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Aktuelles

Uni-Budget - "Besorgte" Universitätenkonferenz will Klarheit

Uniko-Präsidentin Brigitte Hütter zeigt sich in einer Aussendung "sehr besorgt über die Nonchalance bis hin zur Fahrlässigkeit, mit der die technologische Wettbewerbsfähigkeit des Landes und die Ausbildung der nächsten Generationen behandelt werden".

Die Universitätenkonferenz (uniko) fordert die Regierung auf, "ihre Verantwortung für die Universitäten wahrzunehmen". Bis 31. Oktober muss das Budget der Unis für 2028 bis 2030 feststehen, zuletzt waren Kürzungen im Gespräch. Uniko-Präsidentin Brigitte Hütter zeigte sich in einer Aussendung "sehr besorgt über die Nonchalance bis hin zur Fahrlässigkeit, mit der die technologische Wettbewerbsfähigkeit des Landes und die Ausbildung der nächsten Generationen behandelt werden". Nach Bekanntwerden der ersten Budgetpläne im Frühjahr gab es Proteste von Studierenden, Lehrenden und Rektoraten. Anschließend vertagte die Regierung die eigentlich für die Budgetrede geplante Entscheidung über das Uni-Budget in den Herbst - Ende Oktober läuft die gesetzliche Frist dafür aus. Gleichzeitig kündigte Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) eine Regierungsklausur davor an und wollte um ein "moderates Plus" kämpfen. Die Klausur hat bisher nicht stattgefunden, im Kanzleramt wollte man davon zuletzt nichts wissen und stellte nur "Sitzungsformate im kleinen Kreis mit den Parteispitzen" in Aussicht, bei denen die Unis sicher auch einmal dabei wären.

Universitäten legen Reformpläne vor: „Reformen notwendig, aber kein Ersatz für eine ausreichende Uni-Finanzierung“

uniko-Präsidentin Brigitte Hütter: Investitionen in Österreichs existenzielle Basis kommen letztlich auch dem Staatshaushalt zugute

OTS 4. September 2026

Im Herbst 2026 steht die Entscheidung über die Finanzierung der Universitäten an, bis 31. Oktober ist Zeit, den finanziellen Rahmen für die Leistungsvereinbarungen 2028 - 2030 festzulegen. „Die finanzielle Ausstattung der Universitäten ist von fundamentaler Bedeutung. Es geht um die Schubkraft, mit der Österreich in die Zukunft startet“, sagt uniko-Präsidentin Brigitte Hütter. „Ein falsch platzierter Sparkurs würde die Ausbildungschancen der jungen Generation aufs Spiel setzen, den Wirtschafts- und Innovationsstandort beschädigen und die wissenschaftliche Problemlösungskapazität bei drängenden Fragen wie dem Klimawandel und dem Einsatz künstlicher Intelligenz unterlaufen.“

Signale der Entspannung, aber weiterer Protest nicht vom Tisch

Nach den drastischen Kürzungsankündigungen im Frühjahr und der beeindruckenden Unterstützung aus der Zivilbevölkerung für den Protest der Universitäten hat es seitens der Politik zuletzt Entspannungssignale gegeben. Hütter appelliert an die Entscheidungsträger:innen, zu bedenken, dass der Einsatz von Steuergeld für die Universitäten keine verpuffende Konsumausgabe ist, sondern eine Investition in die existenzielle Basis Österreichs - was letztlich auch dem Staatshaushalt zugutekommt.

Holzleitner empfing uniko-Spitze zum Austausch

Arbeit an einem gemeinsamen Beitrag zur Regierungsklausur im Herbst / Budgetentscheidung fristgerecht vor 31. Oktober

OTS 25. Juni 2026

Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner empfing uniko-Präsidentin Brigitte Hütter, uniko-Vizepräsident Markus Müller und den Rektor der Universität Wien, Sebastian Schütze, zu einem Austausch.

