with other national and international research institutions to build a broad co-operation for offering support.