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QS-Ranking

Das von Quacquarelli Symonds (QS) jährlich herausgegebene World University Ranking ist eine Rangliste von derzeit 1001 Universitäten.

Die Rangliste des QS World University Rankings bezieht auch zwei Indikatoren basierend auf subjektiven Bewertungen, eine Befragung von WissenschafterInnen (Academic Reputation) und eine Befragung von ArbeitgeberInnen (Employer Reputation), ein. Der Academic Reputation Index macht 40% der berechneten Gesamtpunktezahl für die Hochschulen aus, die Employer Reputation 10%. Student/Faculty-Ratio und die Zitationen pro Faculty zählen jeweils 20%, die Internationalität der Faculty und Studierenden ist mit 5% gewichtet. Auf seiner Website gibt QS 1001 Hochschulen an, die evaluiert werden, aber nur die ersten 500 werden einzeln beurteilt und eingestuft, danach werden sie in Gruppen zusammengefasst. Seit 2007 dient QS die Datenbank Scopus von Elsevier als Grundlage für die Zitationsanalysen. 

QS WORLD UNIVERSITY RANKINGS BY SUBJECT 2022

Studienfach-Ranking: Acht österreichische Unis unter Top 50

Acht österreichische Unis haben es in den aktuellen "QS World University Rankings by Subject" in einem von 51 Studienfächern unter die Top 50 geschafft. Am besten klassierte sich die Musikuni Wien bei den Darstellenden Künsten auf Platz zwei, das Mozarteum erreichte in dieser Kategorie Platz elf. Die meisten Top 50-Platzierungen schaffte die Uni Wien mit sieben Eintragungen.

Für das Fächerranking von QS Quacquarelli Symonds wurden mehr als 130.000 Akademiker und knapp 75.000 Arbeitgeber zu Reputation bzw. Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen der jeweiligen Studienfächer befragt. Zusätzlich wurden Zitierungen wissenschaftlicher Arbeiten aus der Elsevier Scopus Datenbank ausgewertet.

Das beste Einzelergebnis einer österreichischen Uni lieferte wie in den Vorjahren die Wiener Musikuni: Sie verbesserte sich in den Darstellenden Künsten von Platz sieben im Vorjahr auf Rang zwei. Das Mozarteum in Salzburg blieb auf Rang elf. Die Musikuni Wien platzierte sich außerdem in der Kategorie Kunst und Design auf Platz 44.

Die Uni Wien erreichte in den Medien- und Kommunikationswissenschaften (19) ihre beste Platzierung. Top 50-Ränge gab es außerdem in der Theologie (30), den Altertumswissenschaften (30), der Linguistik (35), der Archäologie (35) der Anthropologie (46) und der Geschichte (49). Die Universität für Bodenkultur (Boku) Wien schaffte es in der Agrar- und Forstwirtschaft auf Platz 23, die Veterinärmedizinische Universität Wien in der Veterinärmedizin auf Rang 26, die Wirtschaftsuniversität (WU) Wien in Business and Management auf Platz 36 und die Universität für angewandte Kunst in Kunst und Design auf Platz 50.

Das gesamte Ranking gibt es unter https://www.topuniversities.com/

 

QS World University Rankings 2022

Im QS World University Rankings 2022 werden weltweit 1.300 Universitäten gereiht. Acht österreichische Universitäten erreichten Platzierungen zwischen Platz 151 und 1.000.

QS World University Rankings by Subject 2021

Im QS World University Rankings by Subject 2021 werden weltweit 500 Universitäten gereiht. Im aktuellen Fächerranking haben es sieben österreichische Universitäten in einem von 51 Studienfächern unter die Top 50 geschafft.

Das von QS herausgegebene „World University Ranking by Subject“ besteht eigentlich aus 48 Einzelrankings – zu 48 Wissenschaftszweigen und Fachgebieten, wie z.B. Chemie, Mathematik, Architektur oder Geographie. Aus diesen 48 „Einzelrankings“ entsteht durch die Zusammenlegung von einzelnen Teilrankings ein neues Ranking nach sog. Broad Subject Areas (Arts and Humanities, Engineering and Technology, Life Sciences and Medicine, Natural Sciences, Social Sciences).

Barrierefreie Tabelle

 

Indikatoren und Rangberechnung

Reputation (40%) – Indikator: Ergebnisse von Umfragen aus den jeweils fünf letzten Jahre unter knapp 95.000 WissenschafterInnen weltweit

Reputation bei ArbeitgeberInnen (10%) – Indikator: Ergebnisse einer Umfrage unter knapp 45.000 ArbeitgeberInnen weltweit

Lehrenden-/Studierenden-Verhältnis (20%) – Indikator: Anzahl der Studierenden im Vergleich zur Anzahl der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen der Universität

Zitationen pro WissenschafterIn (20%) – Indikator: Anzahl der Zitationen aller Publikationen aus den letzten fünf Jahren, die der Universität in der Datenbank Scopus zugeordnet sind, im Verhältnis zur Anzahl der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen der Universität

Internationale Faculty und Internationale Studierende (jeweils 5%) – Indikatoren: Anzahl der Faculty und Anzahl der Studierenden mit ausländischer Staatsbürgerschaft im Vergleich zur Gesamtzahl der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen bzw. zur Gesamtzahl der Studierenden.

 

 

Herausforderungen für die österreichischen Universitäten

Hauptgrundlage des QS-Rankings bilden Meinungsumfragen bei AkademikerInnen (40%) und ArbeitgeberInnen (10%), die in Summe die Hälfte der Gesamtwertung ausmachen. Methodische Kritik wird hier an der mangelnden Informiertheit sowie der Subjektivität der Befragten geübt. Hinzu kommt, dass die Befragten Hochschulen basierend auf Listen bewerten, die weder alle Universitäten noch alle Länder beinhalten. Es findet also eine Vorselektion statt. Zudem variiert die Rücklaufquote je nach Fachbereich stark. Die Arbeitgeberumfrage beschränkt sich zu einem großen Teil auf international agierende Firmen mit bestimmten Fachpräferenzen bei HochschulabgängerInnen. Dies wirkt sich hinsichtlich Rankings positiv auf diejenigen Universitäten aus, die ein auf Wirtschaft und Industrie spezialisiertes Fächerangebot anbieten.

Scopus, die Publikationsdatenbank von Elsevier, die seit 2007 als Grundlage der Zitationsanalysen dient, beinhaltet zwar eine begrenzte Anzahl von Buchpublikationen, was einen Vorteil gegenüber der Publikationsdatenbank Web of Science von Thomson Reuters bedeutet. Englischsprachige Publikationen und Journal-Artikel sind aber auch in dieser Datenbank überrepräsentiert. Geistes- und Rechtswissenschaften sind dagegen nicht adäquat abgebildet.