Im Rahmen des Gesprächs betonte die Ministerin, wie wichtig es sei, gemeinsam an den zentralen Themen des Universitätsstandorts zu arbeiten.

"Wir nehmen es nicht hin": Rede von uniko-Präsidentin Brigitte Hütter auf der Großdemo gegen Sparpläne

Durch die Verschiebung der LV-Verhandlungen in den Herbst ist die Gefahr eines Rückbaus der Universitäten noch nicht gebannt

27. Mai 2026

Deutlich mehr als 20.000 Menschen sind am Mittwoch dem Aufruf der ÖH und der uniko gefolgt und haben gegen die Regierungspläne zur Kürzung der Universitätenfinanzierung demonstriert. uniko-Präsidentin Brigitte Hütter sprach - unter viel Applaus- auf der Demo-Bühne am Ballhausplatz vor dem Bundeskanzleramt.

Termine

Filtermöglichkeit
12.01.17, 12:30 bis 14:30 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal

23.02.17 bis 24.02.17

Mapping Univer©ities: Eine Vermessung der Beziehungen von Universität und Stadt

Unter dem Titel „Mapping Univer©ities: Eine Vermessung der Beziehungen von Universität und Stadt“ organisiert die uniko gemeinsam mit der Universität Innsbruck eine zweitägige Tagung zum Verhältnis von Universität und Stadt aus interdisziplinärer Perspektive.

Städte und Universitäten sind lokale Akteure mit globaler Wirkung, die in ihrem Zusammenwirken große Synergien erzeugen, in viele Lebensbereiche hineinreichen und diese entscheidend prägen. Wie wird die Zukunft von Universität und urbanem Raum gestaltet? Was braucht die Universitätsstadt der Zukunft? In Präsentationen und Paneldiskussionen wird diesen Fragen aus der Sicht von Forschung, Praxis und Verwaltung nachgegangen.

Robert J. Zimmer wird in einer Keynote am Beispiel von Chicago zeigen, wie Marksteine der Stadtgeschichte mit der Entwicklung der Universität zusammenhängen.  Internationale Expertinnen und Experten diskutieren die Zukunft von urbanem Raum und Universität aus Sicht  der Kunst, Soziologie, Architektur, Ökonomie, Energie und Umwelt.

Zusätzlich bieten Kurzpräsentationen und Poster erstmals einen österreichweiten Blick auf konkrete Interaktionen, Kooperationen und Abhängigkeiten zwischen Universitäten, lokalen Akteuren, Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft. Diese Beispiele zeigen, wie die Herausforderungen von sozialer Innovation, Nachhaltigkeit und Stadtplanung gemeinsam bewältigt werden können.

 

Alle Akteurinnen und Akteure aus Universität und Stadt sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen!

Für die kostenlose Teilnahme an der Veranstaltung können Sie sich mit Klick auf das untenstehende Anmeldeformular direkt anmelden.

 

03.03.17, 14:45 bis 17:00 Uhr

Sitzung Forum Personal und Dachverband

08.06.17, 14:00 bis 17:00 Uhr

Sitzung Forum Personal und Dachverband

19.06.17, 13:00 bis 17:00 Uhr

Welchen Beitrag können Hochschulen zu den SDGs* leisten?

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft ladet in Kooperation mit der Österreichischen Universitätenkonferenz, der Österreichischen Fachhochschulkonferenz und der Österreichischen Privatuniversitäten Konferenz die Rektorinnen und Rektoren, Universitätsratsvorsitzenden, Senatsvorsitzenden sowie die Geschäftsführung der Fachhochschulen bzw. eine von Ihnen genannte Vertreterin oder einen Vertreter zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Sustainable Development Goals und Hochschulen" ein.

Kontakt: evi.frei@bmwfw.gv.at

23.10.17, 10:30 bis 15:00 Uhr

Sitzung Forum Personal und Dachverband

20.11.17, 14:45 bis 17:30 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal

21.12.17, 14:45 bis 17:30 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal