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Newsletter 4/2022

15.06.2022

KOMMENTAR

Oliver Vitouch
Oliver Vitouch

Alles wird teurer

Lange Zeit war sie kein Thema: Die Inflation. Wir hatten uns daran gewöhnt, dass die Teuerungsraten verschwindend waren; sie betrugen ein oder zwei Prozent pro Jahr. Inflation als überwundenes Leiden einer miserablen Vergangenheit schien zu einer Art ökonomischem Naturgesetz geworden zu sein.

Nun ist sie wieder da – mit Werten wie in den 1970er Jahren. Das stellt insbesondere die Arbeitnehmer*innen vor gravierende Probleme: Die nächsten Tarifverhandlungen sind noch Monate entfernt, die Teuerungseffekte sind aber bereits hier und jetzt manifest. Deshalb schnürt die Bundesregierung nun flugs Entlastungspakete. Leider stellt die Inflationsentwicklung die 22 öffentlichen Universitäten in Österreich vor nicht minder heftige Probleme, aus einem ganz simplen Grund. Der Grund heißt „Drei-Jahres-Budget“.

Neue Plattform

OSA Logo
OSA Logo

Transparenter, fairer, kollaborativer: Open Science Austria als kommunikative Drehscheibe der Zukunft

Am 13. Juni wurde die von der uniko ins Leben gerufene Plattform Open Science Austria von uniko-Präsidentin Sabine Seidler und Vizerektorin Caroline Schober, Vorsitzende des OSA-Steering Boards, im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert. „Mit Open Science Austria wurde ein sprichwörtlicher Meilenstein in der Etablierung dieses für die Forschung so wichtigen Themas erreicht. OSA ist eine interdisziplinär aufgestellte Stakeholder‐Plattform, die sowohl themenbezogen agiert als auch internationale Entwicklungen beobachtet und frühzeitig in den nationalen Diskurs einbringt“, zeigte  sich uniko‐Präsidentin Seidler erfreut.

Open Science stellt vieles von dem infrage, wie Wissenschaft bisher betrieben wurde, fügte Vizerektorin Caroline Schober, Vorsitzende des OSA Steering Boards, hinzu: „Das FAIRe Teilen von Daten, der offene Zugang zu Publikationen und Lehrmaterialen, die verstärkte Einbeziehung der Gesellschaft – all das wird die Universitäten weiter öffnen und das globale Dorf zusammenrücken lassen. Uns muss gelingen, die potenzielle Wirkung des Öffnens auch wirklich in einen Nutzen für die Gesellschaft zu übersetzen.“

Am Nachmittag wurde das Projekt bei einer Auftaktveranstaltung im Wissenschaftsministerium unter dem Titel "Open Science/Open Access" einer hochkarätigen Expert:innenrunde vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

OPEN SCIENCE AUSTRIA:
https://www.osa-openscienceaustria.at/

Presseberichte:
Universitäten wollen Open Science stärker ins Bewusstsein rücken, APA, 13.06.2022
Initiative für Open Science, ORF, 13.06.2022

 

 

UPDATE

uniko-Initiative „MORE“

Durch die Reaktivierung der uniko-Initiative MORE konnte geflüchteten Menschen aus der Ukraine rasch und unbürokratisch geholfen werden. So wurden innerhalb weniger Wochen durch Spenden 60 „Semesterstartpakete“ für ukrainische Studierende zu je 150 Euro (Lehrmaterialien und Fahrtkosten) und zwei Kurspakete (spezielle Lehrangebote für Geflüchtete) in der Höhe von jeweils 2.500 Euro an der Universität Innsbruck und der Johannes Kepler Universität Linz bereitgestellt.

Spendenmöglichkeit:
Kontoinhaberin: Österr. Universitätenkonferenz
IBAN: AT19 3100 0002 0428 0145
BIC: RZBAATWW
Betreff: Spende MORE

Als Pionierinnen einer nachhaltigen Entwicklung sehen sich die österreichischen Universitäten in der Verantwortung, anlässlich des alarmierenden Berichts des Weltklimarates einen dringenden Appell an die österreichische Bundesregierung zu richten. Denn obwohl der IPCC-Bericht 2022 auf Basis umfassender naturwissenschaftlicher Forschung eindringlich davor warnt, dass die Hälfte der Menschheit durch den Klimawandel "hochgradig gefährdet" sein wird, werde von Seiten der Politik nach wie vor viel zu wenig getan, um die Gefahr eines zunehmend unbewohnbaren Planeten abzuwenden, heißt es in einem gemeinsamen Statement der Universitäten.

ZITAT DES MONATS

"Wir wollen aber gar nicht so sein wie diese Elite-Unis. Sie sind sehr exklusiv in vieler Hinsicht. Wir wollen inklusiv sein, das sollten wir auch selbstbewusster und stärker thematisieren."

Der designierte Rektor der Universität Wien, Sebastian Schütze, im STANDARD-Interview vom 20. Mai über die Bedeutung von internationalen Rankings und seine Pläne für die nächsten Jahre.

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