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Aktuelles

„Verzögerung unverständlich“: Universitäten fordern raschen Abschluss des FTI-Pakts

uniko-Präsidentin Hütter: „Universitäten haben beim Sparen geholfen, nun muss die Regierung liefern“

OTS 9. Jänner 2026

Mit Befremden regieren die Universitäten auf das Ausbleiben des FTI-Pakts. „Wir Universitäten sind in Vorleistung getreten und haben dem Wissenschaftsministerium geholfen, seinen Teil zur Finanzierung des FTI-Pakts beizutragen. Und das war nicht einfach“, sagt uniko-Präsidentin Brigitte Hütter. „Wir erwarten, dass nun auch die anderen beteiligten Ressorts, das Wirtschafts- und das Infrastrukturministerium, ihre Aufgabe erfüllen und die Regierung Ergebnisse liefert.“ Die Forschungsfinanzierung benötige Planungssicherheit und sei ein wesentliches Investment in die Zukunft des Landes, gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Die Universitäten haben 121 Millionen aus ihren Budgets und weitere 25 Millionen aus einer Mietbremse beigesteuert.

Gemeinsam für einen starken Wissenschafts- und Forschungsstandort Österreich

OTS 11. Dezember 2025

Die budgetäre Gesamtlage der Republik bleibt angespannt, weshalb alle Bereiche Österreichs aufgefordert sind, weiterhin zur Konsolidierung des Bundeshaushalts beizutragen. Gleichzeitig sind Forschung, Technologie und Innovation tragende Säulen einer zukunftsorientierten, demokratischen und resilienten Gesellschaft. Gerade Innovationen tragen maßgeblich zum Wirtschaftswachstum einer modernen Volkswirtschaft bei. Deshalb braucht es – parallel zur Konsolidierung – eine Absicherung des eingeschlagenen Weges in der Forschungsförderung als systemkritischer Teil des österreichischen Wissenschafts- und Forschungsraums.

Vor diesem Hintergrund haben sich die Universitäten verantwortungsvoll bereiterklärt, einmalig im Jahr 2027 146 Mio. Euro aus den Globalbudgets zur Finanzierung exzellenter Forschung im nationalen Wettbewerb bereitzustellen: Über den Wissenschaftsfonds FWF werden sie nach höchsten internationalen Standards projektbasiert vergeben und fließen vollständig an die Universitäten zurück.

„Deplatzierte Kampagne“: uniko irritiert über kostspielige Forderungen aus Ländern und FH

uniko-Präsidentin Brigitte Hütter kritisiert Kampagne für FH-Promotionsrecht: „Parallelstrukturen weniger leistbar denn je“

OTS 14. 11. 2025

Die Bundesregierung hat am 15. Oktober im Ministerrat beschlossen, das Jahr 2026 der Hochschulstrategie 2040 zu widmen. Im Zuge dieses Strategieprozesses sollen die Grundlagen für zukunftsgerichtete Weichenstellungen im Hochschulsektor erarbeitet werden. Der FORWIT ist mit einer Studie beauftragt worden, danach werden Arbeitsgruppen eingesetzt. Die Regierung, allen voran Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner, hat Betroffene und Stakeholder zur aktiven Teilnahme eingeladen. „Es hat noch nicht einmal die Auftaktveranstaltung zur Hochschulstrategie stattgefunden, und schon ertönen kampagnenhaft Forderungen nach tiefen Systemeingriffen wie einem FH-Promotionsrecht“, kritisiert uniko-Präsidentin Brigitte Hütter.

Es zeuge von mangelndem Respekt vor der Wissenschafts- und Forschungscommunity und allen, die an der Hochschulstrategie mitarbeiten, den Prozess zu konterkarieren und voreilig Fakten schaffen zu wollen. „Offensichtlich haben manche Akteure die Sorge, dass nach gründlicher Analyse und Kosten-Nutzen-Rechnung herauskommt, dass ihre Partikularwünsche nicht im Gesamtinteresse liegen“, sagt Hütter. Das wäre zumindest eine Erklärung für die „deplatzierte Kampagne“.

‚Whatever it takes‘ ist vorbei

Darüber hinaus entstehe der Eindruck, dass sich die Situation der öffentlichen Haushalte noch nicht überall herumgesprochen hat. „Ich entnehme den Medien, dass die Länderschulden explodieren. Aber die Forderungen mancher Landespolitiker klingen noch immer wie in den Zeiten, als ‚Whatever it takes‘ als politische Leitlinie galt“, sagt Hütter.

Reformvorschläge an Allgemeininteresse orientieren

Auf der einen Seite werden nun von großen Bevölkerungsgruppen - auch vom Lehrpersonal - Gehaltsopfer verlangt, auf der anderen erschallen Rufe nach einer Verneunfachung des Bildungssystems und dem Aufbau von doppelten Promotionsstrukturen, als ob nichts gewesen wäre.  „Da haben manche die Zeichen der Zeit verkannt“, so Hütter. „Es ist jedem unbenommen, Vorschläge für Reformen im Bildungssektor zu machen, aber sie sollten sich am Allgemeininteresse orientieren und die Kostenseite berücksichtigen“, sagt Hütter. Die Universitäten werden sich jedenfalls mit ihren Vorschlägen in den Diskussionsprozess zur Hochschulstrategie 2040 einbringen und gehen davon aus, dass die politische Zusage seitens der Wissenschaftsministerin, vor Abschluss des Prozesses keine wesentlichen Entscheidungen zu treffen, hält und die Regierung nicht ihre eigenen Projekte unterläuft.

uniko trauert um ehemaligen Präsidenten Peter Skalicky

uniko-Präsidentin Brigitte Hütter: „Peter Skalicky war ein engagierter Kämpfer für die Autonomie der Universitäten“

OTS 6. November 2025

Peter Skalicky war ein vielfach ausgezeichneter Wissenschafter auf dem Gebiet der Kristallphysik und der Elektronenmikroskopie. Darüber hinaus wurde er bekannt für seinen Einsatz für die Sache der Universitäten. „Peter Skalicky gehörte zu jenen Vorkämpfern für die Selbstständigkeit der Universitäten, deren Engagement letztlich dazu beitrug, eine Struktur der Autonomie zu schaffen, für die uns heute viele Länder in Europa beneiden“, sagt uniko-Präsidentin Brigitte Hütter.

Termine

Filtermöglichkeit
22.01.26, 11:30 bis 14:30 Uhr

Forum Personal - Dachverband /virtuell // Eventualsitzung // wird abgesagt

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