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Aktuelles

uniko zu Budgetverhandlungen: Universitäten sind Innovationslabors und Systempartner

uniko-Präsidentin Brigitte Hütter appelliert an die Verhandlungsteams, die zentrale Rolle der Universitäten für die gesellschaftliche Entwicklung im Blick zu behalten.

OTS 3. Mai 2026

Die Universitätenkonferenz (uniko) nimmt die laufenden Budgetverhandlungen zum Anlass und erinnert daran, dass die Universitäten von einem Bedarf von 18 Mrd. Euro für die dreijährige Leistungsvereinbarungsperiode 2028–2030 ausgehen. „Dies ist mit Blick auf die unsichere Inflationsprognose eine sehr moderate Schätzung“, betont uniko-Präsidentin Brigitte Hütter und appelliert an die Verhandlungsteams, die zentrale Rolle der Universitäten für die gesellschaftliche, wirtschaftliche und demokratische Entwicklung Österreichs im Blick zu behalten.

uniko zu FORWIT-Analyse: Wichtige Themen aufgegriffen, aber auch blinde Flecken im Bericht

Bessere Studierbarkeit und höhere Studienverbindlichkeit "können wir mittragen", sagt uniko-Präsidentin Brigitte Hütter

OTS 23. April 2026

Der FORWIT bringt einige wichtige Themen in die Debatte zur Hochschulstrategie 2040 ein, was die Universitätenkonferenz sehr begrüßt. uniko-Präsidentin Brigitte Hütter: „Wir müssen jedoch auch blinde Flecken in der FORWIT-Analyse konstatieren, und manche Schlussfolgerungen scheinen schwer nachvollziehbar und widersprüchlich.“

Bessere Studierbarkeit und höhere Studienverbindlichkeit, wie sie der FORWIT anspricht, sind auch aus uniko-Sicht drängende Themen. Die uniko hat dazu mehrfach die Einführung eines Grundstipendiums mit Leistungskomponente angeregt. „Ein faires Modell der Studienfinanzierung, das es allen Studierenden ermöglicht, ein Grundstudium ohne verzögernde Erwerbstätigkeit zu absolvieren, Hand in Hand mit einem Rechtsrahmen für eine höhere Studienverbindlichkeit können wir mittragen“, sagt Hütter.

Erfreulich ist auch, dass der FORWIT auf Schnittstellen zu anderen Politikfeldern aufmerksam macht.

Schools of Education an den Universitäten: Für uniko-Präsidentin Brigitte Hütter „ein innovatives Modell, das auch umsetzbar ist“

Integration der Pädagog:innenbildung in die Universitäten verspricht schlankere Strukturen bei gleichzeitig steigender Qualität

OTS 19. Februar 2026

Die Universitätenkonferenz hat in ihrem im Juni 2024 beschlossenen Programm „Universitäten 2030: Was zu tun ist“ vorgeschlagen, die Pädagog:innenbildung schrittweise in die Universitäten zu integrieren. Als ein Ziel ist darin die „deutliche Reduktion der Hochschuleinrichtungen“ angegeben.

Vor einigen Wochen hat das Wissenschaftsministerium im Prozess für die Hochschulstrategie 2040 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich „der großen Zahl und Vielfalt an Hochschuleinrichtungen“ widmen soll. Unter anderem soll die Frage geklärt werden, ob „große Einrichtungen bzw. Fusionierungen zweckmäßiger sind“.

Nun hat die Universitätenkonferenz den nächsten Schritt getan und ein konkretes Modell für die Integration der Pädagog:innenbildung in die Universitäten erarbeitet.

„Verzögerung unverständlich“: Universitäten fordern raschen Abschluss des FTI-Pakts

uniko-Präsidentin Hütter: „Universitäten haben beim Sparen geholfen, nun muss die Regierung liefern“

OTS 9. Jänner 2026

Mit Befremden regieren die Universitäten auf das Ausbleiben des FTI-Pakts. „Wir Universitäten sind in Vorleistung getreten und haben dem Wissenschaftsministerium geholfen, seinen Teil zur Finanzierung des FTI-Pakts beizutragen. Und das war nicht einfach“, sagt uniko-Präsidentin Brigitte Hütter. „Wir erwarten, dass nun auch die anderen beteiligten Ressorts, das Wirtschafts- und das Infrastrukturministerium, ihre Aufgabe erfüllen und die Regierung Ergebnisse liefert.“ Die Forschungsfinanzierung benötige Planungssicherheit und sei ein wesentliches Investment in die Zukunft des Landes, gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Die Universitäten haben 121 Millionen aus ihren Budgets und weitere 25 Millionen aus einer Mietbremse beigesteuert.

