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QS-Ranking

Das von Quacquarelli Symonds (QS) jährlich herausgegebene World University Ranking ist eine Rangliste von derzeit 1001 Universitäten.

Die Rangliste des QS World University Rankings bezieht auch zwei Indikatoren basierend auf subjektiven Bewertungen, eine Befragung von WissenschafterInnen (Academic Reputation) und eine Befragung von ArbeitgeberInnen (Employer Reputation), ein. Der Academic Reputation Index macht 40% der berechneten Gesamtpunktezahl für die Hochschulen aus, die Employer Reputation 10%. Student/Faculty-Ratio und die Zitationen pro Faculty zählen jeweils 20%, die Internationalität der Faculty und Studierenden ist mit 5% gewichtet. Auf seiner Website gibt QS 1001 Hochschulen an, die evaluiert werden, aber nur die ersten 500 werden einzeln beurteilt und eingestuft, danach werden sie in Gruppen zusammengefasst. Seit 2007 dient QS die Datenbank Scopus von Elsevier als Grundlage für die Zitationsanalysen. 

QS World University Rankings by Subject 2020

Im QS World University Rankings by Subject 2020 werden weltweit 500 Universitäten gereiht. Im aktuellen Ranking haben es sieben österreichische Universitäten in einem von 48 Studienfächern unter die Top 50 geschafft.

Das von QS herausgegebene „World University Ranking by Subject“ besteht eigentlich aus 48 Einzelrankings – zu 48 Wissenschaftszweigen und Fachgebieten, wie z.B. Chemie, Mathematik, Architektur oder Geographie. Aus diesen 48 „Einzelrankings“ entsteht durch die Zusammenlegung von einzelnen Teilrankings ein neues Ranking nach sog. Broad Subject Areas (Arts and Humanities, Engineering and Technology, Life Sciences and Medicine, Natural Sciences, Social Sciences).

Barrierefreie Tabelle

Indikatoren und Rangberechnung

Reputation (40%) – Indikator: Ergebnisse von Umfragen aus den jeweils fünf letzten Jahre unter knapp 95.000 WissenschafterInnen weltweit

Reputation bei ArbeitgeberInnen (10%) – Indikator: Ergebnisse einer Umfrage unter knapp 45.000 ArbeitgeberInnen weltweit

Lehrenden-/Studierenden-Verhältnis (20%) – Indikator: Anzahl der Studierenden im Vergleich zur Anzahl der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen der Universität

Zitationen pro WissenschafterIn (20%) – Indikator: Anzahl der Zitationen aller Publikationen aus den letzten fünf Jahren, die der Universität in der Datenbank Scopus zugeordnet sind, im Verhältnis zur Anzahl der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen der Universität

Internationale Faculty und Internationale Studierende (jeweils 5%) – Indikatoren: Anzahl der Faculty und Anzahl der Studierenden mit ausländischer Staatsbürgerschaft im Vergleich zur Gesamtzahl der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen bzw. zur Gesamtzahl der Studierenden.

 

 

Herausforderungen für die österreichischen Universitäten

Hauptgrundlage des QS-Rankings bilden Meinungsumfragen bei AkademikerInnen (40%) und ArbeitgeberInnen (10%), die in Summe die Hälfte der Gesamtwertung ausmachen. Methodische Kritik wird hier an der mangelnden Informiertheit sowie der Subjektivität der Befragten geübt. Hinzu kommt, dass die Befragten Hochschulen basierend auf Listen bewerten, die weder alle Universitäten noch alle Länder beinhalten. Es findet also eine Vorselektion statt. Zudem variiert die Rücklaufquote je nach Fachbereich stark. Die Arbeitgeberumfrage beschränkt sich zu einem großen Teil auf international agierende Firmen mit bestimmten Fachpräferenzen bei HochschulabgängerInnen. Dies wirkt sich hinsichtlich Rankings positiv auf diejenigen Universitäten aus, die ein auf Wirtschaft und Industrie spezialisiertes Fächerangebot anbieten.

Scopus, die Publikationsdatenbank von Elsevier, die seit 2007 als Grundlage der Zitationsanalysen dient, beinhaltet zwar eine begrenzte Anzahl von Buchpublikationen, was einen Vorteil gegenüber der Publikationsdatenbank Web of Science von Thomson Reuters bedeutet. Englischsprachige Publikationen und Journal-Artikel sind aber auch in dieser Datenbank überrepräsentiert. Geistes- und Rechtswissenschaften sind dagegen nicht adäquat abgebildet.