„Wir haben noch vor Weihnachten in intensiven Verhandlungen 22 Verträge abgeändert, damit die Republik ihre eigenen Vorgaben, nämlich den FTI-Pakt zeitgerecht mit Ende 2025 zu fixieren, einhalten kann. Wir haben auf eine Erfolgsmeldung gewartet und müssen nun vernehmen, dass sich der Abschluss weiter verzögert. Das ist unverständlich“, kritisiert Hütter.

Erwartungen der Universitäten an Industriestrategie

Die offenbar geplante Kopplung des FTI-Pakts mit der Industriestrategie sei zwar kein Beinbruch, aber auch nicht erstrebenswert. „Forschung ist ein Schlüsselbereich und verdient eine angemessene Wertschätzung – nicht nur, aber auch in der öffentlichen Präsentation“, so Hütter. Die uniko-Präsidentin hofft, dass der FTI-Pakt nicht dazu herhalten muss, magere Ergebnisse von Regierungsverhandlungen zu übertünchen, denn immerhin wurde auch die Industriestrategie bereits verschoben. Hütter hält fest, dass die Universitäten Erwartungen an die Industriestrategie haben, etwa Kapitalmarktreformen auf nationaler und europäischer Ebene für eine ausreichende Finanzierung von Start-ups sowie eine Welcome-Kultur für Jungforscher:innen und Spitzenkräfte aus Drittstaaten.

Termine

Filtermöglichkeit
01.03.18, 12:00 bis 14:30 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal

04.05.18, 12:00 bis 14:30 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal

04.06.18, 09:30 bis 16:00 Uhr

Sexualität(en) und Geschlechtsidentität(en) im österreichischen Hochschulraum: Zwischen Alltag und Tabu

Veranstaltung der Ombudsstelle für Studierende und der mdw

Details / Anmeldung

15.06.18, 11:00 bis 14:00 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal

11.09.18, 15:00 bis 20:00 Uhr

Universitätsdiskurs Austria 2018

Wissenschaft | Kunst | Gesellschaft im Gespräch

Ort: Maria-Theresienplatz, 1010 Wien

Inklusive Wissenschaft: 
Zum Für und Wider von Open Science und Citizen Science. 

Am Podium: 

  • Keynote: Sabine Brunswicker
    (Director of the Center for Open Digital Innovation, Purdue University)
  • Ron Dekker
    (Director of the Consortium of European Social Science Data Archives CESSDA)
  • Benedikt Fecher
    (Leiter des Forschungsprogramms: Lernen, Wissen, Innovation, HIIG Berlin)
  • Eunike Grahofer
    (Kräuterpädagogin und Autorin, forscht in Kooperation mit der Universität Salzburg)

Moderation: Ina Zwerger
(Leiterin Ö1 Redaktion "Radiokolleg" und  "Ö1 Kinderuni"; "Ö1 Hörsaal")

Der 2018 erstmals stattfindende Universitätsdiskurs Austria der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) schafft Raum für den wissenschaftlichen Dialog zu gesellschaftlich relevanten Themen. Open Science entwickelt durch neue Möglichkeiten Daten und Forschungsergebnisse zu sammeln und zu teilen zunehmende Wichtigkeit in der wissenschaftlichen Community. Besonders Citizen Science gewinnt nicht zuletzt methodisch an Bedeutung. Zugänge wie z.B. die Einbindung  des Wissens von unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen durch Crowd Sourcing spielen eine immer größere Rolle in der wissenschaftlichen Praxis des 21. Jahrhunderts. Welchen Nutzen bringt Open Science der wissenschaftlichen Community und der Gesellschaft und vor welche Herausforderungen stellt sie die „Wissenschaft als Beruf“? Die Panelteilnehmer_innen repräsentieren ein breites Spektrum in der Thematik um Open Science und Citizen Science und ermöglichen dadurch eine kritische Auseinandersetzung aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive. Eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex rundet das Programm des Nachmittags ab. 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem FWF, im Rahmen des Wissenschaftsfestivals "Be Open" statt. 

Kontakt: petra.wejwar@uniko.ac.at

18.10.18, 11:00 bis 13:00 Uhr

AP IuF

23.10.18, 12:15 bis 15:00 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal

(Hinweis: im Anschluss treffen sich die TeilnehmerInnen des PromoLi Projektes)

Kontakt: doris.schoeberl@uniko.ac.at

06.12.18, 13:45 bis 16:00 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal